Dynamo in Magdeburg: Zwei Derbyhelden mit Höchstnoten
Magdeburg – Manchmal muss man sich das Glück auch verdienen! Beim 2:1 (2:1)-Sieg im direkten Duell gegen den 1. FC Magdeburg zeigten Dynamo Dresden verschiedene Facetten. Nicht alle davon waren ansprechend, doch das Glück, das sie ausstrahlten, passt gut zu den Sachsen! Die TAG24 Bewertungen:
Tim Schreiber: Seit der Verpflichtung von Elias Bethke verbessert er sich kontinuierlich. Wurde in Magdeburg oft gefordert und reagierte stets zuverlässig. Besonders beeindruckend war seine Rettungstat in der 99. Minute gegen Mathisen. TAG24-Note: 1
Jonas Sterner: Sein langer Pass hätte niemals bei Atik ankommen dürfen, der daraus das 0:1 (29.) vorbereitete – eine klare Fehlentscheidung! In der zweiten Hälfte machte er keine gravierenden Fehler, jedoch waren seine Ecken diesmal wenig gefährlich. Note: 5
Julian Pauli: Hatte in vielen Situationen Schwächen im Zweikampfverhalten. Beim 0:1 (29.) war er nicht energisch genug und auch vor dem Pfostenschuss von Pesch (37.) zeigte er sich zu passiv. Da ist deutlich mehr möglich! Note: 4
Thomas Keller: War beim 0:1 (29.) nicht nah genug am Torschützen, der einschieben konnte. Sein zweiter Treffer (45.+3) in nur seinem zweiten Spiel war allerdings eine starke Wiedergutmachung – eiskalt vollendet! Zudem vereitelte er in der 86. Minute einen gefährlichen Schuss von Nollenberger. Note: 3
Alexander Rossipal: Seine Eckbälle waren echte Waffen und führten zum Tor von Amoako (34.). Im Zweikampf zeigte er sich sicherer als sein Pendant Sterner auf der anderen Seite. Note: 3
Robert Wagner: Mit 6,3 Kilometern in den ersten 45 Minuten legte er die längste Strecke von allen 22 Akteuren zurück. Auch in der zweiten Halbzeit war er immer wieder gefährlich im Angriff. Am Ende standen 12,3 Kilometer auf der Uhr – Bestwert. Note: 2
Kofi Amoako (bis 85.): Wäre er beim Angriff in der 22. Minute nicht so nachlässig gewesen, hätte der FCM kaum zum 0:1 kontern können. Doch er machte es doppelt wieder wett! Zunächst erzielte er nach einer Ecke den Ausgleich (34.) und bereitete kurz vor der Pause das Siegtor durch Keller (45.+3) mit einer präzisen Flanke vor. Note: 1
Niklas Hauptmann (bis 90.+2): Egal, was er tat – er war stets mit vollem Einsatz dabei. Der unermüdliche Kämpfer im zentralen Mittelfeld fiel kaum mit spektakulären Aktionen auf, war aber überall präsent. Note: 2
Jason Ceka (bis 90.+2): Bei seiner Rückkehr in sein früheres Stadion blieb er erneut eher unauffällig. In den Minuten 8 und 92 wurde er zweimal gefoult. Im zweiten Durchgang spielte er einen guten Pass auf Vermeij (76.), doch insgesamt steckt noch mehr Potenzial in ihm. Note: 4
Vincent Vermeij (bis 85.): Mit acht gewonnenen Zweikämpfen bis zur Halbzeit war er der Spitzenreiter. Gefährliche Torchancen waren bis dahin allerdings selten zu verzeichnen. Ein abgefälschter Schuss führte zur Ecke (33.). In der 76. Minute vergab er eine riesige Möglichkeit, doch FCM-Torhüter Reimann war zur Stelle. Note: 3
Jakob Lemmer (bis 74.): Verpasste die erste gute Gelegenheit mit seinem schwachen linken Fuß (6.) knapp. Auch sein Schlenzer in der 19. Minute war wenig gefährlich. Ein weiterer Versuch in der 64. Minute wurde zur Ecke abgefälscht. Ein Saisontor Nummer sechs gelang ihm allerdings nicht. Note: 3
Luca Herrmann (ab 74.): Ursprünglich für Konter vorgesehen, musste er ab der 80. Minute fast ausschließlich defensiv mitarbeiten. Mit einer Geschwindigkeit von 32,29 km/h war er der schnellste Spieler bei Dynamo. Note: 3
Christoph Daferner (ab 85.): -
Tony Menzel (ab 85.): -
Vinko Sapina (ab 90.+2): -
Stefan Kutschke (ab 90.+2): -