Dynamo-Noten gegen Fürth: Ein Neuzugang glänzt mit der Bestbewertung!
Dresden – Zeichen auf Besserung? Beim wichtigen 2:0 (1:0)-Sieg von Dynamo Dresden zum Auftakt der Rückrunde gegen Greuther Fürth wurden einige Neujahrsvorsätze bereits in die Tat umgesetzt: Zu null gespielt, ein Tor nach Standard und ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt besiegt. So kann es weitergehen, auch wenn natürlich noch nicht alles rund lief. Die TAG24-Noten:
Tim Schreiber: Solange Elias Bethke sich weiterentwickelt, bleibt er klar die Nummer eins. Er zeigte keine Fehler und wurde kaum ernsthaft geprüft. Fürths drei gefährliche Versuche (7./30./86.) gingen knapp vorbei, übers Tor oder an den Pfosten. Auch im Spielaufbau präsentierte er sich fehlerfrei. Note: 2
Jonas Sterner: Mit 32,94 km/h war er der schnellste Spieler auf dem Platz. Der Aufstiegsheld gehörte zu den vier Winterneuzugängen, startete ohne Eingewöhnungsprobleme und brachte viele Flanken herein. Note: 3
Julian Pauli: Anfangs zu weit aufgerückt und musste hinterher sprinten – nicht gerade seine Stärke. Danach aber deutlich abgeklärter und mit überzeugender Zweikampfführung, wie vor dem 2:0 (49.), als er Lemmer bediente. Note: 2
Thomas Keller: Nach 90 Minuten der gefährlichste Angreifer Dynamos. Drei Torschüsse, alle nach Standards, davon war der Kopfballtreffer zum 1:0 (35.) der entscheidende. Gewann viele Duelle und sorgte für Sicherheit bei Pauli. Note: 1
Alexander Rossipal: Seine Freistöße und Ecken sind eine echte Waffe. Die Ecke vor dem 1:0 war bereits sein dritter Assist (6. Scorerpunkt). Wäre er defensiv ebenso stark, würde er wohl in der Bundesliga spielen. Note: 2
Robert Wagner: Ruhepol im Mittelfeld von Dresden. Unaufgeregt und ohne große Probleme beim Umstellen, aber auch nicht fehlerfrei. Die Leihe aus Freiburg hat gezeigt, dass er für die Rückrunde eine Verstärkung ist. Mit 12,5 gelaufenen Kilometern war er am fleißigsten, allerdings schlief er vor dem Pfostentreffer von Sillah (86.). Note: 3
Kofi Amoako: Gegen den Ball mit einigen gelungenen Ballgewinnen, jedoch im Umgang mit dem Ball oft zu ungenau oder hektisch. Beim Abschluss (78.), der zu zentral auf Torwart Schlieck kam, fehlte offenbar die Kraft, um den Konter besser auszuspielen. Note: 3
Niklas Hauptmann (bis 75.): Zur Halbzeit hatte er die meisten Kilometer (6) und gewonnenen Zweikämpfe (9), am Ende standen sogar 15. Wenn er Vermeij (34.) nicht in den Rücken gespielt hätte, hätte es wohl früher 1:0 gestanden. Note: 3
Jason Ceka (bis 75.): Kann Spiele drehen, doch gegen Fürth war er unauffällig. Kurz vor der Pause hatte er Glück, dass Green (44.) mit offener Sohle in den Zweikampf ging – sonst hätte es Elfmeter für Dynamos neuen Flügelflitzer gegeben. Note: 4
Vincent Vermeij (bis 69.): Hatte es schwer, musste viele lange Bälle verarbeiten und wurde zu selten in Szene gesetzt. Bei seinem Abseitstor (29.) zeigte er aber, wie schnell er treffen kann. Hauptmanns Pass (34.) war jedoch zu unpräzise. Note: 4
Jakob Lemmer (bis 90.+4): Brauchte anfangs auf der linken Seite etwas Eingewöhnungszeit, da er noch berechenbarer war als sonst. Zwei starke Antritte führten jeweils zu Gelb für einen Fürther. Wird er allerdings wie in der 49. Minute alleine gelassen, trifft er auch aus fast 30 Metern. Note: 2
Christoph Daferner (ab 69.): Durfte für etwas mehr als 20 Minuten spielen, verpasste aber in bester Position seinen siebten Scorerpunkt, da er das Tor verfehlte und nicht auf den völlig freien Pauli passte, der ihn zuvor bediente. Note: 4
Konrad Faber (ab 75.): -
Luca Herrmann (ab 75.): -
Lars Bünning (bis 90.+4): -