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Dynamos entscheidende Erkenntnis nach dem höchsten Zweitliga-Erfolg der Vereinsgeschichte

Dresden – Nachdem Dynamo Dresden beim beeindruckenden 6:0 gegen Preußen Münster nach einer herausragenden ersten Halbzeit mit einer 3:0-Führung in die Pause gegangen war, stellte sich die Frage: Wie würde sich die Mannschaft in der zweiten Hälfte präsentieren?

In der Vergangenheit ließ Dynamo häufig nach und verlor noch wichtige Punkte – wie zuletzt beim 3:3 gegen den Karlsruher SC nach einer 3:1-Führung. Doch diesmal fiel die Antwort eindeutig aus. Dynamo zeigte zwei starke Halbzeiten. Ohne einen Gang zurückzuschalten, erzielte Dresden ein klares 6:0 gegen Münster.

Das war ein deutliches Zeichen. „Ja, so würde ich das auch sehen“, erklärte Robert Wagner (22) nach dem Spiel: „Wir haben die positive Energie der letzten Wochen mitgenommen. Uns war bewusst, dass es wieder ein Heimspiel ist. Wir sind in guter Form – und ich denke, das hat man auf dem Feld über die gesamte Spielzeit gezeigt.“

Womöglich war dies die wichtigste Erkenntnis aus der Partie: Dresden ließ nach dem Seitenwechsel keinen Raum für Münster, blieb konsequent am Drücker.

„Genau, nach dem Spiel gegen Karlsruhe haben wir das angesprochen, analysiert und in der Trainingswoche daran gearbeitet. Man konnte das besonders in der zweiten Halbzeit sehen. Wir sind vorne dran geblieben und hatten gleichzeitig auch mit Ball gute Lösungen. So kam am Ende dieses deutliche Ergebnis zustande“, freute sich der erneut starke Wagner.

Für Trainer Thomas Stamm (43) war es entscheidend, dass seine Spieler in beiden Halbzeiten früh doppelt zuschlagen konnten. „Für mich war wichtig, dass wir kurz nach dem ersten Treffer jeweils direkt nachlegen konnten und dem Gegner dadurch praktisch den Stecker gezogen haben. Das Timing hat gepasst“, erklärte der 43-Jährige.

„Das hat geholfen, Ruhe ins Spiel zu bringen. Wir waren über die gesamte Spielzeit sehr präsent“, so der Coach weiter.

Außerdem erläuterte er den Unterschied zur Vorwoche und dem 3:3 gegen Karlsruhe: „Damals waren wir zu gierig. Dieses Mal hatten wir auch wieder längere Ballbesitz-Phasen, um den Rhythmus zu kontrollieren und nicht alles durchgängig zu erzwingen. Wir haben den Gegner kaum ins Spiel kommen lassen.“

Dresden agierte kontrolliert und setzte in den entscheidenden Momenten zielstrebig nach – ein weiterer Schritt in der Entwicklung der Mannschaft.

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Tabelle der 2. Bundesliga

Die Bedeutung der Tabelle in der 2. Bundesliga ist klar: Wer am Saisonende auf Platz 1 steht, wird Meister der zweithöchsten deutschen Spielklasse und steigt direkt in die Bundesliga auf. Gleiches gilt für Rang 2. Der Drittplatzierte muss in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga antreten, um den Verbleib oder Aufstieg in die höchste deutsche Liga zu klären.