HSV-Blog: Dynamo-Spieler kurz vor Wechsel zu den Rothosen
Hamburg – Die Spielzeit ist beendet! Zum Abschluss sicherte sich der HSV beim Spitzenklub Bayer 04 Leverkusen noch einen Punkt.
Während einige Profis sich nun auf die Weltmeisterschaft vorbereiten, genießen andere die Sommerpause. Hinter den Kulissen hingegen laufen die Planungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Ereignisse im Volksparkstadion auf dem Laufenden.
Das erste Transferpuzzlestück für die neue Spielzeit steht kurz bevor: Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, soll Kofi Amoako (21) am Donnerstag die obligatorische medizinische Untersuchung im Volkspark absolvieren.
Verläuft diese erfolgreich, wird der Wechsel am Freitag mit der Unterschrift unter den Vertrag offiziell bekanntgegeben. Der defensive Mittelfeldspieler wechselt dank einer Ausstiegsklausel für etwa zwei Millionen Euro von Dynamo Dresden zu den Rothosen.
Ein wichtiger Baustein der Mannschaft bleibt erhalten: Medienberichten zufolge steht HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung.
Sein Vertrag hatte sich aufgrund des Klassenerhalts automatisch bis 2027 verlängert, nun soll eine weitere Verlängerung bis 2028 folgen. Es fehlt demnach nur noch seine Unterschrift.
Der „Hamburger Morgenpost“ zufolge war eine Bedingung für die Verlängerung, dass Heuer Fernandes als unumstrittene Nummer eins in die neue Saison gehen kann – ein Versprechen, das ihm die Verantwortlichen gegeben haben.
Mit seinem letzten Treffer der Saison verhinderte Fabio Vieira (25) für Bayer Leverkusen die Champions-League-Teilnahme. Für sein Tor wurde er von den Mitspielern und den HSV-Anhängern lautstark gefeiert – war das bereits ein Abschied?
Der Leihspieler vom FC Arsenal kommt einer Ablösesumme von 22 Millionen Euro nahe, was für den HSV vermutlich zu hoch ist. Im Sommer wird sich zeigen, ob beide Vereine eine günstigere Lösung finden oder ob Vieira die Rothosen verlässt.
Der 25-Jährige scheint sich beim HSV wohlgefühlt zu haben: „In dieser Saison war ich sehr glücklich hier. Ich spüre, dass die Fans mich wirklich mögen. Egal, ob ich bleibe oder gehe, ich werde dem Klub immer dankbar sein. Sie haben alles für mich getan. Am wichtigsten war, dass der HSV in der Liga geblieben ist – und ich war Teil davon, das freut mich sehr.“
Vieira plant nun erst einmal, mit seiner Familie in den Urlaub zu fahren und den Fußball für eine Weile auszublenden. Anschließend will er Gespräche mit Arsenal und seinen Beratern führen, um seine Zukunft zu klären.
Nach dem Unentschieden in Leverkusen zog „Sky“-Experte Dietmar Hamann (52) ein positives Saisonfazit für den HSV. Trotz eines schwierigen Starts habe das Team vieles richtig gemacht, so der ehemalige Profi.
„Das war über die gesamte Spielzeit eine eingespielte Mannschaft. Das haben sie heute erneut bewiesen. Polzin und seine Spieler haben als Aufsteiger großartige Arbeit geleistet“, erklärte der 52-Jährige.
Im besten Fall ohne große Auffälligkeiten: Schiedsrichter Tobias Stieler (44) wird die Begegnung zwischen Leverkusen und dem HSV in der BayArena leiten.
Die Werkself weist eine sehr gute Bilanz mit dem 44-Jährigen auf: In 34 Spielen gewann Bayer 27-mal bei nur drei Niederlagen; vier Partien endeten remis.
Der HSV spielte bisher lediglich viermal unter Stielers Leitung, mit einer eher negativen Bilanz: ein Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen.
Der Abschied von Luka Vuskovic (19) beim HSV gilt als sicher. Sein Name wird jedoch erhalten bleiben, denn sein Bruder Mario (24) darf ab September wieder mit den Rothosen trainieren und ab November womöglich auch wieder spielen.
„Es geht ihm gut. Er trainiert täglich, um so fit wie möglich zurückzukehren“, erklärte Luka in einem vereinseigenen Interview. „Wenn wir gegeneinander spielen, sehe ich, dass er in besserer Verfassung ist.“
Mario freut sich sehr auf seine Rückkehr: „Ich sehe, wie sehr er den Verein liebt und wie gerne er hier spielt und trainiert“, sagte er und zeigte sich überzeugt: „Das wird in der nächsten Saison richtig spannend.“
Positive Nachrichten gibt es vom Volkspark: Miro Muheim (28) konnte nach seiner Syndesmose-Verletzung am Mittwoch wieder vollständig am Mannschaftstraining teilnehmen. Ein Einsatz gegen Leverkusen ist somit denkbar.
Nicolas Capaldo (27) musste wegen Rückenschmerzen pausieren. Bei ihm und auch bei Robert Glatzel (32, Wadenzerrung) wird die Entwicklung in den kommenden Tagen beobachtet; für Sonntag könnte es eng werden.
Jean-Luc Dompé (30) konnte in dieser Saison nur selten mit guten Leistungen überzeugen und sorgte stattdessen öfter abseits des Spielfelds für Schlagzeilen. Nach einer Alkoholfahrt im Januar wurde er suspendiert und mit einer Rekordstrafe belegt.
Beim letzten Heimspiel der Saison fehlte der Franzose im Kader, da er sich laut Trainer Merlin Polzin (35) nicht fit genug fühlte, um der Mannschaft zu helfen – ein aussagekräftiges Statement, das auch den Fans nicht entging.
Auf der Social-Media-Plattform X schrieb ein Anhänger, er freue sich darauf, wenn er bald am Strand liege und „Jean-Luc Dompé endlich Hamburg verlassen hat“. Doch der Profi reagierte selbst und kommentierte den Beitrag mit den Worten „My contract is 2027“ und einem Kussmund-Emoji.
Die Zukunft von Dompé beim HSV bleibt ungewiss, da er an seine früheren Leistungen nicht anknüpfen konnte und häufig verletzt war.
Der Abbruch seines Leihgeschäfts und der anschließende Wechsel zum FC Southampton erweisen sich für Daniel Peretz (24) immer mehr als Glücksgriff. Mit einer Serie von 20 Spielen ohne Niederlage erreichte der Torwart mit den Saints als Viertplatzierter die Aufstiegs-Play-offs der Premier League, die erste Hürde ist damit genommen.
Nach einem torlosen Hinspiel stand am Dienstagabend das Rückspiel gegen den FC Middlesbrough an, das turbulent verlief. Bereits nach fünf Minuten musste Peretz den Ball aus dem Netz holen, doch sein Team erzielte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte den Ausgleich.
Der deutsche Trainer Tonda Eckert (33) sorgte zuvor fast für einen Eklat. Der vierte Offizielle konnte ihn gerade noch während eines Gesprächs mit dem Schiedsrichter gegenüber Middlesbrough-Coach Kim Hellberg (38) daran hindern, handgreiflich zu werden.
Bis tief in die Verlängerung fielen keine Tore. Erst kurz vor einem möglichen Elfmeterschießen erzwang Southampton den Sieg und zog ins große Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion ein. Dort wartet Hull City, der frühere Klub des ehemaligen HSV-Trainers Tim Walter (50).
Die Planungen beim HSV für die kommende Saison laufen bereits. Dabei suchen die Rothosen auch nach einer Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) – und sind offenbar fündig geworden.
Wie „Sky“-Reporter Dennis Bayer berichtet, haben die Hanseaten Hennes Behrens (21) vom 1. FC Heidenheim ins Visier genommen. Der gebürtige Frankfurter ist seit Januar von der TSG 1899 Hoffenheim an Heidenheim ausgeliehen und zeigt dort starke Leistungen.
Neben dem HSV soll auch der Aufsteiger FC Schalke 04 Interesse an Behrens haben. Die von Hoffenheim geforderten fünf Millionen Euro Ablöse sind für Schalke jedoch wohl zu hoch.
Große Ehre für Nicolas Capaldo (27): Der HSV-Leistungsträger steht im vorläufigen Kader Argentiniens für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Der argentinische Verband veröffentlichte die 55-köpfige Liste am Montag.
Bisher bestritt der 27-Jährige lediglich neun Länderspiele für die U23 des amtierenden Weltmeisters, ein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.
Ob Capaldo den endgültigen Kader schafft und gemeinsam mit Weltstar Lionel Messi (38) um den Titelverteidigung kämpfen darf, wird sich zeigen.
Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) ist weiterhin offen: Der Vertrag des Außenverteidigers beim HSV läuft im Sommer aus, bisher konnte keine Einigung über eine Verlängerung erzielt werden.
Laut „FussballTransfers.com“ könnte der Franzose Hamburg verlassen und dennoch in der Bundesliga bleiben. Sowohl Borussia Mönchengladbach als auch Aufsteiger FC Schalke 04 sollen Interesse an ihm haben.
Ein Auslandwechsel ist ebenfalls möglich. Mehrere Vereine wie der FC Girona, Parma Calcio und ein Klub aus der französischen Ligue 1 gelten als potenzielle Abnehmer.
Ein unvergesslicher Tag für HSV-Talent Louis Lemke (16) – beim Heimsieg gegen Freiburg feierte er sein Profi-Debüt für die Rothosen, was auch für den Verein ein besonderes Ereignis war.
Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist das Eigengewächs der jüngste Spieler, der jemals für den HSV zum Einsatz kam. Er übertraf damit Omar Megeed, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.
Neben Lemke gab auch Shafiq Nandja (19) sein Profidebüt.
Ein erfahrener Schiedsrichter wird die Partie leiten: Felix Zwayer (44) übernimmt die Leitung des Duells zwischen HSV und Freiburg.
Bisher führte er 32 Spiele mit den Rothosen, die Bilanz ist positiv: 14 Siege, sieben Unentschieden und elf Niederlagen.
Der SC Freiburg spielte bereits 31 Begegnungen unter Zwayer, mit einer leicht negativen Bilanz: elf Siege, acht Unentschieden und zwölf Niederlagen.
Ab Sommer werden HSV und Nachwuchsspieler Moritz Reimers (19) getrennte Wege gehen. Der Flügelstürmer wechselt zu Holstein Kiel und Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50), wie der Zweitligist am Freitag bekanntgab. Reimers unterschrieb an der Förde einen Vertrag bis Sommer 2030.
„Moritz hat konstant überdurchschnittliche Leistungen in den Jugendmannschaften des HSV und beim DFB gezeigt. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga fiel er durch seine auffällige Spielweise auf und zeigte großes Potenzial“, sagte Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe (48).
Reimers kam 2021 in den Nachwuchs der Rothosen und spielte ab dieser Saison für die U21 in der Regionalliga, wo er 17 Partien mit zwei Toren und acht Vorlagen absolvierte. Zudem stand er sechsmal für die deutsche U19-Nationalmannschaft auf dem Platz.
„Die Gespräche mit Holstein Kiel verliefen von Beginn an sehr positiv. Der Klub verfolgt einen klaren Plan und setzt auf mutigen Fußball sowie die Förderung junger Spieler. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und darauf, bald im Trikot von Holstein aufzulaufen“, so Reimers.
Großer Jubel bei der U17 des HSV! Das Team von Trainer Tim Reddersen hat das Finale des Hamburger Pokals erreicht.
Im Halbfinale besiegten die jungen Rothosen am Mittwochabend den Stadtrivalen FC St. Pauli mit 1:0 – den entscheidenden Treffer erzielte Hüseyin Berk Cakallioglu.
Am 7. Juni trifft die Mannschaft im Finale auf den USC Paloma.
Mit dem gesicherten Klassenerhalt kann der HSV nun die Saisonvorbereitung in Angriff nehmen. Dabei sollen die Rothosen Interesse an einem dänischen Mittelfeldspieler zeigen.
Nach Informationen des „Hamburger Abendblatts“ beschäftigt sich der Klub mit Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken. Der 21-Jährige besitzt zwar einen Vertrag bis 2029, dürfte aber mehrere Millionen Euro Ablöse kosten.
Für Andersen gibt es zudem weitere Interessenten. So soll der 1. FC Köln bereits im Winter ein Auge auf den 1,90 Meter großen Mittelfeldspieler geworfen haben.
Der HSV startete in die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg. Am Mittwoch fehlten jedoch einige Profis.
Während Otto Stange (19) aufgrund einer Erkältung pausierte, trainierte Jordan Torunarigha (28) nach einem Zusammenprall mit Ansgar Knauff (24) aus dem Frankfurt-Spiel im Kraftraum. Trainer Merlin Polzin (35) kündigte an, dass er am Donnerstag wieder auf dem Platz stehen soll.
Auch gute Nachrichten gab es von Miro Muheim (28): Nachdem ein Saison-Aus befürchtet wurde, trainiert der Schweizer bereits wieder individuell. Ein Einsatz am Sonntag ist möglich, ein Comeback am letzten Spieltag in Leverkusen ist jedoch fest eingeplant.
Luka Vuskovic (19) hat sich mit starken Leistungen beim HSV in den Vordergrund gespielt. Die Rothosen würden den talentierten Kroaten gerne halten, doch zunächst haben die Tottenham Hotspur die Kontrolle.
Die Londoner kämpfen gegen den Abstieg in der Premier League, doch bei einem Klassenerhalt soll Vuskovic unbedingt bleiben. Laut der englischen Tageszeitung „The Sun“ war sogar Sportdirektor Johan Lange (46) kürzlich in Hamburg, um über eine Gehaltserhöhung zu verhandeln.
Ob die Spurs den Spieler wirklich halten können, steht jedoch in den Sternen. Neben dem HSV haben auch zahlreiche weitere Topklubs ihr Interesse bekundet.
HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) war am Montagabend in Dänemark und verfolgte laut einem Beitrag des dänischen Sportjournalisten Mathias Hauge Jacobsen das Spiel zwischen FC Midtjylland und Viborg FF (3:3).
Grund dafür soll sein, dass Costa den Viborg-Spieler Thomas Jörgensen (20) genauer beobachten wollte. „Er würde perfekt zum HSV passen“, schrieb Jacobsen.
Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich mit starken Auftritten in den Notizbüchern vieler Vereine platziert – neben dem HSV gilt auch die TSG Hoffenheim als interessiert. Sein Vertrag bei Viborg läuft noch bis Sommer 2028, der Marktwert wird auf rund vier Millionen Euro geschätzt.
Eine bittere Nachricht: Alexander Rössing-Lelesiit (19) hatte sich gerade nach einer Syndesmoseverletzung zurückgekämpft und muss nun erneut operiert werden.
Wie der HSV am Dienstag mitteilte, zog sich der Norweger in der vergangenen Woche im Training erneut eine Sprunggelenksverletzung zu, die Untersuchungen bestätigten.
Rössing-Lelesiit hatte sich Anfang des Jahres im Derby gegen den FC St. Pauli bei einem Zweikampf verletzt und fiel seitdem aus. Zuletzt hatte er es wieder ins Mannschaftstraining geschafft und stand kurz vor einem Kader-Comeback. Nun bedeutet der Rückschlag eine lange Pause.
Der HSV kann sicher für eine weitere Saison in der Bundesliga planen. Bei der Suche nach Verstärkungen liegt ein besonderes Augenmerk auf einem neuen Stürmer.
Nach Angaben von Sky haben die Verantwortlichen ihr Interesse auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth gerichtet. Der Angreifer erzielte in dieser Saison bereits 17 Treffer und führt zusammen mit Mateusz Zukowski von Magdeburg die Torjägerliste der 2. Liga an.
Futkeu wird Fürth im Sommer definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt zog eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro und plant, den Stürmer gewinnbringend weiterzuverkaufen. Bei einem Marktwert von rund fünf Millionen Euro sollte das gut möglich sein.
Ein erfahrener Schiedsrichter wird das Traditionsduell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten: Deniz Aytekin (47) ist für das Spiel angesetzt.
Unter seiner Leitung bestritt Frankfurt bislang 38 Spiele, mit einer negativen Bilanz: 13 Siege, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.
Beim HSV fallen die Zahlen noch düsterer aus: Von 34 Partien unter Aytekins Leitung konnte der HSV nur acht gewinnen, bei neun Unentschieden und 17 Niederlagen.
Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag noch auf dem Spielfeld zusammen.
Sie wurde medizinisch versorgt und anschließend in das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gebracht.
Über das soziale Netzwerk X gab der Verein inzwischen Entwarnung: Doucoure war beim Verlassen des Stadions im Rettungswagen bereits ansprechbar und stabil.
Der HSV könnte im Sommer eines seiner großen Nachwuchstalente verlieren. Verschiedene Online-Portale wie „transfers_nl“ berichten, dass der niederländische Meister PSV Eindhoven an Fábio Baldé (20) interessiert ist. Auch einige Topteams aus Portugal sollen sich um ihn bemühen.
Bei Eindhoven bereitet man sich auf den Abgang der Stammspieler Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht nach Verstärkungen. Baldé könnte eine Option sein, da er sowohl als Flügelstürmer als auch als Außenverteidiger eingesetzt werden kann.
Der gebürtige Hamburger besitzt beim HSV einen Vertrag bis Sommer 2029 mit einer Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro, sein Marktwert wird jedoch nur auf etwa drei Millionen Euro geschätzt.
Endlich zurück auf dem Trainingsplatz: Luka Vuskovic (19) absolvierte am Dienstag nach seiner Knieprellung eine individuelle Einheit mit Reha-Trainer Sebastian Capel.
„Wir hoffen, die Belastung langsam steigern zu können. Wir wollen ihn behutsam aufbauen. Es sind noch drei Spiele zu bestreiten, daher müssen wir alles genau abwägen“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) nach dem Training. „Es gibt uns ein gutes Gefühl, dass seine Schmerzen nachgelassen haben, er Fortschritte machte und unbedingt auf den Platz zurückkehren will.“
Ob Vuskovic bereits am Samstag (15:30 Uhr) beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt zum Einsatz kommen kann, ist noch unklar.
Voll einsatzfähig waren hingegen Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé (30). Yussuf Poulsen (31) trainierte noch etwas reduziert. „Bei Yussi war das heute noch etwas vorsichtig. Wir werden ihn in dieser Saison wohl nicht mehr auf hundert Prozent bringen, aber er hat alles gegeben, um der Mannschaft weiterhin zu helfen“, sagte Polzin über seinen Kapitän und schloss Einsätze über 90 Minuten aus.
Auch die Belastungen bei Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) wurden am Dienstag gesteuert.
Der HSV sucht weiterhin nach einem Nachfolger für den ehemaligen Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der Anfang Januar nach Vorwürfen sexueller Belästigung entlassen wurde.
Das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, dass die Auswahl eines neuen Sportvorstands kurz vor dem Abschluss steht. Eine Aufsichtsratssitzung zur finalen Entscheidung sei bereits angesetzt.
Sportdirektor Claus Costa (41) hatte ebenfalls Chancen auf eine Beförderung, doch laut Bericht deutet nun alles darauf hin, dass der Klub eine externe Lösung bevorzugt.
Freudige Nachrichten von Robert Glatzel (32): Der HSV-Stürmer wird zum dritten Mal Vater. Das bestätigte der Angreifer nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim im „Sky“-Interview.
Seinem neuesten Nachwuchs widmete er bereits seinen Jubel nach dem Elfmeter-Ausgleichstor gegen die Kraichgauer, indem er den Ball unter das Trikot steckte und die bekannte Nuckel-Geste machte.
Glatzel und seine Frau Natasa haben bereits zwei Töchter, Elea (9) und Alicia (7). Diesmal wird es ein Junge, verriet der Stürmer.
Im Bundesliga-Topspiel zwischen HSV und Hoffenheim wird Schiedsrichter Robert Schröder (40) das Spiel leiten.
Die Rothosen bestritten bisher sieben Partien unter seiner Leitung, mit einer leicht negativen Bilanz: zwei Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.
Hoffenheim hingegen hat eine leicht positive Bilanz unter Schröder: vier Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen.
HSV-Profi Philip Otele wird nach seiner Roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt. Das entschied das DFB-Sportgericht am Freitag.
Der HSV hatte gegen die Strafe Einspruch eingelegt. Am Freitag fand am DFB-Campus in Frankfurt die mündliche Verhandlung statt. Neben Otele waren auch Sportdirektor Claus Costa und Rechtsdirektor Dr. Philipp Winter anwesend.
Nach dem Ausfall von Abwehrchef Luka Vuskovic (19) kassierte der HSV in zwei Spielen sieben Gegentore. Wie stabil ist das Team in entscheidenden Momenten?
Neben dem Abwehrchef fehlen im Spiel gegen Hoffenheim auch Miro Muheim (28, Sprunggelenksverletzung) und Kapitän Yussuf Poulsen (31). Auch der Einsatz von Sambi Lokonga (26) ist fraglich. Cheftrainer Merlin Polzin (35) will der Instabilität trotz der Ausfälle in der Defensive jedoch keine große Bedeutung beimessen.
„Es bringt nichts, dem hinterherzutrauern. Ich habe volles Vertrauen in die Spieler, die in der Dreier- oder Fünferkette stehen, dass sie das als Einheit kompensieren können“, sagte er auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Niemand solle dabei ersetzt, sondern mit den eigenen Stärken auf der Position gut verteidigen und Lösungen finden.
Der HSV arbeitet im Rahmen des bald startenden Genossenschaftsprojekts „Supporters Trust“ am Ausbau des Volksparkstadions. „Nach den erforderlichen Genehmigungen soll unmittelbar mit der Kapazitätserweiterung begonnen werden. Im Verlauf der nächsten Saison soll die Stadionkapazität auf über 58.000 Zuschauer steigen“, erklärte HSV-Präsident Henrik Köncke in einem Interview.
Die Arbeiten sollen bereits im Sommer starten, langfristig sind sogar mehr als 60.000 Zuschauer vorgesehen. Außerdem plant der Verein eine Erweiterung der sanitären Anlagen und eine Verbesserung des Caterings.
Die Gründungsversammlung des Supporters Trust ist für den 5. Mai angesetzt, der operative Starttermin steht noch nicht fest. Zunächst werden 18.870 Anteile mit einem Preis von jeweils 887 Euro angeboten. Der Klub rechnet mit Einnahmen von rund 16 Millionen Euro.
Schon jetzt haben sich neben Vereinslegenden wie Horst Hrubesch auch Trainer Merlin Polzin und einzelne Spieler an dem Projekt beteiligt.
HSV-Profi Philip Otele (27) sah am Samstag im Nordderby gegen Werder Bremen nur 13 Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte. Schiedsrichter Florian Exner (35) hatte „rohes Spiel“ geahndet.
Das DFB-Sportgericht hatte zu Wochenbeginn eine Zwei-Spiele-Sperre verhängt, der HSV legte jedoch Einspruch ein und forderte eine Reduzierung auf eine Partie.
Die mündliche Verhandlung fand am Freitagmittag statt, dann wird das endgültige Urteil gefällt.
Verstärkt sich der HSV mit einem Talent von Paris St. Germain? Nach Berichten der französischen Zeitung „Le Parisien“ sollen die Rothosen Interesse an Mathis Jangéal (17) zeigen.
Der Offensivspieler, der bereits zwei Einsätze für die Profis des Champions-League-Siegers hatte, gilt als großes Talent und wird von zahlreichen Vereinen umworben.
Auch das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, dass sich der HSV mit Jangéal beschäftigt, mehr jedoch bislang nicht. Ein Transfer hängt auch davon ab, in welcher Liga der HSV in der nächsten Saison spielt.
Nach dem Verletzungsschock um Miro Muheim (28) steht weiterhin ein Fragezeichen hinter Luka Vuskovic (19). Bei beiden Spielern ist unklar, ob sie noch in dieser Saison zum Einsatz kommen.
„Ich sehe gute Chancen, dass Luka im Saisonendspurt noch einmal spielen wird. Er ist sehr ehrgeizig und will unbedingt für uns auflaufen. Wir sind zuversichtlich, müssen aber abwarten, geduldig sein und hoffen, dass er bald wieder verfügbar ist“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41) zur Situation Vuskovics.
Ähnlich optimistisch ist er bei Muheim: „Er wird alles dafür tun, schnell zurückzukehren. Im besten Fall kann er uns am Saisonende noch einmal helfen.“
Gute Nachrichten gab es von Alexander Rössing-Lelesiit (19), der nach seiner Syndesmose-Verletzung wieder mit der Mannschaft trainierte und auf eine baldige Rückkehr hoffen darf.
Außerhalb des Mannschaftstrainings bleiben weiterhin Yussuf Poulsen (31), Albert Sambi Lokonga (26) und Jean-Luc Dompé (30).
Ein heftiger Rückschlag! Miro Muheim (28) zog sich im Derby in Bremen eine Verletzung des vorderen Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk zu, teilte der HSV am Dienstag mit.
Für den achtfachen Schweizer Nationalspieler bedeutet dies mit nur noch vier verbleibenden Spielen voraussichtlich das Saison-Aus.
Muheim zählte in dieser Spielzeit zu den Leistungsträgern und hatte die meisten Einsatzminuten bei den Rothosen.
Tabelle der 1. Bundesliga
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Erstplatzierte am Saisonende ist Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) darf in der Relegation um den Klassenerhalt spielen. Gegner ist dort der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.