Eine Rekord-Saison! Dynamo übertrifft die Millionenmarke
Dresden – Bei der SG Dynamo geht eine außergewöhnliche Saison zu Ende, die von zahlreichen Rekorden geprägt war. Im Schnitt besuchten 30.925 Zuschauer die 18 Heimspiele in der Liga und im DFB-Pokal, was insgesamt 556.650 Fans entspricht. Damit wurde der erst im Vorjahr aufgestellte Rekord von durchschnittlich 28.991 Besuchern bereits wieder übertroffen.
Ein weiterer Meilenstein: Bei 15 der 18 Heimpartien war das Rudolf-Harbig-Stadion im Heimbereich restlos ausverkauft. Der bisherige Höchstwert aus der Saison 2021/22 lag bei elf ausverkauften Spielen, damals wurden sogar 20 Heimspiele absolviert.
Auch auswärts setzte Dresden neue Maßstäbe: In 14 von 17 Begegnungen war der Gästeblock vollständig gefüllt. Insgesamt kommt die Mannschaft so auf 29 ausverkaufte Spiele – ein Novum in der Vereinsgeschichte.
Hinter Schalke verzeichneten die Schwarz-Gelben in dieser Saison die zweithöchste Zahl an mitgereisten Auswärtsfans, nämlich durchschnittlich 4.421, deutlich mehr als beispielsweise Lautern oder Hertha.
Dieser große Anteil trug maßgeblich dazu bei, dass bei Partien mit Dynamo-Beteiligung erstmals innerhalb eines Jahres über eine Million Zuschauer in den Stadien waren.
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Zum Vergleich: In der Saison 1976/77 kamen bei 40 Pflichtspielen insgesamt 956.300 Zuschauer – nun waren es in 35 Begegnungen beeindruckende 1,078 Millionen.
Auch der Fanshop blickt auf eine erfolgreiche Spielzeit zurück. Trotz einer sportlichen Durststrecke in der Hinrunde konnte der Umsatz der Aufstiegssaison 2024/25 um rund zwölf Prozent gesteigert werden und erreichte knapp neun Millionen Euro. Damit belegt Dynamo Platz neun unter allen 56 Profivereinen in Deutschland.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war die besonders gelungene Trikotkollektion unter dem Motto „Kunst und Kultur im Dynamoland“.
Sowohl das exklusive Heimtrikot, das in Zusammenarbeit mit der Porzellanmanufaktur Meissen entstand, als auch die beiden Auswärtstrikots im Sandstein- und Graffiti-Design fanden bei den Fans großen Anklang.
Insgesamt wurden fast 40.000 Trikots verkauft, wodurch sich der Absatz mehr als verdoppeln ließ.