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Dynamo gegen Braunschweig live: Ein schmerzlicher Ausfall! Dieses Team soll den Klassenerhalt sichern

Braunschweig – Nach einer langen und nervenaufreibenden Saison kann Dynamo Dresden heute um 13 Uhr vorzeitig den Verbleib in der 2. Bundesliga klarmachen! Im direkten Duell beim Tabellennachbarn Eintracht Braunschweig genügt der SGD schon ein Unentschieden, um auch in der kommenden Spielzeit zweitklassig zu bleiben.

Doch Vorsicht ist geboten: Im Hinspiel gegen die Braunschweiger Löwen zeigte das Team von Trainer Thomas Stamm eine seiner schwächsten Leistungen in dieser Saison und verlor im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion mit 2:3. Danach rutschte Dynamo erstmals auf den 18. Tabellenplatz ab.

In unserem Liveticker zur Begegnung informieren wir Euch fortlaufend über alle wichtigen Geschehnisse vor, während und nach dem Spiel.

Eine besondere Maßnahme gibt es heute erstmals auch in der Gästeblock-Region: Vom Dach bis zur Laufbahn wurde ein großes Netz installiert, um zu verhindern, dass Gegenstände in den Innenraum geworfen werden. Die Fans von Dynamo stehen somit quasi hinter einem Schutzgitter.

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Bei Eintracht Braunschweig gibt es einige personelle Veränderungen.

Trainer Lars Kornetka nimmt Andi Hoti, Leon Bell Bell, Johan Gomez sowie Jovan Mijatovic aus der Startaufstellung. Zusätzlich fehlt Robin Heußner nach Gelbsperre.

Stattdessen erhalten Fabio Kaufmann, Erendan Yardimici, Faride Alidou, Fabio Di Michele Sanchez und Lukas Frenkert einen Platz in der Anfangsformation.

Die Aufstellungen sind nun offiziell bekannt!

Leider gibt es einen schmerzlichen Ausfall bei der SGD zu vermelden: Friedrich Müller, der eigentlich als Ersatz für den verletzten Julian Pauli eingeplant war, fällt krankheitsbedingt aus. Für ihn rückt Lukas Boeder in die Startelf. Ansonsten bleibt Thomas Stamm seiner bewährten Maxime „Never Change A Winning Team“ treu und nimmt keine weiteren Änderungen gegenüber der Elf vor, die zuletzt am Samstag mit 1:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern gewann.

Ausverkauftes Stadion in Braunschweig! Für das Duell gegen Dynamo Dresden sind alle Tickets vergriffen, es gibt keine Karten an den Tageskassen mehr. Insgesamt werden etwa 23.325 Zuschauer erwartet, davon rund 2300 mitgereiste Dynamo-Anhänger.

Schon zwei Stunden vor dem Anpfiff herrscht in Braunschweig reger Betrieb, die Stadiontore öffnen jedoch erst um 11:30 Uhr.

Sky besitzt die exklusiven Übertragungsrechte für die Partie zwischen Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden. Deshalb wird das Spiel nur beim Pay-TV-Sender sowie dessen Streamingdienst WOW ausgestrahlt. Die Live-Übertragung beginnt um 12:30 Uhr.

Wer keinen Zugang zu Sky hat, kann dennoch in unserem Liveticker alle wichtigen Ereignisse verfolgen.

Trainer Thomas Stamm ist sich natürlich bewusst, dass Dynamo heute den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen kann. Dennoch liegt der Fokus ausschließlich auf dem Spiel gegen Braunschweig, nicht auf dem, was danach kommen könnte, erklärte der SGD-Coach bei der Pressekonferenz vor der Begegnung.

„Wir reduzieren das auf ein einziges Spiel, so wie wir es immer machen. Was am Samstag möglich ist, wissen alle“, so der Schweizer weiter. „Wichtig ist, dass wir die Leichtigkeit bewahren und intuitiv handeln. Das hat in Düsseldorf nicht so gut funktioniert, dort wollen wir einen Schritt nach vorn machen. Jeder weiß, dass wir es selbst in der Hand haben und abschließen können.“

Der Druck auf Braunschweig ist aufgrund der Tabellensituation sogar noch größer. „Es geht darum, wie man mit Druck umgeht. Wir haben diese Woche daran gearbeitet, uns klarzumachen, dass der Druck nicht verschwindet, wenn man ihn ignoriert oder kleinredet. Er bleibt bestehen“, erklärte Lars Kornetka.

Sein Ziel sei es, den Druck in „produktive Bahnen“ zu lenken und eine Spielweise zu zeigen, die proaktiv, stabil in der Defensive und zugleich offensiv effektiv ist. „Der Druck soll das Team stärken und es auf dem Platz an den richtigen Stellen antreiben.“

Geleitet wird die Begegnung heute von einem äußerst erfahrenen Schiedsrichter: Der langjährige FIFA-Referee Christian Dingert aus Lebecksmühle, der vor allem in der Bundesliga tätig ist, pfeift das Spiel zwischen Braunschweig und Dresden.

Das ist für die Gastgeber kein gutes Omen: Von bislang 18 Partien unter seiner Leitung konnte Braunschweig nur eine gewinnen, ganze zwölf Spiele gingen verloren. Bei Dynamo sieht die Bilanz zumindest etwas positiver aus: Von 13 Spielen gewannen sie drei, spielten fünfmal unentschieden und verloren fünfmal.

Unterstützt wird der 45-Jährige von den Linienrichtern Benedikt Kempkes (Thür) und Tim Kohnert (Gerwisch). Als vierter Offizieller fungiert Jarno Wienefeld aus Hamburg, während Arne Aarnink (Herdecke) als Video-Assistent im Einsatz ist.

Bei Dynamo Dresden könnte heute noch ein Spieler die Gelbsperre treffen: Niklas Hauptmann steht bei vier Verwarnungen und könnte im Saisonfinale gegen Holstein Kiel fehlen, falls er heute eine weitere Karte erhält.

Ganz anders die Situation bei Eintracht Braunschweig: Gleich fünf Akteure – Leon Bell Bell, Faride Alidou, Florian Flick, Erencan Yardımcı und Johan Gómez – sind bereits vorbelastet. Das könnte für die SGD von Vorteil sein, falls die Braunschweiger in wichtigen Szenen zurückhaltender agieren, um eine Sperre zu vermeiden.

Bei der SGD fehlen weiterhin die langzeitverletzten Spieler Lennart Grill, Elias Bethke und Vinko Sapina.

Zudem fällt in der Innenverteidigung Julian Pauli aufgrund anhaltender muskulärer Probleme aus, die ihn bereits im Spiel gegen Kaiserslautern zum Pausieren zwangen. Er reist nicht mit nach Braunschweig.

Auch bei den Gastgebern gibt es verletzungsbedingte Ausfälle: Sidi Sané, Patrick Nkoa, Frederik Jäkel und Anas Bakhat stehen Trainer Lars Kornetka nicht zur Verfügung. Außerdem fehlt Robin Heußer, der nach seiner fünften Gelben Karte gegen Holstein Kiel gesperrt ist.

Die Niederlage im Hinspiel war für Dynamo bereits die achte Pleite gegen Braunschweig. In bislang 21 Begegnungen gewannen die Dresdner nur fünfmal, acht Spiele endeten unentschieden.

Der letzte Sieg von Dresden über die Löwen liegt schon einige Jahre zurück: Am 28. Oktober 2016 setzte sich Schwarz-Gelb mit 3:2 durch, seitdem gab es zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Der letzte Auswärtssieg datiert sogar noch weiter zurück, und zwar auf den 22. Oktober 2011.

Es wird also höchste Zeit für die SGD, diese Negativserie zu durchbrechen und gleichzeitig den Klassenerhalt zu sichern!

Im letzten Heimspiel vor der Winterpause empfing Dynamo Dresden die Eintracht aus Braunschweig und wollte den positiven Trend mit zwei Siegen aus den drei vorherigen Partien fortsetzen.

Doch auf dem Spielfeld war davon lange wenig zu erkennen – bereits nach 21 Minuten hatte Ex-Dynamo Christian Conteh doppelt getroffen, während die SGD keine einzige Torchance vorweisen konnte. Den Schwarz-Gelben mangelte es deutlich an Mut und Selbstvertrauen. Nach etwa 30 Minuten wechselte Thomas Stamm Kofi Amoako aus, und mit Pfiffen auf den Rängen ging es in die Pause.

Erst zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte Dresden mehr Gegenwehr. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff gelang Nils Fröling der Ausgleich zum 2:2. Doch rund 15 Minuten vor Schluss traf Patrick Nkoa für Braunschweig ins Herz der SGD, die mit 2:3 verlor und dadurch erstmals in dieser Saison auf den letzten Tabellenplatz abrutschte.

Die Ausgangslage für Eintracht Braunschweig ist hingegen schwieriger: Zwar liegen die Löwen als 15. über dem Strich, allerdings nur aufgrund eines besseren Torverhältnisses gegenüber Fortuna Düsseldorf und Greuther Fürth.

Da diese beiden Teams noch gegeneinander antreten und damit mindestens eins noch Punkte holen wird, kann Braunschweig nicht auf Fehler der Konkurrenz hoffen, sondern muss selbst punkten. Am letzten Spieltag wartet zudem der Zweitliga-Meister Schalke 04, weshalb das Heimspiel gegen Dynamo wohl die beste Gelegenheit für Braunschweig darstellt.

Allein deshalb wird die Mannschaft heute besonders motiviert sein – Lars Kornetka fand in der Trainingswoche offenbar die richtigen Worte, um sein Team zu pushen.

Zum Ende der Hinrunde hätte wohl kaum jemand daran geglaubt: Zwei Spieltage vor Saisonende genügt Dynamo Dresden heute ein einziger Punkt gegen den direkten Konkurrenten, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu sichern.

Braunschweig liegt mit 34 Zählern aktuell vier Punkte hinter der SGD und könnte bei einem Unentschieden oder einer Niederlage heute am letzten Spieltag nicht mehr an Dresden vorbeiziehen. Da Fortuna Düsseldorf und Greuther Fürth (beide ebenfalls 34 Punkte) im direkten Duell aufeinandertreffen, könnte höchstens eines dieser Teams noch an Dynamo vorbeiziehen. Preußen Münster als Tabellenletzter mit 29 Punkten ist für Schwarz-Gelb ohnehin keine Gefahr mehr.

Nur bei einer Niederlage gegen Braunschweig muss Dynamo noch bangen und darauf hoffen, dass die Konkurrenz im Tabellenkeller ebenfalls patzt – falls sowohl Düsseldorf als auch Fürth am Sonntag verlieren, reicht auch das den Dresdnern, um den Verbleib in der 2. Bundesliga zu sichern.

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker zum Auswärtsspiel von Dynamo Dresden bei Eintracht Braunschweig! Wir versorgen Euch mit allen wichtigen Informationen rund um das Spiel.

Die Tabelle der 2. Bundesliga

Die Bedeutung der Tabelle in der 2. Bundesliga ist folgende: Der Erstplatzierte am Saisonende wird Zweitliga-Meister und steigt direkt in die Bundesliga auf. Dasselbe gilt für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte muss in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga antreten, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu klären.