Neue Konkurrenz für Schreiber: Dynamo bekommt bald zusätzlichen Torwart!
Dresden – Nach dem Abschluss des Trainingslagers an der türkischen Mittelmeerküste gab es ein vielsagendes Zeichen. Zwar bestätigte Sören Gonther (39) noch keine endgültige Entscheidung, doch die Offenheit und Zuversicht des Sportgeschäftsführers von Dynamo sprachen Bände.
„Ich bin sehr optimistisch. Auch wenn ich eigentlich Höhenangst habe, wage ich mich so weit aus dem Fenster, um zu sagen: Am Dienstag wird ein weiterer Torwart am Training teilnehmen“, kündigte er mit einem breiten Lächeln an.
Der neue Konkurrent für Tim Schreiber (23) ist somit gefunden. Der derzeitige Stammtorhüter von Dresden zeigt sich davon jedoch entspannt.
„Ich habe mein Bestes gegeben und glaube, zwei ordentliche Testspiele absolviert zu haben. Am Ende wird sich im Laufe der Woche zeigen, ob sich etwas ändert. Für mich ist das eher zweitrangig. Mein Fokus liegt auf meiner Leistung und der Mannschaft, alles andere nehme ich so hin“, erklärte der Keeper fast schon herausfordernd.
„Letztlich ist mir das ganze Thema ziemlich egal. Wichtig ist nur, dass wir als Dynamo unsere Aufgaben erfüllen. Unser Ziel heißt Klassenerhalt.“
Doch reichen vier Tage Training aus, um einen neuen Schlussmann so weit einzubinden, dass er schon am Samstag im Spiel gegen Greuther Fürth die neue Nummer eins sein kann?
„Grundsätzlich sollte man im Fußball nichts ausschließen, aber es muss stimmen: Die Abläufe und die Form müssen passen. Für alle Beteiligten, vor allem für David Yelldell, muss sich das gut anfühlen. Als Torwarttrainer ist er derjenige, der das finale Urteil über das Gefühl hat, das ich bei ihm hinterlasse“, erläuterte Trainer Thomas Stamm (42).
Die endgültige Entscheidung fällt jedoch der Chef selbst: „Ich werde stets meine Einschätzung einbringen und stehe im Austausch mit David. Am Ende werden wir eine vernünftige Wahl treffen. Aber zunächst warten wir ab, wie sich die nächsten Tage entwickeln.“
Stand in der 2. Bundesliga
Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Saisonende den ersten Platz belegt, wird Zweitliga-Meister und steigt direkt in die 1. Bundesliga auf. Das gilt ebenfalls für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte hingegen muss in einer Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga antreten, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse auszuspielen.