Dynamo Dresden erschüttert: Notoperation nach Hirnblutung bei Lars Bünning
Dresden – Bei Dynamo Dresden herrscht Bestürzung! Innenverteidiger Lars Bünning (28) wurde nach einer Hirnblutung in einer dringenden Operation gerettet.
Der Zweitligist informierte am Montag über den Vorfall. „Der 28-Jährige erlitt plötzlich und ohne äußere Ursache eine Hirnblutung und musste sich daraufhin einer lebensrettenden Operation unterziehen. Der Eingriff verlief erfolgreich“, teilte der Verein mit.
Weiter hieß es: „Lars Bünning ist bei vollem Bewusstsein und wird derzeit weiterhin intensivmedizinisch überwacht, bevor die nächsten Schritte seiner Rehabilitation eingeleitet werden.“
Für Bünning und seine Familie ist die Situation ein schwerer Schicksalsschlag, zumal er erst vor zwei Wochen seine schwangere Partnerin Sina (29) in Dresden geheiratet hatte.
„Diese Nachricht hat uns zutiefst erschüttert. In solchen Momenten rückt der Fußball vollkommen in den Hintergrund, denn die Gesundheit ist das Wichtigste. Glücklicherweise verlief die Operation sehr gut und Lars ist wieder bei klarem Bewusstsein. Der gesamte Verein ist in Gedanken bei ihm und seinen Angehörigen. Wir werden ihn bestmöglich auf seinem Weg der Genesung unterstützen“, erklärte Sportgeschäftsführer Sören Gonther (39).
Der Klub wird weitere Details in enger Absprache mit der Familie bekanntgeben.
Alle hoffen und bangen, dass der engagierte Abwehrspieler der SGD, der auch Mitglied des Mannschaftsrats ist, bald und vollständig genesen wird.
Sportlich war das vergangene Jahr für den 28-Jährigen nicht leicht: Trotz starker Leistungen in der Hinrunde kam er in der Rückrunde kaum noch zum Einsatz und saß oft nur auf der Ersatzbank.
Bei Dynamo Dresden ist Bünning noch bis Ende Juni 2027 unter Vertrag, doch die Entscheidung über seine sportliche Zukunft wird vorerst keine Priorität haben.
Das Wichtigste ist nun seine Genesung – der Fußball tritt für alle Beteiligten in den Hintergrund.