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Nur fünf Vereine in Deutschland zahlen mehr: Diese Geldbußen wurden Dynamo auferlegt

Dresden – In der vergangenen Saison erhielt die SG Dynamo Dresden insgesamt sieben Strafbescheide vom DFB, zumindest was Sanktionen betrifft. Diese Schreiben sind bei Finanz-Geschäftsführer Stephan Zimmermann (39) alles andere als beliebt. Insgesamt belaufen sich die verhängten Geldstrafen für die Zweitliga-Saison 2025/2026 auf 419.640 Euro.

Innerhalb aller Profi-Klubs aus der 1. bis 3. Liga belegt Dynamo (Stand heute) damit den sechsten Platz. An der Spitze steht der Hamburger SV, der laut fussballmafia.de mit einer Geldbuße von 634.400 Euro am höchsten bestraft wurde. In der 2. Bundesliga ist lediglich der 1. FC Magdeburg noch stärker betroffen, mit einer Gesamtsumme von 534.110 Euro.

Der jüngste Strafbescheid gegen Dynamo ist noch keine Woche alt, stammt aus dem Spiel gegen Hertha am Karsamstag und ist bislang noch nicht rechtskräftig, da die SGD Einspruch eingelegt hat. Die verhängte Summe von 91.200 Euro ist demnach noch nicht endgültig, hier könnte sich die Höhe der Strafe noch nach unten korrigieren.

Deshalb könnte sich auch die Rangfolge der Vereine in der Strafentabelle noch verändern, zumal der DFB vermutlich noch nicht alle Bescheide der abgelaufenen Saison versandt hat.

Die knapp 420.000 Euro stellen für Dynamo dennoch eine beachtliche Summe dar. Dieses Geld könnte an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden, anstatt es an den Verband überweisen zu müssen.

Insgesamt wurden 18 Regelverstöße sanktioniert. Den Anfang machte am 28. Januar ein Bescheid über 24.000 Euro, der Vorfälle aus dem Heimspiel gegen Schalke betraf.

Ein besonders hoher Strafbetrag erreichte die SGD am 18. Februar per E-Mail: 113.600 Euro für Fehlverhalten der eigenen Anhänger im DFB-Pokal gegen Mainz sowie bei den Auswärtspartien in Darmstadt und Bochum.

Am 3. März folgte eine Strafe von 1.200 Euro wegen zwei Pyrofackeln beim Heimspiel gegen den Karlsruher SC. Am 12. März wurden weitere 31.200 Euro für verschiedene Vorfälle während des Spiels in Bielefeld verhängt. Am 19. März wurde es mit 140.400 Euro besonders teuer, nachdem es bei den Auswärtsspielen in Elversberg, Kiel und Magdeburg zu mehreren Vergehen kam. Einen Tag darauf wurden zusätzlich 18.000 Euro wegen eines rassistischen Rufes im Heimspiel gegen Düsseldorf fällig.

Ein Drittel der Gesamtsumme, also 139.880 Euro, darf Dynamo für Sicherheits- und Gewaltpräventionsmaßnahmen verwenden, muss diese Ausgaben jedoch dem Verband genau nachweisen.

Dass es auch bei Zweitligisten durchaus anders laufen kann, zeigen Darmstadt und Aufsteiger Elversberg. Die Lilien mussten in der gesamten Saison lediglich 36.400 Euro zahlen. Und besonders bemerkenswert: Elversberg wurde überhaupt keine Strafe auferlegt – ein Novum.