Dynamo-Dresden-Blog: Jeder Cent wird hart verhandelt
Dresden – Bei Dynamo Dresden herrscht sowohl Aufbruchsstimmung als auch Abschiedsstimmung. Am 2. Januar begann die SGD mit der Mission Klassenerhalt in der 2. Bundesliga.
Gleich zu Jahresbeginn wurde der neue Sportdirektor Sören Gonther (39) am Freitag offiziell vorgestellt. Zuvor startete die Mannschaft von Trainer Thomas Stamm (42) mit einem Laktattest sowie einer Krafttrainingseinheit ins neue Jahr.
Am Samstag reiste das Team dann für eine Woche ins Trainingslager in die Türkei.
In unserem Blog halten wir Euch stets über sämtliche Neuigkeiten rund um Dynamo Dresden auf dem Laufenden.
Auf den Basaren in der Türkei ist Feilschen eine alltägliche Praxis, die niemand stört – weder Verkäufer noch Käufer. Schwierig wird es nur dann, wenn jemand nicht wirklich verkaufen möchte, was der andere gern hätte.
Im Regelfall besitzt jedoch alles einen Preis. Genau diesen versuchen derzeit auch Sören Gonther und Trainer Thomas Stamm gemeinsam zu ermitteln. Zunächst gilt es aber zu klären, ob man überhaupt bereit ist, in Verhandlungen einzusteigen.
Natürlich könnte US Lecce bei der Suche nach einem vielversprechenden Mittelfeldspieler auch anderswo fündig werden – obwohl das Angebot bei weitem nicht so umfangreich ist wie in den zahlreichen Basarzentren entlang der Hauptstraße, die sich von Hotel zu Hotel erstrecken.
Überall wird mit vermeintlichen Luxusartikeln geworben, zu unschlagbar günstigen Preisen. Doch hier kennt jeder den Trick: Warum sollten Marken wie Gucci, Louis Vuitton oder Chanel ihre Produkte für 30 bis 40 Euro anbieten? Im Fußball ist das ähnlich: Niemand weiß, wie sich ein Spieler entwickelt. Heute mag er 1,5 Millionen Euro wert sein, in zwei Jahren kann der Wert auf 5 Millionen steigen – oder aber drastisch fallen.
Beim Feilschen zählt jeder Cent. Und wer weiß – vielleicht finden sich die Verhandlungspartner ja doch noch auf einen Kompromiss, anders als ich und Mert in seinem Laden.
Nach Angaben von Sky-Reporter Florian Plettenberg gab es am Donnerstag erneute Verhandlungen zwischen der SGD und dem italienischen Erstligisten US Lecce bezüglich eines Transfers von Kofi Amoako (20).
Demnach konnten sich die Vereine bislang noch nicht einigen. Am Donnerstagmorgen stand der defensive Mittelfeldspieler noch beim Trainingslager in der Türkei mit seinen Dynamo-Kollegen auf dem Platz.
Fünf sonnige Tage an der türkischen Mittelmeerküste – „Güneş dolu“, wie man hier sagt. Glück im Spiel – oder besser gesagt: das Glück gehört den Fleißigen!
Ein bisschen schließe ich mich da mit ein, aber vor allem gilt das für die Spieler, Trainer und Betreuer der Schwarz-Gelben, die sich für die tatsächlich nur sechs Tage vor Ort in Lara einiges vorgenommen haben.
Das Wetter spielt mit – auch wenn das den ein oder anderen Kollegen, der mir mit einem spitzbübischen Lächeln die regnerischen Heimwettervorhersagen präsentierte, möglicherweise etwas ärgert...
Bis gestern Vormittag schien die Sonne. Ausgerechnet dann, als die Akteure am Nachmittag etwas Freizeit am Golfplatz oder Strand genießen durften, zog sich der Himmel zu – Pech gehabt!
Die Stimmung hat das jedoch nicht gedrückt, schlechte Laune ist ohnehin nicht erwünscht. Das machten Sören Gonther und Thomas Stamm im Fall Dominik Kother deutlich: Wer nicht zu hundert Prozent dabei ist, bleibt (vorerst) außen vor.
Weitere dunkle Wolken kann bei Dynamo niemand gebrauchen – der Alltag in der 2. Liga ist ohnehin schon trist genug...
Vier Neuzugänge sind bereits eingetroffen, nun könnte offenbar ein weiterer Abgang folgen: Der Serie-A-Club US Lecce zeigt Interesse an Kofi Amoako (20).
Das berichten unter anderem Sky und Bild. Demnach befinden sich die SGD und der italienische Erstligist bereits in Gesprächen. Die „Giallorossi“ wären bereit, 1,5 Millionen Euro Ablöse plus mögliche Boni für den defensiven Mittelfeldspieler zu zahlen.
Amoako war erst im vergangenen Sommer für rund 300.000 Euro vom VfL Wolfsburg nach Dresden gewechselt. Der gebürtige Hannoveraner und vierfache deutsche U20-Nationalspieler fand schnell seinen Platz, zählte zumindest phasenweise zu den Lichtblicken der Hinrunde und absolvierte wettbewerbsübergreifend 17 Partien.
Derzeit ist das Talent noch im Trainingslager in Lara vor Ort, für ein Gespräch stand er allerdings nicht mehr zur Verfügung.
Im Interview am Dienstag erklärte Dynamo Dresdens neuer Sportgeschäftsführer Sören Gonther: „Wenn ich mit einem Lächeln zum Testspiel komme, haben wir einen großen Schritt gemacht.“
Gemeint war die Suche nach einem Torwart. Ein breites Lächeln war jedoch nicht zu sehen, sodass die Verhandlungen wohl noch andauern. Laut Lausitzer Rundschau soll die SGD Interesse an Luca Philipp von der TSG Hoffenheim haben.
Der Bundesligist möchte den 25-Jährigen jedoch wohl nicht abgeben. Philipp passt ins Anforderungsprofil: „Wir haben junge Kandidaten, denen wir hundertprozentig zutrauen, die Situation zu meistern, auch wenn sie sie noch nicht erlebt haben. Gleichzeitig denken wir auch an Spieler mit etwas Erfahrung. Wenn alles nach Plan läuft, wird es eine Mischung aus beidem“, so Gonther.
Als Nummer zwei hinter Nationaltorwart Oliver Baumann sammelte Philipp bisher sechs Bundesliga-Einsätze, in denen er 15 Gegentore hinnehmen musste.
Worin unterscheidet sich ein Sommer- vom Wintertrainingslager? Natürlich vor allem im Ort – aber nicht nur geografisch.
Während es im Sommer oft in die österreichischen Berge geht, zieht es die SGD – wie viele Teams mit begrenztem Budget – im Winter bevorzugt in die Türkei.
Die Trainingsbedingungen, insbesondere die vielen Plätze, sind hervorragend. Auch an Hotels mangelt es nicht. Doch die Organisation stellt gelegentlich eine Herausforderung dar.
Wir Deutschen gelten ja als wahre Organisationstalente, in Österreich sieht das kaum anders aus. In der Türkei aber kann das schon mal schwierig werden.
So kann es vorkommen, dass weniger als 24 Stunden vor dem geplanten Testspiel dieses „organisatorisch bedingt“ verschoben wird – Gründe, die man, wenn man sie kennt, oft nicht nachvollziehen kann. Für die Betreuer sind das mitunter stressige Stunden.
Dennoch klappt am Ende meist alles – mit einer Portion südländischer Gelassenheit. Ähnlich wie bei uns, wo die Organisation gerade von Abfahrtszeiten täglich Thema ist.
Minimalistisch, deutlich weniger hektisch oder problematisch. Trotzdem muss der ein oder andere Kollege öfter mal zum Auto eilen.
Heute würden kaum Profis etwas anderes sagen, denn sie sind gut geschult und wollen keine Konflikte. Deshalb ist die Antwort auf die Frage nach Konkurrenz um einen Stammplatz meist: Sie belebt das Geschäft!
Und grundsätzlich stimmt das auch! Jeder will spielen, was bedeutet, dass sich jeder mehr anstrengen muss, um Chancen zu erhalten. Die vier Neuzugänge zur Winterpause bedeuten – gerade hinsichtlich ihrer Qualität – dass der gesamte Kader einen Schritt nach vorn machen muss und kann.
Allerdings kann Konkurrenzdenken auch negative Folgen haben: Erhält man trotz Bemühungen keine Einsatzzeit, führt das meist zu Unzufriedenheit. Unzufriedene Spieler braucht man im Abstiegskampf nicht.
Schlimmer wird es, wenn ein Konkurrent sich wie die Person gestern Abend am Buffet benimmt und einen mit vollem Körpereinsatz vom gewünschten Ziel verdrängt, nur weil er selbst sofort drankommen will.
Streithähne und unsoziales Verhalten sind unerwünscht – vor allem bei einem Zweitligisten im Abstiegskampf, für den Zusammenhalt das höchste Gut sein muss!
Zum Jahresbeginn ein passendes Motto? Wie wäre es mit: Wer aufgibt, hat bereits verloren! Nach 17 Spielen stehen nur 13 Punkte zu Buche – auf den ersten Blick wenig aussichtsreich. Doch es sind nur vier Zähler bis zum Nichtabstiegs- bzw. Relegationsplatz.
Das ist machbar, vor allem, da die ersten beiden Spiele im neuen Jahr gegen direkte Konkurrenten stattfinden. Gegen Fürth und Magdeburg hat die SGD mit bisher vier Neuzugängen nochmal kräftig nachgerüstet. Teil zwei des Plans zum Klassenerhalt ist eine optimale Vorbereitung.
Thomas Stamm und sein Team begannen am Sonntag mit einer Kräftigungseinheit im Teamhotel. Sicherlich hätte man das auch schon einen Tag früher machen können, doch nun sollen in den verbleibenden sechs Tagen die Grundlagen für Großes gelegt werden.
Ob die anwesenden Journalisten ähnliche Ambitionen verfolgen, bleibt fraglich – zumindest mussten die Sportschuhe schon vor der Reise aus schwerem Gepäck ausgeladen werden.
Aber für uns alle gilt: Volle Kraft voraus!
Steht ein Wechsel zu Dynamo bevor?
Auf der Liste der Profis, die zum Trainingslager in Side/Türkei nominiert wurden, fehlt beim FC Magdeburg Abwehrspieler Andi Hoti (22). Ein Grund wurde nicht genannt. Es ist jedoch gut möglich, dass eine Einigung mit einem neuen Klub kurz bevorsteht. Hoti musste nach dem Aufstieg von Dynamo zurück zum FCM, spielte dort jedoch nur zu Beginn der Saison eine Rolle und musste sich zuletzt unter Trainer Petrik Sander hinten anstellen.
Die SGD soll für den verletzten Torhüter Lennart Grill (26) ein Angebot für Philipp Schulze (22) vom SC Verl abgegeben haben.
Das berichten RTL/ntv und sport.de exklusiv. Obwohl Dynamo Interesse zeigt, will der Drittplatzierte der 3. Liga seinen jungen Torwart im Aufstiegsrennen eigentlich nicht abgeben.
Zudem haben auch andere Zweitligisten und ausländische Clubs den gebürtigen Hannoveraner auf dem Zettel, der erst im Sommer für 200.000 Euro vom VfL Wolfsburg nach Ostwestfalen gewechselt war.
Bei Schwarz-Gelb herrscht definitiv Bedarf. Sören Gonther (39) hatte bei seiner ersten Pressekonferenz als Sportgeschäftsführer bereits angekündigt, dass ein Torwart-Neuzugang „bestenfalls in den nächsten Tagen“ kommen soll.
Dynamo stellte den neuen Sportgeschäftsführer vor!
Sören Gonther (39), der Ende Dezember als Nachfolger des Anfang November freigestellten Thomas Brendel (49) vorgestellt wurde, beantwortete bei einer Pressekonferenz die Fragen der Medien.
Er sprach über seine Rückkehr nach Dresden, die Herausforderungen im Abstiegskampf und die Zusammenarbeit mit Trainer Thomas Stamm (42). Nach dem Transfer-Dreierpack am Freitag kündigte er zudem einen weiteren Neuzugang an.
„Es ist kein Geheimnis, dass wir nach der schweren Patellasehnenverletzung des Torwarts auch auf dieser Position noch aktiv werden müssen – hoffentlich in den nächsten Tagen, damit der Neue frühzeitig im Trainingslager dabei ist“, so der 39-Jährige.
Mehr zur Vorstellung von Sören Gonther findet Ihr unter: „Dynamo und Sören Gonther: Liebe auf den zweiten Blick“.
Mittelfeldspieler Aljaz Casar verlässt Dynamo Dresden und wechselt zum MSV Duisburg in die 3. Liga. Der Vertrag des 25-Jährigen wurde aufgelöst, damit steht dem Wechsel an die Wedau nichts mehr im Weg.
„Aljaž hat den Wunsch geäußert, mehr Spielpraxis zu erhalten und sich nach einer Alternative umzusehen. Diesem Wunsch kamen wir nach und konnten uns zur Zufriedenheit aller Beteiligten einigen“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Sören Gonther am Freitag.
Casar war im Sommer 2024 vom Halleschen FC nach Dresden gekommen und bestritt seitdem 48 Pflichtspiele in der 3. Liga, 2. Bundesliga, im DFB- sowie im Sachsenpokal für die SGD.
Einer seiner letzten Einsätze bleibt sicher in Erinnerung: Beim 2:1-Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf musste er wegen der schweren Verletzung von Torwart Lennart Grill in der Nachspielzeit selbst ins Tor.
„Aljaž stand schon lange auf unserem Radar, umso erfreulicher, dass sich nun die Gelegenheit bot, ihn von unserem Weg zu überzeugen“, sagte Duisburgs Sportlicher Leiter Chris Schmoldt.
Bundesligist SC Freiburg und Zweitligist Holstein Kiel haben die Leihe von Robert Wagner (22) vorzeitig beendet, wie die Störche am Freitag mitteilten. Damit steht dem Wechsel des Bundesliga-erfahrenen Mittelfeldspielers zur SGD nichts im Weg.
Wagner soll bis Saisonende an Dynamo ausgeliehen werden. Im letzten Spiel des vergangenen Jahres stand er noch als Gegner der Schwarz-Gelben auf dem Feld.
Dynamo Dresden und Hannover 96 bestätigten nun die Leihe von Jonas Sterner. Der Außenbahnspieler wird bis Saisonende für die SGD auflaufen.
Mehr Details findet Ihr im Artikel: „Der verlorene Aufstiegssohn ist zurück! Dynamo leiht Jonas Sterner aus“.
Viele Dynamo-Fans hatten darauf gewartet: Jonas Sterner kehrt zurück! Der Aufstiegsheld wird wohl für ein halbes Jahr von Hannover 96 ausgeliehen, wo er einen Vertrag bis Juni 2028 besitzt, berichtet die Bild.
Damit kehrt der einst so talentierte Spieler endlich nach Elbflorenz zurück. Schon im Sommer stand die SGD kurz davor, Sterner wenige Monate nach seinem Wechsel von Holstein Kiel zu Hannover zurückzuholen, jedoch soll Ex-Sportchef Thomas Brendel (49) zu spät Kontakt aufgenommen haben.
Sterner und Trainer Thomas Stamm waren sich damals einig, dass der rechte Flügelspieler zurückkehren soll. Nun wird daraus Realität. Dynamo hatte Sterner im Sommer 2024 von Holstein Kiel ausgeliehen; der junge Spieler überzeugte sofort und war ein wesentlicher Aufstiegsfaktor.
Dynamo hätte Sterner nach dem Aufstieg sogar fest verpflichten können, doch auch das klappte nicht. So wechselte der Flügelspieler nach Hannover, wo er unter neuem Trainer Christian Titz und aufgrund von Konkurrenz auf seiner Position kaum Chancen erhielt.
Es ist gut möglich, dass Sterner bereits heute zum Laktattest bei der SGD erscheint. In der Rückrunde möchte er mit der SGD das scheinbare Wunder schaffen – mit nur 13 Punkten und Tabellenletztem den Klassenerhalt sichern.
Dynamos defensiver Mittelfeldakteur Aljaz Casar (25) steht vor dem Wechsel in die 3. Liga. Laut Reviersport schließt er sich dem Tabellendritten MSV Duisburg an.
Der MSV spielt als Aufsteiger bisher eine starke Saison und peilt sogar den Durchmarsch in die 2. Bundesliga an. Casar, der zunächst eine feste Größe auf der Sechserposition bei Dynamo war, verlor im Verlauf der Aufstiegssaison seinen Stammplatz. Er kam im Sommer 2024 vom Halleschen FC, besitzt jedoch nur noch bis Saisonende einen Vertrag.
Deshalb wird ein fester Wechsel nach Duisburg erwartet. Der ehemalige slowenische U21-Nationalspieler hat einen geschätzten Marktwert von 450.000 Euro. Die SGD hatte den 1,90 Meter großen Defensivspieler ablösefrei verpflichtet. In dieser Saison absolvierte er zwölf Ligaeinsätze, davon dreimal von Beginn an.
Noch ist nichts offiziell, doch bei Dynamo Dresden könnten bald zwei Bundesliga-Profis das Team verstärken: Neben der wohl geplanten Leihe von Robert Wagner (22) stehen auch Verhandlungen mit Thomas Keller (26) vom FC Heidenheim an.
Laut Sky soll der Innenverteidiger bis Saisonende auf Leihbasis für die SGD spielen und helfen, die anfällige Abwehr der Schwarz-Gelben (durchschnittlich zwei Gegentore pro Spiel) zu stabilisieren.
Keller, der in Unterhaching ausgebildet wurde, startete seine Profikarriere beim FC Ingolstadt, wechselte 2022 zum FC Heidenheim und stieg mit diesem in die Bundesliga auf. Dort kam der 26-Jährige bislang vor allem als Ergänzungsspieler zum Einsatz, in dieser Saison stehen bisher vier Einsätze für den FCH zu Buche.
Steht der zweite Neuzugang kurz bevor? Dynamo soll kurz vor dem Abschluss der Leihe eines Bundesliga-Spielers stehen: Robert Wagner (22) könnte vom SC Freiburg nach Dresden wechseln.
Laut Bild sind nur noch letzte Details zu klären. Wagner, gebürtig aus Lahr, durchlief alle Jugendmannschaften des SC und spielte bereits in der zweiten Mannschaft unter Dynamo-Coach Thomas Stamm (42).
Im Januar 2022 unterschrieb er seinen ersten Profivertrag beim SC Freiburg, spielte dort in der 3. Liga unter Stamm. Sein Bundesliga-Debüt feierte Wagner im August 2022 unter Kult-Coach Christian Streich (60), bevor er im Sommer 2023 an Greuther Fürth verliehen wurde.
Nach einer Saison bei Greuther Fürth ging es per Leihgeschäft weiter zum FC St. Pauli, wo er in der Bundesliga spielte, und im Sommer 2025 zu Holstein Kiel. Beim bitteren 1:2 für Dynamo am 20. Dezember gegen Kiel stand Wagner 88 Minuten auf dem Platz.
Insgesamt absolvierte er 14 Ligaspiele für Kiel, ist dort offenbar unzufrieden, sodass der SC Freiburg die Leihe vorzeitig beenden kann und Wagner nun wohl zu Dynamo ausgeliehen wird.
Voraussichtlich wird alles in den nächsten Stunden schnell gehen, sodass Wagner am Freitag zum Trainingsauftakt in der Walter-Fritzsch-Akademie dabei ist und am Samstag mit ins Trainingslager in die Türkei fliegt.
Nach längerer Zeit ohne Verein hat Torwart Kevin Broll, einst Keeper bei Dynamo Dresden, eine neue sportliche Herausforderung gefunden. Der 30-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis Saisonende beim SV Wehen Wiesbaden.
„Als der Verein auf mich zukam, hatte ich sofort das Gefühl, dass es gut passen könnte. Nach meinem schönen Jahr in Zypern wollte ich mit meiner Familie wieder in Deutschland Fuß fassen. Der SVWW ist ein familiär geführter Klub, und die Nähe zu meiner Heimat erleichterte mir die Entscheidung“, erklärte Broll auf der Vereinswebsite.
Broll stand zwischen 2019 und 2022 sowie erneut 2023/24 in insgesamt 128 Spielen in der 2. Bundesliga, 3. Liga, im DFB-Pokal, Sachsenpokal und der Relegation für Dynamo im Tor.
Die Deutsche Fußball-Liga veröffentlichte am Freitag weitere Spieltermine für die kommende Saison. Dynamo darf sich auf ein Flutlichtspiel am 14. Februar freuen, wenn die SGD um 20:30 Uhr im Rudolf-Harbig-Stadion auf SV Elversberg trifft.
Am 1. Februar empfängt Dynamo um 13:30 Uhr Arminia Bielefeld, das Spitzenspiel in der Veltins-Arena auf Schalke findet am 7. Februar um 13 Uhr statt.
Am 22. Februar muss die SGD um 13:30 Uhr bei Hannover 96 antreten. Bereits fest terminiert sind der Rückrundenstart am 17. Januar (13 Uhr) gegen Fürth sowie das Spitzenspiel am 24. Januar (20:30 Uhr) bei 1. FC Magdeburg. Ein weiteres Flutlichtspiel findet zuhause gegen Darmstadt 98 am 27. Februar (Freitag, 18:30 Uhr) statt.
Die verbleibenden Spieltermine will die DFL zwischen dem 2. und 6. Februar 2026 bekanntgeben.
Ist Dynamo Dresden kurz davor, den ersten Wintertransfer abzuschließen? Laut Bild plant die SGD, den offensiven Mittelfeldspieler Jason Ceka vom Ligakonkurrenten SV Elversberg auszuleihen.
Der 26-Jährige soll bereits am Donnerstag den obligatorischen Medizincheck absolvieren. Ceka wechselte erst im Sommer vom 1. FC Magdeburg zu Elversberg und unterschrieb dort bis Juni 2028.
Bisher kam der flinke Spieler nicht so zum Zug, wie beide Seiten es erwartet hatten. Er absolvierte sieben Spiele und erzielte ein Tor beim 6:0-Heimsieg gegen Fürth am 19. Oktober. Gegen Dynamo wurde er eingewechselt und spielte 14 Minuten.
Nach der schmerzlichen Heimniederlage gegen Braunschweig bleibt der SGD unter Chefcoach Thomas Stamm (42) keine Zeit zum Grübeln.
Beim öffentlichen Training am Montagnachmittag liegt der Fokus bereits auf dem kommenden Zweitliga-Spiel bei Holstein Kiel (Samstag, Anpfiff 20:30 Uhr).
Gute Nachrichten gibt es aus dem SGD-Lazarett: Tony Menzel (20), Sascha Risch (25) und Jakob Zickler (19) sind wieder fit, sodass nur Jan-Hendrik Marx (30) und Lennart Grill (26) weiterhin fehlen. Auch Vincent Vermeij (31), der zuletzt kurzfristig ausgefallen war, trainiert wieder mit.
Sven Mislintat (53), bekannt als „Diamantauge“ im Fußball, war zuletzt im Gespräch für den Posten des Sportchefs bei Dynamo. Daraus wird jedoch nichts, da der ehemalige BVB- und Arsenal-Scout zu Fortuna Düsseldorf wechselt.
Beim Zweitligakonkurrenten übernimmt der 53-Jährige das Amt des Sportvorstands von Klaus Allofs (69), der seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängert und vorzeitig freigestellt wurde.
Nach dem 3:3-Unentschieden am Samstag zwischen 1. FC Magdeburg und Holstein Kiel liegt die SGD nach dem 16. Spieltag der 2. Bundesliga nun auf dem letzten Tabellenplatz.
Zuvor hatte der FCM die Rote Laterne inne, der Gegner aus Magdeburg lag lange wie der Sieger vorne, drehte zunächst einen 0:1-Rückstand und führte auch nach dem 2:2 der Kieler erneut. Durch den späten Ausgleich von Steven Skrzybski endete die Partie jedoch mit einem Punkt für beide direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.
Der Punkt reichte dem bisherigen Tabellenletzten Magdeburg (14 Punkte), um die Dresdner (13 Punkte) zu überholen. Der FCM schob sich sogar vor die Fortuna Düsseldorf (ebenfalls 14 Punkte) auf den Relegationsplatz, doch Düsseldorf kann am Sonntag gegen Elversberg antworten.
Vom 3. bis 10. Januar absolviert die SGD ihr Wintertrainingslager in Lara, Türkei. Dort sind zwei Testspiele geplant, der erste Gegner steht nun fest.
Am 6. Januar trifft Dynamo um 16 Uhr Ortszeit auf den Schweizer Zweitligisten FC Aarau, der Club aus der Heimat von Trainer Thomas Stamm belegt derzeit den zweiten Platz in der Challenge League. Der zweite Gegner in der Türkei steht noch nicht fest.
Die „Serie des Scheiterns“ scheint nicht zu gelten! Trotz der Niederlage in Kaiserslautern begann Dynamo Dresden am nächsten Tag wieder früh mit der Pressekonferenz.
Bereits um 8 Uhr stellte sich Thomas Stamm den Fragen der Journalisten zum letzten Heimspiel des Jahres gegen Eintracht Braunschweig. Warum so früh? Am Nachmittag steht noch die Weihnachtsfeier des Vereins an, kein kurzfristig anberaumtes Teamevent, erklärte der Coach. „Das gehört dazu, unabhängig von der Tabellensituation, dass die Mitarbeiter zusammenkommen und hoffentlich einen schönen Abend verbringen“, so Stamm, der am Freitagabend definitiv auf Sascha Risch, Jakob Zickler, Tony Menzel, Jan-Hendrik Marx und Lennart Grill verzichten muss.
Niklas Hauptmann (grippaler Infekt) und Christoph Daferner (Kopfverletzung und Gehirnerschütterung aus dem Heimspiel gegen Düsseldorf) sind noch fraglich und haben bislang nicht mit der Mannschaft trainiert.
Die Niederlage in Kaiserslautern hat unangenehme Folgen für Dynamo. Am Tag danach spielten Greuther Fürth und Eintracht Braunschweig, bis dahin punktgleich mit der SGD, aber mit schlechterem Torverhältnis.
Fürth holte im Franken-Derby ein 2:2 gegen Nürnberg, Braunschweig und Kiel trennten sich ebenfalls unentschieden. Damit rutscht Dynamo wieder auf Platz 17 ab und ist am Freitag gegen Braunschweig fast schon zum Sieg gezwungen.
Parallel siegte der 1. FC Magdeburg überraschend bei Hertha BSC – dieser unerwartete Erfolg lässt das bisherige Schlusslicht Magdeburg punktgleich mit Dynamo ziehen.
Dynamo-Fans dürften aufhorchen: Beim letzten Heimspiel des Jahres schenkt Holstein Kiel seinen Fans Freibier – ausgerechnet, wenn die SGD am 20. Dezember (20:30 Uhr) zu Gast in Schleswig-Holstein ist.
„In unserem Jubiläumsjahr möchten wir den Fans für ihren unermüdlichen Support etwas zurückgeben. Deshalb gibt es beim letzten Heimspiel eine Stunde lang Freibier und Wasser im Stadioninnenbereich“, sagte Klubpräsident Steffen Schneekloth (62). Da die Aktion nur die Budenzauber-Stände im Stadion betrifft und nicht auf den Heimbereich beschränkt ist, könnten auch angereiste Dynamo-Fans davon profitieren.
Einziger Haken: Die Aktion gilt nur von 18:30 bis 19:30 Uhr – wer das Gratis-Bier möchte, sollte frühzeitig da sein.
Pressekonferenz am frühen Morgen – da braucht auch Thomas Stamm erst einmal einen Kaffee! Der Trainer konnte verkünden, dass Lennart Grill seine Operation am Mittwoch gut überstanden hat, aber über Monate ausfallen wird. Für ihn rückt Tim Schreiber ins Tor.
„Wir haben keine Bedenken, sind gut aufgestellt. Tim ist fit, gesund und motiviert“, so Stamm. Aufgrund des langen Ausfalls von Grill wird überlegt, im Winter einen weiteren Torwart zu verpflichten.
Personell bleibt es wie in den Vorwochen: Sascha Risch, Jakob Zickler (beide Schulter), Jan-Hendrik Marx (Fuß) und Tony Menzel (Ellbogen) fallen weiterhin aus.
Rund einen Monat nach der Freistellung von Thomas Brendel hat der neue Aufsichtsrat von Dynamo Dresden die Stelle des Sportgeschäftsführers erneut ausgeschrieben – mit kurzer Bewerbungsfrist. Interessenten können sich bis Sonntag, 7. Dezember, bewerben.
Weitere Fristen sind nicht vorgesehen, sodass ein neuer Sportgeschäftsführer theoretisch bereits am 8. Dezember starten könnte. Wahrscheinlich wird die Besetzung jedoch noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.
Nur Stunden nach seiner schweren Knieverletzung beim Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf meldete sich Dynamo-Torwart Lennart Grill (26) auf Instagram zu Wort.
„Liebe Dynamo-Fans, zunächst bin ich unheimlich froh und stolz, dass wir uns endlich den ersten Heimsieg erkämpfen konnten“, schrieb der 26-Jährige am Sonntagabend und teilte ein Bild, auf dem seine Mitspieler mit seinem Trikot vor dem K-Block posieren.
„Leider hat es mich schlimmer erwischt und ich werde einige Zeit ausfallen“, erklärte Grill und bestätigte damit die Befürchtungen der Schwarz-Gelben.
„Aber auch aus solchen Situationen kämpft man sich heraus, und ich gebe alles, um so schnell wie möglich stärker zurückzukommen!“, schloss er, ohne weitere Details zur Verletzung zu verraten.
Besonders bitter für Grill: Das nächste Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern auf dem „Betze“ verpasst er definitiv – gerade dort, wo er zwischen 2016 und 2020 selbst seine Profikarriere startete.
Wenn etwas funktioniert, sollte man es beibehalten – so viel Aberglaube muss sein.
Vor dem Spiel in Bochum war die Pressekonferenz bereits um 8 Uhr morgens – Dynamo gewann 2:1, also blieb diese frühe Zeit auch vor dem Düsseldorf-Spiel bestehen.
Wenn sich die Spieler daran halten, ist alles gut. Personell hat sich im Vergleich zur Vorwoche wenig verändert: Sascha Risch, Jakob Zickler (beide Schulter) und Tony Menzel (Ellbogen) fallen weiter aus. Neu hinzugekommen ist Jan-Hendrik Marx mit einer Sprunggelenksverletzung aus dem Training am Dienstag. Dafür ist Vinko Sapina wieder fit.
Ob Thomas Stamm dem Motto „Never change a winning team“ folgt, ließ er offen. Er verriet nur, dass Lennart Grill wieder im Tor stehen wird – zumindest bis Weihnachten, sofern nichts dazwischenkommt.
Bitterer Rückschlag: Dynamo-Profi Jan-Hendrik Marx (30) musste die Trainingseinheit am Dienstag abbrechen, nachdem er unglücklich gefallen war.
Bei einem Zweikampf knickte Marx um und blieb liegen, woraufhin Athletiktrainer Matthias Grahé (57) und Co-Trainer Heiko Scholz (59) ihm zu Hilfe eilten und ihn gestützt vom Feld begleiteten.
Wie schwer die Verletzung ist, ist noch unklar.
Mit vollem Fokus bereiten sich die Dynamos auf das anstehende Zweitliga-Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf (Sonntag, 13:30 Uhr) vor.
Beim offenen Training trotzen einige SGD-Fans den eisigen Temperaturen und verfolgen die Einheit aus nächster Nähe.
Drei Spieler fehlten allerdings verletzungsbedingt: Tony Menzel (Ellbogen), Sascha Risch und Jakob Zickler (beide Schulter).
Dafür trainierte Vinko Sapina (30) nach muskulären Problemen wieder voll mit.
Für seinen starken Auftritt beim 2:1-Sieg gegen den VfL Bochum erhielt Alexander Rossipal (mit TAG24-Note 1) eine Auszeichnung in der Kicker-Elf des Tages.
Dies ist bereits das zweite Mal in dieser Saison, dass der Sommerneuzugang diese Ehrung erhält – bereits am 9. Spieltag gegen Preußen Münster war er ebenfalls in der Top-Elf vertreten.
Neben Rossipal konnte bislang nur Niklas Hauptmann in dieser Spielzeit bei Dynamo diese Auszeichnung am 5. Spieltag gegen SV Elversberg erreichen.
Die Spieltagspressekonferenz bei Dynamo, die sogenannte Frühstücks-Session vor der Partie am Freitag in Bochum, ist bereits beendet.
Personell sieht es so aus: Vinko Sapina (muskuläre Probleme), Tony Menzel (Ellbogen), Sascha Risch und Jakob Zickler (beide Schulter) fallen weiterhin aus. Dafür kehren Tim Schreiber (23), Julian Pauli (20) und Stefan Kutschke (37) zurück.
Die große Frage lautet natürlich: Wer steht im Tor? Schreiber oder Lennart Grill (26)? „Einer von beiden“, scherzte Trainer Thomas Stamm (42). „Wir werden das gut besprechen. Wir haben eine Luxus-Situation mit zwei sehr guten Torhütern. Auch Daniel Mesenhöler (30) gehört dazu. Da sind wir extrem gut aufgestellt.“
Alexander Rossipal wurde am vergangenen Donnerstag Vater, auch Sascha Risch, Vinko Sapina und Lukas Boeder erfreuten sich kürzlich über Nachwuchs. Im Februar 2026 erwartet nun auch Jan-Hendrik Marx (30) sein erstes Kind mit Ehefrau Paulina (30).
Das Paar heiratete am 25. Februar 2025 in Dresden standesamtlich, im Sommer folgte die große freie Trauung nahe Mannheim am 29. Mai, kurz nach dem Aufstieg.
Ende August gaben sie die Schwangerschaft ihres Sohnes bekannt. Jan-Hendrik und Paulina entspannen aktuell nicht nur auf der Couch, sondern nehmen auch regelmäßig am Geburtsvorbereitungskurs teil – so wie am Montag nach dem öffentlichen Training.
Marx verriet, dass er erst nach der Geburt des Kindes in die interne Papa-Gruppe der Mannschaft aufgenommen werden wird.
Es geht weiter! Nach der Länderspielpause stimmt Dynamo-Chefcoach Thomas Stamm (42) seine Mannschaft mit dem öffentlichen Training am Montagnachmittag auf die Rückkehr in den Zweitliga-Alltag ein und bereitet sie auf das Spiel beim VfL Bochum (Freitag, 18:30 Uhr) vor.
Verletzungsbedingt fehlen Sascha Risch (Schulter) und Tony Menzel (Ellbogen). Kofi Amoako (20) und Claudio Kammerknecht (26) sind mit ihren Nationalmannschaften unterwegs.
Vinko Sapina (30) ist nach muskulären Problemen wieder zurück und absolviert Teile des Trainings. Jakob Zickler (19) trainiert individuell.
Der letzte Tagesordnungspunkt vor dem Ende der Dynamo-Mitgliederversammlung: Präsident Ronny Rehn verkündete das Ergebnis eines Antrags, der inhaltlich nicht ganz korrekt formuliert war, trotzdem aber 63 Prozent Zustimmung erhielt.
Die Geschäftsführung der SGD soll sich künftig für ein Testspiel gegen Glasgow Rangers starkmachen – obwohl Stephan Zimmermann zuvor darauf hinwies, dass namhafte Gegner schwer zu gewinnen sind. Zudem finden im Stadion im Sommer auch andere Veranstaltungen statt, und Antrittsgagen könnten bis zu eine Million Euro betragen.
Zum Abschluss der Mitgliederversammlung wurden die Ergebnisse der Aufsichtsratswahl präsentiert.
Es war knapp, sodass zweimal nachgezählt wurde. 801 der 820 abgegebenen Stimmen waren gültig.
Dem neuen Aufsichtsrat gehören an: Dr. Ines Kilian (548 Stimmen), Michael Born (499), Michael Ziegenbalg (445), Thomas Blümel (428), Michael Grafe (422), Silke Donat (349) und Jens Heinig (312).
Das Ende der Versammlung ist in Sicht, doch die Kosten steigen weiter. Die letzten Abstimmungen stehen an.
Das Tempo war vergleichsweise flott. Lediglich der Antrag eines Mitglieds zur Erhöhung der Mitgliedsbeiträge sorgte für weitere Wortbeiträge, wurde jedoch abgelehnt.
Die letzte Beitragserhöhung liegt 17 Jahre zurück, trotzdem sind die Einnahmen der SGD inzwischen um über 600 Prozent gestiegen, da damals weniger als 5.000 Mitglieder gezählt wurden. Heute sind es über 35.000.
Die geplanten Erhöhungen ab der Saison 2026/27 hätten Mehreinnahmen von etwa 600.000 Euro bedeutet. Künftig sind nur Neumitglieder betroffen: Die Aufnahmegebühr wird symbolisch von 10 auf 19,53 Euro angehoben.
Erste Ergebnisse sind bekannt, doch das wichtigste steht noch aus.
Die Versammlung zieht sich wie Kaugummi. Anträge zur Satzungsänderung sowie zur Beitrags- und Ehrenordnung waren offenbar nie besonders beliebt, das sieht man an der abnehmenden Zahl der abgegebenen Stimmzettel.
Bis 16 Uhr waren 917 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Bei den Anträgen stimmten meist nicht mehr als 600 ab. Zum Beispiel entschieden sich 51,85 Prozent dagegen, den Jugendrat abzuschaffen.
Die Stimmen für den neuen Aufsichtsrat werden noch ausgezählt. Die ordentliche Mitgliederversammlung von Dynamo Dresden bleibt aktiv – auch wenn es zunehmend trockener wird.
Auf der Agenda stehen Satzungsänderungen und weitere Anträge. Den Auftakt macht der Antrag zur Auflösung des Jugendrats zum Ende der Legislaturperiode am 15. November 2026.
Nach einigen weiteren Anträgen folgt der Abschlusspunkt: Die Verpflichtung der Geschäftsführung sowie aller leitenden Angestellten der SGD, sich kontinuierlich und offiziell mit der Straf- und Sanktionspolitik der Verbände kritisch auseinanderzusetzen.
Dieser Antrag wird vermutlich angenommen – allerdings muss die Versammlung vor 20 Uhr beendet sein, da die SGD das Internationale Congress Centrum dann verlassen muss.
Unmittelbar nach der Verabschiedung und Danksagung an den Aufsichtsrat wurde auch das Ergebnis zur Entlastung für 2024/25 verkündet.
81 Prozent der 904 stimmberechtigten Mitglieder stimmten für die Entlastung des gesamten Gremiums. Die anschließende Wahl des neuen Aufsichtsrats konnte somit beginnen.
Eine Stunde wurde diskutiert, wie mit der Entlastung des Aufsichtsrats verfahren werden soll: Alle zusammen, alle einzeln oder alle außer Thomas Blümel? Letztlich entschied man sich für alle gemeinsam – Ergebnis offen.
Bei den Geschäftsführern David Fischer und Thomas Brendel (mittlerweile freigestellt) sowie Stephan Zimmermann verlief die Entlastung problemlos. Einzig der ehemalige Geschäftsführer Jürgen Wehlend wurde für die Geschäftsjahre 2021/22, 22/23 und 23/24 nicht entlastet, da er sich bisher nicht den Fragen der Mitglieder gestellt hatte.
Frisch gestärkt ging es um 13 Uhr weiter. Auf Fragen zur Causa Thomas Brendel konnte Aufsichtsratsvorsitzender Jens Heinig aufgrund vertraglicher Schweigepflichten keine Details nennen. Dann folgte der erste Paukenschlag.
Bei der Abstimmung zur Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2024/25 teilte Vizepräsident Dr. Michael Bürger mit, dass gegen Aufsichtsratsmitglied Thomas Blümel ein Ehrenratsverfahren eingeleitet wurde.
„Die Unschuldsvermutung gilt“, betonte Bürger, der vorschlug, Blümel von der Entlastung auszuschließen. Alternativ könnte man den gesamten Aufsichtsrat nicht entlasten, was eine Neuwahl verhindern würde. Die Diskussion läuft noch...
Nach etwa zweieinhalb Stunden rief Präsident Rehn die erste Pause aus. Es gab bislang keine großen Aufreger; auch die Befragung von Geschäftsführer Zimmermann verlief relativ harmonisch.
Die Mannschaft mit Trainer- und Betreuerstab war unterdessen anwesend, wurde mit viel Applaus (wenn auch nicht von allen) begrüßt und verabschiedet. Einige blieben bis zur Pause und hörten Zimmermanns Statements zum Thema Frauenmannschaft: „Sie sind ein Gewinn für den Verein und repräsentieren uns gut.“
Der Geschäftsführer schloss emotional: „Zusammenhalt auf und neben dem Platz – wenn wir das gemeinsam schaffen, kann der Weg erfolgreich sein. Und der muss heute beginnen.“ Ob die fast 880 anwesenden Mitglieder das beherzigen, wird sich zeigen.
Es folgten nüchterne Zahlen: Wirtschaftsprüferin Jana Hesse präsentierte Dynamos Gewinn- und Verlustrechnung sowie Chancen und Risiken für die Konzernbilanz.
Keine leichte Kost, doch zwischendurch sorgte sie für Lacher. „Ich will keinen Druck machen“, sagte sie und blickte auf die Mannschaft, als sie das finanzielle Risiko eines Abstiegs in die 3. Liga ansprach. Der Saal lachte, doch die Zahlen sind besorgniserregend. Über das Minus von mehr als 600.000 Euro hatte TAG24 bereits berichtet – inklusive der Ursachen.
Im Anschluss berichtete Geschäftsführer Stephan Zimmermann, der nach der Entlassung von David Fischer und Thomas Brendel mehrere Geschäftsbereiche abdecken musste. Er räumte mit Vorurteilen und Gerüchten auf, etwa zu Budgetplanung und zu zahlreichen Mitarbeitern in einzelnen Abteilungen.
Ein kurzfristig eingebrachter Antrag des Tages wurde abgelehnt – ein Mitglied wollte Bier beim Verkauf auf Mitgliederversammlungen zulassen.
Anders lief es beim dritten Antrag: Die Ernennung von Ralf Minge zum Ehrenspielführer wurde einstimmig und mit Standing Ovations angenommen. Der Geehrte kämpfte mit den Tränen und rief in seiner Rede die Gemeinschaft der SGD hervor.
Um 10 Uhr eröffnete Präsident Ronny Rehn die ordentliche Mitgliederversammlung der SGD Dynamo Dresden. Zu Beginn waren 697 stimmberechtigte und zwei nicht stimmberechtigte Mitglieder anwesend.
Rehn begann mit dem Wunsch, die Medienvertreter nicht auszuschließen – die SGD lehnt Kollektivstrafen ab. Dennoch hatte der 44-Jährige einige kritische Worte parat.
Er las Auszüge aus Berichten der vergangenen Monate vor und schloss mit den Worten: „Ihr sollt kritisch berichten, wir wollen keine Hofberichterstattung. Aber manchmal bitte sauber recherchieren.“
Das war’s – Dynamo Dresden gewinnt dank der Tore von Jonas Oehmichen, Aljaz Casar und Niklas Hauptmann das Testspiel gegen Energie Cottbus mit 3:0.
Das 3:0 erzielte Niklas Hauptmann mit einem wunderschönen Treffer in der 87. Minute.
Tim Schreiber hielt seinen Kasten sauber und vereitelte mehrmals Chancen von Erik Tallig in der 84. Minute.
In der 67. Minute kam Cottbus durch Edwin Kracht zu seiner besten Gelegenheit, doch Schreiber parierte stark.
Niklas Hauptmann wurde in der 60. Minute für Jakob Lemmer eingewechselt.
Dynamo erhöhte in der 51. Minute auf 2:0: Stefan Kutschke bereitete vor, Aljaz Casar traf.
Die zweite Halbzeit läuft.
Zur Pause wechselte Dynamo dreimal: Stefan Kutschke, Lars Bünning und Dominik Kother kamen für Vincent Vermeij, Julian Pauli und Jonas Oehmichen.
Halbzeit: Die SGD führt 1:0.
Jan-Hendrik Marx setzte aus 19 Metern zum Traumtor an, doch der Ball prallte leider an den Pfosten. Dynamo dominiert bislang, Cottbus hatte keine nennenswerte Chance.
Die nächste große Gelegenheit für Dynamo – erst verpasste Oehmichen, dann Vermeij nach einer Hereingabe von Faber knapp per Kopf das 2:0.
Das Spiel in der Walter-Fritzsch-Akademie begann, und Dynamo ging in der 5. Minute in Führung: Konrad Faber setzte sich rechts durch, flankte flach in den Strafraum, wo Jonas Oehmichen das 1:0 für die Schwarz-Gelben erzielte.
Um 13:30 Uhr begann das nicht-öffentliche Testspiel von Dynamo Dresden gegen Energie Cottbus. Bei der SGD fehlten zahlreiche Spieler wegen Belastungssteuerung, Verletzungen oder Nationalmannschaftseinsätzen.
Schöne Neuigkeiten gab es für Alexander Rossipal: Er war nicht dabei, weil er gerade Vater geworden ist.
Bei Dynamo fehlten Christoph Daferner, Lennart Grill, Sascha Risch, Claudio Kammerknecht, Vinko Sapina, Jakob Zickler, Nils Fröling, Kofi Amoako und Tony Menzel.
Beim Gastgeber Cottbus stand Dennis Duah in der Startelf, Trainer Pele Wollitz setzte zudem zwei A-Jugendliche ein. Tolga Cigerci, kürzlich im Training, fehlte.
Zu Beginn der Woche fehlten beim Training von Dynamo Dresden sechs Spieler. Kofi Amoako und Claudio Kammerknecht waren mit ihren Nationalmannschaften unterwegs.
Lukas Boeder war krank, Tony Menzel hatte sich bei der U21 eine Ellbogenverletzung zugezogen. Vinko Sapina und Nils Fröling trainierten am Montag aufgrund muskulärer Probleme individuell.
In der Länderspielpause nutzt die SGD die spielfreie Zeit Mitte November für ein Testspiel gegen den Ost-Rivalen: Drittligist Energie Cottbus kommt nach Dresden.
Das Spiel findet am 13. November in der AOK PLUS Walter-Fritzsch-Akademie unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der Test dient als Gradmesser für das Auswärtsspiel beim VfL Bochum am 21. November (18:30 Uhr) im Vonovia Ruhrstadion.
Wer Lust auf den 4. Advent an der Ostsee hat: Dynamo tritt am Samstag, 20. Dezember, um 20:30 Uhr bei Holstein Kiel an – ein Spiel in bester Sendezeit, wie die DFL gestern mitteilte. Die Spieltage 15 bis 19 sind offiziell terminiert.
Los geht’s am 15. Spieltag mit der Auswärtspartie beim 1. FC Kaiserslautern am Nikolaustag, Samstag, 6. Dezember, um 13 Uhr. Das letzte Heimspiel des Jahres gegen Eintracht Braunschweig steigt am Freitag, 12. Dezember, um 18:30 Uhr. Danach geht’s nach Kiel.
Das neue Jahr bedeutet auch den Rückrundenstart. Am Samstag, 17. Januar 2026, ist um 13 Uhr Anstoß gegen Fürth. Die erste Auswärtspartie führt die SGD am Samstagabend, 24. Januar (20:30 Uhr), nach Magdeburg.
Fast genau 24 Stunden zuvor hatte Dynamos Trainer Thomas Stamm von seinem Chef Thomas Brendel öffentlich Rückendeckung erhalten – obwohl er das nach eigener Aussage nicht wirklich gebraucht habe.
„Wichtig ist, was intern kommuniziert wird. Entscheidend ist, dass wir alle in die gleiche Richtung arbeiten“, sagte der Schweizer vor dem wichtigen Spiel am Freitag gegen den 1. FC Nürnberg.
Gegen den „Club“ aus Franken erhofft sich Stamm, dass die Spieler wieder mehr „intuitive“ Entscheidungen treffen – ein von ihm öffentlich benannter Schlüssel, andere wollte er nicht nennen.
Mit welcher Mannschaft das gelingen soll, bleibt abzuwarten. Tim Schreiber, Julian Pauli, Sascha Risch und Jakob Zickler fehlen weiterhin, Vinko Sapina hatte zuletzt muskuläre Probleme, Stefan Kutschke ist noch gesperrt.
Die Umstellung auf frühe Pressekonferenzen brachte Dynamo keine Siege, weshalb sich Thomas Stamm vor dem Spiel gegen Hertha BSC am Samstag wieder am Donnerstagnachmittag den Medien stellte.
Für den SGD-Coach ist das ausverkaufte Olympiastadion genau der Unterschied zwischen 3. und 2. Liga: „Es ist ein Privileg, in der 2. Liga solche Auswärtsspiele zu haben und sie zu genießen“, schwärmte Stamm vor seiner ersten Partie dort.
Personell ändert sich im Vergleich zur Vorwoche nichts: Tim Schreiber (Hand), Sascha Risch, Jakob Zickler (beide Schulter), Julian Pauli (muskuläre Probleme) fehlen weiterhin, Kutschke ist rotgesperrt.
Dunkle Wolken liegen derzeit über Dynamo: Nicht nur sportlich läuft es ungemütlich, auch am Dienstag beim Training wurde die Stimmung getrübt.
Bei kaltem Wind bereitete Trainer Thomas Stamm (42) seine Mannschaft auf das Auswärtsspiel bei Hertha BSC vor.
Fehlen werden weiterhin die verletzten Jakob Zickler (19), Sascha Risch (25, beide Schulter) und Julian Pauli (20, Oberschenkel), letzterer trainierte individuell. Tim Schreiber (23, Hand) übte erneut am Ball, stand aber nicht im Tor.
Nach der schweren Knieverletzung von Köln-Innenverteidiger Timo Hübers (29) gab es Spekulationen, dass die Leihe von Julian Pauli (20) vorzeitig beendet wird und er im Winter zurückkehren könnte.
SGD-Geschäftsführer Thomas Brendel (49) dementierte das: „Es gab keine offizielle Anfrage aus Köln. Wir halten es für unwahrscheinlich, dass Julian im Winter zum 1. FC Köln zurückkehrt“, erklärte er gegenüber TAG24.
Hübers hatte sich beim Bundesliga-Spiel bei Borussia Dortmund unglücklich das Knie verdreht, musste operiert werden und fällt lange aus.
Beim Spiel gegen SC Paderborn saßen Jan-Hendrik Marx und Jonas Oehmichen auf der Bank und wurden nicht eingewechselt. Am Sonntag spielten sie mit der U21 bei Sturm und Regen im Sportpark Ostra gegen SG Handwerk Rabenstein.
Beim 7:0 erzielte Marx drei Tore (Elfmeter zum 1:0 in der 17., 2:0 in der 30. und 3:0 in der 47. Minute). Zudem trafen Nico Künzel (49.), Arne Seemann (60.), Quentin Grafe (65.) und Oehmichen (75.).
Trainer Sebastian König sagte: „Unser Kader war ausgedünnt, viele Spieler fehlten. Jan-Hendrik Marx bekam Einsatzzeit, damit er wieder Spielpraxis sammelt. Oehmi ist jung, braucht Spiele. Wenn er gestern nicht spielt, ist es logisch und gut, dass wir eine zweite Mannschaft haben.“
Während die Profis am Samstag in Berlin antreten müssen, steht für die U21 das Stadtderby gegen Dresdner SC im Heinz-Steyer-Stadion an (Anpfiff 14 Uhr).
Der frühe Vogel fängt den Wurm? Die Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Paderborn fand ungewöhnlich früh statt.
Personell gab es keine Überraschungen: Tim Schreiber (Hand), Sascha Risch, Jakob Zickler (beide Schulter), Julian Pauli (muskuläre Probleme) und Stefan Kutschke (gesperrt) fehlen. Für Pauli gab Stamm keine Prognose ab: „Bei muskulären Problemen ist das schwierig. Er fehlt definitiv am Samstag und nächste Woche.“
Ab Mittwoch 10 Uhr startet der freie Verkauf für die restlichen Tickets zum Auswärtsspiel bei Hertha BSC am 1. November.
Dynamo warnte seine Fans, Tickets möglichst nur neben den bereits für die SGD reservierten Blöcken zu erwerben. Beide Vereine empfehlen die Blöcke 21 bis 23 sowie 24, 25, L, M und N für Dynamo-Anhänger.
Die Bereiche außerhalb des Gästeblocks, der mit 11.000 Karten ausverkauft ist, gehören zum Heimbereich und sind für SGD-Fans mit Fan-Kleidung tabu.
„Wir bitten alle Schwarz-Gelben, in diesen Blöcken fair und respektvoll miteinander umzugehen“, schrieb Dynamo auf seiner Homepage.
Pünktlich zum öffentlichen Training kehrte der „Goldene Oktober“ zurück: Bei bestem Herbstwetter trainierte die Mannschaft von Thomas Stamm Laufwege und Abschlüsse.
Verletzungsbedingt fehlten Sascha Risch, Jakob Zickler und Julian Pauli sowie Vinko Sapina, der individuell trainierte.
Der an der Hand verletzte Tim Schreiber war auf dem Platz und absolvierte zusammen mit U21-Keeper Janis Schrumpf Ballübungen.
Das DFB-Sportgericht hat entschieden: Stefan Kutschke wird nach seiner Roten Karte gegen Preußen Münster für drei Spiele gesperrt.
Der Kapitän verpasst damit die Spiele gegen SC Paderborn, Hertha BSC und 1. FC Nürnberg. Nach der Länderspielpause kehrt er voraussichtlich zurück.
Kutschke wurde in Münster in der 7. Minute der Nachspielzeit wegen eines Tritts vom Platz gestellt. Dass er zuvor gefoult wurde und der Tritt nicht besonders hart war, milderte die Strafe etwas.
Da er in der Vorsaison bereits eine Rotsperre wegen Tätlichkeit absitzen musste, war eine geringere Sperre nicht möglich.
Nach der letzten frühen Pressekonferenz holte Dynamo einen Punkt gegen den KSC und setzte auch vor dem Auswärtsspiel in Münster auf den frühen Termin.
Um 8 Uhr sprach Thomas Stamm vor den Medien über die derzeit fehlenden vier Spieler. Nachdem der Kader wieder komplett war, verletzten sich Sascha Risch, Jakob Zickler, Julian Pauli und zuletzt auch Tim Schreiber.
Sie fehlen gegen Preußen Münster, doch der Trainer macht sich keine Sorgen: „Der Kader ist groß genug, wir haben uns auf allen Positionen verstärkt, sodass wir gut reagieren und agieren können.“
Rückkehr in die niedersächsische Heimat: Ex-Dynamo-Profi Tom Berger (24) hat einen neuen Verein gefunden.
Der seit 1. Juli vereinslose Mittelfeldspieler unterschrieb beim Drittligisten TSV Havelse in Garbsen nahe Hannover einen Vertrag bis 2026.
Berger spielte zuletzt in Dresden, erreichte mit der SGD den Aufstieg in die 2. Bundesliga, konnte sich dort jedoch wegen wiederholter Verletzungen nicht dauerhaft durchsetzen.
Sein Vertrag endete nach der Saison 2024/25 und wurde nicht verlängert.
Rückkehr an die Mittelmeer-Riviera: Dynamo Dresden schlägt sein Wintertrainingslager erneut in der Türkei auf.
Vom 3. bis 11. Januar 2026 logiert das Team von Trainer Thomas Stamm (42) im Hotel „Fame Residence Lara & Spa“ in Antalya und trainiert auf den bewährten Plätzen des „Never Give Up Football Center“. Die SGD gab das am Mittwoch bekannt.
Für reiselustige Fans, die hautnah dabei sein möchten, bietet der Verein ein exklusives Paket inklusive Hin- und Rückflug, Fanartikel und Übernachtungen im 5-Sterne-Teamhotel an.
Droht Dynamo der nächste Ausfall? Wie Bild berichtet, wird Torwart Tim Schreiber wegen seiner Handverletzung, die er sich am Dienstag im Training zuzog, gegen Preußen Münster ausfallen. Eine mehrwöchige Pause droht.
Der Verein wollte auf Nachfrage weder eine Ausfallbestätigung noch eine Dementi abgeben.
Die eigentlich erst vor zwei Wochen nahezu leere Verletztenliste umfasst mit Schreiber aktuell wieder vier Spieler: Sascha Risch und Jakob Zickler (Schulter), Julian Pauli (Oberschenkel) sowie Schreiber selbst.
Beim öffentlichen Training am regnerischen Dienstagnachmittag bereitet sich die SGD intensiv auf das Spiel bei Preußen Münster vor.
Fünf Spieler waren nicht zu sehen: Julian Pauli (20), Sascha Risch (25) und Jakob Zickler (19) fehlen verletzungsbedingt. Auch Claudio Kammerknecht (26) und Kofi Amoako (20) sind mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Der Trainingskader wurde mit Jugendspielern aufgestockt.
Rund einen Monat nach der Entlassung von David Fischer (41) als Kommunikationsgeschäftsführer ist seine Position weiterhin vakant. Der Aufsichtsrat informierte nun über den aktuellen Stand in der Geschäftsstelle.
Die Aufgaben der Geschäftsführung werden interimistisch von den verbliebenen Geschäftsführern Stephan Zimmermann (38, Finanzen) und Thomas Brendel (49, Sport) verteilt.
Zimmermann verantwortet den kaufmännischen Bereich mit Finanzen, Marketing, Vertrieb, Fan- und Mitgliederservice, Kommunikation, Events, Spieltagsorganisation, Ticketing, Tradition, CSR, Nachhaltigkeit und Personal. Er wird zudem zweiter Geschäftsführer der SGD Merchandising GmbH.
Brendel kümmert sich zusätzlich zur sportlichen Leitung um die Fußballschule und vertritt den Verein im Stiftungsrat der Dixie-Dörner-Stiftung.
Die Planung für die zukünftige Geschäftsführung läuft auf Hochtouren, insbesondere die Besetzung der freien Sport-Geschäftsführer-Stelle. Erste Gespräche wurden bereits geführt.
Bitterer Rückschlag für Julian Pauli (20): Noch bevor er sein Debüt für die U21-Nationalmannschaft geben konnte, musste der Dynamo-Innenverteidiger abreisen.
Eigentlich wollte er gemeinsam mit Julian Pauli zur U20 reisen, doch Pauli wurde nach nur einem Tag von der U20 aus Portugal zurückgerufen, um den verletzungsbedingten Ausfall des U21-Trainers Antonio Di Salvo zu kompensieren.
Laut Bild zog sich Pauli im Training vor seinem ersten EM-Quali-Spiel gegen Griechenland einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu und droht somit weitere SGD-Spiele zu verpassen.
Für den Stammspieler in der Innenverteidigung ist es ein weiterer verletzungsbedingter Rückschlag seiner jungen Karriere, nachdem ihn bereits Gehirnerschütterungen und eine Sprunggelenksverletzung zurückwarfen.
Das war’s in Auerbach! Dynamo gewinnt mit 5:1 gegen Regensburg und zeigte trotz acht fehlender Stammspieler eine starke Leistung. Den ausführlichen Bericht findet Ihr hier: „Halbes Team fehlt: Dynamo lässt Regensburg keine Chance“.
5:1! Jetzt wird es richtig deutlich.
Nach einer Ecke flankte Lukas Boeder in den Strafraum, Lars Bünning (71.) stieg hoch und köpfte ein.
In der 62. Minute wechselte Dynamo dreimal.
Dominik Kother kehrte zurück, zudem kamen Jakob Lemmer und Aljaz Casar ins Spiel. Raus gingen Vincent Vermeij, Vinko Sapina und Alexander Rossipal.
Dresden stellte den alten Abstand wieder her.
Der Ball lief flüssig von hinten bis nach vorn. Vincent Vermeij bediente Stefan Kutschke (54.), der zum 4:1 einschob.
Der zweite Durchgang begann mit einem Elfmeter für Regensburg.
Jan-Hendrik Marx bekam den Ball an die Hand, Phil Beckhoff (47.) verkürzte auf 1:3.
Die zweite Halbzeit hat begonnen.
Thomas Stamm wechselte einmal: Für Dominik Kother spielte nun Jonas Oehmichen.
Kurz darauf ist Pause in Auerbach.
Dynamo führt 3:0 – eine einseitige Partie.
Ein Traumtor zum 3:0 (43.)!
Jan-Hendrik Marx zirkelte einen indirekten Freistoß aus gut 25 Metern ins Netz. Der Ball sprang von der Unterkante der Latte ins Tor – sehenswert!
Auch das 2:0 (16.) fiel glänzend.
Dominik Kother flankte butterweich auf den Kopf von Luca Herrmann, der aus sechs Metern einköpfte.
In der 12. Minute ging Dresden mit 1:0 in Führung.
Nach einer schönen Kombination spielte Tony Menzel scharf in die Mitte, wo Dominik Kother gegen seinen Ex-Verein nur noch den Fuß hinhalten musste.
Los geht’s! Das Testspiel zwischen Dynamo Dresden und Jahn Regensburg läuft.
Vor etwas mehr als einem Jahr gab es diese Begegnung bereits in Auerbach, aber unter anderen Vorzeichen: Im Sommer 2024 war die SGD Drittligist, Regensburg gerade in die 2. Liga aufgestiegen. Das Spiel endete 1:1.
Die Aufstellungen stehen fest! Während Regensburg komplett antrat, hat Thomas Stamm heute einige Stammspieler wie Niklas Hauptmann und Christoph Daferner geschont.
Wegen Verletzungen und Nationalmannschaftsreisen sind bei Dynamo fünf Spieler ausgefallen, sodass nur vier Spieler auf der Bank sitzen. Vincent Vermeij gibt sein Debüt, Alexander Rossipal kehrt nach langer Verletzungspause zurück.
Hallo aus Auerbach! In knapp einer Stunde beginnt das Testspiel Dynamo gegen Jahn Regensburg im Vogtland.
Ursprünglich waren 2x60 Minuten geplant, doch auf Wunsch der Gäste wurde auf 2x45 Minuten reduziert.
Personalnews: Julian Pauli folgt Kofi Amoako zur U21-Nationalmannschaft. Auch der Innenverteidiger wurde von Trainer Antonio Di Salvo berufen.
Nationalspieler im Kader sind eine Auszeichnung für den Verein, gleichzeitig aber eine Herausforderung in der Länderspielpause, da mit Kofi Amoako, Julian Pauli und Claudio Kammerknecht drei Stammspieler fehlen.
Auch die verletzten Sascha Risch und Jakob Zickler fehlen.
Im Training nach dem 3:3 gegen Karlsruhe setzt Thomas Stamm bei Nieselregen vor allem auf Spielformen.
Eigentlich sollte Kofi Amoako gemeinsam mit Julian Pauli zur U20 reisen; nun wurde er „befördert“: Wegen Ausfällen nominierte U21-Trainer Antonio Di Salvo den 20-Jährigen für die EM-Qualifikation.
Statt zwei U20-Spielen gegen Portugal am 10. und 13. Oktober in Viseu wird Amoako in der U21 am 10. Oktober in Jena gegen Griechenland und am 14. Oktober in Belfast gegen Nordirland spielen.
Großer Ärger bei Dynamo: Einen Tag vor Vorverkaufsstart wurde der SGD mitgeteilt, dass das Auswärtskontingent für das Spiel in Münster am 18. Oktober reduziert wird – Sitzplätze wurden aus dem Verkauf genommen. Doch nun gibt es gute Neuigkeiten.
Weil der Stadionbau in Münster weit genug vorangeschritten ist, gibt Preußen Münster grünes Licht, die Sitzplätze doch an Dynamo-Fans zu vergeben, teilte die SGD mit.
Am 8. Oktober gehen die Sitzplätze zunächst in den Mitgliederverkauf; falls danach noch Karten übrig sind, startet der freie Verkauf.
Nicht nur Bundestrainer Julian Nagelsmann gab seinen Kader bekannt, auch U20-Trainer Hannes Wolf nominierte zwei SGD-Profis: Kofi Amoako und Julian Pauli.
Die U20-Spieler treffen sich zunächst in Frankfurt, bevor es zur Reise nach Portugal geht. Dort treffen sie am 10. und 13. Oktober in Viseu auf die portugiesische U20.
Morgenstund hat Gold im Mund? Vielleicht hilft es, dass Dynamo Dresden wieder auf frühe Pressekonferenzen setzt.
Ab 8:30 Uhr nahm Thomas Stamm am Donnerstag Platz und sprach über das Topspiel am Samstagabend gegen den Karlsruher SC. Tabellarisch ist es kein Spitzenspiel, da die SGD mit nur fünf Punkten tief im Keller steht, während der KSC mit neun Punkten mehr auf einem Aufstiegsplatz rangiert.
Die Badener seien laut Stamm dennoch ein Vorbild, besonders im defensiven Verhalten und beim engen Spiel gegen den Ball.
Trotz fehlender Spieler wie dem gesperrten Vinko Sapina hat Stamm fast alle Mann zur Verfügung, auch wenn Rossipal, Zickler und Vermeij noch Rückstand haben.
Der SV Darmstadt veröffentlichte die Schadenssumme für die zerstörten Sanitäranlagen im Gästebereich nach dem Spiel gegen Dynamo Dresden am Freitag: maximal 10.000 Euro.
Beide Vereine stehen in Kontakt, Dynamo wird sich an der Schadensregulierung beteiligen, teilte die SGD mit.