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Er läuft zur Höchstform auf! Warum Dynamo-Torwart Schreiber förmlich „durchstartet“

Dresden – Während der eine überraschend auf der Ersatzbank Platz nehmen muss, sitzt der andere fest im Sattel. Vor dem Spiel von Dynamo am Sonntag um 13:30 Uhr in Karlsruhe stehen die beiden Torhüter im Mittelpunkt der Diskussion. Denn Hans Christian Bernat (25) wird dem KSC fehlen, während Tim Schreiber (23) bei der SGD in den letzten Wochen eine beeindruckende Leistung zeigt.

„Im Grunde tut der Konkurrenzkampf – auch für Tim – allen gut, den wir auf der Torwartposition durch die zusätzliche Verpflichtung geschaffen haben. So bekommen sie den Ansporn, sich Woche für Woche zu steigern“, erläutert Thomas Stamm (43) die starke Entwicklung seines Keepers.

Der Trainer von Dynamo betont: „Dabei spielt auch der Mut eine große Rolle. Ich sehe in vielen Trainingseinheiten, was Tim leisten kann und welchen Mut er zeigt. Dies dann auch auf dem Spielfeld umzusetzen, ist aber nicht immer leicht.“

Seit der Verpflichtung von Elias Bethke (22) vor einigen Wochen hat Schreiber dies jedoch mehrfach bewiesen. Besonders herausragend war seine Leistung beim jüngsten 3:1-Sieg gegen Darmstadt, wo er seine Mannschaft mehrmals vor einem Rückstand und später vor einem schnellen Gegentor bewahrte.

„Ich muss sicher niemandem erklären, dass er auf der Linie und im Eins-gegen-eins eine starke Qualität besitzt. Darüber hinaus hängt vieles davon ab, Situationen richtig einzuschätzen und den Mut zu haben, im entscheidenden Moment die richtige Entscheidung zu treffen“, erklärt Stamm weiter. „Ich kenne ihn schon sehr lange, auch bevor er hier war, und er hatte diese Fähigkeiten schon immer. In anderen Bereichen hat er sich einfach gut weiterentwickelt.“

Der Schweizer fordert von seinem Torwart, diese Leistung „mit voller Überzeugung fortzusetzen“ – natürlich auch am Sonntag in Baden-Württemberg.

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Die vergangenen beiden Spiele gewann der KSC jeweils mit 3:1, allerdings mit Bernat im Tor. Der steht gegen die SGD aufgrund seiner fünften Gelben Karte nicht zur Verfügung. Für ihn wird der erfahrene Robin Himmelmann (37) einspringen.

„Wenn man eine gute Verbindung zu dieser Person hat, was in diesem Fall so sein wird, wird das für die Abwehr keinen Unterschied machen. Ich bin überzeugt, dass die Abstimmung weiterhin gut funktionieren wird“, beschreibt Dynamos Innenverteidiger Julian Pauli (20) die Auswirkungen auf die Defensive.

Stürmer Christoph Daferner (28) stellt klar, dass das für ihn „eigentlich kein Thema“ ist und „kaum Einfluss“ haben wird.

Allerdings liegt Himmelmanns letzter Pflichtspieleinsatz fast 700 Tage zurück. Zuletzt stand der 37-Jährige am 12. April 2024 für den 1. FC Kaiserslautern im Spiel gegen Greuther Fürth (1:2) zwischen den Pfosten.

Der Routinier wurde im Sommer 2024 eigentlich verpflichtet, um „die jüngeren Torhüter mit seiner Erfahrung bei ihren nächsten Entwicklungsschritten zu unterstützen“.

Tabellenstand der 2. Bundesliga

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison den ersten Platz belegt, wird Meister der zweiten Liga und steigt direkt in die 1. Bundesliga auf. Das Gleiche gilt für den zweiten Rang. Der Drittplatzierte muss in einer Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga antreten, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu klären.