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Dynamo empfängt Düsseldorf live: Ein schlechtes Omen für Dresden? Heute pfeift er das Spiel

Dresden – Dynamo Dresden hat noch nicht aufgegeben und kann doch siegen! Nach dem Erfolg in Bochum vergangene Woche möchte die SGD am Sonntag (13.30 Uhr) endlich den ersten Heimsieg feiern. Als Gegner kommt ausgerechnet Ex-Coach Markus Anfang mit Fortuna Düsseldorf ins Rudolf-Harbig-Stadion.

Doch nicht nur die Spieler aus der sächsischen Landeshauptstadt erzielten am vergangenen Wochenende einen Befreiungsschlag, auch Düsseldorf feierte nach fünf Niederlagen in Serie den ersten Sieg unter Anfang. Welches Team setzt den positiven Trend am 1. Advent fort?

In unserem Liveticker zur Begegnung halten wir Euch über alle relevanten Ereignisse vor, während und nach dem Spiel stets auf dem neuesten Stand.

Ein schlechtes Vorzeichen für Dynamo? Die heutige Partie wird von Schiedsrichter Lukas Benen aus Nordhorn geleitet. Unter der Leitung des 32-Jährigen absolvierte die SGD bislang acht Drittliga-Spiele, von denen fünf verloren wurden, zwei konnten die Schwarz-Gelben gewinnen. Düsseldorf hingegen gewann das einzige Spiel, das Benen mit den Rheinländern leitete.

Darüber hinaus wurden bei Partien unter Benen insgesamt dreimal Dresdner Spieler des Feldes verwiesen: Zu Beginn der Vorsaison sah Kapitän Stefan Kutschke im Sachsenderby gegen Aue Gelb-Rot, im Januar 2021 endete das Duell mit Waldhof Mannheim sogar mit zwei Platzverweisen gegen Sebastian Mai und Kevin Ehlers, sodass die SGD nur zu neunt weiterspielen konnte.

Dem 32-jährigen Benen zur Seite stehen die Assistenten Fynn Kohn und Lennart Kernchen, Lasse Koslowski fungiert als vierter Offizieller, während Robert Kampka als VAR im Einsatz ist.

Für Markus Anfang geht es heute nicht nur zurück zu seinem früheren Klub, auch die beiden Dynamo-Stürmer Vincent Vermeij und Christoph Daferner treffen auf ihren ehemaligen Arbeitgeber.

Besonders für Vermeij, der erst bis zum Sommer für Fortuna Düsseldorf spielte, hat dieses Spiel eine besondere Bedeutung. Was er zum Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Verein sagt, könnt Ihr hier nachlesen: „Ein Dynamo-Tor gegen den Ex! ‚Vince‘, mach es wie damals ‚Dafi‘.“

Ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten! Zum ersten Mal kehrt Ex-SGD-Trainer Markus Anfang seit seiner Entlassung im Frühjahr 2024 beruflich ins Rudolf-Harbig-Stadion zurück.

Unter Anfang verpasste Dynamo zweimal den Aufstieg in die 2. Bundesliga, während es unter seinem Nachfolger Thomas Stamm auf Anhieb gelang – somit stehen sich beide heute gegenüber, was der Rückkehrer sichtlich freut.

Der Start von Anfang in Düsseldorf verlief allerdings holprig: Von den ersten fünf Spielen unter ihm, der im Oktober Daniel Thioune ablöste, verlor Fortuna vier und spielte einmal Unentschieden. Erst am vergangenen Wochenende konnte das Team gegen den 1. FC Magdeburg den ersten Sieg einfahren. Zudem kursierten Berichte, wonach die Mannschaft mit der Verpflichtung des Trainers nicht einverstanden gewesen sein soll.

Die heutige Begegnung hat für beide Seiten große Bedeutung: Sowohl Dynamo als auch Fortuna Düsseldorf konnten zuletzt endlich wieder gewinnen und wollen die Aufwärtstendenz fortsetzen.

Für die Düsseldorfer, aktuell auf Platz 14 der 2. Bundesliga, wäre ein Dreier gegen Dynamo ein Befreiungsschlag, der sie auf den elften Rang und damit ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle bringen würde. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze würde dann sieben Punkte betragen.

Bei den Schwarz-Gelben ist die Situation dagegen ernster: Aufgrund des besseren Torverhältnisses steht die SGD momentan nur knapp über dem letzten Platz – ein Sieg ist daher nahezu Pflicht. Drei Punkte würden für Dynamo Rang 15 bedeuten und erstmals seit dem achten Spieltag die Rückkehr aus der Abstiegszone.

Historisch gesehen spricht die Statistik heute für einen Sieg der SGD: Von 20 bisherigen Duellen konnten sie acht gewinnen, sieben endeten unentschieden, fünf gingen verloren.

Weihnachtliche Atmosphäre rund ums Rudolf-Harbig-Stadion: Zum dritten Mal findet auf dem Parkplatz zwischen Stadion und Georg-Arnhold-Bad der soziale Weihnachtsmarkt von Fans und Verein statt.

Abgesehen von Speisen, Getränken und einem Flohmarkt gibt es unter anderem auch eine Tombola zugunsten wohltätiger Zwecke. Der derzeit verletzte Tony Menzel unterstützt dabei von 11 bis 12.15 Uhr den Losverkauf. Die ersten Gewinner werden bereits während der Halbzeitpause auf dem Spielfeld ausgelost.

Die Einnahmen der Tombola kommen der Dixie-Dörner-Stiftung sowie weiteren sozialen Einrichtungen in Dresden und Umgebung zugute.

Dresden klassifiziert das Spiel zwar als Hochrisikospiel, doch aus Düsseldorfer Sicht reisen weniger Fans als möglich an – insgesamt werden rund 1500 Gästefans erwartet.

Deshalb konnte die SGD ihr Kartenkontingent gleich zweimal erhöhen und nachträglich Tickets verkaufen.

Im Heimsektor sind vereinzelt noch Karten erhältlich, sodass Kurzentschlossene sich die Chance nicht entgehen lassen sollten, das Spiel gegen Ex-Coach Markus Anfang live im Stadion zu verfolgen. Es ist das erste Mal in dieser Saison, dass der Heimbereich nicht vollständig ausverkauft ist.

Da die Stadt Dresden die heutige Begegnung als Hochrisikospiel eingestuft hat, gilt rund ums Rudolf-Harbig-Stadion von 10 bis 17 Uhr ein Verbot für das Mitführen bestimmter Gegenstände.

Folgende Gegenstände sind untersagt:

Die Regelung betrifft den Bereich Lennéplatz, Parkstraße westwärts bis zur Zinzendorfstraße, von dort in nordöstlicher Richtung über die Lingnerallee bis zur Grunaer Straße, die Grunaer Straße stadtauswärts bis zum Straßburger Platz sowie die Lennéstraße ab Straßburger Platz bis zurück zum Lennéplatz – damit umfasst der verbotene Bereich ein größeres Areal als bei den Spielen zu Saisonbeginn.

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker für die Partie Dynamo Dresden gegen Fortuna Düsseldorf! Wir informieren Euch live über alle wichtigen Ereignisse rund um die Begegnung.

Tabelle 2. Bundesliga

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Saisonende auf Platz 1 steht, ist Meister der 2. Liga und steigt in die 1. Bundesliga auf – das gilt auch für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte spielt in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga um den Aufstieg beziehungsweise den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse.