Dynamo Dresden siegt in Karlsruhe: Hauptmann trifft doppelt! KSC von den Sachsen besiegt
Karlsruhe – Bei Dynamo Dresden scheint der Erfolg zurückzukehren! Seit Jahresbeginn sammelten sie zwölf Punkte, was einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt bedeutet. Auch beim Karlsruher SC am Sonntag (13.30 Uhr) sollen möglichst keine Schatten aufziehen.
Aktuelles Ergebnis:
Karlsruher SC – Dynamo Dresden 1:3
Tore: 0:1 Hauptmann (3. Minute), 1:1 Wanitzek (23. Minute, Foulelfmeter), 1:2 Bobzien (28. Minute), 1:3 Hauptmann (44. Minute)
In unserem Liveticker zur Begegnung informieren wir Euch fortlaufend über alle relevanten Ereignisse vor, während und nach dem Spiel.
45.+3: Der KSC drängt nochmals vor den Strafraum der Dresdner, doch sämtliche Angriffe bleiben erfolglos.
45. Minute: Drei Minuten Nachspielzeit werden angezeigt, gleich zu Beginn eine Riesenchance für Dresden. Himmelmann kann einen Schuss nur abprallen lassen, fast wäre Wagner vor dem KSC-Keeper zur Stelle gewesen.
44. Minute: TOOOOR für Dynamo! Niklas Hauptmann erzielt erneut einen Treffer! Der Kapitän setzt sich auf halbem Feld durch und spielt rechts zu Vermeij. Dieser passt sofort zurück, wodurch die KSC-Abwehr überwunden wird. Hauptmann kontrolliert den Ball stark und schiebt ihn zum 3:1 an Himmelmann vorbei ein – sensationell!
42. Minute: Nächste Ecke für die Gäste, doch Rossipal bringt den Ball zu weit, sodass kein Dresdner zum Nachsetzen kommt. Himmelmann kann problemlos klären.
40. Minute: Sterner spielt kurz in den Strafraum des KSC, Pauli verlängert per Kopf, der Ball landet jedoch im Tornetz.
39. Minute: Bobzien versucht von der linken Seite zu flanken, wird aber von Jung gestoppt. Es gibt die erste Ecke für Dynamo in diesem Spiel.
38. Minute: Pauli erobert stark den Ball in der eigenen Hälfte, doch der folgende Angriff verpufft.
34. Minute: Nun lässt das hohe Tempo der ersten 30 Minuten etwas nach, beide Teams agieren konzentriert im Mittelfeld.
30. Minute: Das Spiel verläuft hin und her, der KSC ist erneut am Drücker. Herolds Fernschuss wird zur Ecke geblockt, die Dynamo aber sicher verteidigt.
28. Minute: Dynamo schlägt schnell zurück! Ceka spielt von rechts in den Strafraum, wo Ben Bobzien den Ball aufnimmt und geschickt am KSC-Keeper vorbeischiebt. Sein erster Treffer für die SGD!
23. Minute: Kapitän Wanitzek tritt zum Elfmeter gegen Tim Schreiber an. Während der Dresdner Torwart nach rechts taucht, platziert Wanitzek den Ball souverän am linken Innenpfosten zum Ausgleich ins Tor.
21. Minute: Ecke für den KSC – nach dem Flankenversuch kommt Simic zum Kopfball. Tim Schreiber klärt, wird dabei aber von Kobald gefoult. Schiedsrichter Badstübner zeigt sofort auf den Punkt: Strafstoß für Karlsruhe!
19. Minute: KSC kontert, nachdem Vermeij den Ball im Mittelfeld verliert. Simic sprintet auf der linken Seite, findet aber keinen Abnehmer, sodass Keller den Ball problemlos per Kopf klären kann.
14. Minute: Der KSC wagt sich erstmals nach vorne, doch Wagner kann klären. Die folgende Ecke köpft Kwon deutlich am Tor vorbei.
11. Minute: Ceka ist bisher ein Aktivposten im starken Dresdner Team. Nach einem Doppelpass mit Sterner will er aus spitzem Winkel abschließen, verpasst aber den Ball, der stattdessen zum im Abseits stehenden Vermeij gelangt.
7. Minute: Noch eine Chance für Ceka! Doch offensichtlich überrascht, rutscht er aus, bevor er am zweiten Pfosten an den Ball kommt. Karlsruhe kann klären. Die KSC-Abwehr wirkt in dieser Anfangsphase unsicher.
6. Minute: Dynamo startet mit viel Schwung und hohem Pressing. Ceka bekommt die nächste Gelegenheit, doch sein Schuss wird im Getümmel geblockt.
3. Minute: Wahnsinn! Nach nicht einmal drei Minuten geht Dynamo in Führung. Nach Ballgewinn im Mittelfeld landet der Ball bei Kapitän Hauptmann, der zwar nicht perfekt platziert abschließt, aber Himmelmann keine Chance lässt. 1:0 für die SGD!
Anpfiff: Das Spiel hat begonnen! Dynamo tritt in gelben Heimtrikots an und hat den Anstoß.
13.25 Uhr: Die Mannschaften betreten den Platz, im KSC-Block gibt es eine beeindruckende Choreografie mit gestohlenen Fan-Utensilien aus Dresden. Die KSC-Fans provozieren mit dem Spruch: „Was früher galt, gilt auch heute noch. Wer hier unachtsam ist, wird zur Beute.“
Thomas Stamm äußerte sich bei Sky zu den Unterschieden im Vergleich zur Hinrunde seiner Mannschaft.
„Wir haben ein paar Neuzugänge, die uns guttun. Außerdem glaube ich, dass wir anders als in einigen Spielen der Vorrunde, als wir zu wenig Punkte holten, uns nun endlich belohnen“, erklärte der 43-jährige Trainer.
Für heute erwartet er „ein offenes Duell, zwei Teams, die das Spiel mit Ball kontrollieren können. Normalerweise wird es eine intensive Partie auf beiden Seiten mit gefährlichen Standardsituationen, auch wenn Karlsruhe in den letzten Wochen nicht das nötige Glück hatte wie wir.“
Beide Mannschaften verfügen derzeit über viel Selbstvertrauen: „Daher rechne ich mit einem Top-Spiel in der 2. Bundesliga.“
Noch etwas mehr als eine Stunde bis zum Anpfiff. Dynamo kommt als Erste zum Warmmachen aus den Katakomben, begleitet von lautstarken Pfiffen.
Die Torhüter beider Teams sind bereits länger auf dem Feld. Tim Schreiber und Robin Himmelmann werden heute vermutlich öfter im Fokus stehen.
Die Haupttribüne ist noch recht leer, doch die aktive Fanszene beider Lager ist schon anwesend. Die etwa 3500 mitgereisten Dynamo-Anhänger scheinen problemlos angekommen zu sein.
Da heute Landtagswahlen in Baden-Württemberg stattfinden, ruft der Stadionsprecher die Zuschauer auf, falls noch nicht erledigt, ihr Wahlrecht wahrzunehmen. Eine coole Aktion.
Ähnlich wie sein Gegenüber aus Dresden hat auch Christian Eichner kaum Grund, personell zu verändern.
Nur Robin Himmelmann ersetzt den gesperrten Hans Christian Bernat im Tor und feiert damit nach rund eineinhalb Jahren sein KSC-Debüt.
Die Aufstellungen sind bekannt!
Wie erwartet nimmt Thomas Stamm im Vergleich zum 3:1-Erfolg gegen Darmstadt 98 nur eine Änderung vor: Für den gesperrten Jakob Lemmer rückt Jason Ceka zurück in die Startformation. Den freien Platz auf der Bank besetzt Tony Menzel.
Mit zwei Siegen in Serie gegen Holstein Kiel und den 1. FC Magdeburg geht der KSC mit viel Selbstvertrauen ins Heimspiel.
„Die Jungs sind gut drauf“, sagte Cheftrainer Eichner vor der Partie. „Diese Erfolge helfen uns, in der Rückrunde richtig anzukommen.“
Dennoch begegnet er dem Gegner mit Respekt: „Ich erwarte eine der stärksten Mannschaften der Rückrunde. Sie spielen guten Fußball und haben einen Trainer, der großen Wert darauf legt.“ Am Sonntag müsse man sich erneut beweisen.
Knapp zwei Stunden vor Spielbeginn zeigt sich der Himmel über dem BBBank Wildpark in tiefem Blau. Die Temperatur liegt bei 13 Grad, bis zu 16 Grad werden erwartet. Der Rasen präsentiert sich top gepflegt, dank der Sonnenstunden der letzten Tage.
Die Tribünen sind noch leer, doch am Nachmittag werden die Teams von über 30.000 Fans angefeuert, darunter rund 3500 Dynamo-Anhänger. Das Stadion ist allerdings nicht komplett ausverkauft, Restkarten sind an der Tageskasse erhältlich.
Wie gewohnt besitzt Sky die Exklusivrechte für das Duell KSC gegen Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga. Die Übertragung beginnt um 13 Uhr beim Pay-TV-Sender und dessen Streaming-Plattform WOW.
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Der KSC gewann zuletzt zwei Partien hintereinander, was auch auf eine taktische Umstellung auf eine Drei- bzw. Fünferkette zurückzuführen ist.
„Sie haben kürzlich mit einem System zwei Erfolge eingefahren, wie wir es auch im Hinspiel erlebt haben. Ob sie das erneut so gegen uns spielen, bleibt abzuwarten, denn sie sind flexibel“, analysierte Dynamo-Coach Thomas Stamm. „Ihre Stärke liegt vor allem in Umschaltmomenten, in denen sie schnell die Tiefe suchen. Darauf müssen wir im Ballbesitz besonders achten, gerade bei Anwesenheit und Konterabsicherung in der letzten Linie.“
Trotzdem ist der 43-Jährige überzeugt, dass sein Team in Karlsruhe punkten kann: „Nach den vergangenen Wochen fahren wir mit großem Selbstvertrauen dorthin und glauben daran, etwas mitzunehmen.“
Nach dem Eklat um Schiedsrichter Lars Erbst beim letzten Spiel gegen Darmstadt 98 schickt der DFB heute ein schweres Geschütz ins Rennen: FIFA-Schiedsrichter Florian Badstübner wird die Partie leiten.
Der 35-jährige Windsbacher pfeift meist Bundesliga- oder internationale Spiele wie in der Conference League oder Europa League-Qualifikation. Für das Duell zwischen Karlsruhe und Dresden kehrt er zum zweiten Mal in dieser Saison in die 2. Liga zurück.
Ein gutes Omen für Dynamo ist das allerdings nicht zwangsläufig: Unter Badstübners Leitung gewann Dresden fünf der acht Spiele, doch auch Karlsruhe weist eine ähnliche Bilanz auf – vier Siege aus sieben Partien bei nur einer Niederlage.
Assistiert wird Badstübner von Markus Schüller und Oliver Lossius, vierter Offizieller ist Michael Bacher. Für den Video-Beweis ist Patrick Hanslbauer zuständig.
Früher Stammspieler, inzwischen meist Joker: Torschütze zum 2:2 im Hinspiel, Christoph Daferner, hat seine Rolle im Team verändert.
Wie er den Konkurrenzkampf annimmt, lest Ihr hier: „Dynamos Daferner jetzt Edeljoker statt Starter! ‚Wichtig, dass wir uns gegenseitig pushen‘.“
Das torreichste Saisonspiel mit Dresdner Beteiligung war das 3:3 im Hinspiel gegen den KSC.
Schon vor dem Anpfiff hatten die SGD-Fans mit einer riesigen Choreografie beeindruckt, auf dem Spielfeld fielen die Tore fast im Minutentakt. Die frühe Führung der Dresdner in der 8. Minute beantwortete der KSC unmittelbar, ehe die Gastgeber zweimal einen Rückstand drehten. Kurz vor Schluss erzielte Jakob Lemmer den Ausgleich in der Nachspielzeit.
Die Freude über den letzten Punkt wurde jedoch durch die schwere Verletzung von Sascha Risch getrübt, der sich eine Schultereckgelenksprengung zuzog und erst vor zwei Wochen in Hannover sein Comeback feierte.
Die Partie heute ist das 25. Aufeinandertreffen zwischen Dynamo Dresden und dem KSC. Dabei liegt Karlsruhe leicht vorne: Zehn Duelle konnten die Badener gewinnen, sieben Mal siegte Dresden, ebenso oft endete das Spiel remis.
Deutlich ungleicher sieht es allerdings bei den Heimspielen der Karlsruher aus: Von elf Begegnungen in Karlsruhe gewann Dynamo lediglich einmal, zudem gab es zwei Unentschieden. Für die SGD also höchste Zeit, diese Statistik zu verbessern.
Sowohl Bernat als auch Lemmer sind für das nächste Spiel wieder einsatzbereit, doch für heute droht gleich sechs Spielern eine Sperre wegen Gelb-Rot gegen Münster (Dynamo) bzw. Kaiserslautern (KSC).
Bei Dynamo steht mit Niklas Hauptmann, der für das entscheidende Spiel enorm wichtig ist, eine Vorbelastung mit vier Gelben Karten zu Buche. Auch Robert Wagner und Stefan Kutschke haben jeweils vier Verwarnungen.
Auf Karlsruher Seite wurden David Herold und Meiko Wäschenbach bereits viermal verwarnt, Rückkehrer Nikolai Rapp könnte sich heute ebenfalls die fünfte Gelbe einhandeln.
Neben dem gesperrten Torwart Bernat muss KSC-Trainer Christian Eichner auch auf Innenverteidiger Marcel Beifus verzichten, der an einem Knorpelschaden laboriert. Auch der Nachwuchsspieler Eymen Laghrissi fällt aus. Dafür kehren Lilian Egloff (muskuläre Probleme) und Nicolai Rapp (Sprunggelenksverletzung) zurück in den Kader.
Bei Thomas Stamm sieht die Personalsituation ähnlich aus: Gesperrt fehlt Jakob Lemmer, der nach Gelb-Rot gegen Darmstadt pausieren muss. Zudem fehlt mit Lennart Grill nur ein langzeitverletzter Spieler.
Eine unrühmliche Premiere gab es beim KSC zuletzt: Torwart Hans Christian Bernat kassierte gegen den 1. FC Magdeburg wegen Zeitspiels eine Gelbe Karte – seine fünfte in dieser Saison. Damit ist er der erste Torhüter in der 2. Bundesliga, der eine Gelbsperre absitzen muss und heute fehlt.
Durch Bernats Sperre erhält Robin Himmelmann nach über 20 Monaten auf der Bank sein Debüt für Karlsruhe. Ist das ein Nachteil für Dynamo, dass der Ersatzkeeper wenig Spielpraxis hat? Nicht unbedingt! Denn mit über 200 Einsätzen auf Profi-Ebene bringt der 37-Jährige einen enormen Erfahrungsschatz mit.
Herzlich willkommen zu unserem Liveticker zum Auswärtsspiel von Dynamo Dresden beim Karlsruher SC! Wir versorgen Euch mit allen wichtigen Informationen rund um die Begegnung.
2. Bundesliga Tabelle
Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Erstplatzierte am Saisonende ist Meister und steigt in die 1. Bundesliga auf. Gleiches gilt für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte spielt in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga um den Aufstieg bzw. den Klassenerhalt in der höchsten deutschen Spielklasse.