zurück

Dynamo-Dresden-Blog: Nächste Leihspieler? SGD hat erneut Bundesliga-Profi im Blick

Dresden – Dynamo Dresden befindet sich als Tabellenletzter mit einem Rückstand von vier Punkten auf den rettenden Bereich der 2. Bundesliga in der Winterpause – ganz anders als nach dem Aufstieg aus der 3. Liga erwartet.

Ein Rückblick ist bei der SGD aktuell jedoch nicht erwünscht, stattdessen soll im neuen Jahr mit frischer Energie und personellen Verstärkungen der Kampf um den Klassenerhalt aufgenommen werden. Als erster Winterneuzugang wurde vor den Feiertagen Jason Ceka (26) präsentiert.

Der Trainingsauftakt ist für den 2. Januar angesetzt, einen Tag später bricht die Mannschaft ins Trainingslager nach Antalya in der Türkei auf.

In unserem Blog halten wir euch stets über alle Neuigkeiten rund um Dynamo Dresden auf dem Laufenden.

Noch ist nichts offiziell, doch bei Dynamo Dresden könnten bald zwei Bundesliga-Profis zum Team stoßen: Neben einer geplanten Leihe von Robert Wagner (22) vom SC Freiburg steht offenbar auch eine Einigung mit Thomas Keller (26) vom FC Heidenheim bevor.

Wie Sky berichtete, wird der Innenverteidiger Keller bis zum Saisonende auf Leihbasis für Dynamo auflaufen und dabei helfen, die oft anfällige Abwehr der Schwarz-Gelben, die im Durchschnitt zwei Gegentore pro Spiel hinnehmen muss, zu stabilisieren.

Keller, der in Unterhaching ausgebildet wurde, begann seine Profikarriere beim FC Ingolstadt und wechselte 2022 zum damals noch zweitklassigen FC Heidenheim, mit dem er in die Bundesliga aufstieg. Seitdem ist der 26-Jährige eher Ergänzungsspieler und kam in dieser Saison bislang lediglich zu vier Einsätzen.

Steht der nächste Neuzugang kurz bevor? Dynamo soll kurz davor sein, die Leihe eines Bundesliga-Spielers zu fixieren. Robert Wagner (22), der sowohl defensiv als auch im zentralen Mittelfeld spielen kann, könnte demnach vom SC Freiburg zum Team an der Elbe wechseln.

Nach Angaben der Bild sind nur noch wenige Details zu klären. Wagner stammt aus Lahr im Schwarzwald, durchlief sämtliche Jugendmannschaften des SC und spielte bereits in der zweiten Mannschaft unter Dynamo-Trainer Thomas Stamm (42).

Im Januar 2022 unterschrieb er beim SC seinen ersten Profivertrag und kam unter Stamm in der 3. Liga zum Einsatz. Sein Bundesliga-Debüt feierte Wagner im August 2022 unter Kulttrainer Christian Streich (60), ehe er im Sommer 2023 zunächst an Greuther Fürth ausgeliehen wurde.

Nach einer Saison am Ronhof wechselte er per Leihe zum FC St. Pauli, wo er ebenfalls in der Bundesliga spielte, und in diesem Sommer weiter zu Holstein Kiel. Beim bitteren 1:2 von Dynamo Ende Dezember bei den „Störchen“ stand Wagner 88 Minuten auf dem Platz.

Insgesamt bestritt er für Kiel 14 Ligaspiele, scheint dort jedoch unzufrieden zu sein, weshalb der SC Freiburg nun die Leihe vorzeitig beenden und Wagner anscheinend an Dynamo ausleihen könnte.

Es ist gut möglich, dass in den nächsten Stunden alles sehr schnell über die Bühne geht und Wagner bereits am Freitag zum Trainingsstart in der Walter-Fritzsch-Akademie dabei ist und am Samstag ins Trainingslager in die Türkei fliegt.

Torhüter Kevin Broll, der nach seinem Engagement in Zypern bei verschiedenen Vereinen (Waldhof Mannheim, Karlsruher SC) trainierte, hat nun eine neue sportliche Heimat gefunden. Der 30-Jährige unterschrieb beim SV Wehen Wiesbaden einen Vertrag bis Saisonende.

"Als der Verein auf mich zukam, hatte ich sofort das Gefühl, dass es gut passt. Nach meinem schönen Jahr im Ausland wollte ich mit meiner Familie wieder in Deutschland sesshaft werden. Der SV Wehen Wiesbaden ist ein familiär geführter Klub und die Nähe zu meiner Heimat erleichtert die Entscheidung zusätzlich", erklärte Broll am Montag auf der Vereinsseite.

Zwischen 2019 und 2022 sowie erneut in der Spielzeit 2023/24 stand Broll insgesamt 128 Mal für Dynamo Dresden im Tor – in der 2. Bundesliga, 3. Liga, im DFB- und Sachsenpokal sowie in der Relegation.

Die Deutsche Fußball Liga veröffentlichte am Freitag weitere Spieltermine für die kommende Saison. Dynamo darf sich unter anderem auf ein Topspiel unter Flutlicht am 14. Februar freuen: Dann empfängt die SGD um 20:30 Uhr die SV Elversberg im Rudolf-Harbig-Stadion.

Am 1. Februar (Sonntag, 13:30 Uhr) steht das Heimspiel gegen Arminia Bielefeld an, das Spitzenspiel in der Veltins-Arena auf Schalke findet am 7. Februar (Samstag, 13 Uhr) statt.

Am 22. Februar (Sonntag, 13:30 Uhr) muss die SGD bei Hannover 96 antreten. Bereits festgelegt waren der Rückrundenauftakt am 17. Januar (13 Uhr) gegen Fürth sowie das Topspiel am 24. Januar (Samstagabend, 20:30 Uhr) bei Magdeburg. Ein weiteres Flutlichtspiel erwartet Dynamo am 27. Februar (Freitag, 18:30 Uhr) im Heimspiel gegen Darmstadt 98.

Die weiteren Spielpläne will die DFL zwischen dem 2. und 6. Februar 2026 veröffentlichen.

Steht Dynamo Dresden kurz davor, den ersten Wintertransfer abzuschließen? Laut Bild-Informationen plant die SGD die Ausleihe von Jason Ceka (26) vom Ligakonkurrenten SV Elversberg.

Der Mittelfeldspieler soll angeblich noch am heutigen Donnerstag den obligatorischen Medizincheck absolvieren. Ceka war erst im Sommer vom 1. FC Magdeburg an die Kaiserlinde gewechselt und unterschrieb dort einen Vertrag bis Juni 2028.

Bislang kam der flinke Akteur allerdings nicht so häufig zum Einsatz, wie es sich beide Seiten erhofft hatten. Sieben Spiele absolvierte er, dabei erzielte er ein Tor beim 6:0-Heimsieg am 19. Oktober gegen Fürth. Gegen Dynamo wurde er eingewechselt und spielte 14 Minuten.

Nach der schmerzhaften Heimniederlage gegen Braunschweig bleibt Dynamo unter Trainer Thomas Stamm (42) kaum Zeit zum Grübeln.

Bereits beim öffentlichen Training am Montagnachmittag gilt der volle Fokus der anstehenden Aufgabe beim Zweitligaspiel bei Holstein Kiel (Samstag, 20:30 Uhr).

Gute Nachrichten gibt es aus dem Lazarett: Tony Menzel (20), Sascha Risch (25) und Jakob Zickler (19) sind wieder einsatzfähig, lediglich Jan-Hendrik Marx (30) und Lennart Grill (26) fallen weiterhin aus. Auch Vincent Vermeij (31), der zuletzt kurzfristig fehlte, kehrte ins Training zurück.

Sven Mislintat (53), bekannt als „Diamantauge“ im Fußball, war zuletzt als Kandidat für den Posten des Sportchefs bei Dynamo im Gespräch. Dies wird jedoch nicht stattfinden, da der ehemalige Scout von Borussia Dortmund und Arsenal zum Zweitligisten Fortuna Düsseldorf wechselt.

Dort übernimmt der 53-Jährige die Position des Sportvorstands von Klaus Allofs (69), der seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängert und vorzeitig freigestellt wurde.

Durch das 3:3-Unentschieden am Samstag zwischen Magdeburg und Holstein Kiel ist Dynamo Dresden nach dem 16. Spieltag der 2. Bundesliga nun Tabellenletzter.

Ursprünglich war die rote Laterne noch beim 1. FC Magdeburg, der gegen Kiel lange wie der Sieger aussah und einen Rückstand drehte. Erst der späte Ausgleich von Steven Skrzybski sorgte für das Remis und brachte beiden Konkurrenten im Abstiegskampf jeweils einen Punkt.

Dadurch konnte der FCM (14 Punkte) die Dresdner (13 Punkte) überholen. Magdeburg setzte sich sogar vor Fortuna Düsseldorf (ebenfalls 14 Punkte) auf den Relegationsplatz, doch Düsseldorf kann am Sonntag (13:30 Uhr) bei Elversberg zurückschlagen.

Vom 3. bis 10. Januar absolviert Dynamo Dresden sein Wintertrainingslager im türkischen Lara. Zwei Testspiele sind geplant, der erste Gegner steht bereits fest.

Am 6. Januar treffen die Schwarz-Gelben um 16 Uhr Ortszeit auf den Schweizer Zweitligisten FC Aarau, der Heimatclub von Trainer Thomas Stamm und derzeit Zweiter der Challenge League. Der zweite Testspielgegner ist noch offen.

Die Serie bricht? Trotz der Niederlage in Kaiserslautern ließ Dynamo Dresden sich erneut zu einem frühen Pressetermin blicken.

Schon um 8 Uhr stellte sich Thomas Stamm vor dem letzten Heimspiel des Jahres gegen Eintracht Braunschweig den Fragen der Journalisten. Grund für die frühe Zeit war die am Nachmittag folgende Weihnachtsfeier des Vereins – kein spontanes Event, so der Coach. „Das gehört dazu, dass die Mitarbeiter zusammenkommen und hoffentlich einen schönen Abend verbringen“, erklärte Stamm, der am Freitagabend definitiv auf Sascha Risch, Jakob Zickler, Tony Menzel, Jan Hendrik Marx und Lennart Grill verzichten muss.

Niklas Hauptmann (grippaler Infekt) und Christoph Daferner (Kopfverletzung und Gehirnerschütterung aus dem Spiel gegen Düsseldorf) sind weiterhin fraglich und haben bislang noch nicht mit der Mannschaft trainiert.

Die Niederlage in Kaiserslautern hat unangenehme Folgen für Dynamo. Am Tag danach spielten sowohl Greuther Fürth als auch Braunschweig, die bisher punktgleich mit Dynamo waren, aber dank schlechterem Torverhältnis hinter der SGD lagen.

Fürth erkämpfte im Franken-Derby gegen Nürnberg ein 2:2, auch Braunschweig und Kiel trennten sich unentschieden. Dadurch fiel Dynamo wieder auf Platz 17 zurück und ist am Freitag gegen Braunschweig fast schon zum Siegen verdammt.

Parallel siegte Magdeburg überraschend bei Hertha BSC – dieser unerwartete Erfolg sorgt dafür, dass der Tabellenletzte nun punktemäßig mit der SGD gleichzieht.

Dynamo-Fans könnten aufhorchen: Beim letzten Heimspiel des Jahres schenkt Holstein Kiel seinen Anhängern Freibier – genau an dem Tag, an dem Dynamo am 20. Dezember (20:30 Uhr) zu Gast in Schleswig-Holstein ist.

„In unserem Jubiläumsjahr möchten wir den Fans für ihren unermüdlichen Support etwas zurückgeben. Deshalb gibt es beim letzten Heimspiel eine Stunde lang Freibier und Wasser im Stadioninnenbereich“, erklärte Klubpräsident Steffen Schneekloth (62). Da die Aktion nur in den Budenzauber-Ständen innerhalb des Stadions gilt, könnten auch mitgereiste Dynamo-Fans profitieren.

Allerdings gibt es einen Haken: Das kostenlose Bier wird nur zwischen 18:30 und 19:30 Uhr ausgeschenkt – wer mittrinken möchte, sollte also früh vor Ort sein.

Frühmorgendliche Pressekonferenz – da braucht auch Thomas Stamm erst mal einen Kaffee! Der Coach verkündete, dass Lennart Grill seine Operation am Mittwoch gut überstanden hat, aber monatelang ausfallen wird. Tim Schreiber rückt deshalb wieder ins Tor.

„Wir haben keine Bedenken, sind sehr gut aufgestellt. Tim ist fit, gesund und gut drauf“, sagte Stamm. Aufgrund des längeren Ausfalls von Grill wird überlegt, im Winter einen weiteren Torhüter zu verpflichten.

Personell bleibt die Lage ähnlich wie in den Vorwochen: Sascha Risch, Jakob Zickler (beide Schulter), Jan-Hendrik Marx (Fuß) und Tony Menzel (Ellbogen) fallen weiterhin aus.

Dynamo Dresdens neuer Aufsichtsrat hat rund einen Monat nach der Freistellung von Thomas Brendel die Suche nach einem neuen Geschäftsführer Sport eröffnet – mit sehr kurzer Bewerbungsfrist. Interessenten können sich noch bis Sonntag, 7. Dezember, bewerben.

Weitere Fristen sind nicht vorgesehen, theoretisch könnte ein neuer Sport-Geschäftsführer bereits am 8. Dezember starten. Wahrscheinlich wird es jedoch etwas länger dauern, bis ein Nachfolger gefunden ist.

Nur Stunden nach seiner schweren Knieverletzung im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf meldete sich Dynamo-Keeper Lennart Grill (26) via Instagram zu Wort.

„Liebe Dynamo-Fans, zuerst bin ich unglaublich froh und stolz, dass wir uns und euch endlich den ersten Heimsieg schenken konnten“, schrieb der Torhüter am Sonntagabend und teilte ein Bild, auf dem seine Mitspieler mit seinem Trikot vor dem K-Block posieren.

„Leider hat es mich schlimmer erwischt, ich werde eine Zeit lang ausfallen“, bestätigte Grill damit die Befürchtungen der Schwarz-Gelben.

„Aber auch aus solchen Situationen kämpft man sich zurück und ich gebe alles, um schnellstmöglich stärker zurückzukommen!“, so der 26-Jährige ohne nähere Angaben zur Verletzung.

Besonders bitter für Grill: Das nächste Auswärtsspiel auf dem „Betze“ bei Kaiserslautern wird er definitiv verpassen – genau dort, wo er zwischen 2016 und 2020 seine Profikarriere begann.

Was funktioniert, sollte beibehalten werden – so viel Aberglaube muss sein.

Vor der Partie gegen Bochum fand die Spieltags-Pressekonferenz um 8 Uhr statt – Dynamo gewann 2:1. Deshalb wurde die Uhrzeit auch vor dem Düsseldorf-Spiel beibehalten.

Personell hat sich wenig geändert: Sascha Risch, Jakob Zickler (beide Schulter) und Tony Menzel (Ellbogen) fehlen weiterhin. Neu hinzugekommen ist Jan-Hendrik Marx mit einer Sprunggelenksverletzung aus dem Training am Dienstag. Vinko Sapina ist wieder fit.

Ob Thomas Stamm an der Maxime „Never change a winning team“ festhält, ließ er offen. Er verriet lediglich, dass Lennart Grill bis Weihnachten im Tor bleiben wird – sofern nichts Unvorhergesehenes passiert.

Ein herber Rückschlag für Dynamo: Jan-Hendrik Marx (30) musste das Training am Dienstag vorzeitig abbrechen, nachdem er unglücklich gestürzt war.

Bei einem Zweikampf knickte Marx um und blieb liegen. Athletiktrainer Matthias Grahé (57) und Co-Trainer Heiko Scholz (59) eilten zur Hilfe und brachten ihn vom Platz.

Wie schwer die Verletzung ist, ist noch unklar.

Mit voller Konzentration: Die Vorbereitung auf das anstehende Zweitliga-Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf (Sonntag, 13:30 Uhr) läuft bei Dynamo Dresden auf Hochtouren.

Beim öffentlichen Training trotzten einige SGD-Fans den eisigen Temperaturen und verfolgten die Einheit der Schwarz-Gelben aus nächster Nähe.

Allerdings fehlten drei verletzte Spieler: Tony Menzel (20, Ellbogen), Sascha Risch (25) und Jakob Zickler (19, beide Schulter). Vinko Sapina (30) hingegen ist nach muskulären Problemen wieder fit und trainierte voll mit.

Für den 2:1-Sieg gegen den VfL Bochum wurde nicht nur Dynamo Dresden mit drei Punkten belohnt, sondern auch Alexander Rossipal (TAG24-Note 1) glänzte mit einem Tor und einer Vorlage und schaffte es in die Kicker-Elf des Tages.

Dies war bereits das zweite Mal in dieser Saison, dass der Sommer-Neuzugang vom Sportmagazin ausgezeichnet wurde – bereits am 9. Spieltag gegen Preußen Münster war er in der Top-Elf vertreten.

Neben Rossipal schaffte es in dieser Spielzeit nur noch Niklas Hauptmann (am 5. Spieltag gegen Elversberg) in die Elf des Tages.

Die Frühstückspressekonferenz von Dynamo vor dem Spiel gegen Bochum ist bereits beendet.

Personell sieht die Lage wie folgt aus: Vinko Sapina (muskuläre Probleme), Tony Menzel (Ellbogen), Sascha Risch und Jakob Zickler (beide Schulter) fehlen weiterhin. Dafür kehren Tim Schreiber (23), Julian Pauli (20) und Stefan Kutschke (37) zurück.

Die große Frage bleibt: Wer steht im Tor – Schreiber oder Lennart Grill? „Einer von beiden“, scherzte Trainer Thomas Stamm (42). „Wir werden das gut besprechen. Wir verfügen über eine Luxus-Situation mit sehr guten Torhütern. Auch Daniel Mesenhöler (30) ist eine Option. Wir sind exzellent aufgestellt.“

Alexander Rossipal wurde am vergangenen Donnerstag Vater, kürzlich begrüßten auch Sascha Risch, Vinko Sapina und Lukas Boeder Nachwuchs. Im Februar 2026 wird es nun auch bei Jan-Hendrik Marx (30) so weit sein. Er und seine Frau Paulina (30) erwarten ein Kind.

Das Paar gab sich bereits am 25. Februar 2025 in Dresden auf dem Standesamt das Jawort. Im Sommer, kurz nach dem Aufstieg, folgte am 29. Mai die freie Trauung in der Nähe von Mannheim.

Ende August verkündeten sie die Schwangerschaft ihres kleinen Sohnes. Jan-Hendrik und Paulina entspannen aktuell nicht nur zu Hause, sondern besuchen auch regelmäßig Geburtsvorbereitungskurse – so auch am Montag nach dem öffentlichen Training.

Dort verriet Marx, dass er erst nach der Geburt seines Sohnes in die interne Papa-Gruppe der Mannschaft aufgenommen wird.

Weiter geht’s! Nach der Länderspielpause stimmt Dynamo-Cheftrainer Thomas Stamm (42) sein Team mit dem öffentlichen Training am Montagnachmittag auf die Rückkehr in den Zweitliga-Alltag ein und bereitet es auf die kommende Aufgabe beim VfL Bochum (Freitag, 18:30 Uhr) vor.

Verletzungsbedingt fehlen Sascha Risch (25, Schulter) und Tony Menzel (20, Ellbogen). Kofi Amoako (20) und Claudio Kammerknecht (26) sind mit ihren Nationalmannschaften unterwegs und ebenfalls nicht dabei.

Dagegen ist der zuvor ausgefallene Vinko Sapina (30) zurück auf dem Platz und macht Teile des Trainings mit. Jakob Zickler (19) trainiert individuell.

Der letzte Tagespunkt vor dem Ende der Dynamo-Mitgliederversammlung:

Präsident Ronny Rehn gab das Ergebnis eines Antrags bekannt, der inhaltlich nicht ganz präzise formuliert war, aber dennoch große Zustimmung (63 Prozent) erhielt.

Die Geschäftsführer der SGD sollen sich für ein Testspiel gegen die Glasgow Rangers einsetzen – obwohl Stephan Zimmermann zuvor darauf hinwies: „Wir haben bereits versucht, namhafte Gegner zu bekommen. Aber im Sommer finden im Stadion auch andere Veranstaltungen statt und die Antrittsgagen liegen im hohen sechsstelligen Bereich bis zu einer Million.“

Zum Abschluss der Mitgliederversammlung wurden die Aufsichtsratswahlergebnisse präsentiert.

Das Ergebnis war knapp, weshalb zweimal nachgezählt wurde. Von 820 abgegebenen Stimmen waren 801 gültig.

Dem neuen Aufsichtsrat gehören an: Dr. Ines Kilian (548 Stimmen), Michael Born (499), Michael Ziegenbalg (445), Thomas Blümel (428), Michael Grafe (422), Silke Donat (349) und Jens Heinig (312).

Das Ende der Versammlung ist in Sicht, jedoch steigen die Kosten weiter. Die letzten Abstimmungen stehen an.

Der Ablauf verlief vergleichsweise schnell, einzig ein Mitgliedsantrag zur Erhöhung der Mitgliederbeiträge sorgte für längere Diskussionen und wurde schließlich abgelehnt.

Die letzte Beitragserhöhung liegt 17 Jahre zurück, dennoch nahm die SGD inzwischen über 600 % mehr ein, da sich die Mitgliederzahl von unter 5.000 auf über 35.000 erhöht hat.

Die geplanten Anhebungen ab der Saison 2026/27 hätten rund 600.000 Euro zusätzlich eingebracht. Zukünftig sollen nur Neumitglieder mehr zahlen. Die Aufnahmegebühr wird symbolisch von 10 auf 19,53 Euro angehoben.

Die ersten Abstimmungsergebnisse sind bekannt, doch die wichtigste Entscheidung steht noch aus.

Die Versammlung zieht sich in die Länge. Anträge zur Satzungsänderung oder zur Beitrags- und Ehrenordnung waren nie besonders beliebt, was sich auch an der geringen Zahl abgegebener Stimmen zeigt.

Von 917 stimmberechtigten Mitgliedern, die um 16 Uhr anwesend waren, stimmten meist weniger als 600 ab. So lehnten etwa 51,85 % eine Abschaffung des Jugendrates ab.

Während die Stimmen für den neuen Aufsichtsrat noch ausgezählt werden, geht die Mitgliederversammlung weiter – wenn auch zunehmend nüchterner.

Auf dem Programm stehen weitere Satzungsänderungen sowie sonstige Anträge. Den Auftakt macht der Antrag zur Auflösung des Jugendrates zum Ende der Legislaturperiode am 15. November 2026.

Schließlich folgt ein Antrag, der die Geschäftsführung und alle leitenden Angestellten der SG Dynamo Dresden e.V. verpflichten soll, sich fortlaufend und offiziell kritisch mit der Straf- und Sanktionspolitik der Verbände auseinanderzusetzen.

Dieser Antrag dürfte sehr wahrscheinlich verabschiedet werden. Da die Versammlung um 20 Uhr das Internationale Congress Centrum verlassen muss, soll die Entscheidung noch vorher fallen.

Kurz nach Verabschiedung und Dank an den Aufsichtsrat gab es auch das offizielle Ergebnis zur Entlastung für 2024/25.

81 % von 904 stimmberechtigten Mitgliedern stimmten für die Entlastung des gesamten Gremiums. Damit steht der Weg für die Wahl des neuen Aufsichtsrats offen.

Eine Stunde wurde darüber diskutiert, wie die Entlastung des Aufsichtsrats künftig gehandhabt werden soll – gemeinsam, einzeln oder mit Ausnahme von Thomas Blümel.

Am Ende wurde für eine gemeinsame Entlastung abgestimmt – das Ergebnis steht noch aus.

Bei den Geschäftsführern David Fischer und Thomas Brendel (zwischenzeitlich freigestellt) sowie Stephan Zimmermann verlief die Entlastung problemlos. Lediglich der ehemalige Geschäftsführer Jürgen Wehlend erhielt keine Entlastung für die Geschäftsjahre 2021/22, 22/23 und 23/24, da er sich bisher nicht den Fragen der Mitglieder stellte.

Frisch gestärkt ging es um 13 Uhr weiter. Nach einigen Fragen an Aufsichtsratsvorsitzenden Jens Heinig zur Causa Thomas Brendel folgte der erste Paukenschlag.

Bei der Entlastung des Aufsichtsrats für 2024/25 teilte Vizepräsident Dr. Michael Bürger mit, dass gegen Aufsichtsratsmitglied Thomas Blümel ein Ehrenratsverfahren eingeleitet wurde.

„Die Unschuldsvermutung gilt weiterhin“, so Bürger. Er regte an, Blümel von der Entlastung auszuschließen. Alternativ könne auch der gesamte Aufsichtsrat nicht entlastet werden, was eine Neuwahl unmöglich machen würde. Die Diskussion dazu läuft noch.

Nach rund zweieinhalb Stunden rief Präsident Rehn die erste Pause aus. Große Aufreger gab es bisher nicht, auch die Befragung von Geschäftsführer Zimmermann verlief harmonisch.

Die Mannschaft mitsamt Trainer- und Betreuerteam war zwischenzeitlich anwesend und wurde mit viel Applaus (nicht von allen) begrüßt und verabschiedet. Einige blieben bis zur Pause und hörten Zimmermanns Ausführungen über die Frauenmannschaft: „Sie sind eine Bereicherung für den Verein und stehen uns gut zu Gesicht.“

Der Geschäftsführer schloss emotional mit den Worten: „Zusammenhalt auf und neben dem Platz – wenn wir das schaffen, kann der Weg erfolgreich sein. Er muss heute beginnen.“ Ob die fast 880 anwesenden Mitglieder dies beherzigen, wird sich zeigen.

Auf die Emotionen folgten trockene Zahlen: Wirtschaftsprüferin Jana Hesse präsentierte Dynamos Gewinn- und Verlustrechnung sowie Chancen und Risiken der Konzernbilanz.

Keine leichte Kost, doch zwischendrin sorgte sie auch für Lacher. „Ich will keinen Druck ausüben“, sagte sie und blickte auf die Mannschaft, als sie auf das finanzielle Risiko eines Abstiegs in die 3. Liga einging. Der Saal lachte mit. Die Zahlen sind jedoch nicht erfreulich: Ein Minus von mehr als 600.000 Euro wurde bereits von TAG24 berichtet – samt Ursachen.

Im Anschluss berichtete Geschäftsführer Stephan Zimmermann über mehrere Bereiche, da er nach den Entlassungen von David Fischer und Thomas Brendel mehrere Aufgaben übernahm. Er räumte mit einigen Vorurteilen und Gerüchten auf, die sich auf Budgetplanung und die Mitarbeiterzahl in einzelnen Abteilungen beziehen.

Der erste kurzfristig eingebrachte Antrag, Bier bei Mitgliederversammlungen zu verkaufen, wurde abgelehnt.

Ganz anders beim dritten Antrag: Die Ernennung von Ralf Minge zum Ehrenspielführer wurde einstimmig und unter Standing Ovations angenommen. Minge kämpfte mit den Tränen und betonte in seiner Rede den Zusammenhalt, der Dynamo ausmache.

Pünktlich um 10 Uhr eröffnete Ronny Rehn die ordentliche Mitgliederversammlung der SGD Dynamo Dresden. Zu Beginn waren 697 stimmberechtigte und zwei nicht stimmberechtigte Mitglieder anwesend.

Der Präsident betonte, dass Medienvertreter nicht von der Versammlung ausgeschlossen werden sollten, da Dynamo Kollektivstrafen ablehne. Dennoch übte er auch Kritik.

Nach dem Vorlesen einiger Auszüge aus der Berichterstattung der letzten Monate schloss er unter Applaus mit den Worten: „Ihr sollt kritisch berichten, wir wollen keine Hofberichterstattung. Aber bitte hin und wieder sauber recherchieren.“

Das war’s! Dynamo Dresden gewinnt dank der Tore von Jonas Oehmichen, Aljaz Casar und Niklas Hauptmann ein Testspiel gegen Energie Cottbus mit 3:0.

Das 3:0 fiel durch ein sehenswertes Tor von Niklas Hauptmann in der 87. Minute.

Tim Schreiber hielt seinen Kasten weiterhin sauber und parierte mehrfach gegen Erik Tallig in der 84. Minute.

In der 67. Minute hatte Cottbus durch Edwin Kracht die beste Chance, Schreiber reagierte jedoch stark.

In der 60. Minute kam Niklas Hauptmann für Jakob Lemmer ins Spiel.

Dynamo erhöhte in der 51. Minute auf 2:0: Nach Vorlage von Stefan Kutschke traf Aljaz Casar.

Die zweite Hälfte des Tests läuft.

Zur Pause wurden drei Wechsel vorgenommen: Stefan Kutschke, Lars Bünning und Dominik Kother kamen für Vincent Vermeij, Julian Pauli und Jonas Oehmichen.

Zur Halbzeit führt Dynamo mit 1:0.

Jan-Hendrik Marx versuchte einen Traum-Schuss aus 19 Metern, der jedoch am Pfosten landete. Dynamo dominierte das Spiel, Cottbus hatte kaum Chancen.

Weitere gute Gelegenheiten für Dynamo vergaben Oehmichen und Vermeij.

Nach einer Hereingabe von Faber kam Vermeij zum Kopfball, setzte den Ball jedoch knapp über das Tor.

Das Spiel in der Walter-Fritzsch-Akademie begann mit Dynamo in Führung. In der 5. Minute setzte sich Konrad Faber auf rechts durch und legte flach auf Jonas Oehmichen ab, der zum 1:0 einschoss.

Um 13:30 Uhr startete das nicht öffentliche Testspiel gegen Energie Cottbus. Einige Spieler fehlten aufgrund Belastungssteuerung, Krankheit oder Länderspiele.

Alexander Rossipal fehlte, weil er frisch Vater geworden war.

Für Dynamo fehlten unter anderem Christoph Daferner, Lennart Grill, Sascha Risch, Claudio Kammerknecht, Vinko Sapina, Jakob Zickler, Nils Fröling, Kofi Amoako und Tony Menzel.

Bei Cottbus stand Dennis Duah in der Startelf, ansonsten wurden zwei A-Jugendliche eingeplant. Tolga Cigerci, zuletzt im Training, fehlte.

Zum Wochenstart fehlten Dynamo sechs Spieler im Training. Kofi Amoako und Claudio Kammerknecht waren mit ihren Nationalmannschaften unterwegs.

Lukas Boeder war krank, Tony Menzel verletzte sich bei der U21 am Ellbogen. Vinko Sapina und Nils Fröling trainierten aufgrund muskulärer Probleme individuell.

In der Länderspielpause nutzt Dynamo Dresden die spielfreie Zeit Mitte November zu einem Testspiel gegen den Ost-Rivalen Energie Cottbus.

Das Spiel findet am 13. November in der AOK PLUS Walter-Fritzsch-Akademie ohne Publikum statt. Es gilt als Gradmesser für das Auswärtsspiel beim VfL Bochum am 21. November um 18:30 Uhr im Vonovia Ruhrstadion.

Wer hat Lust auf den vierten Advent an der Ostsee? Dynamo bestreitet noch ein Flutlichtspiel zum Abschluss der Hinrunde.

Am Samstag, 20. Dezember, um 20:30 Uhr gastiert die SGD bei Holstein Kiel, wie die DFL bekannt gab. Die Spieltage 15 bis 19 sind nun offiziell terminiert.

Der 15. Spieltag beginnt mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern am 6. Dezember um 13 Uhr. Das letzte Heimspiel des Jahres gegen Eintracht Braunschweig findet am Freitag, 12. Dezember, um 18:30 Uhr statt, danach geht es zum Spiel nach Kiel.

Das neue Jahr startet mit dem Rückrundenauftakt am 17. Januar 2026 um 13 Uhr zu Hause gegen Fürth. Das erste Auswärtsspiel bestreitet Dynamo am 24. Januar (Samstagabend, 20:30 Uhr) in Magdeburg.

Fast 24 Stunden zuvor bekam Trainer Thomas Stamm von Geschäftsführer Thomas Brendel öffentlich Rückendeckung – laut Stamm aber nicht nötig.

„Wichtig ist, was intern kommuniziert wird. Entscheidend ist, dass wir alle in die gleiche Richtung arbeiten“, so der Schweizer vor dem wichtigen Spiel gegen den 1. FC Nürnberg.

Gegen den „Club“ aus Franken fordert Stamm mehr „intuitive“ Aktionen seiner Spieler – einen Schlüssel, den er öffentlich benennen wollte, andere nicht.

Wer zum Einsatz kommt, bleibt abzuwarten. Schreiber, Pauli, Risch und Zickler fehlen weiterhin, Sapina war zuletzt angeschlagen, Kutschke ist gesperrt.

Die Umstellung auf frühe Pressekonferenzen hat Dynamo keine Siege gebracht, deshalb trat Thomas Stamm vor dem Hertha-Spiel wieder nachmittags vor die Medien.

Für den Coach ist ein Spiel im ausverkauften Olympiastadion ein Beispiel, was die 2. Bundesliga von der 3. Liga unterscheidet. „Es ist ein Privileg, solche Auswärtsspiele zu haben und sie zu genießen“, erklärte Stamm, für den die Kulisse eine Premiere ist.

Personell bleibt es unverändert: Schreiber (Handverletzung), Risch, Zickler (beide Schulter) und Pauli (muskulär) sind nicht einsatzfähig, Kutschke fehlt rotgesperrt.

Dunkle Wolken über Dynamo: Nicht nur sportlich läuft es aktuell schlecht, auch das Trainingsgelände war am Dienstag von schlechtem Wetter geprägt.

Bei steifem Wind bereitete Trainer Thomas Stamm (42) sein Team auf das Auswärtsspiel bei Hertha Berlin vor.

Fehlten weiterhin verletzte Spieler wie Jakob Zickler (19), Sascha Risch (25, beide Schulter) und Julian Pauli (20, Oberschenkel), wobei Pauli individuell trainierte. Tim Schreiber (23, Handverletzung) übte am Ball, stand aber nicht im Tor.

Nach der schweren Knieverletzung von Köln-Innenverteidiger Timo Hübers (29) gab es Spekulationen, dass Julian Pauli (20) seine Leihe vorzeitig beenden und im Winter zurückkehren könnte.

SGD-Geschäftsführer Thomas Brendel (49) widersprach dem: „Es gab keine offizielle Anfrage aus Köln. Wir halten es für unwahrscheinlich, dass Julian im Winter zurückkehrt“, sagte er auf TAG24-Nachfrage.

Hübers hatte sich im Bundesliga-Spiel gegen Dortmund das Knie verdreht, wurde operiert und fällt langfristig aus.

Beim Spiel gegen Paderborn saßen Jan-Hendrik Marx und Jonas Oehmichen nur auf der Bank. Am Sonntag spielten beide bei der U21 im Regen gegen SG Handwerk Rabenstein.

Beim 7:0 erzielte Marx drei Tore (17., 30., 47. Minute), weitere Treffer kamen von Künzel (49.), Seemann (60.), Grafe (65.) und Oehmichen (75.).

Trainer Sebastian König erklärte: „Da viele Spieler fehlten, war kaum Spielfähigkeit gegeben. Marx sollte Spielpraxis sammeln, Oehmi ist noch jung und braucht Spielzeit. Wenn er nicht spielt, ist es logisch, dass wir eine zweite Mannschaft haben.“

Während die Profis am Samstag in Berlin antreten, steht für die U21 das brisante Stadtderby gegen den Dresdner SC im Heinz-Steyer-Stadion an (Anpfiff 14 Uhr).