Die Chemie muss passen! So finden sich die Neuzugänge bei Dynamo ein
Antalya/Dresden – Alle sitzen gemeinsam im selben Boot, ob sie es wollen oder nicht. Wenn ein Ruderer nicht im Gleichschritt mitzieht oder in eine falsche Richtung rudert, kann Dynamo Dresden gegen den heftigen Abstiegssog keinen Fortschritt erzielen.
Bereits im Winter wurden vier neue Spieler ins Team geholt, die sich in mehreren Trainingseinheiten sowie zwei Testspielen zeigen konnten. Ein weiterer Neuzugang wird erst in dieser Woche erwartet. Doch wie gelingt es, dass alle möglichst schnell harmonisch zusammenarbeiten?
„Das lässt sich nicht pauschal beantworten“, erklärt Vinko Sapina (30) und führt weiter aus: „Es hängt von zwei Faktoren ab. Zum einen von der Mannschaft, die bereits vorhanden ist, und zum anderen vom Charakter der neuen Spieler. Manche finden sich sofort zurecht, selbst wenn sie auf eine schwierige Mannschaft treffen. Sie erfassen sofort, wie gespielt wird und wie man sich im Team einzufügen hat. Andere brauchen hingegen etwas mehr Zeit.“
Die Frage ist, wie es um das Teamklima bei Schwarz-Gelb bestellt ist. Immer wieder wird gemunkelt, dass es Unruhe geben soll.
„Es ist wichtig, eine stabile Mannschaftsbasis und ein gutes Gemeinschaftsgefühl zu haben – und genau davon bin ich bei uns überzeugt. Das hat uns im vergangenen Jahr ausgezeichnet und gilt auch dieses Jahr, trotz zahlreicher Veränderungen“, stellt Sapina klar.
Der erfahrene Spieler ist überzeugt, „dass es für Neuzugänge bei uns nicht schwer ist, sich einzufinden. Fußballerisch sind natürlich andere Anforderungen zu erfüllen. Dennoch braucht man bei uns keine komplizierten Erklärungen, um zu verstehen, worum es geht. Wir verfolgen ein gemeinsames großes Ziel. Es wird daher nicht schwierig sein, sich einzufügen.“
Jason Ceka (26), der neu zum Team gestoßen ist, berichtet, er sei „sehr, sehr herzlich aufgenommen worden. Das ist nicht selbstverständlich! Die Mannschaft hat eine enge Bindung, so etwas findet man selten. Das macht die Integration deutlich leichter.“
Ähnliche Worte wählten auch die drei weiteren frühen Neuzugänge. Für Robert Wagner (22) ist es womöglich noch etwas einfacher, denn er zählt nun zur siebenköpfigen Breisgau-Connection, die bereits unter Thomas Stamm (42) in Freiburg zusammen spielte.
Dynamos Trainer betont: „Der Kern der Mannschaft ist intakt. Unzufriedenheit herrscht nur, weil wir die Spiele nicht gewonnen haben. Doch der Zusammenhalt ist der gleiche wie im letzten Jahr.“
2. Bundesliga Tabelle
Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Derjenige, der am Saisonende den ersten Platz belegt, wird Meister der 2. Liga und steigt direkt in die 1. Bundesliga auf. Dies gilt auch für den zweiten Rang. Der Drittplatzierte muss in die Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu klären.