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Vergebener Elfmeter und Aluminium-Pech: Dynamo verpasst vorzeitigen Klassenerhalt in Braunschweig

Braunschweig – Trotz bester Möglichkeiten hat Dynamo Dresden den vorzeitigen Verbleib in der Liga verpasst! Ein einziger Punkt hätte zum sicheren Klassenerhalt ausgereicht, doch beim Auswärtsspiel gegen Eintracht Braunschweig setzte es eine 1:2 (0:1)-Niederlage.

Mit hohen Erwartungen ging die SGD in dieses vorgezogene Entscheidungsspiel, doch die Gastgeber präsentierten sich deutlich effektiver. Bereits nach 21 Minuten verwandelte Florian Flick die erste Chance für die Löwen zum Führungstreffer, kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Faride Alidou in der 50. Minute.

Im weiteren Verlauf zeigte sich vor allem Dynamo offensiv, doch Torhüter Ron-Thorben Hoffmann, der in Topform war, bewahrte sein Team auch beim Elfmeter von Stefan Kutschke in der 67. Minute vor einem weiteren Gegentreffer. Der vielleicht letzte Zweitliga-Treffer des scheidenden Kapitäns Kutschke (86.) kam zu spät, zumal Hoffmann und das Aluminium in der Nachspielzeit zwei weitere Treffer von Dynamo verhinderten.

Damit bleibt Dynamo bei 38 Punkten und rutscht auf Rang 13 ab, kann aber durch mögliche Ausrutscher der Konkurrenz am Sonntag noch vom heimischen Sofa aus den Klassenerhalt feiern.

Endstand:
Eintracht Braunschweig – Dynamo Dresden 2:1 (1:0)

Tore: 1:0 Flick (20.), 2:0 Alidou (50.), 2:1 Kutschke (86.)

Besondere Ereignisse: Hoffmann pariert den Strafstoß von Kutschke (67.)

In unserem Liveticker berichten wir fortlaufend über alle relevanten Ereignisse vor, während und nach der Partie.

Nach dem Abpfiff fiel es Niklas Hauptmann schwer, die Enttäuschung in Worte zu fassen.

„Natürlich tut die Niederlage weh, wir hatten uns fest vorgenommen, heute die Entscheidung zu schaffen“, erklärte der stellvertretende Kapitän. Nun müsse man es kommende Woche noch einmal versuchen.

„Man muss ehrlich sein: Wir waren nicht präzise genug, besonders im ersten Durchgang im letzten Spielfelddrittel. Grundsätzlich hatten wir das Spiel im Griff, aber das hilft nichts, wenn man hinten ein Gegentor kassiert und vorne nicht konsequent spielt“, bemängelte der zentrale Mittelfeldspieler.

Insbesondere das 0:2 sei zu einfach gefallen. „So einfach bekommen wir normalerweise keine Gegentore. In der Rückrunde zeichnete uns unsere Stabilität aus. Die beiden Gegentore waren zu viel. Am Ende haben wir alles versucht. Mit ein bisschen Glück hätte man wenigstens einen Punkt mitnehmen können.“

Thomas Stamm sah vor allem in der Offensive „eine insgesamt ordentliche Leistung“ seines Teams.

„Wenn man betrachtet, wie die Gegentore zustande kamen, waren wir nicht so wach wie sonst. Dennoch hatten wir ausreichend Chancen, um das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen, gerade gegen Ende. Braunschweig hat aus wenig sehr viel gemacht, ihr Torwart zeigte eine starke Leistung und hat viele Bälle herausgeholt. Uns fehlte heute die Effizienz“, sagte der Dynamo-Trainer.

Die Niederlage allein auf Ron-Thorben Hoffmann schieben wollte Stamm nicht: „Es stehen ja noch zehn weitere Spieler auf dem Platz, die ebenso gefordert sind. Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht, war in den wichtigen Momenten zur Stelle – genauso wie wir. Mit mehr Effektivität hätten wir mindestens einen Punkt geholt.“

Die Matchwinner der Braunschweiger, Florian Flick und Ron-Thorben Hoffmann, ließen ihrer Freude bei Sky freien Lauf.

„Ein unglaublich intensives Spiel über 90 Minuten“, sagte der Torschütze zum 1:0. „Dynamo hat besonders zum Schluss nochmal richtig Druck gemacht, aber wir haben dem standgehalten und alles gegeben. Wir waren vorn eiskalt, hätten einige Chancen besser ausnutzen können, dann wäre das Spiel vielleicht ruhiger verlaufen. Am Ende zählen aber nur die drei Punkte.“

Seinen Torwart lobte Flick in den höchsten Tönen: „Unglaublich, wie er uns heute lange die Null gehalten hat – leider nicht über die volle Spielzeit, aber das war beeindruckend.“

Hoffmann selbst sprach von einer reifen Leistung der gesamten Mannschaft: „Für mich war es persönlich ein nahezu perfektes Spiel. Perfekt wäre es gewesen, wenn wir zu Null geblieben wären, aber ich bin sehr glücklich und stolz, dass wir als Team so durchgezogen haben.“

Abpfiff: Das Spiel ist beendet, Dynamo Dresden verliert mit 1:2 bei Eintracht Braunschweig!

90.+7: Raedinger versucht es aus der Distanz, da Schreiber weit nach vorne gerückt ist. Sein Schuss geht jedoch knapp am Tor vorbei.

90.+6: Die Latte verhindert den Ausgleich für Dresden! Nach einer punktgenauen Flanke von Faber köpft Youngster Menzel auf das Tor, doch der Ball prallt ans Aluminium.

90.+4: Dynamo hat eine riesige Chance, doch Marie blockt einen Schuss von Wagner, und trotz Überzahl im Strafraum kann Bobzien eine Hereingabe von Faber nicht verwerten – Hoffmann ist erneut zur Stelle. Unglaublich, wie der Keeper hier alles pariert.

90.+3: Kornetka wechselt endlich den krampfgeplagten Angreifer aus: Für Yardimci kommt Raedinger ins Spiel.

90.+2: Trotz seiner Krämpfe ist Yardimci auf dem Feld präsent und klärt eine Hereingabe von Rossipal im eigenen Strafraum.

90.+1: Anzeige der Nachspielzeit – sieben Minuten werden nachgespielt.

90. Minute: Die Nachspielzeit läuft, wie lange sie genau dauern wird, ist noch unklar. Schafft Dynamo noch den Ausgleich und damit den sicheren Klassenerhalt?

89. Minute: Dynamo wirft nun alles nach vorne. Robert Wagner versucht einen Schuss aus der zweiten Reihe, setzt den Ball aber deutlich über das Tor.

86. Minute: Nach einer scharf getretenen Ecke von Rossipal köpft Stefan Kutschke ein – Hoffmann kann den Ball nur noch abprallen lassen. Es steht 1:2 und die Hoffnung lebt bei Dynamo!

83. Minute: Kurz darauf ist Hoffmann erneut zur Stelle und fängt einen langen Ball von Wagner ab.

82. Minute: Wieder eine gute Gelegenheit für die Gäste, doch Hoffmann ist überall. Menzel spielt einen Steilpass auf Lemmer, der direkt abzieht, doch Hoffmann wehrt den Ball mit den Fäusten ab.

80. Minute: Yardimci liegt zunächst wegen Krämpfen am Boden und muss ausgewechselt werden, doch er beißt sich zurück auf den Platz.

78. Minute: Letzter Wechsel bei Dynamo: Tony Menzel ersetzt Niklas Hauptmann, damit sind alle Wechseloptionen ausgeschöpft.

75. Minute: Dynamo drängt auf den Ausgleich. Rossipal spielt den Ball präzise ins Zentrum, aber Vermeij und Boeder verpassen die Chance.

73. Minute: Trotz Rückstand gibt Dynamo nicht auf. Das neue Duo auf der rechten Seite, Faber und Lemmer, setzt sich durch, doch ihre Flanke ist zu unplatziert und wird von Hoffmann gefangen.

70. Minute: Beide Teams nutzen die Gelegenheit zum Wechsel. Braunschweig tauscht dreifach, während bei Dynamo Faber und Lemmer für Sterner und Ceka ins Spiel kommen.

67. Minute: Stefan Kutschke tritt zum Elfmeter an, doch Torwart Hoffmann ahnt die Ecke und pariert den schwachen Schuss!

66. Minute: Nach Videoanalyse gibt Schiedsrichter Dingert Strafstoß für Dynamo, nachdem Kaufmann Vermeij mit dem Ellbogen getroffen hatte.

64. Minute: Sterner sieht Gelb, das Spiel wird wegen der Behandlung von Vermeij unterbrochen, der sich offenbar eine Verletzung im Gesicht zugezogen hat.

63. Minute: Die Dresdner Mediziner eilen erneut aufs Feld, da Vermeij bei einem Luftzweikampf verletzt liegen bleibt.

62. Minute: Kaufmann wird nachträglich für ein Foul an Bobzien verwarnt.

60. Minute: Hauptmann und Ceka verlieren den Ball, doch Braunschweig gelingt der Konter nicht durch Rossipal.

58. Minute: Trainer Stamm bringt mit Kutschke mehr Offensivkraft, Braunschweig wechselt ebenfalls.

56. Minute: Rossipals Eckball führt zur dritten Ecke in Folge, doch Dynamo kann daraus keinen Vorteil ziehen.

54. Minute: Dynamo bleibt dran und erarbeitet eine weitere Ecke, die von Braunschweig abgewehrt wird.

50. Minute: Braunschweig erhöht durch Alidou auf 2:0 – ein kalter Schock für Dynamo.

48. Minute: Gute Chance für Dynamo zu Beginn der zweiten Halbzeit, doch Hoffmann faustet Bobziens Schuss ins Aus.

Anpfiff zweite Halbzeit: Direkt zu Beginn muss Stamm eine Verletzung kompensieren – Thomas Keller kann nach einem Zusammenprall nicht weiter spielen, Claudio Kammerknecht ersetzt ihn.

Halbzeit: Blick auf die Konkurrenz – Magdeburg führt 2:0 gegen Holstein Kiel und zieht an Dynamo vorbei. Bochum und Hannover 96 stehen torlos, Bochum vergrößert den Vorsprung auf Dynamo auf drei Punkte.

Halbzeitfazit: Dynamo hatte sich mehr erhofft. Ein Punkt hätte gereicht, doch Braunschweig nutzte seine Chance zur Führung und setzt sich in eine gute Position für den Klassenerhalt. Das Spiel ist aber noch nicht entschieden.

Halbzeitpfiff: Schiedsrichter Dingert schickt die Teams in die Kabinen.

45.+4: Zahlreiche Verletzungsunterbrechungen – Ceka wird von Tempelmann getroffen, braucht aber keine Behandlung.

45.+3: Aydin probiert es selbst aus der Distanz, verzieht aber deutlich.

45.+1: Gelbe Karte für Tempelmann wegen Ballwegschlagens.

45. Minute: Fünf Minuten Nachspielzeit werden angezeigt.

44. Minute: Bobzien fällt nach Zweikampf, es gibt eine Behandlungspause.

43. Minute: Ecke für Braunschweig, Dynamo klärt.

42. Minute: Konterversuch von Aydin, Keller klärt vor Yardimci.

41. Minute: Sterner-Flanke wird sicher von Hoffmann gefangen.

38. Minute: Hoffmann kehrt nach Behandlung zurück auf das Spielfeld.

36. Minute: Keller verletzt sich bei einem Luftduell und muss ausgewechselt werden – ein Rückschlag für Dynamo.

35. Minute: Chance für Dynamo durch Ceka und Hauptmann, doch Hoffmann rettet knapp.

33. Minute: Dynamo verkündet den Abgang von Robin Meißner zum Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück.

32. Minute: Lange Flanke von Rossipal, aber Ceka kann den Ball nicht an den Mitspieler bringen.

31. Minute: Bobzien verliert im Dribbling den Ball gegen mehrere Braunschweiger.

27. Minute: Erste Gelbe Karte für Ben Bobzien.

24. Minute: Braunschweig kommt wieder gefährlich vor das Tor, Kaufmann verzieht knapp.

23. Minute: Ecke für Braunschweig, Schreiber faustet den Ball weg.

22. Minute: Dynamo hat die erste Großchance, doch Hoffmann pariert den Schuss von Vermeij.

20. Minute: Braunschweig geht in Führung! Flick trifft nach einer Vorlage von Alidou.

16. Minute: Hoffmann bringt einen Abstoß, Amoako trifft Kaufmann beim Zweikampf.

15. Minute: Spielunterbrechung wegen Behandlung von Hoffmann am Auge.

14. Minute: Dynamo nähert sich dem Strafraum, doch die letzte Präzision fehlt.

13. Minute: Sterner-Flanke findet keinen Abnehmer.

13. Minute: Erste Ecke für Dynamo, ausgeführt von Rossipal.

11. Minute: Spielfluss noch unterbrochen, Dynamo kontrolliert Ballbesitz.

9. Minute: Rossipal bringt einen ruhenden Ball ins Torraum, aber keiner kommt an den Ball.

8. Minute: Kaufmann foult Bobzien, es gibt Freistoß für Dynamo.

6. Minute: Boeder fällt nach Kopfballduell, Spiel läuft weiter.

6. Minute: Es wird intensiver, Wagner foult Tempelmann, Schiedsrichter beruhigt die Gemüter.

5. Minute: Tempelmann tritt hart gegen Ceka und Wagner, bekommt nur eine Verwarnung.

4. Minute: Freistoß für Dynamo nach Foul an Hauptmann.

2. Minute: Braunschweig erobert den Ball, kontert – aber Dynamo klärt.

1. Minute: Erste Flanke von Rossipal wird geklärt, Dynamo bleibt spielbestimmend.

Anpfiff: Die Partie beginnt mit Anstoß für Braunschweig. Dynamo tritt in den schwarzen Auswärtstrikots an.

12:57 Uhr: Die Mannschaften betreten unter lautstarken Fangesängen das Spielfeld, die Stimmung ist großartig.

Die Sportdirektoren beider Vereine sprechen vor der Partie bei Sky über die Bedeutung des Spiels.

Wie gelingt Dynamo heute der Klassenerhalt? „Indem wir uns auf uns konzentrieren“, meint Sören Gonther. „Wir haben seit dem Winter eine stabile Leistung gezeigt, besonders in den direkten Duellen.“

Er betonte, dass die Wintertransfers eingeschlagen hätten und auch die etablierten Spieler sich verbessert hätten – so wolle man zwei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt sichern.

Auch Braunschweig sieht das heutige Spiel als enorm wichtig an. Benjamin Kessel erklärte, dass man zuversichtlich sei, zum vierten Mal in Folge den Klassenerhalt zu schaffen. Dabei sei die Unterstützung der Fans ein großer Rückhalt, denen er großes Lob aussprach.

Erstmals wurde rund um den Gästeblock ein großes Netz gespannt, um Gegenständewurfen in den Innenraum zu verhindern – die Dynamo-Fans standen so quasi in einem „Käfig“.

Bei Braunschweig gab es mehrere personelle Veränderungen in der Startelf. Lars Kornetka nahm Hoti, Bell Bell, Gomez und Mijatovic heraus, zudem fehlte Heußner gesperrt. Dafür rückten Kaufmann, Yardimci, Alidou, Di Michele Sanchez und Frenkert in die Anfangsformation.

Dynamo musste auf den erkrankten Friedrich Müller verzichten, der eigentlich als Ersatz für den verletzten Pauli vorgesehen war. Für ihn begann Lukas Boeder. Ansonsten vertraute Trainer Stamm seiner erfolgreichen Elf aus dem letzten Spiel gegen Kaiserslautern.

Das Stadion war mit 23.325 Zuschauern ausverkauft, darunter etwa 2300 mitgereiste Dynamo-Anhänger. Die Tore wurden erst kurz vor Spielbeginn geöffnet.

Die Übertragungsrechte für das Spiel liegen bei Sky, wo das Match auch exklusiv im Pay-TV und über den Streamingdienst WOW gezeigt wird. Wer keinen Zugang hat, konnte dem Spiel via Liveticker folgen.

Trainer Thomas Stamm ist sich bewusst, dass Dynamo den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen kann, legt aber den Fokus ganz auf das heutige Spiel und nicht auf mögliche Ergebnisse danach.

„Wir konzentrieren uns auf ein Spiel, reduzieren alles darauf. Was am Samstag möglich ist, weiß jeder. Wichtig ist, dass wir mit Leichtigkeit spielen und intuitiv handeln. In Düsseldorf hat das nicht funktioniert, dort wollen wir uns steigern. Allen ist klar, dass wir es selbst in der Hand haben und es entscheiden können“, so der Schweizer.

Bei Braunschweig ist der Druck aufgrund der Tabelle noch größer. Lars Kornetka erklärte, dass man daran gearbeitet habe, mit dem Druck umzugehen und ihn positiv zu nutzen, um eine aktive und stabile Spielweise zu zeigen. Der Druck solle die Mannschaft stärken und motivieren.

Die Partie leitete der sehr erfahrene Schiedsrichter Christian Dingert, der vor allem in der Bundesliga pfeift. Für die Gastgeber ein schlechtes Omen: Von 18 Spielen unter seiner Leitung gewann Braunschweig nur eines, verlor ganze zwölf.

Dynamo fuhr bei 13 Spielen unter Dingert drei Siege ein, fünf Remis und fünf Niederlagen.

Unterstützt wurde er von den Assistenten Benedikt Kempkes und Tim Kohnert, Vierter Offizieller war Jarno Wienefeld, Video-Assistent Arne Aarnink.

Nur noch Niklas Hauptmann steht bei Dynamo kurz vor einer Sperre. Bei einer weiteren Gelben Karte würde er das Saisonfinale verpassen. Bei Braunschweig sind dagegen gleich fünf Spieler „gelbbelastet“, was für die Gäste von Vorteil sein könnte.

Dynamo fehlen weiterhin die Langzeitverletzten Lennart Grill, Elias Bethke und Vinko Sapina. Julian Pauli ist muskulär angeschlagen und reiste nicht mit.

Braunschweig hat ebenfalls Personalsorgen: Sidi Sané, Patrick Nkoa, Frederik Jäkel und Anas Bakhat sind verletzt, Robin Heußner ist gesperrt.

Die Hinspielniederlage war Dynamos achte Pleite gegen Braunschweig. Von 21 Begegnungen gewann Dynamo nur fünf, acht Partien endeten remis.

Der letzte Sieg gegen die Löwen datiert vom 28. Oktober 2016 (3:2), seitdem gab es zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Der letzte Auswärtssieg liegt sogar noch weiter zurück (22. Oktober 2011).

Die SGD will die Negativserie endlich beenden und damit gleichzeitig den Klassenerhalt sichern.

Im letzten Heimspiel vor der Winterpause empfing Dynamo Braunschweig mit viel Selbstvertrauen nach zwei Siegen aus drei Spielen. Auf dem Platz war davon zunächst wenig zu sehen – nach 21 Minuten hatte der Ex-Dynamo Christian Conteh bereits doppelt getroffen, während Dresden kaum zu Chancen kam. Mut und Überzeugung fehlten, so wechselte Stamm zur Pause Amoako aus, begleitet von Pfiffen der Fans.

Erst in Halbzeit zwei kam mehr Gegenwehr auf, Fröling glich zum 2:2 aus, doch Nkoa traf kurz vor Schluss zum 3:2 für Braunschweig. Dynamo rutschte damit erstmals in der Saison auf den letzten Tabellenplatz.

Die Ausgangslage für Braunschweig ist dagegen schwierig: Als 15. steht man nur durch das bessere Torverhältnis vor Fortuna Düsseldorf und Greuther Fürth, die noch gegeneinander spielen. Braunschweig kann nicht nur auf Fehler der Konkurrenz hoffen, sondern muss selbst punkten. Das letzte Heimspiel gegen Dynamo ist daher eine wichtige Gelegenheit.

Trainer Kornetka hat offenbar die richtigen Worte gefunden, um sein Team für die Partie zu motivieren.

Zwei Spieltage vor Saisonende reicht Dynamo ein Punkt gegen Braunschweig, um sich aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu sichern. Braunschweig liegt mit 34 Punkten vier Zähler hinter Dresden, kann bei einem Remis oder einer Niederlage heute nicht mehr vorbeiziehen.

Da Düsseldorf und Fürth am letzten Spieltag gegeneinander spielen, könnte höchstens eines von beiden Teams noch an Dynamo vorbeiziehen. Tabellenletzter Preußen Münster (29 Punkte) ist für Dynamo keine Gefahr mehr.

Nur im Falle einer Niederlage muss Dynamo weiter zittern und auf Patzer der Konkurrenz hoffen. Sollte sowohl Düsseldorf als auch Fürth am Sonntag verlieren, genügt auch das den Dresdnern zum Klassenerhalt.

Herzlich willkommen zum Liveticker des Auswärtsspiels von Dynamo Dresden bei Eintracht Braunschweig! Wir informieren Euch hier laufend über alle wichtigen Ereignisse und Entwicklungen rund um die Partie.

2. Bundesliga Tabelle

Die Tabelle der 2. Bundesliga bestimmt, wer am Saisonende aufsteigt und wer absteigt: Die Plätze 1 und 2 steigen direkt in die 1. Bundesliga auf. Der Drittplatzierte spielt in den Relegationsspielen gegen den Drittletzten der 1. Bundesliga um den Verbleib oder Aufstieg.