Dynamo Dresden live in Paderborn: Aufstellung steht fest! Schmerzhafter Ausfall bei der SGD
Paderborn – Dynamo Dresden präsentiert sich aktuell als das Team der Stunde! Am Samstag um 13 Uhr will die Mannschaft von Trainer Thomas Stamm in Paderborn ihre Erfolgsserie fortsetzen und auch gegen einen weiteren Favoriten der Liga Punkte sammeln.
Seit Beginn des Jahres musste die SGD lediglich eine Niederlage hinnehmen. Zwar konnten sie sich noch nicht endgültig aus der Abstiegszone befreien, doch die Rote Laterne wurde abgegeben und im Kampf um das Tabellenmittelfeld bereits einige Aufstiegsaspiranten geärgert.
Der SC Paderborn verfolgt hingegen eigene Ziele: Nachdem die Ostwestfalen zuletzt zweimal nur unentschieden spielten, sind sie aus den Aufstiegsrängen gerutscht und können sich im knappen Rennen um die Tabellenspitze keine weiteren Fehler erlauben.
In unserem Liveticker zur Partie informieren wir Euch über alle wichtigen Ereignisse vor, während und nach dem Spiel.
Auch beim SCP gibt es eine Änderung in der Startelf: Filip Bilbija beginnt heute auf der Bank, für ihn rückt Nick Bätzner auf den Flügel.
Trainer Ralf Kettemann vertraut ansonsten weitgehend auf die Elf, die zuletzt beim Remis gegen Arminia Bielefeld auf dem Platz stand.
Die Aufstellungen sind veröffentlicht! Für Dynamo-Coach Thomas Stamm gäbe es nach dem beeindruckenden 6:0-Erfolg gegen Münster letzte Woche eigentlich kaum Anlass, am Personal zu schrauben – wäre da nicht der krankheitsbedingte Ausfall eines wichtigen Spielers.
Innenverteidiger Thomas Keller fehlt der SGD heute krankheitsbedingt, was einen herben Rückschlag für die Mannschaft bedeutet. Für ihn übernimmt Friedrich Müller, während Sascha Risch wieder in den Kader rückt.
Etwa 90 Minuten vor dem Anpfiff sind die Gäste am Paderborner Stadion eingetroffen.
Nun steht das Aufwärmen bevor, ehe um 13 Uhr die Punktejagd beginnt.
In Paderborn herrschen perfekte Bedingungen für einen spannenden Zweitliga-Samstag: Bei rund zwölf Grad ist es trocken und die Sonne zeigt sich immer wieder. Auch der Rasen präsentiert sich in einwandfreiem Zustand.
Wie gewohnt besitzt Sky die exklusiven Übertragungsrechte für das Spiel. Der Pay-TV-Sender sowie sein Streamingdienst WOW zeigen die Begegnung ab 12:30 Uhr live.
Bei uns im Liveticker entgeht Euch dennoch kein Highlight dieser Zweitliga-Partie.
Mehr als zwei Stunden vor Anpfiff ist es im Stadion in Paderborn noch ruhig.
Das ändert sich jedoch schnell, denn seit heute Morgen sind alle 15.000 Tickets verkauft – das Stadion ist ausverkauft. Etwa 1.513 Fans reisen aus Dresden an und unterstützen ihr Team.
Ein Blick auf die Bilanz beider Teams zeigt eine ausgeglichene Statistik:
In den bisher 20 Aufeinandertreffen in der 2. Bundesliga, 3. Liga, Regionalliga und im DFB-Pokal konnte Dynamo Dresden acht Siege feiern, der SC Paderborn sieben, fünf Matches endeten remis. Gelingt es Paderborn heute, auszugleichen – oder baut Dynamo seinen kleinen Vorteil weiter aus?
Das Schiedsrichtergespann leitet Konrad Oldhafer. Der 31-Jährige aus Hamburg hat bisher nur selten Spiele mit Beteiligung von Dynamo oder Paderborn gepfiffen: Für die SGD war er bisher zweimal in der 3. Liga im Einsatz, den SCP leitete er in dieser Saison zum ersten und einzigen Mal.
Eine interessante Statistik fällt auf: Sowohl bei Dynamos Siegen gegen den FC Ingolstadt am 2. September 2023 und gegen Wehen Wiesbaden am 30. März 2025 als auch bei Paderborns Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern am 27. September 2025 gewann stets die Heimmannschaft mit 2:0. Ein schlechtes Omen für die SGD, die heute auswärts antreten?
Unterstützt wird Oldhafer von den Assistenten Jan Seidel und Ben Henry Uhrig. Julius Martenstein fungiert als vierter Offizieller, Benjamin Cortus ist heute Video-Assistent.
Der Aufwärtstrend der Dresdner bleibt auch in Paderborn nicht unbemerkt, doch Coach Kettemann zeigt sich wenig überrascht.
„Dresden hat schon in der Hinrunde gute Leistungen gezeigt, für die sie sich nicht immer belohnt haben. Auch das Hinspiel hätte nicht zwingend 2:1 für uns ausgehen müssen“, erklärte der 39-Jährige. „Sie haben sich im Kader deutlich verstärkt, viele der Neuzugänge sind Stammspieler, bekommen viel Einsatzzeit und treffen auch regelmäßig.“
Die Tatsache, dass Dynamo bisher in der Rückrunde ungeschlagen gegen mehrere Top-Teams geblieben ist, und auswärts noch keinen Verlustpunkt verbuchte, will er dennoch nicht überbewerten: „Paderborn ist ein guter Ort, um das zu zeigen“, lächelte der Coach.
Die Ausgangslage vor den beiden Aufeinandertreffen in dieser Saison könnte nicht unterschiedlicher sein: Als der SCP am 25. Oktober im Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden gastierte, hatten die Ostwestfalen eine Serie von fünf Siegen am Stück und waren auf dem Weg an die Tabellenspitze. Dynamo hatte dagegen seit sechs Partien nicht gewonnen und steuerte auf die Abstiegszone zu. Entsprechend gewann Paderborn die Begegnung mit 2:1, wobei die 1:0-Führung durch Elfmeter von Christoph Daferner nicht reichte.
Seitdem hat sich bei Dynamo vieles gewandelt. Im Winter kamen zahlreiche Verstärkungen, die sofort Wirkung zeigten. Von der Startelf des Hinspiels sind heute höchstens noch Niklas Hauptmann und Alexander Rossipal dabei, andere wie Lars Bünning oder Claudio Kammerknecht stehen vermutlich gar nicht im Kader.
Mit der neuen Aufstellung läuft es jetzt viel besser: Dynamo ist das Team mit nur einer Niederlage in der Rückrunde, während Paderborn zuletzt gegen zwei Teams aus dem Tabellenkeller zweimal nur Unentschieden spielte. Helfen diese unterschiedlichen Vorzeichen heute der SGD? Zumindest was die Einstellung betrifft, verriet Thomas Stamm: Seine Mannschaft geht mit „Selbstbewusstsein und Überzeugung“ in die Partie.
Trotz der aktuellen Erfolgsserie warnt Stamm davor, zu unbedacht an die verbleibenden Spiele heranzugehen. Die Tabelle zeigt, dass der Vorsprung auf den Relegationsplatz weiter nur drei Punkte beträgt.
Was der Dynamo-Coach zum Thema Übermut und möglichem Spannungsverlust zu sagen hat, lest Ihr hier: „Gibt es Übermut bei Dynamo? Stamm bremst Euphorie“
Lange Zeit war lediglich Torwart Lennart Grill verletzt, doch mittlerweile haben sich weitere Ausfälle hinzugesellt: Elias Bethke leidet weiterhin an einer Bauchmuskelverletzung und reist deshalb nicht nach Paderborn. Auch Vinko Sapina fehlt wegen Rückenproblemen.
Beim SC Paderborn fallen voraussichtlich ebenfalls drei Spieler aus: Marcel Hoffmeier, Anton Bäuerle und Lucas Copado werden heute nicht im Kader stehen.
Kein Zufall ist es, dass Dynamo Dresden derzeit so selbstbewusst gegen starke Gegner auftritt: Im Jahr 2026 verlor das Team von Thomas Stamm nur gegen die SV Elversberg, holte ansonsten vier Siege und vier Unentschieden – darunter das spektakuläre 6:0 gegen Preußen Münster vor einer Woche – und liegt damit auf Platz zwei der Rückrundentabelle.
Mit Paderborn wartet nun die fünfte Mannschaft aus den Top fünf auf Dynamo, und die Ostwestfalen tun sich aktuell gegen Kellerkinder schwer: Gegen Braunschweig und Bielefeld gab es in den letzten Wochen nur Unentschieden, wodurch Paderborn aus den Aufstiegsplätzen rutschte.
Da Schalke und Darmstadt am Samstagabend allerdings Punkte im direkten Duell abgeben, würde ein Sieg gegen Dresden den SCP heute definitiv in die Top Drei zurückführen. Das Ziel Paderborns ist somit klar.
Dynamo befindet sich im Aufwind – nicht zuletzt dank der mittlerweile gut eingespielten Stammelf. Allerdings droht die Startformation auseinanderzubrechen, da gleich vier Spieler der SGD kurz vor einer Gelbsperre stehen.
Niklas Hauptmann, Robert Wagner und Kofi Amoako könnten ebenso gesperrt werden wie Kapitän Stefan Kutschke, der in dieser Saison bereits vier Gelbe Karten erhalten hat.
Beim Gegner aus Paderborn sieht es kaum besser aus: Auch hier sind drei Akteure von einer möglichen Gelbsperre bedroht. Kapitän Felix Götze, Santiago Castañeda und der frühere Dynamo-Spieler Mika Baur stehen ebenfalls bei jeweils vier Verwarnungen.
Herzlich willkommen zu unserem Liveticker für das Auswärtsspiel von Dynamo Dresden beim SC Paderborn! Wir versorgen Euch mit allen wichtigen Informationen rund um die Partie.
2. Bundesliga Tabelle
In der 2. Bundesliga gilt folgende Bedeutung für die Platzierungen: Der Tabellenführer am Saisonende ist Meister und steigt direkt in die 1. Bundesliga auf, ebenso der Zweitplatzierte. Der Drittplatzierte spielt in der Relegation gegen den Drittletzten der 1. Bundesliga um den Aufstieg beziehungsweise den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse.