Dynamo-Dresden-Blog: Verletzungen um jeden Preis vermeiden!
Dresden – Aufbruchsstimmung herrscht bei Dynamo Dresden, doch zugleich steht auch Abschied bevor. Am 2. Januar begann die SGD ihre Mission Klassenerhalt in der 2. Bundesliga.
Bereits zu Jahresbeginn wurde am Freitag der neue Sportdirektor Sören Gonther (39) offiziell präsentiert. Zuvor absolvierten die Spieler unter Trainer Thomas Stamm (42) einen Laktattest und ein Krafttraining als Auftakt ins neue Jahr.
Am Samstag reiste das Team dann für eine Woche ins Trainingslager in die Türkei.
In unserem Blog erfahrt Ihr stets alle Neuigkeiten rund um Dynamo Dresden.
Gab es so etwas in einem Trainingslager überhaupt schon mal? Die Schwarz-Gelben waren sieben Tage lang durchgehend auf dem Trainingsplatz aktiv, und nahezu alle Angereisten haben an den Einheiten teilgenommen.
Keine Reha-Maßnahmen, kein individuelles Training im Hotel – und vor allem hat sich während der Einheiten und Testspiele niemand verletzt.
Dabei kann es manchmal ganz schnell gehen! Ein Zweikampf hier, eine ungewohnte Belastung dort, eine alte Blessur meldet sich wieder leicht zurück – oder man stößt sich täglich an einer der Bett-Ecken im Hotel.
Normalerweise führt das nicht zu ernsthaften Verletzungen, die eine Pause erzwingen. Doch an genau einer Stelle am Schienbein ist inzwischen kaum noch Haut übrig.
Zum Glück geht das Abenteuer Antalya heute zu Ende, mein Schienbein sehnt sich nach der gewohnten Umgebung zu Hause. Und auch der ein oder andere Dynamo-Spieler freut sich sicherlich darauf, seine Liebsten wieder in die Arme schließen zu können.
Jetzt heißt es: Bloß keine Verletzung riskieren oder im Flugzeug einen Krampf bekommen. Klingt unwahrscheinlich? Doch! Einfach mal bei Vinko Sapina oder anderen großen Spielern nachfragen – hier zählt jeder Zentimeter Beinfreiheit.
Die Serie darf nicht reißen!
Einzelne Medien fordern fast wöchentlich einen sogenannten „Lautsprecher“ in der Defensive – meist dann, wenn die Leistung nicht stimmt. Dynamo Dresden bildet da keine Ausnahme!
Auch die beiden Innenverteidiger, einer schon länger im Verein, der andere neu dazugekommen, äußerten sich in den Medienrunden zu ihren Vorstellungen bezüglich lauter Führung auf dem Platz.
Beide betonten jedoch, dass nicht Lautstärke das Entscheidende sei, sondern andere Qualitäten gefragt sind. Denn was bringt es, viel zu reden, wenn die Worte keinen Wert haben oder gar ermüdend wirken?
Das kann schnell ins Gegenteil umschlagen, sodass niemand mehr zuhören will – egal, was man sagt. Nicht nur im Fußball gilt: Es ist nicht nötig, ständig und zu allem etwas beizutragen, vor allem wenn man ohnehin nur Bruchteile der Redezeit beansprucht.
Rede- und Meinungsfreiheit sind wichtig, doch manchmal ist Schweigen einfach Gold wert.
Auf den Basaren in der Türkei ist das ganz normal: Verkäufer und Käufer stören sich nicht gegenseitig. Probleme entstehen erst, wenn jemand nicht bereit ist, sein Eigentum loszulassen.
In der Regel hat alles seinen Preis – und genau das müssen aktuell Sören Gonther und Trainer Thomas Stamm herausfinden. Zunächst gilt es zu klären, ob man überhaupt in Verhandlungen eintreten möchte.
US Lecce sucht möglicherweise einen talentierten Mittelfeldspieler und könnte auch andere Optionen prüfen – obwohl das Angebot hier auf den Basaren entlang der Hauptstraße, von Hotel zu Hotel, deutlich größer erscheint.
Luxusmarken werden hier zu stark reduzierten Preisen angeboten, doch jeder weiß, dass solche Angebote meist Fälschungen sind. Warum sollten Gucci, Louis Vuitton oder Chanel hier für 30 bis 40 Euro verkauft werden? Bei Spielern ist das Risiko größer: Ihr Wert schwankt stark. Heute 1,5 Millionen Euro wert, könnten es in zwei Jahren bereits fünf Millionen oder nur noch ein Bruchteil sein.
Bei Verhandlungen geht es um jeden Cent, und vielleicht einigen sich die Parteien ja, anders als ich und Mert in seinem Laden.
Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtete am Donnerstag von neuen Gesprächen zwischen der SGD und dem italienischen Erstligisten US Lecce bezüglich eines Transfers von Kofi Amoako (20).
Demnach wurden bisher noch keine abschließenden Vereinbarungen getroffen. Am Morgen stand der defensive Mittelfeldspieler noch gemeinsam mit seinen Dynamo-Kollegen im Trainingslager auf dem Platz.
Fünf sonnige Tage im türkischen Mittelmeerklima: "Güneş dolu" – voller Sonne – präsentiert sich das Trainingslager bisher. Glück gehabt, könnte man sagen, oder besser: Das Glück ist mit den Fleißigen!
Ein bisschen trifft das vielleicht auch auf mich zu, doch vor allem gilt es für alle Spieler, Trainer und Betreuer der Schwarz-Gelben, die sich für die sechs Tage ohne An- und Abreise einiges vorgenommen haben.
Das Wetter spielt mit, auch wenn einige Kollegen zu Hause mit einem kleinen, spöttischen Lächeln die regnerischen Wettervorhersagen präsentierten – ein bisschen ärgert das wohl.
Die Sonne schien bis gestern Vormittag, nur als der Nachmittag für Freizeit auf dem Golfplatz oder am Strand reserviert war, zog sie sich hinter Wolken zurück – ausgerechnet!
Davon lässt sich die Stimmung aber nicht trüben, schlechte Laune soll gar nicht erst aufkommen. Das machten auch Sören Gonther und Thomas Stamm in der Angelegenheit Dominik Kother deutlich: Wer nicht voll bei der Sache ist, bleibt (vorerst) draußen.
Weitere dunkle Wolken braucht niemand, denn der Alltag in Liga zwei ist ohnehin schon grau genug.
Vier neue Spieler sind bereits verpflichtet, nun könnte ein Abgang anstehen: Der italienische Erstligist US Lecce zeigt Interesse an Kofi Amoako (20).
Das berichten Medien wie Sky und Bild. Die SGD soll sich bereits in Verhandlungen mit dem Serie-A-Klub befinden. Die Giallorossi wären bereit, etwa 1,5 Millionen Euro Ablöse plus Boni für den defensiven Mittelfeldspieler zu zahlen.
Amoako wechselte erst im Sommer für rund 300.000 Euro aus Wolfsburg nach Dresden, zählt zu den wenigen Lichtblicken der Hinrunde und bestritt wettbewerbsübergreifend 17 Spiele.
Derzeit ist er noch im Trainingslager in der Türkei, stand aber für ein Interview nicht mehr zur Verfügung.
Im Interview am Dienstag erläuterte Dynamo Dresdens neuer Sportgeschäftsführer Sören Gonther: "Wenn ich mit einem Lächeln zum Testspiel komme, sind wir einen großen Schritt weiter."
Er bezog sich damit auf die Suche nach einem Torwart. Ein breites Grinsen war allerdings nicht zu sehen, was darauf hindeutet, dass die Verhandlungen noch andauern. Laut Lausitzer Rundschau soll Dynamo an Luca Philipp von der TSG Hoffenheim interessiert sein.
Der Bundesligist möchte den 25-Jährigen wohl jedoch nicht abgeben. Philipp passt ins Suchprofil: "Wir haben junge Kandidaten, denen wir die Situation hundertprozentig zutrauen, auch wenn sie sie noch nicht erlebt haben. Aber auch Kandidaten mit etwas Erfahrung sind im Blick. Wenn alles klappt, wird es eine Mischung aus beidem," so Gonther.
Philipp kam bislang auf sechs Bundesligaeinsätze, in denen er 15 Gegentore hinnehmen musste.
Was unterscheidet ein Sommer- von einem Wintertrainingslager? Natürlich der Ort – aber nicht nur das.
Während es im Sommer oft in die Berge Österreichs geht, zieht es die SGD wie viele andere Clubs mit begrenztem Budget in den Winter in die Türkei.
Die Trainingsbedingungen, besonders die Plätze, sind hervorragend, und Hotels gibt es zur Genüge. Die größte Herausforderung bleibt aber häufig die Organisation.
Deutsche gelten oft als wahre Organisationstalente, und auch in Österreich steht man ihnen kaum nach. In der Türkei kann das aber manchmal zur Herausforderung werden.
Manchmal wird ein Testspiel kurzfristig aus "organisatorischen Gründen" verlegt – Gründe, die man, wenn man sie kennt, kaum nachvollziehen kann. Für Betreuer bedeutet das oft stressige Situationen.
Doch meistens klappt am Ende alles – mit der entspannten südländischen Gelassenheit, wie bei uns, wo die Organisation, etwa der Abfahrtszeiten, täglich Thema ist.
Minimalistisch und weit weniger stressig, trotzdem rennt der eine oder andere Kollege immer wieder zum Auto.
Heutzutage würden kaum noch Profis etwas anderes behaupten, denn sie sind gut geschult und wollen keine Konflikte provozieren. Deshalb lautet die Antwort auf die Konkurrenz um einen Stammplatz meist: Konkurrenz belebt das Geschäft!
Grundsätzlich stimmt das: Jeder möchte spielen. Das bedeutet, sich noch mehr anzustrengen, um Chancen zu erhalten. Die vier Winter-Neuzugänge bedeuten – vor allem wegen ihrer Qualität – dass der gesamte Kader Fortschritte machen kann.
Allerdings kann zu viel Konkurrenzdenken auch schädlich sein. Wenn trotz Einsatz keine Spielzeit kommt, entstehen Frustration und Unzufriedenheit. Das braucht niemand im Abstiegskampf.
Noch schlimmer ist, wenn sich ein Konkurrent wie jemand verhält, der einem am Buffet mit vollem Körpereinsatz die Wunschportion wegschnappt – rücksichtslos und unangenehm.
Stänkerer und unsportliches Verhalten braucht kein Verein, erst recht kein Zweitligist mit Abstiegssorgen, für den der Zusammenhalt das wichtigste Kapital sein muss!
Zum Jahresbeginn ein motivierender Spruch gefällig? Wie wäre es mit: Wer aufgibt, hat schon verloren! Nur 13 Punkte nach 17 Spielen klingen zunächst wenig überzeugend, doch der Rückstand auf den Nichtabstiegs- bzw. Relegationsplatz beträgt lediglich vier Zähler.
Das ist machbar, vor allem, weil die ersten beiden Spiele 2026 gegen direkte Konkurrenten anstehen. Gegen Fürth und Magdeburg ist die SGD mit ihren vier Neuzugängen gut gerüstet. Ein wichtiger Teil des Plans ist eine intensive Vorbereitung.
Diese startete Thomas Stamm mit seiner Mannschaft am Sonntag mit einer Krafteinheit im Teamhotel. Sicherlich hätte man das auch schon einen Tag früher machen können, aber vielleicht wird in den kommenden sechs Tagen nun richtig Gas gegeben, um die Basis für Größeres zu schaffen.
Bei den anwesenden Journalisten dürfte das weniger realistisch sein, zumal die Sportschuhe – sonst schwer im Gepäck – schon vorab ausgepackt wurden.
Für alle gilt: Volle Kraft voraus!
Gibt es bald einen Wechsel zu Dynamo? Beim FC Magdeburg fehlt Abwehrspieler Andi Hoti (22) im Kader für das Trainingslager in Side, Türkei. Ein Grund wurde nicht genannt, es könnte eine Einigung mit einem neuen Klub bevorstehen. Hoti wechselte nach Dynamos Aufstieg zurück zum FCM, spielte dort aber kaum eine Rolle und muss sich hinten anstellen.
Die SGD hat offenbar ein Angebot für Philipp Schulze (22) vom SC Verl als Ersatz für den verletzten Lennart Grill (26) abgegeben.
Das berichten RTL/ntv und sport.de exklusiv. Zwar gibt Dynamo ein Angebot für den Torwart ab, doch Verl will den jungen Keeper mitten im Aufstiegsrennen wohl nicht abgeben.
Auch andere Zweitligisten und internationale Vereine sollen Interesse am gebürtigen Hannoveraner haben, der im Sommer für 200.000 Euro von Wolfsburg nach Ostwestfalen wechselte.
Bei Schwarz-Gelb besteht jedoch definitiv Bedarf. Sören Gonther kündigte bei seiner ersten Pressekonferenz als Sportgeschäftsführer einen Torwart-Neuzugang "bestenfalls in den nächsten Tagen" an.
Dynamo stellte seinen neuen Sport-Geschäftsführer offiziell vor!
Sören Gonther (39), Ende Dezember als Nachfolger von Thomas Brendel (49) präsentiert, beantwortete bei einer Pressekonferenz Fragen der Medien.
Er sprach über seine Rückkehr nach Dresden, die neue Rolle im Abstiegskampf und das Verhältnis zu Trainer Thomas Stamm (42). Nach dem Transfer-Dreierpack am Freitag kündigte er zugleich einen weiteren Zugang an.
"Es ist kein Geheimnis, dass wir nach der Patellasehnenverletzung unseres Torwarts auf dieser Position noch aktiv werden müssen – hoffentlich in den nächsten Tagen, damit der Neuzugang frühzeitig im Trainingslager dabei sein kann," so der 39-Jährige.
Mehr zur Vorstellung Gonthers findet Ihr unter: "Dynamo und Sören Gonther: Liebe auf den zweiten Blick".
Jetzt offiziell: Mittelfeldspieler Aljaž Casar verlässt Dynamo Dresden und wechselt zum MSV Duisburg in die 3. Liga. Der Vertrag des 25-Jährigen wurde aufgelöst, was den Weg für den Transfer frei machte.
"Aljaž hat uns gebeten, ihm eine Möglichkeit für mehr Spielpraxis zu bieten. Dem sind wir nachgekommen und haben eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden," erklärte Sportgeschäftsführer Sören Gonther.
Casar war im Sommer 2024 vom Halleschen FC zur SGD gewechselt und absolvierte seitdem 48 Pflichtspiele in der 3. Liga, 2. Bundesliga, DFB-Pokal und Sachsenpokal.
Ein denkwürdiger Einsatz bleibt sein kurzfristiger Einsatz als Torwart beim 2:1-Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf, als er wegen der schweren Verletzung von Keeper Lennart Grill einsprang.
"Wir beobachten Aljaž schon lange und freuen uns, dass wir ihn für unser Projekt gewinnen konnten," sagte Duisburgs Sportlicher Leiter Chris Schmoldt.
Bundesligist SC Freiburg und Zweitligist Holstein Kiel haben die Leihe von Robert Wagner (22) vorzeitig beendet. Damit steht dem Bundesliga-erfahrenen Mittelfeldspieler der Wechsel zu Dynamo offen.
Wagner soll bis Saisonende an Dynamo ausgeliehen werden. Im letzten Spiel 2025 stand er noch als Gegner der SGD auf dem Platz.
Dynamo Dresden und Hannover 96 bestätigten die Leihe von Jonas Sterner. Der Flügelspieler wird bis Saisonende für Dynamo auflaufen.
Mehr Informationen dazu findet Ihr im Beitrag: "Der verlorene Aufstiegssohn ist zurück! Dynamo leiht Jonas Sterner aus".
Viele Dynamo-Fans haben sehnsüchtig auf diese Nachricht gewartet: Jonas Sterner kehrt zurück! Der Aufstiegsheld wird offenbar für ein halbes Jahr von Hannover 96 ausgeliehen, wo er noch einen Vertrag bis Juni 2028 besitzt, berichtete die Bild.
Sommer 2024 stand Dynamo kurz davor, Sterner wenige Monate nach seinem Wechsel von Holstein Kiel zurückzuholen, doch Ex-Sportchef Thomas Brendel meldete sich zu spät bei den Niedersachsen.
Schon damals waren Sterner und Trainer Thomas Stamm sich einig, dass der rechte Flügelspieler zurückkommen soll. Nun wird diese Rückkehr Realität. Sterner war im Sommer 2024 von Holstein Kiel ausgeliehen, überzeugte sofort und trug maßgeblich zum Aufstieg bei.
Dynamo hatte sogar die Option, Sterner fest zu verpflichten, doch auch das klappte nicht. Daher wechselte er nach Hannover, wo er unter neuem Trainer Christian Titz und mit Konkurrenz auf seiner Position kaum Chancen bekam.
Es ist gut möglich, dass Sterner bereits heute beim Laktattest der SGD erscheint. In der Rückrunde möchte er mit Dynamo das Wunder schaffen, mit nur 13 Punkten und Tabellenletztem den Klassenerhalt zu sichern.
Defensivspieler Aljaž Casar (25) steht vor einem Wechsel in die 3. Liga zum MSV Duisburg, berichtet Reviersport. Der Aufsteiger spielt bislang eine starke Saison und peilt den Durchmarsch in die 2. Bundesliga an. Casar soll das Team auf der Sechser-Position verstärken.
Casar kam im Sommer 2024 vom Halleschen FC zu Dynamo, besitzt nur noch einen Vertrag bis Saisonende und wird wohl fest nach Duisburg wechseln. Der ehemalige slowenische U21-Nationalspieler hat einen Marktwert von rund 450.000 Euro. In dieser Saison stand er in zwölf Ligaspielen auf dem Feld, davon dreimal in der Startelf.
Noch nichts offiziell, aber Dynamo dürfte bald zwei Bundesliga-Profis verpflichten: Neben der absehbaren Leihe von Freiburgs Robert Wagner (22) soll auch Thomas Keller (26) vom FC Heidenheim kurz vor einem Wechsel stehen.
Sky berichtete, Keller werde bis Saisonende ausgeliehen und soll helfen, die defensiven Schwächen der SGD zu beheben. Der Innenverteidiger startete bei Unterhaching, wechselte 2022 zum damals zweitklassigen FC Heidenheim und stieg mit ihm auf. Dort ist er Ergänzungsspieler, mit bisher vier Einsätzen in der laufenden Saison.
Steht ein weiterer Neuzugang unmittelbar bevor? Dynamo soll kurz vor der Verpflichtung von Robert Wagner (22) vom SC Freiburg stehen.
Der vielseitige Mittelfeldspieler, der auch schon unter Dynamo-Trainer Thomas Stamm in der 3. Liga spielte, könnte demnächst an die Elbe wechseln. Laut Bild sind nur noch Details zu klären.
Wagner, gebürtig aus Lahr, durchlief alle Jugendmannschaften des SC Freiburg und gab sein Bundesliga-Debüt unter Christian Streich im August 2022. Er wurde seither an Greuther Fürth, FC St. Pauli und Holstein Kiel ausgeliehen.
Bei Holstein Kiel kam er in 14 Ligaspielen zum Einsatz, ist aber offenbar unzufrieden, weshalb Freiburg die Leihe vorzeitig beenden will und Wagner nun offenbar zu Dynamo wechselt.
Es könnte sehr schnell gehen: Wagner könnte am Freitag beim Trainingsauftakt in der Walter-Fritzsch-Akademie dabei sein und am Samstag mit ins Trainingslager in die Türkei fliegen.
Nach längerer Suche hat Torhüter Kevin Broll, ehemals bei Dynamo Dresden aktiv, eine neue Herausforderung gefunden. Der 30-Jährige unterschrieb beim SV Wehen Wiesbaden einen Vertrag bis Saisonende.
"Als mich der Verein kontaktierte, hatte ich sofort das Gefühl, dass es passt. Nach meinem Auslandsjahr in Zypern wollte ich mit meiner Familie zurück nach Deutschland. Der SVWW ist familiär, und die Nähe zur Heimat hat mir die Entscheidung erleichtert," sagte Broll.
Zwischen 2019 und 2024 stand Broll insgesamt 128 Mal im Dynamo-Tor in 2. Liga, 3. Liga, DFB-Pokal, Sachsenpokal und Relegation.
Die Deutsche Fußball Liga veröffentlichte am Freitag weitere Spieltermine für 2026. Dynamo darf sich am 14. Februar auf ein Flutlichtspiel gegen SV Elversberg im Rudolf-Harbig-Stadion freuen (20.30 Uhr).
Weitere Termine: Am 1. Februar empfängt die SGD Arminia Bielefeld (13.30 Uhr), am 7. Februar folgt das Auswärtsspiel gegen Schalke (13 Uhr).
Am 22. Februar steht das Auswärtsspiel bei Hannover 96 (13.30 Uhr) an. Rückrundenstart ist am 17. Januar daheim gegen Fürth, das Topspiel gegen Magdeburg findet am 24. Januar statt (20.30 Uhr). Ein weiteres Flutlichtspiel gibt es am 27. Februar gegen SV Darmstadt 98 (18.30 Uhr).
Weitere Spielansetzungen gibt die DFL zwischen dem 2. und 6. Februar 2026 bekannt.
Steht der erste Wintertransfer bei Dynamo bevor? Laut Bild plant die SGD, den offensiven Mittelfeldspieler Jason Ceka vom Liga-Konkurrenten SV Elversberg auszuleihen.
Der 26-Jährige soll bereits am Donnerstag einen Medizincheck absolvieren. Ceka wechselte im Sommer vom 1. FC Magdeburg zu den Kaiserlindern und hat einen Vertrag bis Juni 2028.
Bisher lief es nicht wie erhofft mit dem Einsatz: Sieben Spiele, ein Tor beim 6:0 gegen Fürth im Oktober. Gegen Dynamo kam er 14 Minuten zum Einsatz.
Nach der schmerzlichen Heimniederlage gegen Braunschweig bleibt der Fokus bei Dynamo schnell beim nächsten Spiel.
Beim öffentlichen Training am Montagnachmittag bereitet sich das Team auf die Partie bei Holstein Kiel (Samstag, 20.30 Uhr) vor.
Gute Nachrichten aus dem Lazarett: Tony Menzel (20), Sascha Risch (25) und Jakob Zickler (19) sind wieder fit, nur noch Jan-Hendrik Marx (30) und Lennart Grill (26) fehlen. Auch Vincent Vermeij (31) trainiert wieder nach kurzfristiger Pause mit.
Sven Mislintat (53), bekannt als "Diamantauge" im Fußball, war zuletzt als Kandidat für den Sportchef-Posten bei der SGD gehandelt worden. Nun wechselt der ehemalige BVB- und Arsenal-Scout zu Fortuna Düsseldorf.
Beim Zweitligisten übernimmt er den Sportvorstandsposten von Klaus Allofs (69), der seinen bis Sommer laufenden Vertrag nicht verlängerte und vorzeitig freigestellt wurde.
Durch das 3:3 am Samstag zwischen 1. FC Magdeburg und Holstein Kiel hält die SGD nach dem 16. Spieltag die Rote Laterne.
Diese war zuvor beim FCM, der lange wie der Sieger aussah, einen Rückstand drehte und wieder in Führung ging. Steven Skrzybski sicherte den Kielern spät den Ausgleich.
Der Punkt reichte Magdeburg (14 Punkte), um Dynamo (13 Punkte) hinter sich zu lassen und zeitweise den Relegationsplatz zu übernehmen. Fortuna Düsseldorf (ebenfalls 14 Punkte) kann am Sonntag antworten.
Vom 3. bis zum 10. Januar hält sich die SGD im Wintertrainingslager in Lara (Türkei) auf. Dort sind zwei Testspiele geplant; der erste Gegner steht fest.
Am 6. Januar um 16 Uhr Ortszeit trifft man auf den FC Aarau, Schweizer Zweitligist und Heimatverein von Trainer Thomas Stamm. Aarau steht derzeit auf Platz zwei der Challenge League. Der zweite Gegner ist noch nicht bekannt.
Das Gesetz der Serie scheint außer Kraft gesetzt: Trotz der Niederlage in Kaiserslautern meldete sich Thomas Stamm schon früh am Morgen für die Pressekonferenz zum letzten Heimspiel des Jahres gegen Eintracht Braunschweig (12. Dezember).
Warum so früh? Am Nachmittag stand die Weihnachtsfeier des Vereins an – kein kurzfristig angesetztes Teamevent, sondern ein fester Bestandteil, so Stamm.
Am Freitagabend fehlen definitiv Sascha Risch, Jakob Zickler, Tony Menzel, Jan-Hendrik Marx und Lennart Grill.
Niklas Hauptmann (grippaler Infekt) und Christoph Daferner (Kopfverletzung und Gehirnerschütterung) sind fraglich, haben aber noch nicht wieder mit der Mannschaft trainiert.
Die Niederlage in Kaiserslautern hat unangenehme Folgen: Direkt nach dem Spiel punkteten Greuther Fürth und Eintracht Braunschweig, die zuvor gleichauf mit Dynamo waren, und schoben die Schwarz-Gelben auf Platz 17 zurück.
Dynamo ist gegen Braunschweig fast schon zum Siegen verpflichtet, gleichzeitig gewann Magdeburg überraschend bei Hertha BSC und zieht mit der SGD punktgleich.
Dynamo-Fans sollten aufhorchen: Beim letzten Heimspiel des Jahres verteilt Holstein Kiel Freibier – genau zum Gastspiel der SGD am 20. Dezember (20.30 Uhr) in Schleswig-Holstein.
Klubpräsident Steffen Schneekloth kündigte an, den Fans im Jubiläumsjahr etwas zurückgeben zu wollen. Eine Stunde lang wird es Freibier und Wasser im Stadioninnenbereich geben.
Die Aktion gilt nur von 18.30 bis 19.30 Uhr, wer das Angebot nutzen möchte, muss also früh da sein.
Frühe Pressekonferenz braucht auch Thomas Stamm erst mal Kaffee! Er verkündete, dass Lennart Grill seine Operation gut überstanden hat, aber monatelang ausfällt. Tim Schreiber übernimmt wieder das Tor.
"Wir sind gut aufgestellt, Tim ist fit und gesund," so Stamm. Wegen Grill-Ausfall wird über eine weitere Verpflichtung im Tor im Winter nachgedacht.
Personell sieht es vergleichbar aus wie in den Vorwochen: Sascha Risch, Jakob Zickler (beide Schulter), Jan-Hendrik Marx (Fuß) und Tony Menzel (Ellenbogen) fallen weiterhin aus.
Dynamo Dresden hat die Stelle des Sportgeschäftsführers erneut ausgeschrieben – rund einen Monat nach der Freistellung von Thomas Brendel. Bewerbungen sind bis zum 7. Dezember möglich.
Ein neuer Geschäftsführer könnte theoretisch bereits am 8. Dezember anfangen, wahrscheinlich dauert es aber noch länger.
Nach seiner schweren Knieverletzung gegen Fortuna Düsseldorf meldete sich Dynamo-Keeper Lennart Grill (26) auf Instagram zu Wort.
Er bedankte sich bei den Fans für den ersten Heimsieg und berichtete, dass er verletzt mehrere Monate ausfallen wird, jedoch alles dafür tut, so schnell wie möglich zurückzukehren.
Besonders bitter: Grill wird das kommende Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern verpassen – gerade dort, wo er seine Profikarriere begann.
Wenn etwas klappt, sollte man es beibehalten – ein bisschen Aberglaube ist erlaubt.
Vor dem Bochum-Spiel war die Pressekonferenz um 8 Uhr, Dynamo gewann 2:1. Also blieb auch vor Düsseldorf die Zeit erhalten.
Personell gab es kaum Veränderungen: Sascha Risch, Jakob Zickler (Schulter) und Tony Menzel (Ellenbogen) fallen weiter aus. Neu ist Jan-Hendrik Marx mit einer Sprunggelenksverletzung aus dem Training. Vinko Sapina ist wieder fit.
Ob Stamm dem Motto "Never change a winning team" folgt, ließ er offen. Fest steht: Lennart Grill wird bis Weihnachten im Tor stehen, wenn nichts Unerwartetes passiert.
Bittere Nachricht: Jan-Hendrik Marx musste das Training abbrechen, nachdem er bei einem Zweikampf unglücklich gestürzt war.
Er knickte um und blieb liegen. Athletiktrainer Matthias Grahé und Co-Trainer Heiko Scholz halfen ihm und brachten ihn vom Platz. Über das Ausmaß der Verletzung liegen bislang keine weiteren Informationen vor.
Volle Konzentration: Dynamo bereitet sich intensiv auf das Zweitliga-Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf (Sonntag, 13.30 Uhr) vor.
Beim öffentlichen Training trotzten einige SGD-Fans der Kälte und verfolgten die Einheit aus nächster Nähe.
Drei Spieler fehlten verletzungsbedingt: Tony Menzel (Ellenbogen), Sascha Risch und Jakob Zickler (beide Schulter). Vinko Sapina ist nach muskulären Problemen wieder voll im Training.
Für den 2:1-Sieg gegen den VfL Bochum wurde nicht nur Dynamo mit drei Punkten belohnt, auch Alexander Rossipal erhielt mit einer Note von 1 die beste Bewertung bei TAG24 und schaffte es mit Tor und Vorlage in die Kicker-Elf des Tages.
Es ist bereits das zweite Mal in dieser Saison, dass der Sommer-Neuzugang ausgezeichnet wurde – zuvor schon am 9. Spieltag gegen Preußen Münster.
Neben ihm schaffte es einzig Niklas Hauptmann in dieser Saison bisher in die Elf des Tages (5. Spieltag gegen SV Elversberg).
Die „Frühstücks-Session“ bei Dynamo – die Spieltagspressekonferenz vor dem Spiel in Bochum – ist beendet.
Personell sieht es so aus: Vinko Sapina (muskuläre Probleme), Tony Menzel (Ellenbogen), Sascha Risch und Jakob Zickler (beide Schulter) fehlen weiter. Tim Schreiber, Julian Pauli und Stefan Kutschke kehren zurück.
Die Frage: Wer steht im Tor? Schreiber oder Grill? „Einer von beiden,“ scherzte Trainer Stamm. „Wir haben eine Luxus-Situation mit zwei sehr guten Torhütern, dazu kommt noch Daniel Mesenhöler. Wir sind hervorragend aufgestellt.“
Alexander Rossipal wurde kürzlich Vater, ebenso Sascha Risch, Vinko Sapina und Lukas Boeder. Im Februar 2026 erwartet auch Jan-Hendrik Marx Nachwuchs.
Das Paar heiratete im Februar 2025 standesamtlich in Dresden, im Sommer folgte die große Feier in der Nähe von Mannheim.
Ende August verkündeten sie die Schwangerschaft ihres Sohnes. Marx nimmt derzeit an Geburtsvorbereitungskursen teil und verriet, dass er erst nach der Geburt in die interne Papa-Gruppe der Mannschaft aufgenommen wird.
Nach der Länderspielpause stimmt Trainer Thomas Stamm seine Mannschaft mit einem öffentlichen Training am Montagnachmittag auf die Rückkehr in den Zweitliga-Alltag ein. Ziel ist das Spiel bei VfL Bochum (Freitag, 18.30 Uhr).
Verletzungsbedingt fehlen Sascha Risch (Schulter) und Tony Menzel (Ellenbogen). Kofi Amoako und Claudio Kammerknecht sind mit ihren Nationalmannschaften unterwegs.
Vinko Sapina ist wieder zurück auf dem Platz, beteiligt sich am Training. Jakob Zickler trainiert individuell.
Der letzte Punkt der Mitgliederversammlung: Präsident Ronny Rehn stellte ein nicht ganz korrekt formuliertes, aber mit 63 Prozent Zustimmung angenommenes Mitgliedsantrags vor.
Die Geschäftsführer der SGD sollen sich für ein Testspiel gegen die Glasgow Rangers einsetzen – trotz hoher Antrittsgagen und anderer Veranstaltungen im Stadion.
Zum Abschluss der Mitgliederversammlung wurden die Aufsichtsratswahlergebnisse verkündet.
Das Ergebnis war knapp, weshalb zweimal gezählt wurde. Von 820 Stimmen waren 801 gültig.
Die neuen Aufsichtsratsmitglieder sind: Dr. Ines Kilian (548 Stimmen), Michael Born (499), Michael Ziegenbalg (445), Thomas Blümel (428), Michael Grafe (422), Silke Donat (349) und Jens Heinig (312).
Das Ende der Versammlung ist in Sicht, Kostensteigerungen bleiben bestehen.
Bislang verlief alles zügig, einzig der Antrag zur Erhöhung der Mitgliedsbeiträge sorgte für Diskussionen, wurde jedoch abgelehnt.
Die letzte Beitragserhöhung liegt 17 Jahre zurück, inzwischen sind die Einnahmen durch Mitgliederzahlen von unter 5.000 auf über 35.000 um über 600 Prozent gestiegen.
Die geplanten Erhöhungen ab der Saison 2026/27 hätten rund 600.000 Euro mehr Einnahmen gebracht. Zukünftig zahlen aber nur Neumitglieder mehr: Die Aufnahmegebühr steigt von 10 auf 19,53 Euro.
Erste Ergebnisse sind bekannt, doch die wichtigste Entscheidung steht noch aus.
Die Abstimmungen zu Satzungs- und Ordnungsänderungen gestalten sich zäh. Von 917 stimmberechtigten Mitgliedern waren um 16 Uhr meist weniger als 600 bei den einzelnen Abstimmungen aktiv. 51,85 Prozent lehnten beispielsweise die Abschaffung des Jugendrates ab.
Während die Stimmen für den neuen Aufsichtsrat noch ausgezählt werden, läuft die Mitgliederversammlung weiter – wenn auch etwas trockener.
Programmpunkte sind Satzungsänderungen und weitere Anträge, darunter die Auflösung des Jugendrates zum Ende der Legislaturperiode 2026.
Ein Abschlussantrag verpflichtet die Geschäftsführung und leitende Angestellte der SGD, sich kritisch mit den Straf- und Sanktionspolitiken der Verbände auseinanderzusetzen – dessen Annahme gilt als wahrscheinlich.
Die Versammlung muss bis 20 Uhr beendet sein, da das Internationale Congress Centrum geräumt werden muss.
Kurz nach Danksagung an den Aufsichtsrat wurde die Entlastung für 2024/25 verkündet.
81 Prozent der 904 stimmberechtigten Mitglieder stimmten für die Entlastung des Gremiums. Die Wahl des neuen Aufsichtsrats kann somit beginnen.
Eine Stunde lang wurde diskutiert, wie die Entlastung des Aufsichtsrats erfolgen soll.
Diskutiert wurden Varianten: alle zusammen, einzeln oder alle außer Thomas Blümel. Letztlich entschied man sich für alle gemeinsam – das Ergebnis steht noch aus.
Die Entlastung der Geschäftsführer David Fischer und Thomas Brendel verlief problemlos. Ex-Geschäftsführer Jürgen Wehlend wurde erneut nicht entlastet, da er sich nicht den Fragen der Mitglieder stellte.
Nach dem Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden kam der erste Paukenschlag.
Vizepräsident Dr. Michael Bürger teilte mit, dass gegen Aufsichtsratsmitglied Thomas Blümel ein Ehrenratsverfahren eingeleitet wurde.
"Die Unschuldsvermutung gilt," sagte Bürger und regte an, Blümel von der Entlastung auszuschließen, da sonst der gesamte Aufsichtsrat nicht entlastet werden könnte und keine Neuwahl möglich wäre. Die Debatte läuft.
Nach knapp zweieinhalb Stunden rief Präsident Rehn die erste Pause aus.
Bisher gab es keine großen Aufreger, auch die Befragung von Geschäftsführer Zimmermann war harmonisch.
Die Mannschaft samt Trainer- und Betreuerteam kam zwischendurch, erhielt viel Applaus, einige blieben bis zur Pause und hörten Zimmermanns Aussagen, unter anderem zur Frauenmannschaft, die ein Gewinn für den Verein sei.
Der Geschäftsführer schloss emotional: "Zusammenhalt auf und neben dem Platz ist der Schlüssel zum Erfolg. Das muss heute beginnen," so der 38-Jährige. Ob die rund 880 anwesenden Mitglieder das beherzigen, wird sich zeigen.
Es folgten trockene Zahlen: Wirtschaftsprüferin Jana Hesse präsentierte Gewinn- und Verlustrechnung sowie Chancen und Risiken der Konzernbilanz.
Keine leichte Kost, aber mitunter sorgte die Referentin für Lacher, etwa bei der finanziellen Risikobetrachtung eines Abstiegs in die 3. Liga, die das Publikum erheiterten.
Die Zahlen sind allerdings nicht erfreulich. TAG24 berichtete bereits über ein Minus von über 600.000 Euro und die Gründe dafür.
Im Anschluss berichtete Geschäftsführer Stephan Zimmermann umfassend. Er räumte auch mit Vorurteilen über Budgetplanung und Mitarbeiterzahlen auf.
Der erste kurzfristige Antrag des Tages – Bierverkauf bei Mitgliederversammlungen – wurde abgelehnt.
Anders war es beim dritten Antrag: Die Ernennung von Ralf Minge zum Ehrenspielführer wurde einstimmig und unter Standing Ovations angenommen.
Der Geehrte kämpfte mit den Tränen und betonte in seiner Rede die Bedeutung der Gemeinschaft bei Dynamo.
Die ordentliche Mitgliederversammlung der SGD Dynamo Dresden wurde pünktlich um 10 Uhr von Ronny Rehn eröffnet.
Zu Beginn waren 697 stimmberechtigte und zwei nicht stimmberechtigte Mitglieder anwesend.
Der Präsident sprach sich gegen Kollektivstrafen gegen Medien aus, wünschte sich jedoch saubere Recherche und kritische Berichterstattung.
Dynamo Dresden gewinnt dank Toren von Jonas Oehmichen, Aljaž Casar und Niklas Hauptmann das Testspiel gegen Energie Cottbus mit 3:0.
Das 3:0 fiel in der 87. Minute durch ein Traumtor von Niklas Hauptmann.
Torwart Tim Schreiber hielt erneut seinen Kasten sauber und parierte in der 84. Minute gegen Erik Tallig stark.
In der 67. Minute hatte Cottbus die beste Chance, doch Schreiber reagierte glänzend.
In der 60. Minute kam Niklas Hauptmann für Jakob Lemmer ins Spiel.
In der 51. Minute erzielte Aljaž Casar mit Vorlage von Stefan Kutschke das 2:0 für Dynamo.
Die zweite Halbzeit des Tests läuft.
Zur Halbzeit werden drei Wechsel vorgenommen: Stefan Kutschke, Lars Bünning und Dominik Kother ersetzen Vincent Vermeij, Julian Pauli und Jonas Oehmichen.
Halbzeitpause: Dynamo führt mit 1:0.
Jan-Hendrik Marx‘ Schuss aus 19 Metern trifft leider nur den Pfosten. Dynamo hat die Partie bislang im Griff, Cottbus kam noch zu keiner nennenswerten Chance.
Dynamo vergibt weitere Chancen, zuerst scheitern Oehmichen und dann Vermeij knapp am zweiten Tor.
Nach einer weiteren Flanke kommt Vermeij zum Kopfball, doch der Ball geht knapp über das Tor.
Spielbeginn bei der Walter-Fritzsch-Akademie: Dynamo geht durch Jonas Oehmichen in der 5. Minute nach Vorarbeit von Konrad Faber mit 1:0 in Führung.
Um 13.30 Uhr startet das nicht-öffentliche Testspiel gegen Energie Cottbus. Diverse Profis fehlen aus Belastungssteuerungsgründen, aufgrund von Verletzungen oder Nationalmannschaftsverpflichtungen.
Alexander Rossipal fehlt, weil er Vater geworden ist.
Bei Dynamo fehlen Christoph Daferner, Lennart Grill, Sascha Risch, Claudio Kammerknecht, Vinko Sapina, Jakob Zickler, Nils Fröling, Kofi Amoako und Tony Menzel.
Bei Cottbus steht Dennis Duah in der Startelf, außerdem spielen zwei A-Jugendliche. Tolga Cigerci fehlt.
Zum Wochenstart fehlten beim Dynamo-Training sechs Spieler.
Kofi Amoako und Claudio Kammerknecht sind bei der Nationalmannschaft. Lukas Boeder ist krank. Tony Menzel erlitt eine Ellenbogenverletzung bei Einsätzen mit der U21. Vinko Sapina und Nils Fröling trainierten wegen muskulärer Beschwerden individuell.
In der Länderspielpause nutzt die SGD die spielfreie Zeit Mitte November für ein Testspiel gegen Drittligist Energie Cottbus.
Die Partie findet am 13. November in der AOK PLUS Walter-Fritzsch-Akademie unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und dient als Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim VfL Bochum am 21. November.
Wer hat Lust auf den 4. Advent an der Ostsee? Dynamo spielt am Samstag, 20. Dezember, um 20.30 Uhr bei Holstein Kiel, ein Prime-Time-Spiel der DFL.
Die Spieltage 15 bis 19 sind terminiert. Am 6. Dezember (Nikolaustag) geht es auswärts gegen Kaiserslautern (13 Uhr). Das letzte Heimspiel des Jahres ist am 12. Dezember gegen Eintracht Braunschweig (18.30 Uhr). Danach folgt das Spiel in Kiel.
Das neue Jahr beginnt mit dem Rückrundenauftakt am 17. Januar 2026 gegen Fürth (13 Uhr). Das erste Auswärtsspiel ist am 24. Januar bei Magdeburg (20.30 Uhr).
Nur 24 Stunden zuvor hatte Dynamos Trainer Thomas Stamm von seinem Vorgesetzten Thomas Brendel Rückendeckung erhalten, die er nach eigener Aussage nicht benötigt.
„Wichtig ist, was nach innen kommuniziert wird. Entscheidend ist, dass alle in die gleiche Richtung arbeiten,“ sagte der Schweizer vor dem wichtigen Spiel gegen 1. FC Nürnberg.
Gegen den Club aus Franken wünscht Stamm sich mehr „intuitive“ Aktionen seiner Spieler – einen Schlüssel, den er öffentlich nennen wollte, andere nicht.
Wer mit welcher Elf spielen wird, bleibt abzuwarten. Schreiber, Pauli, Risch und Zickler fehlen weiterhin, Sapina war zuletzt angeschlagen, Kutschke gesperrt.
Die Umstellung auf Frühstückszeit-Pressekonferenzen brachte Dynamo keine Siege, daher stellte sich Stamm vor dem Hertha-Spiel wieder am Donnerstagnachmittag den Medien.
Das Spiel im ausverkauften Olympiastadion stellt für Stamm den Unterschied zwischen 3. und 2. Liga dar. „Es ist ein Privileg, solche Auswärtsspiele zu haben,“ schwärmte er.
Personell gab es keine Änderungen: Schreiber (Hand), Risch, Zickler (Schulter) und Pauli (muskulär) fehlen, Kutschke ist gesperrt.
Dunkle Wolken über Dynamo: Nicht nur sportlich läuft es derzeit holprig, auch beim Training gab es stürmische Bedingungen.
Trainer Stamm bereitete das Team bei steifer Brise auf das Auswärtsspiel bei Hertha Berlin vor.
Weiterhin nicht dabei: Zickler, Risch (beide Schulter) und Pauli (Oberschenkel), letzterer trainierte individuell. Schreiber arbeitete am Ball, stand aber noch nicht im Tor.
Nach der schweren Verletzung von Kölns Timo Hübers (29) gab es Spekulationen, dass Julian Pauli (20) vom 1. FC Köln zurückgerufen werden könnte.
SGD-Sportchef Thomas Brendel widersprach und nannte es unwahrscheinlich, dass Pauli im Winter zurückkehrt.
Hübers hatte sich im Bundesliga-Spiel bei Dortmund das Knie verdreht und musste operiert werden – eine lange Ausfallzeit droht.
Beim Spiel gegen SC Paderborn saßen Marx und Oehmichen auf der Bank und kamen nicht zum Einsatz. Am Sonntag spielten sie mit der U21 gegen SG Handwerk Rabenstein und gewannen 7:0.
Marx erzielte drei Tore, Oehmichen eines. Trainer Sebastian König erläuterte, dass wegen vieler Ausfälle die U21-Spieler wichtig sind, um Spielpraxis zu erhalten.
Während die Profis am Samstag in Berlin spielen, wartet auf die U21 das Stadtderby gegen Dresdner SC im Heinz-Steyer-Stadion, Anstoß 14 Uhr.