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Dynamo-Dresden-Blog: Braucht es einen Lautsprecher?

Dresden – eine Zeit des Aufbruchs, aber auch des Abschieds bei Dynamo Dresden. Am 2. Januar begann die SGD die Mission Klassenerhalt in der 2. Bundesliga.

Zu Beginn wurde am Freitag der neue Sportchef Sören Gonther (39) offiziell vorgestellt. Zuvor startete das Team von Trainer Thomas Stamm (42) mit einem Laktattest und einer Krafteinheit ins neue Jahr.

Am Samstag reiste die Mannschaft anschließend für eine Woche ins Trainingslager in die Türkei.

In unserem Blog halten wir euch stets über alle Neuigkeiten rund um Dynamo Dresden auf dem Laufenden.

Immer wieder fordern einzelne Medien fast wöchentlich einen sogenannten Lautsprecher – besonders dann, wenn es sportlich nicht läuft. Auch Dynamo Dresden bildet da keine Ausnahme! Aufgrund der schwächelnden Defensive wird regelmäßig nach einem lautstarken Führungsspieler in der Abwehr gerufen.

In den Medien wurden daher auch die beiden Innenverteidiger – einer bereits länger im Team, der andere ganz frisch – zu ihren Vorstellungen und ihrer Einstellung zum Thema Lautstärke auf dem Spielfeld befragt.

Beide waren sich jedoch einig, dass nicht die Lautstärke ausschlaggebend ist, sondern dass andere Qualitäten gefragt sind. Was bringt es dir und deinen Mitspielern, wenn du zwar viel redest, aber nichts Substanzielles beiträgst oder deine Kollegen mit Informationen überforderst?

Das kann schnell ins Gegenteil umschlagen: Dann will dir keiner mehr zuhören – egal, was du sagst. Das gilt nicht nur auf dem Fußballplatz: Man muss nicht ständig und zu jedem Thema seinen Senf dazugeben, vor allem nicht, wenn man ohnehin kaum gehört wird.

Redefreiheit ist ein hohes Gut, doch manchmal ist Schweigen einfach die bessere Wahl.

Auf den türkischen Basaren ist das ein gewohntes Bild, ohne dass sich jemand daran stört – weder der Verkäufer noch der Käufer. Schwieriger wird es nur, wenn der Verkäufer nicht bereit ist, seine Waren zu veräußern.

Meistens hat aber alles seinen Preis. Und genau das müssen momentan auch Sören Gonther und Trainer Thomas Stamm herausfinden – ob sie überhaupt bereit sind, um diesen Preis zu verhandeln.

Natürlich könnte US Lecce auf der Suche nach einem talentierten Mittelfeldspieler auch anderswo fündig werden – das Angebot ist jedoch nicht so groß wie auf den zahlreichen Basarmärkten entlang der Hauptstraße, die von Hotel zu Hotel führen.

An jeder Ecke gibt es vermeintliche Luxusartikel zum Schnäppchenpreis. Allerdings ist jedem bewusst, dass es sich um Fälschungen handelt. Warum sollten Marken wie Gucci, Louis Vuitton oder Chanel hier für 30 bis 40 Euro ihre Produkte anbieten? Bei Spielern ist das hingegen eine Unbekannte: Heute mag ein Spieler 1,5 Millionen Euro wert sein, in zwei Jahren kann sein Wert auf fünf Millionen steigen – oder auch drastisch sinken.

Beim Feilschen zählt jeder Cent. Vielleicht finden sich die Verhandlungspartner ja – im Gegensatz zu mir und Mert in seinem Laden – doch noch auf einen gemeinsamen Nenner.

Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtete am Donnerstag von neuen Gesprächen zwischen der SGD und dem italienischen Serie-A-Klub US Lecce über einen Transfer von Kofi Amoako (20).

Demnach konnten sich die Vereine bislang jedoch nicht einigen. Am Morgen stand der defensive Mittelfeldspieler noch mit seinen Dynamo-Kollegen im Trainingslager in der Türkei auf dem Platz.

„Güneş dolu“ – „voller Sonne“ präsentierten sich die bisherigen fünf Tage an der türkischen Mittelmeerküste. Glück gehabt, könnte man sagen. Oder besser: Das Glück ist mit den Tatkräftigen!

Ein bisschen sehe ich mich vielleicht auch selbst darin, doch eigentlich denke ich an all die Spieler, Trainer und Betreuer der Schwarz-Gelben, die sich für die effektiv nur sechs Trainingstage ohne An- und Abreise in Lara einiges vorgenommen haben.

Und das Wetter spielt mit – auch wenn manche Kollegen, die zu Hause geblieben sind und mir vorab mit einem kleinen spöttischen Lächeln die regnerischen Prognosen präsentierten, sich darüber vielleicht ärgern ...

Bisher schien die Sonne auch gestern Vormittag. Nur als die Spieler am Nachmittag etwas Freizeit auf dem Golfplatz oder Strand genießen durften, zogen Wolken auf – ausgerechnet dann!

Die Stimmung dürfte das aber nicht getrübt haben, schlechte Laune ist ohnehin unerwünscht. Das machten Sören Gonther und Thomas Stamm auch im Fall Dominik Kother deutlich. Wer nicht voll und ganz bei der Sache ist, ist (vorerst) außen vor.

Weitere dunkle Wolken braucht niemand – der Alltag in Liga zwei ist nämlich schon grau genug ...

Vier Neuzugänge sind bereits verpflichtet, nun könnte offenbar ein Abgang folgen: Der italienische Erstligist US Lecce soll Interesse an Kofi Amoako (20) zeigen.

Dies berichten unter anderem Sky und Bild. Demnach befindet sich die SGD bereits in Verhandlungen mit dem Serie-A-Klub. Die „Giallorossi“ sind wohl bereit, eine Ablösesumme von 1,5 Millionen Euro plus Boni für den defensiven Mittelfeldspieler nach Dresden zu überweisen.

Amoako wechselte erst im Sommer für rund 300.000 Euro von Wolfsburg nach Dresden, wo der gebürtige Hannoveraner und vierfache deutsche U20-Nationalspieler schnell Fuß fasste. Er war zumindest phasenweise einer der wenigen Lichtblicke der Hinrunde und bestritt wettbewerbsübergreifend 17 Spiele.

Derzeit ist das Sechser-Talent noch im Trainingslager in Lara, stand jedoch für kein Gespräch mehr zur Verfügung.

Im Interview am Dienstag erklärte Dynamos neuer Sportgeschäftsführer Sören Gonther: „Wenn ich mit einem Lächeln zum Testspiel komme, haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht.“

Er sprach dabei von der Suche nach einem Torwart. Ein breites Lächeln war allerdings nicht zu sehen, was darauf schließen lässt, dass die Verhandlungen noch andauern. Laut Lausitzer Rundschau sind Gonther und Thomas Stamm an Luca Philipp von der TSG Hoffenheim interessiert.

Der Bundesligist möchte den 25-Jährigen wohl nur ungern abgeben. Philipp würde aber ins gesuchte Profil passen: „Wir haben junge Kandidaten, denen wir zu 100 Prozent zutrauen, die Situation zu meistern, auch wenn sie sie noch nicht kennen. Gleichzeitig denken wir auch an Spieler mit etwas Erfahrung. Wenn das aufgeht, was wir uns vorstellen, wird es eine Mischung aus beidem“, so Gonther.

Als Nummer zwei hinter Nationaltorwart Oliver Baumann spielte Philipp bisher nur sechs Bundesliga-Partien, in denen er allerdings 15 Gegentore hinnehmen musste.

Was unterscheidet ein Sommertrainingslager von einem im Winter? Vor allem der Ort! Natürlich nicht nur auf der Landkarte – das versteht sich von selbst ...

Während es im Sommer gerne in die Berge nach Österreich geht, zieht es die SGD (wie viele andere Teams mit begrenztem Budget) im Winter in die Türkei.

Die Trainingsbedingungen sind dort hervorragend, vor allem was die Anzahl der Plätze betrifft. Auch Hotels gibt es genügend. Eine Herausforderung bleibt allerdings die Organisation.

Deutschen wird oft eine herausragende Organisationsfähigkeit nachgesagt. Auch in Österreich steht man dem kaum nach. Doch in der Türkei kann das manchmal knifflig sein.

So kann es zum Beispiel vorkommen, dass weniger als 24 Stunden vorher ein Testspiel aus „organisatorischen Gründen“ – die sich bei näherer Kenntnis kaum nachvollziehen lassen – verschoben wird. Für die Betreuer sind das manchmal sehr stressige Momente.

Trotzdem funktioniert es meist, auch dank der eher südlichen Gelassenheit – ähnlich wie bei uns, wo gerade die Organisation von Abfahrtszeiten täglich Thema ist.

Minimalistisch, bei weitem nicht so stressig oder problematisch. Dennoch rennt ab und an ein Kollege zum Auto ...

Kein Profi wird heute etwas anderes sagen, denn alle sind inzwischen gut geschult. Und niemand möchte anecken. Deshalb heißt die Antwort auf die Frage nach Konkurrenz um einen Stammplatz meist: Belebt das Geschäft!

Grundsätzlich stimmt das! Jeder will spielen, das bedeutet auch, dass jeder sich noch mehr anstrengen muss, um Chancen zu bekommen. Die bisherigen vier Neuzugänge zur Winterpause bedeuten auch, dass der gesamte Kader insbesondere durch die Qualität einen Schritt nach vorne machen kann und muss.

Doch Konkurrenz kann auch negativ sein. Wenn du trotz Bemühungen keine Chance erhältst, bist du oft unzufrieden. Und unzufriedene Spieler braucht man im Abstiegskampf nicht.

Noch schlimmer wird es, wenn sich dein Mitbewerber so verhält wie die Person gestern Abend am Buffet, die dich mit vollem Körpereinsatz vom gewünschten Ziel verdrängt, weil sie gerade sofort drankommen will.

Stänkerer und unsportliches Verhalten braucht niemand – schon gar nicht ein vom Abstieg bedrohtes Zweitligateam, bei dem Zusammenhalt über Erfolg oder Misserfolg entscheidet!

Zum Jahresbeginn ein Motivationsspruch? Wie wäre es mit: Wer aufgibt, hat schon verloren! Nur 13 Punkte aus 17 Spielen sind auf den ersten Blick wenig. So eine Mannschaft hat in der 2. Bundesliga nichts verloren. Aber: Zwischen dem Team und dem Nichtabstiegs- bzw. Relegationsplatz liegen nur vier Punkte.

Das ist machbar, vor allem, weil die ersten beiden Spiele des Jahres gegen direkte Konkurrenten stattfinden. Um gegen Fürth und Magdeburg zu bestehen, hat die SGD mit (bisher) vier Neuzugängen noch einmal kräftig nachgelegt. Der zweite Teil des (Nichtabstiegs-)Plans ist eine exzellente Vorbereitung.

Diese starteten Thomas Stamm und sein Team am Sonntag mit einer Krafteinheit im Teamhotel. Sicherlich hätte man das auch schon einen Tag früher machen können, doch vielleicht wird in den folgenden sechs Tagen intensiv gearbeitet und die Basis für Großes gelegt.

Ob die anwesenden Journalisten ähnliche Pläne umsetzen, ist eher fraglich. Immerhin mussten sie ihre Sportschuhe schon vorab aus dem ohnehin zu schweren Gepäck nehmen.

Für uns alle gilt dennoch: Volle Kraft voraus!

Kommt es noch zu einem Wechsel zu Dynamo?

Auf der Liste der Profis für das Trainingslager in Side/Türkei fehlt bei FC Magdeburg der Verteidiger Andi Hoti (22). Ein Grund wurde nicht genannt, es könnte jedoch sein, dass eine Einigung mit einem neuen Verein kurz bevorsteht. Hoti musste nach dem Aufstieg von Dynamo zurück zum FCM, spielte dort aber nur zu Beginn der Saison eine Rolle und musste sich zuletzt hinter Petrik Sander anstellen.

Die SGD soll ein Angebot für Philipp Schulze (22) vom SC Verl abgegeben haben, um den verletzten Lennart Grill (26) zu ersetzen.

Wie RTL/ntv und sport.de exklusiv berichten, möchte Dynamo den jungen Torhüter verpflichten, doch der Drittligist will ihn mitten im Aufstiegsrennen eigentlich nicht abgeben.

Außerdem sollen auch andere Zweitligisten und ausländische Klubs Interesse an dem gebürtigen Hannoveraner haben, der im Sommer für 200.000 Euro vom VfL Wolfsburg nach Ostwestfalen wechselte.

Der Bedarf bei Schwarz-Gelb ist jedoch groß. Sören Gonther kündigte am Freitag bei seiner ersten Pressekonferenz als Sport-Geschäftsführer einen Torwart-Neuzugang „bestenfalls in den nächsten Tagen“ an.

Dynamo hat seinen neuen Sport-Geschäftsführer offiziell vorgestellt!

Sören Gonther (39), der Ende Dezember als Nachfolger des Anfang November freigestellten Thomas Brendel (49) präsentiert wurde, stellte sich bei einer Pressekonferenz den Fragen der Medien.

Er gab Einblicke in seine Rückkehr nach Dresden, seine neuen Aufgaben im Abstiegskampf und sein Verhältnis zu Trainer Thomas Stamm (42). Gleich nach dem Dreier an Transfers am Freitag kündigte er auch einen weiteren Neuzugang an.

„Es ist kein Geheimnis, dass wir auf der Torwart-Position aktiv werden, nachdem einer unserer Keeper sich die Patellasehne gerissen hat. Das soll möglichst in den nächsten Tagen passieren, damit der Neue frühzeitig im Trainingslager dabei ist“, sagte der 39-Jährige.

Mehr über die Vorstellung von Gonther lest ihr unter: „Dynamo und Sören Gonther: Liebe auf den zweiten Blick“.

Jetzt ist es offiziell: Mittelfeldspieler Aljaz Casar verlässt Dynamo Dresden und wechselt zum MSV Duisburg in die 3. Liga. Sein noch laufender Vertrag wurde aufgelöst, sodass der Weg für den Wechsel frei war.

„Aljaz hat uns gebeten, eine Alternative für mehr Spielpraxis zu suchen. Diesem Wunsch sind wir nachgekommen und konnten uns zur Zufriedenheit aller Beteiligten einigen“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Sören Gonther am Freitag.

Casar war im Sommer 2024 vom Halleschen FC an die Elbe gewechselt und absolvierte seitdem 48 Pflichtspiele für die SGD in der 3. Liga, 2. Bundesliga, dem DFB-Pokal sowie dem Sachsenpokal.

Einer seiner letzten Einsätze für Dynamo wird wohl unvergessen bleiben: Im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf (2:1) musste er wegen der schweren Verletzung von Keeper Lennart Grill für die letzten Minuten der Nachspielzeit ins Tor.

„Wir haben Aljaz schon lange auf dem Radar, umso erfreulicher ist es, dass sich jetzt die Möglichkeit ergab, ihn von unserem Weg zu überzeugen“, erklärte Duisburgs Sportlicher Leiter Chris Schmoldt.

Bundesligist SC Freiburg und Zweitligist Holstein Kiel haben die Leihe von Robert Wagner (22) vorzeitig beendet. Das teilten die Störche am Freitag mit. Damit ist der Weg für den Wechsel des Bundesliga-erfahrenen Mittelfeldspielers zur SGD frei.

Der Spieler soll bis zum Saisonende an Dynamo ausgeliehen werden. Im letzten Spiel des vergangenen Jahres stand er noch als Gegner der Schwarz-Gelben auf dem Platz.

Dynamo Dresden und Hannover 96 haben die Leihe von Jonas Sterner bestätigt. Der Außenbahnspieler wird bis Saisonende für die SGD spielen.

Weitere Details gibt es im Artikel: „Der verlorene Aufstiegssohn ist zurück! Dynamo leiht Jonas Sterner aus“.

Viele Dynamo-Fans haben darauf gewartet: Jonas Sterner kehrt zurück nach Dresden! Der Aufstiegsheld wird offenbar für ein halbes Jahr von Hannover 96 ausgeliehen, wo er noch bis Ende Juni 2028 unter Vertrag steht, so berichtet die Bild.

Damit kehrt der einst verloren geglaubte Spieler endlich nach Elbflorenz zurück. Schon im Sommer war Dynamo kurz davor, Sterner wenige Monate nach seinem Wechsel von Holstein Kiel zurückzuholen. Ex-Sportchef Thomas Brendel hatte sich jedoch zu spät bei Hannover gemeldet.

Damals waren sich Sterner und Trainer Thomas Stamm einig, dass der Rechtsaußen zurückkehren soll. Nun wird daraus Realität. Dynamo hatte Sterner im Sommer 2024 von Holstein Kiel ausgeliehen, wo er sofort einschlug und ein wichtiger Faktor für den Aufstieg war.

Dynamo hatte sogar die Möglichkeit, Sterner nach dem Aufstieg fest zu verpflichten, doch auch diese Gelegenheit wurde nicht genutzt. Somit ging der Flügelspieler nach Hannover, wo er nach der Verpflichtung des neuen Trainers Christian Titz und aufgrund der Konkurrenz auf seiner Position kaum Einsatzzeiten erhielt.

Es ist gut möglich, dass Sterner bereits heute zum Laktattest bei der SGD erscheint. In der Rückrunde will er mit Dynamo das Wunder schaffen und mit nur 13 Punkten aus dem Tabellenkeller den Klassenerhalt sichern.

Dynamos defensiver Mittelfeldspieler Aljaz Casar (25) steht vor einem Wechsel in die 3. Liga. Laut Reviersport soll er zum Aufsteiger MSV Duisburg wechseln.

Das Team aus Duisburg spielt bislang eine starke Saison und hat den Aufstieg in die 2. Bundesliga fest im Blick. Bei diesem Vorhaben soll Casar helfen, der zunächst eine feste Größe im defensiven Mittelfeld der Sachsen war, später aber seinen Stammplatz verlor. Casar kam im Sommer 2024 vom Halleschen FC nach Dresden und besitzt nur noch einen Vertrag bis Saisonende.

Daher wird er wohl fest nach Duisburg wechseln. Der ehemalige slowenische U21-Nationalspieler hat aktuell einen geschätzten Marktwert von 450.000 Euro. Dynamo hatte ihn ablösefrei verpflichtet. In dieser Saison kam er auf zwölf Ligaspiele, davon nur dreimal in der Startelf.

Noch nicht offiziell, doch bei Dynamo Dresden könnten bald zwei Bundesliga-Profis eintreffen: Neben der geplanten Leihe von Robert Wagner (22) vom SC Freiburg soll auch eine Einigung mit Thomas Keller (26) vom FC Heidenheim bestehen.

Sky berichtete, dass Keller bis Saisonende auf Leihbasis für Dresden spielen wird. Der Innenverteidiger soll helfen, die anfällige Abwehr der Schwarz-Gelben zu stabilisieren, die im Schnitt zwei Gegentore pro Spiel kassiert.

Der in Unterhaching ausgebildete Keller begann seine Profikarriere beim FC Ingolstadt, wechselte 2022 zum damals noch Zweitligisten FC Heidenheim und stieg mit diesem in die Bundesliga auf. Dort blieb er jedoch Ergänzungsspieler, in dieser Saison absolvierte er erst vier Einsätze für den FCH.

Steht der zweite Neuzugang bereits vor dem Abschluss? Dynamo soll kurz davor sein, die Leihe eines Bundesligaspielers zu besiegeln. Robert Wagner (22), der defensiv im zentralen Mittelfeld agiert, könnte vom SC Freiburg an die Elbe wechseln.

Laut Bild sind nur noch Details zu klären. Wagner, geboren in Lahr, durchlief alle Jugendmannschaften des SC und spielte bereits in der zweiten Mannschaft unter Dynamo-Trainer Thomas Stamm (42).

Im Januar 2022 unterschrieb er seinen ersten Profivertrag bei Freiburg, spielte unter Stamm in der 3. Liga. Im August 2022 feierte er sein Bundesliga-Debüt unter Christian Streich, bevor er im Sommer 2023 an Greuther Fürth verliehen wurde.

Nach einem Jahr am Ronhof folgte eine weitere Leihe zu FC St. Pauli, wo er in der Bundesliga spielte, und in diesem Sommer zu Holstein Kiel. Beim bitteren 1:2-Debakel Dynamos bei den Störchen im Dezember stand Wagner 88 Minuten auf dem Platz.

Insgesamt hat er 14 Ligaspiele für Kiel absolviert, scheint aber unzufrieden, weshalb Freiburg die Leihe vorzeitig beendet und Wagner nun offenbar nach Dresden ausleihen könnte.

Es ist gut möglich, dass in den kommenden Stunden alles schnell über die Bühne geht und Wagner am Freitag zum Trainingsauftakt an der Walter-Fritzsch-Akademie dabei ist und am Samstag mit ins Trainingslager in die Türkei fliegt.

Nach längerer Suche hat Torwart Kevin Broll, der sich nach seinem Engagement in Zypern bei verschiedenen Vereinen fit gehalten hatte, nun eine neue sportliche Heimat gefunden. Der ehemalige Dynamo-Keeper (30) unterschrieb beim SV Wehen Wiesbaden einen Vertrag bis Saisonende.

„Als der Verein auf mich zukam, hatte ich sofort das Gefühl, dass es gut passen könnte. Nach meinem schönen Auslandsjahr in Zypern wollte ich mit meiner Familie wieder in Deutschland Fuß fassen. Der SVWW ist ein familiär geführter Klub, und die Nähe zu meiner Heimat erleichterte mir die Entscheidung“, erklärte Broll am Montag auf der Vereins-Homepage.

Zwischen 2019 und 2022 sowie von 2023 bis 2024 stand Broll insgesamt 128-mal für Dynamo in der 2. Bundesliga, 3. Liga, DFB-Pokal, Sachsenpokal und Relegation im Tor.

Die Deutsche Fußball Liga veröffentlichte am Freitag weitere Termine für das kommende Jahr. Dynamo darf sich auf ein Flutlicht-Highlight am 14. Februar freuen, wenn die SGD um 20:30 Uhr im Rudolf-Harbig-Stadion SV Elversberg empfängt.

Am 1. Februar (Sonntag, 13:30 Uhr) kommt Arminia Bielefeld nach Dresden, das Topspiel in der Veltins-Arena gegen Schalke findet am 7. Februar (Samstag, 13 Uhr) statt.

Am Sonntag, den 22. Februar, muss Dynamo um 13:30 Uhr bei Hannover 96 antreten. Bereits fest terminiert sind der Rückrundenstart am 17. Januar (13 Uhr) zuhause gegen Fürth und das Auswärtsspiel am 24. Januar (Samstagabend, 20:30 Uhr) beim 1. FC Magdeburg. Ein weiteres Flutlichtspiel steht am 27. Februar (Freitag, 18:30 Uhr) gegen den SV Darmstadt 98 auf dem Plan.

Weitere Spieltermine will die DFL zwischen dem 2. und 6. Februar 2026 bekanntgeben.

Steht Dynamo kurz vor dem ersten Wintertransfer? Laut Bild plant die SGD offenbar die Leihe des offensiven Mittelfeldspielers Jason Ceka vom Liga-Konkurrenten SV Elversberg.

Der 26-Jährige soll bereits am Donnerstag den obligatorischen Medizincheck absolvieren. Ceka war erst im Sommer vom 1. FC Magdeburg zu Elversberg gewechselt und hat dort einen Vertrag bis Juni 2028 unterschrieben.

Bislang kam der quirlige Spieler allerdings nicht wie erwartet zum Einsatz. Er absolvierte sieben Spiele und erzielte dabei ein Tor beim 6:0-Heimsieg gegen Fürth. Gegen Dynamo wurde er eingewechselt und spielte 14 Minuten.

Nach der schmerzhaften Heimniederlage gegen Braunschweig bleibt wenig Zeit zum Grübeln für SGD-Cheftrainer Thomas Stamm (42).

Beim öffentlichen Training am Montagnachmittag steht die volle Konzentration bereits auf der nächsten Zweitliga-Partie bei Holstein Kiel (Samstag, 20:30 Uhr).

Gute Nachrichten gibt es aus dem Lazarett: Tony Menzel (20), Sascha Risch (25) und Jakob Zickler (19) sind wieder fit. Einzig Jan-Hendrik Marx (30) und Lennart Grill (26) fallen weiterhin aus. Auch Vincent Vermeij (31), der zuletzt kurzfristig fehlte, trainiert wieder mit.

Sven Mislintat (53), bekannt als „Diamantauge“ im Fußball, war zuletzt als Kandidat für den Posten des Sportchefs bei der SGD im Gespräch. Daraus wird jedoch nichts, denn er wechselt zu Fortuna Düsseldorf.

Beim Zweitligakonkurrenten übernimmt der ehemalige BVB- und Arsenal-Scout die Position des Sportvorstands von Klaus Allofs (69), der seinen Vertrag nicht verlängert und frühzeitig freigestellt wurde.

Durch das 3:3-Unentschieden am Samstag zwischen dem 1. FC Magdeburg und Holstein Kiel übernimmt Dynamo nach dem 16. Spieltag der 2. Bundesliga wieder den letzten Tabellenplatz.

Zuvor hatte der FCM die rote Laterne inne, wirkte gegen die Störche sogar wie der Sieger, drehte einen 0:1-Rückstand und ging nach dem 2:2 der Kieler erneut in Führung. Doch durch den späten Ausgleich von Steven Skrzybski endete das Spiel mit einem Remis – für beide Teams ein wichtiger Punkt im Abstiegskampf.

Mit 14 Punkten liegt Magdeburg nun vor Dresden (13 Punkte) und schiebt sich sogar vor Fortuna Düsseldorf (ebenfalls 14 Punkte) auf den Relegationsplatz. Düsseldorf kann am Sonntag bei Elversberg allerdings wieder Boden gutmachen.

Vom 3. bis 10. Januar befindet sich die SGD im Wintertrainingslager in Lara, Türkei. Dort sind zwei Testspiele geplant, der erste Gegner steht bereits fest.

Am 6. Januar treffen die Schwarz-Gelben um 16 Uhr Ortszeit auf den Schweizer Zweitligisten FC Aarau, den Heimatverein von Trainer Thomas Stamm, der aktuell Zweiter in der Challenge League ist. Der zweite Gegner steht noch nicht fest.

Das Gesetz der Serie scheint außer Kraft gesetzt! Trotz Niederlage in Kaiserslautern begann Dynamo Dresden wieder sehr früh den Tag.

Schon um 8 Uhr stellte sich Thomas Stamm im Vorfeld des letzten Heimspiels gegen Eintracht Braunschweig den Fragen der Medien. Warum so früh? Weil am Nachmittag noch die Weihnachtsfeier des Vereins anstand – kein kurzfristiges Teamevent, wie der Coach klarstellte: „Das gehört unabhängig von der Tabellensituation dazu, dass die Mitarbeiter zusammenkommen und einen schönen Abend verbringen.“

Am Freitagabend werden definitiv Sascha Risch, Jakob Zickler, Tony Menzel, Jan-Hendrik Marx und Lennart Grill fehlen.

Niklas Hauptmann (grippaler Infekt) und Christoph Daferner (Kopfverletzung und Gehirnerschütterung aus dem Heimspiel gegen Düsseldorf) sind weiterhin fraglich und haben noch nicht mit der Mannschaft trainiert.

Die Niederlage in Kaiserslautern hat unangenehme Folgen: Am Tag danach spielten Greuther Fürth und Eintracht Braunschweig, beide punktgleich mit Dynamo, aber mit schlechterem Torverhältnis.

Fürth erreichte ein 2:2 im Derby gegen Nürnberg, auch Braunschweig und Kiel trennten sich unentschieden. Dadurch rutscht Dynamo wieder auf Rang 17 ab und ist gegen Braunschweig fast schon zum Sieg verpflichtet.

Parallel gewann der 1. FC Magdeburg überraschend bei Hertha BSC – dieser unerwartete Dreier bringt den Tabellenletzten punktgleich mit Dynamo auf.

Dynamo-Fans sollten aufhorchen! Beim letzten Heimspiel vor Weihnachten schenkt Holstein Kiel seinen Anhängern Freibier – genau an dem Tag, wenn die SGD am 20. Dezember (20:30 Uhr) dort spielt.

„In unserem Jubiläumsjahr möchten wir den Fans für ihren unermüdlichen Support etwas zurückgeben. Daher gibt es beim letzten Heimspiel eine Stunde lang Freibier und Wasser im Stadioninnenbereich“, kündigte Klubpräsident Steffen Schneekloth (62) an. Da die Aktion nicht nur den Heimbereich betrifft, könnten auch mitreisende SGD-Fans profitieren.

Einziger Haken: Das Angebot gilt nur von 18:30 bis 19:30 Uhr. Wer Freibier möchte, muss also früh vor Ort sein.

Pressekonferenz am frühen Morgen – da braucht auch Thomas Stamm erst mal einen Kaffee! Der Trainer berichtete, dass Lennart Grill seine Operation am Mittwoch gut überstanden hat, aber monatelang ausfallen wird. Für ihn rückt Tim Schreiber ins Tor zurück.

„Wir haben keine Sorgen, sind sehr gut aufgestellt. Tim ist fit, gesund und motiviert“, versicherte Stamm. Aufgrund des langfristigen Ausfalls von Grill wird im Winter vermutlich ein weiterer Torwart verpflichtet.

Personell sieht es weiterhin wie in den letzten Wochen aus: Sascha Risch, Jakob Zickler (beide Schulter), Jan-Hendrik Marx (Fuß) und Tony Menzel (Ellbogen) fehlen.

Dynamo Dresdens neuer Aufsichtsrat hat rund einen Monat nach der Freistellung von Thomas Brendel die Stelle des Geschäftsführers Sport erneut ausgeschrieben – mit kurzer Frist. Bewerbungen sind bis zum 7. Dezember möglich.

Weitere Fristen gibt es nicht. Ein neuer Sportgeschäftsführer könnte theoretisch bereits am 8. Dezember beginnen, wahrscheinlich dauert es jedoch noch etwas länger.

Stunden nach seiner schweren Knieverletzung gegen Fortuna Düsseldorf meldete sich Dynamo-Keeper Lennart Grill (26) via Instagram zu Wort.

„Liebe Dynamo-Fans, zuerst bin ich unglaublich froh und stolz, dass wir uns und euch endlich den ersten Heimsieg schenken konnten“, schrieb der Torhüter und teilte ein Bild seiner Mitspieler mit seinem Trikot vor dem K-Block.

„Leider hat es mich schlimmer erwischt, ich werde längere Zeit ausfallen“, bestätigte Grill damit die Befürchtungen der Schwarz-Gelben.

„Aber auch aus solchen Situationen kämpft man sich heraus, ich gebe alles, um schnellstmöglich stärker zurückzukommen!“, schrieb er weiter, ohne Details zur Verletzung zu nennen.

Besonders bitter: Das nächste Auswärtsspiel auf dem „Betze“ gegen Kaiserslautern wird er sicher verpassen – genau dort, wo er zwischen 2016 und 2020 seine Profikarriere begann.

Was sich bewährt, soll man beibehalten – so viel Aberglaube muss sein.

Vor der Partie gegen Bochum war die Pressekonferenz bereits um 8 Uhr, Dynamo gewann 2:1. Also blieb es auch vor dem Spiel gegen Düsseldorf dabei.

Personell hat sich kaum etwas geändert. Sascha Risch, Jakob Zickler (beide Schulter) und Tony Menzel (Ellbogen) fehlen weiterhin. Neu hinzugekommen ist Jan-Hendrik Marx mit einer Sprunggelenksverletzung aus dem Training am Dienstag. Vinko Sapina ist wieder fit.

Ob Trainer Thomas Stamm dem Prinzip „Never change a winning team“ folgt, ließ er offen. Er verriet nur, dass Lennart Grill bis Weihnachten im Tor steht – sofern nichts dazwischenkommt.

Bittere Nachricht: Dynamo-Profi Jan-Hendrik Marx (30) musste das Training am Dienstag abbrechen, nachdem er nach einem Zweikampf unglücklich fiel.

Er knickte um und blieb liegen. Athletiktrainer Matthias Grahé (57) und Co-Trainer Heiko Scholz (59) eilten sofort zur Hilfe und begleiteten ihn gestützt vom Platz.

Über den Gesundheitszustand und die Schwere der Verletzung ist bisher nichts bekannt.

Volle Konzentration: Die Vorbereitung auf das Zweitliga-Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf (Sonntag, 13:30 Uhr) läuft auf Hochtouren.

Beim öffentlichen Training am Dienstag trotzten einige SGD-Fans der Kälte und verfolgten die Einheit aus nächster Nähe.

Drei Spieler fehlten verletzungsbedingt: Tony Menzel (20, Ellbogen), Sascha Risch (25) und Jakob Zickler (19, beide Schulter).

Vinko Sapina (30) ist nach muskulären Problemen wieder zurück auf dem Platz und trainiert voll mit.

Für den 2:1-Sieg gegen VfL Bochum erhielt Dynamo drei Punkte und Alexander Rossipal die TAG24-Note 1, mit Tor und Vorlage schaffte er es in die Kicker-Elf des Tages.

Es war bereits die zweite Auszeichnung in dieser Spielzeit für den Sommer-Neuzugang. Schon am 9. Spieltag gegen Preußen Münster wurde er in die Top-Elf gewählt.

Neben Rossipal gelang es in dieser Saison nur Niklas Hauptmann, ebenfalls Dynamo-Profi, in die Elf des Tages zu kommen – am 5. Spieltag gegen die SV Elversberg.

Die Spieltagspressekonferenz vor dem Spiel am Freitag in Bochum ist beendet.

Personell sieht es wie folgt aus: Vinko Sapina (30, muskuläre Probleme), Tony Menzel (20, Ellbogen), Sascha Risch (25) und Jakob Zickler (19, beide Schulter) fehlen weiter. Dafür kehren Tim Schreiber (23), Julian Pauli (20) und Stefan Kutschke (37) zurück.

Die Frage ist, wer im Tor steht: Schreiber oder Grill? „Einer von beiden“, antwortete Trainer Stamm lachend. „Wir werden das gut besprechen. Wir haben eine Luxus-Situation, beide sind sehr gute Torhüter. Auch Daniel Mesenhöler (30) steht zur Verfügung. Wir sind hervorragend aufgestellt.“

Alexander Rossipal ist frischgebackener Vater, ebenso Sascha Risch, Vinko Sapina und Lukas Boeder. Im Februar 2026 erwartet auch Jan-Hendrik Marx (30) Nachwuchs mit seiner Frau Paulina (30).

Die beiden heirateten im Februar 2025 standesamtlich in Dresden, im Sommer folgte die große freie Trauung nahe Mannheim. Ende August verkündeten sie, dass sie einen Jungen erwarten.

Derzeit entspannen sie nicht nur auf der Couch, sondern besuchen regelmäßig Geburtsvorbereitungskurse. Nach dem öffentlichen Training am Montag erzählte Marx, dass er erst in die interne Papa-Gruppe im Team aufgenommen wird, wenn der Sohn geboren ist.

Es geht weiter! Nach der Länderspielpause stimmt Trainer Thomas Stamm (42) die Mannschaft bei der öffentlichen Trainingseinheit am Montag auf den Zweitliga-Alltag und das bevorstehende Auswärtsspiel beim VfL Bochum (Freitag, 18:30 Uhr) ein.

Verletzungsbedingt fehlen Sascha Risch (25, Schulter) und Tony Menzel (20, Ellbogen). Kofi Amoako (20) und Claudio Kammerknecht (26) sind mit ihren Nationalteams unterwegs und daher abwesend.

Vinko Sapina (30) ist nach muskulären Problemen wieder auf dem Platz und nimmt am Training teil. Jakob Zickler (19) trainiert individuell.

Der letzte Punkt des Tages, bevor die Dynamo-Mitgliederversammlung endete:

Präsident Ronny Rehn verkündete das Ergebnis eines Antrags, der zwar inhaltlich nicht ganz korrekt formuliert war, aber dennoch 63 Prozent Zustimmung erhielt.

Die Geschäftsführung der SGD soll sich für ein Testspiel gegen die Glasgow Rangers einsetzen – obwohl Stephan Zimmermann zuvor betonte: „Wir haben in der Vergangenheit schon versucht, namhafte Gegner zu verpflichten. Doch im Stadion finden im Sommer weitere Veranstaltungen statt, außerdem sprechen wir von Antrittsgagen im hohen sechsstelligen Bereich bis zu einer Million.“

Zum Abschluss der Mitgliederversammlung wurden die Ergebnisse der Aufsichtsratswahl bekanntgegeben.

Das Ergebnis war knapp, sodass sogar zweimal nachgezählt wurde. Von 820 abgegebenen Stimmen waren 801 gültig.

Dem neuen Aufsichtsrat gehören an: Dr. Ines Kilian (548 Stimmen), Michael Born (499), Michael Ziegenbalg (445), Thomas Blümel (428), Michael Grafe (422), Silke Donat (349) und Jens Heinig (312).

Das Ende ist in Sicht, die Kosten steigen weiter. Die letzten Abstimmungen stehen an.

Die Versammlung verlief relativ zügig. Einzig ein Antrag zur Erhöhung der Mitgliedsbeiträge sorgte für weitere Wortmeldungen, wurde aber letztlich abgelehnt.

Die letzte Beitragserhöhung liegt 17 Jahre zurück, dennoch sind die Einnahmen um über 600 Prozent gestiegen, da damals weniger als 5.000 Mitglieder gezahlt haben, heute sind es über 35.000.

Die geplanten Erhöhungen ab der Saison 2026/27 hätten Mehreinnahmen von rund 600.000 Euro bedeutet. Nur neue Mitglieder müssen mehr zahlen, die Aufnahmegebühr steigt symbolisch von 10 auf 19,53 Euro.

Die ersten Ergebnisse sind bekannt, doch das Wichtigste fehlt noch.

Die Abstimmungen ziehen sich wie Kaugummi. Änderungen von Satzung, Beitrags- und Ehrenordnung sind traditionell wenig beliebt, was sich an der Anzahl der abgegebenen Stimmen zeigt.

Von 917 stimmberechtigten Mitgliedern um 16 Uhr beteiligten sich kaum 600 an den Abstimmungen. 51,85 Prozent lehnten beispielsweise die Abschaffung des Jugendrates ab.

Die Stimmen für den neuen Aufsichtsrat werden weiterhin ausgezählt, während die Mitgliederversammlung trotz trockener Themen weiterläuft.

Weitere Anträge zur Satzungsänderung stehen auf der Tagesordnung. Den Anfang macht der Antrag zur Auflösung des Jugendrates am Ende der Legislaturperiode im November 2026.

Zum Abschluss folgt ein Antrag, der „die Geschäftsführung sowie alle leitenden Angestellten der SG Dynamo Dresden e.V.“ verpflichten soll, „sich kontinuierlich und offiziell mit der Straf- und Sanktionspolitik der Verbände kritisch auseinanderzusetzen“.

Die Annahme dieses Antrags gilt als wahrscheinlich. Die Versammlung muss jedoch vor 20 Uhr beendet sein, da das International Congress Centrum dann geräumt werden muss.

Kurz nach Verabschiedung und Danksagung an den Aufsichtsrat folgte das offizielle Ergebnis zur Entlastung für 2024/25.

81 Prozent von 904 stimmberechtigten Mitgliedern stimmten für die Entlastung des gesamten Gremiums, sodass die Wahl des neuen Aufsichtsrats stattfinden kann.

Über eine Stunde wurde diskutiert, wie mit der Entlastung umgegangen werden soll – gemeinsam, einzeln oder alle außer Thomas Blümel?

Am Ende votierten die Mitglieder für eine gemeinsame Entlastung – das Ergebnis steht noch aus.

Bei den Geschäftsführern David Fischer, Thomas Brendel (nun freigestellt) und Stephan Zimmermann lief die Entlastung problemlos. Einzig der ehemalige Geschäftsführer Jürgen Wehlend wurde für die Geschäftsjahre 2021/22, 22/23 und 23/24 nicht entlastet, da er sich bisher nicht den Fragen der Mitglieder gestellt hat.

Frisch gestärkt ging es um 13 Uhr weiter. Der Aufsichtsratsvorsitzende Jens Heinig musste einige Fragen zur Causa Thomas Brendel beantworten, auf die er aufgrund von Schweigepflichten nur eingeschränkt eingehen konnte.

Dann gab es einen Paukenschlag: Vizepräsident Dr. Michael Bürger verkündete, dass gegen Aufsichtsratsmitglied Thomas Blümel ein Ehrenratsverfahren eingeleitet wurde.

„Die Unschuldsvermutung gilt weiterhin“, so Bürger, der vorschlug, Blümel von der Entlastung auszuschließen. Alternativ könnten alle Entlastungen verweigert werden, was jedoch Neuwahlen unmöglich machen würde. Die Diskussion läuft.

Nach etwa zweieinhalb Stunden erklärte Präsident Rehn die erste Pause. Große Aufreger gab es bisher nicht, auch die Befragung von Geschäftsführer Zimmermann verlief friedlich.

Die Mannschaft samt Trainer- und Betreuerteam war zwischenzeitlich anwesend, erhielt viel Applaus (nicht von allen) und wurde verabschiedet. Einige blieben bis zur Pause und hörten Zimmermanns Ausführungen, unter anderem zur Frauenmannschaft: „Sie sind eine Bereicherung für den Verein und stehen uns gut zu Gesicht.“

Der Geschäftsführer schloss mit emotionalen Worten: „Wenn wir es schaffen, Zusammenhalt auf und neben dem Platz herzustellen, kann unser Weg erfolgreich sein. Dieser muss heute beginnen“, sagte der 38-Jährige. Ob die fast 880 anwesenden Mitglieder das beherzigen, wird sich zeigen.

Auf die Emotionen folgten trockene Zahlen: Wirtschaftsprüferin Jana Hesse präsentierte Dynamos Gewinn- und Verlustrechnung sowie Chancen und Risiken.

Keine leichte Kost, doch zwischendurch sorgte sie auch für Lacher. „Ich will keinen Druck machen“, sagte sie und schaute zur Mannschaft, als es um das finanzielle Risiko eines Abstiegs in die 3. Liga ging. Der Saal lachte.

Die Zahlen sind jedoch nicht rosig: Über ein Minus von mehr als 600.000 Euro hatte TAG24 bereits berichtet – mit Begründungen.

Im Anschluss berichtete Geschäftsführer Stephan Zimmermann. Er musste wegen der Entlassungen von David Fischer und Thomas Brendel mehrere Bereiche übernehmen.

Er räumte mit Vorurteilen und Gerüchten auf, etwa bezüglich Budgetplanung und übermäßiger Mitarbeiterzahl in einzelnen Abteilungen.

Der erste kurzfristig eingereichte Antrag des Tages wurde abgelehnt – ein Mitglied hatte vorgeschlagen, künftig auch Bier bei Mitgliederversammlungen zu verkaufen.

Die Mehrheit sprach sich dagegen aus.

Ganz anders verlief die Abstimmung zum dritten Antrag: Die Ernennung von Ralf Minge zum Ehrenspielführer wurde einstimmig und mit Standing Ovations angenommen.

Der Geehrte kämpfte mit den Tränen und betonte in seiner Rede die Bedeutung des Zusammenhalts bei der SGD.

Pünktlich um 10 Uhr eröffnete Präsident Ronny Rehn die ordentliche Mitgliederversammlung der SGD Dynamo Dresden. Zu Beginn waren 697 stimmberechtigte und zwei nicht stimmberechtigte Mitglieder anwesend.

Der Präsident bat darum, die anwesenden Medienvertreter nicht von der Versammlung auszuschließen, da die SGD Kollektivstrafen ablehne. Dennoch fand er kritische Worte.

Nachdem er Auszüge aus Berichten der vergangenen Monate vorlas, schloss er unter Applaus mit den Worten: „Berichtet weiterhin kritisch, wir wollen keine Hofberichterstattung. Aber bitte gelegentlich sauber recherchiert.“

Das war’s! Dynamo Dresden gewann dank Toren von Jonas Oehmichen, Aljaz Casar und Niklas Hauptmann das Testspiel gegen Energie Cottbus mit 3:0.

Das 3:0 erzielte Niklas Hauptmann mit einem sehenswerten Treffer in der 87. Minute.

Tim Schreiber hielt seinen Kasten sauber und parierte mehrfach gegen Erik Tallig in der 84. Minute.

In der 67. Minute hatte Cottbus durch Edwin Kracht die beste Chance, doch Schreiber hielt stark.

Niklas Hauptmann kam in der 60. Minute für Jakob Lemmer ins Spiel.

Dynamo erhöhte in der 51. Minute auf 2:0. Nach Vorlage von Stefan Kutschke traf Aljaz Casar.

Die zweite Hälfte des Testspiels läuft.

Zur Pause wechselte Dynamo dreimal: Stefan Kutschke, Lars Bünning und Dominik Kother kamen für Vincent Vermeij, Julian Pauli und Jonas Oehmichen.

Jetzt ist Halbzeit, die SGD führt 1:0.

Ein Schuss von Jan-Hendrik Marx aus 19 Metern traf leider nur den Pfosten. Dynamo dominierte bisher, Cottbus hatte kaum Chancen.

Es gab weitere gute Chancen, doch Oehmichen und Vermeij vergaben.

Nach einer Hereingabe von Faber kam Vermeij zum Kopfball, setzte den Ball aber knapp über das Tor.

Das Spiel in der Walter-Fritzsch-Akademie läuft, Dynamo geht früh in Führung: In der 5. Minute setzte sich Konrad Faber rechts durch, passte flach in den Strafraum, wo Jonas Oehmichen zum 1:0 für die Schwarz-Gelben einschoss.

Das nicht-öffentliche Testspiel zwischen Dynamo Dresden und Energie Cottbus beginnt um 13:30 Uhr. Zahlreiche Spieler fehlen aus Gründen der Belastungssteuerung, Verletzungen oder aufgrund von Nationalmannschaftsreisen.

Gute Nachrichten gibt es von Alexander Rossipal, der heute nicht dabei ist, weil er gerade Papa geworden ist.

Bei Dynamo fehlen zudem Christoph Daferner, Lennart Grill, Sascha Risch, Claudio Kammerknecht, Vinko Sapina, Jakob Zickler, Nils Fröling, Kofi Amoako und Tony Menzel.

Bei Cottbus steht Dennis Duah in der Startelf, der Trainer Pele Wollitz setzt zudem zwei A-Jugendliche ein. Tolga Cigerci, der zuletzt trainierte, fehlt.

Zum Wochenstart fehlten beim Dynamo-Training sechs Spieler: Kofi Amoako und Claudio Kammerknecht sind mit ihren Nationalmannschaften unterwegs.

Lukas Boeder ist krank, Tony Menzel laboriert an einer Ellbogenverletzung aus der U21. Vinko Sapina und Nils Fröling trainierten individuell wegen muskulärer Probleme.

In der Länderspielpause ist Testspielzeit. Die SGD nutzt die spielfreie Zeit Mitte November für ein Spiel gegen den Ost-Rivalen Energie Cottbus.

Das Duell findet am 13. November in der AOK PLUS Walter-Fritzsch-Akademie unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und soll ein Maßstab für das Auswärtsspiel beim VfL Bochum am 21. November sein.

Wer hat Lust auf den 4. Advent an der Ostsee? Dynamo hat noch ein Prime-Time-Spiel: Am Samstag, 20. Dezember um 20:30 Uhr gastiert die SGD bei Holstein Kiel, wie die DFL bekanntgab. Die Spieltage 15 bis 19 sind offiziell terminiert.

Los geht es am 15. Spieltag mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern am 6. Dezember (Nikolaustag) um 13 Uhr. Das letzte Heimspiel des Jahres gegen Eintracht Braunschweig steigt am 12. Dezember um 18:30 Uhr. Danach folgt das Spiel in Kiel.

Das neue Jahr beginnt mit dem Rückrundenauftakt am Samstag, 17. Januar 2026, um 13 Uhr gegen Fürth. Das erste Auswärtsspiel findet am 24. Januar (Samstag, 20:30 Uhr) in Magdeburg statt.

Vor knapp 24 Stunden stärkte Dynamos Coach Thomas Stamm seinem Chef Thomas Brendel öffentlich den Rücken. Nach eigener Aussage war das nicht nötig.

„Wichtig ist, was nach innen kommuniziert wird. Entscheidend ist, dass wir alle in die gleiche Richtung gehen“, sagte der Schweizer auf der Pressekonferenz vor dem wichtigen Spiel gegen den 1. FC Nürnberg.

Gegen „den Club“ aus Franken wünscht sich Stamm wieder mehr intuitive Aktionen seiner Spieler – ein Schlüssel, den er öffentlich benennen wollte, andere nicht.

Welche Elf spielt, wird sich zeigen. Tim Schreiber, Julian Pauli, Sascha Risch und Jakob Zickler fehlen weiterhin, Vinko Sapina war zuletzt angeschlagen, Stefan Kutschke ist gesperrt.

Die Umstellung auf Pressekonferenzen zur Frühstückszeit bescherte Dynamo keine Siege, vor dem Hertha-Spiel stellte sich Thomas Stamm deshalb wieder am Donnerstagnachmittag der Presse.

Für den SGD-Trainer ist ein Spiel im ausverkauften Olympiastadion genau das, was den Unterschied zwischen 3. und 2. Liga ausmacht. „Es ist ein Privileg, in der 2. Liga solche Auswärtsspiele zu haben und sie zu genießen“, schwärmte Stamm vor seinem ersten Spiel dort.

Personell ändert sich wenig: Tim Schreiber (Handverletzung), Sascha Risch, Jakob Zickler (beide Schulterverletzung) und Julian Pauli (muskuläre Probleme) sind noch nicht fit, Stefan Kutschke fehlt rotgesperrt.

Dunkle Wolken über Dynamo: Nicht nur sportlich ist die Lage angespannt, am Dienstag zogen auch am Trainingsgelände Unwetter auf.

Bei steifem Wind bereitete Chefcoach Thomas Stamm (42) sein Team auf das Auswärtsspiel bei Hertha BSC vor.

Weiterhin fehlten die verletzten Jakob Zickler (19), Sascha Risch (25, beide Schulter) und Julian Pauli (20, Oberschenkel). Pauli trainierte individuell. Tim Schreiber (23, Hand) übte weiter am Ball, stand aber noch nicht im Tor.

Nach der schweren Verletzung von Köln-Innenverteidiger Timo Hübers (29) kursierten Medienberichte, dass Julian Pauli (20) vorzeitig von der Leihe zum 1. FC Köln zurückkehren könnte.

SGD-Geschäftsführer Thomas Brendel (49) wies dies zurück: „Es gab keine offizielle Anfrage aus Köln. Wir sehen das auch nicht so und halten eine Rückkehr im Winter für unwahrscheinlich“, erklärte er auf TAG24-Anfrage.

Hübers hatte sich im Bundesliga-Spiel bei Borussia Dortmund das Knie verdreht, wurde operiert und wird länger ausfallen.

Beim Spiel gegen SC Paderborn saßen Jan-Hendrik Marx und Jonas Oehmichen nur auf der Bank, am Sonntag spielten sie bei der U21 gegen SG Handwerk Rabenstein.

Beim 7:0 erzielte Marx drei Tore (1:0 Elfmeter, 2:0, 3:0). Weitere Treffer kamen von Nico Künzel, Arne Seemann, Quentin Grafe und Oehmichen.

Trainer Sebastian König erklärte: „Wir hatten viele Ausfälle, waren kaum spielfähig, und Marx sowie Oehmi spielten nicht bei den Profis. Marx braucht Spielpraxis, Oehmi ist jung und muss Spielzeit bekommen. Deshalb ist es gut, dass wir die zweite Mannschaft haben.“

Während die Profis am Samstag in Berlin spielen, steht für die U21 das brisante Stadtderby gegen den Dresdner SC im Heinz-Steyer-Stadion an, Anpfiff um 14 Uhr.

Der frühe Vogel fängt drei Punkte? Die Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Paderborn fand ungewöhnlich früh statt.

Personell gibt es keine Überraschungen: Tim Schreiber (Hand), Sascha Risch, Jakob Zickler (beide Schulter), Julian Pauli (muskuläre Probleme) und Stefan Kutschke (gesperrt) fehlen. Für Pauli gab Stamm keine Prognose ab, wann er zurückkehrt: „Bei muskulären Problemen ist das schwierig. Er fehlt definitiv gegen Paderborn und nächste Woche.“

Am Mittwoch um 10 Uhr startete der freie Verkauf der restlichen Tickets für das Auswärtsspiel bei Hertha BSC am 1. November.

Die SGD gab wichtige Hinweise: Fans werden gebeten, Tickets möglichst in den für Dynamo vorgesehenen Blöcken zu kaufen. Beide Clubs empfehlen die Blöcke 21-23, 24, 25, L, M und N.

Außerhalb des Gästeblocks, der mit 11.000 Karten ausverkauft ist, gilt der Heim-Bereich, dort ist keine SGD-Fanbekleidung erlaubt.

„Wir bitten unsere Fans um ein faires und respektvolles Miteinander in diesen Blöcken“, schrieb Dynamo auf der Homepage.

Pünktlich zum öffentlichen Training kehrte der goldene Oktober zurück! Bei bestem Herbstwetter übte die Mannschaft Laufwege und Abschlüsse.

Verletzte wie Sascha Risch, Jakob Zickler und Julian Pauli fehlten, ebenso Vinko Sapina, der individuell trainierte.

Der an der Hand verletzte Tim Schreiber stand auf dem Platz und absolvierte zusammen mit U21-Keeper Janis Schrumpf Ballübungen.

Das DFB-Sportgericht hat entschieden: Stefan Kutschke wird nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Preußen Münster für drei Partien gesperrt.

Der Kapitän fehlt damit gegen SC Paderborn, Hertha BSC und 1. FC Nürnberg. Aufgrund der anschließenden Länderspielpause kehrt er erst in einem Monat zurück.

Kutschke wurde in der siebten Minute der Nachspielzeit wegen eines Tritts vom Platz gestellt, obwohl der Tritt nicht besonders hart war und eine vorherige Foulsituation strafmildernd wirkte.

Da er jedoch schon in der Vorsaison eine Rotsperre wegen Tätlichkeit absitzen musste, war eine reduzierte Sperre nicht möglich.

Nach der letzten frühen Pressekonferenz holte die SGD einen Punkt gegen den KSC, daher blieb es auch vor dem Auswärtsspiel in Münster bei der 8-Uhr-PK.

Trainer Thomas Stamm sprach vor allem über die vier fehlenden Spieler: Sascha Risch, Jakob Zickler, Julian Pauli und Tim Schreiber.

Er zeigte sich aber zuversichtlich: „Der Kader ist groß genug, wir haben uns auf allen Positionen verstärkt, sodass wir nicht nur reagieren, sondern agieren können.“

Rückkehr in die niedersächsische Heimat: Ex-Dynamo-Profi Tom Berger (24) hat einen neuen Verein gefunden.

Der seit Juli vereinslose Mittelfeldspieler wird künftig für den TSV Havelse in Garbsen bei Hannover spielen. Der Drittligist bestätigte den Vertrag bis 2026.

Berger spielte zuletzt in Dresden, schaffte mit den Schwarz-Gelben den Aufstieg in die 2. Bundesliga, konnte sich dort aber nicht dauerhaft durchsetzen – auch verletzungsbedingt.

Sein Vertrag lief nach der Saison 2024/25 aus und wurde nicht verlängert.

Rückkehr an die Mittelmeer-Riviera: Dynamo Dresden wird sein Wintertrainingslager erneut in der Türkei absolvieren.

Vom 3. bis 11. Januar 2026 werden die Schwarz-Gelben im „Fame Residence Lara & Spa“ in Antalya wohnen und auf den Plätzen des „Never Give Up Football Center“ trainieren, wie der Verein am Mittwoch offiziell bekanntgab.

Für reisefreudige Fans bietet die SGD ein exklusives Reiseangebot an, inklusive Hin- und Rückflug, Fanpaket und Übernachtungen im 5-Sterne-Teamhotel.

Droht Dynamo ein weiterer Ausfall? Laut Bild wird Torwart Tim Schreiber wegen einer Handverletzung, die er sich beim Training zuzog, gegen Preußen Münster nicht einsatzfähig sein. Eine mehrwöchige Pause scheint möglich.

Der Verein wollte den Ausfall nicht bestätigen, dementierte ihn aber auch nicht.

Die sonst leere Verletztenliste würde mit Schreiber wieder auf vier Spieler anwachsen: Sascha Risch und Jakob Zickler (Schulter), Julian Pauli (Oberschenkel).

Öffentliches Training bei regnerischem Wetter: Die Dynamos bereiten sich intensiv auf das anstehende Spiel bei Preußen Münster vor.

Fünf Spieler konnten die SGD-Fans nicht sehen: Julian Pauli (20), Sascha Risch (25) und Jakob Zickler (19) fehlen verletzt. Claudio Kammerknecht (26) und Kofi Amoako (20) sind mit ihren Nationalteams unterwegs.

Der Trainingskader wurde mit Jugendspielern aufgestockt.

Rund einen Monat nach der Entlassung von Kommunikationsgeschäftsführer David Fischer (41) ist die Position weiterhin vakant. Der Aufsichtsrat informiert über die aktuelle Lage in der Geschäftsstelle.

Die Aufgaben der Geschäftsführung werden vorerst auf die beiden verbliebenen Geschäftsführer Stephan Zimmermann (38, Finanzen) und Thomas Brendel (49, Sport) verteilt.

Zimmermann ist für den kaufmännischen Bereich zuständig, inklusive Finanzen, Marketing, Fanservice, Kommunikation, Events, Spieltagsorganisation, Ticketing, Tradition, CSR und Personal. Er wird zudem zweiter Geschäftsführer der Merchandising GmbH.

Brendel betreut zusätzlich den sportlichen Bereich und die Fußballschule und vertritt den Verein im Stiftungsrat der Dixie-Dörner-Stiftung.

Parallel laufen Planungen zur künftigen Struktur der Geschäftsführung und zur Besetzung der offenen Stelle.

Ein bitterer Rückschlag für Julian Pauli (20): Noch bevor er sein Debüt für die U21-Nationalmannschaft geben konnte, musste er abreisen. Er war erst einen Tag zuvor von der U20 aus Portugal zurückgekehrt, um den verletzungsbedingten Ausfall von U21-Trainer Antonio Di Salvo zu kompensieren.

Wie Bild berichtet, erlitt Pauli im Training vor dem ersten EM-Qualifikationsspiel gegen Griechenland einen Muskelfaserriss im Oberschenkel und muss mehrere Spiele für die SGD aussetzen.

Für den Innenverteidiger, der in Dynamo gesetzt ist, ist dies bereits der nächste verletzungsbedingte Rückschlag. Vor etwa einem Jahr hatte ihn eine Gehirnerschütterung lange außer Gefecht gesetzt, im Sommer laborierte er an einer Sprunggelenksverletzung.

Das war’s in Auerbach! Dynamo feierte einen klaren 5:1-Sieg gegen Regensburg und zeigte über weite Strecken eine starke Leistung – trotz des Fehlens von acht Stammspielern.

Den ausführlichen Spielbericht findet ihr hier: „Halbes Team fehlt: Dynamo lässt Regensburg keine Chance“.

5:1! Nun wird es deutlich.

Nach einem Freistoß flankte Lukas Boeder, Lars Bünning (71.) köpfte ein.

In der 62. Minute wechselte Dynamo dreimal.

Dominik Kother kehrte zurück, dazu kamen Jakob Lemmer und Aljaz Casar. Raus gingen Vincent Vermeij, Vinko Sapina und Alexander Rossipal.

Dresden stellte den alten Abstand wieder her.

Der Ball lief flüssig von hinten nach vorne. Vincent Vermeij passte zu Stefan Kutschke (54.), der zum 4:1 einschoss.

Die zweite Halbzeit startete mit einem Elfmeter für Regensburg.

Jan-Hendrik Marx berührte den Ball mit der Hand. Phil Beckhoff (47.) verwandelte zum 1:3.

Die zweite Hälfte beginnt.

Thomas Stamm wechselte einmal: Jonas Oehmichen ersetzte Dominik Kother.

Kurz darauf ging es in die Pause in Auerbach.

Dynamo führte 3:0 und dominierte die Partie klar.

Ein Traumtor zum 3:0 (43.)!

Jan-Hendrik Marx zirkelte einen indirekten Freistoß aus 25 Metern in die Maschen, der Ball sprang von der Latte ins Tor – sehenswert!

Das 2:0 (16.) folgte:

Dominik Kother flankte butterweich auf den Kopf von Luca Herrmann, der aus sechs Metern einköpfte.

In der 12. Minute ging Dresden mit 1:0 in Führung.

Nach einer schönen Kombination spielte Tony Menzel scharf in die Mitte, Dominik Kother musste gegen seinen Ex-Verein nur noch den Fuß hinhalten.

Los geht’s! Das Testspiel zwischen Dynamo Dresden und Jahn Regensburg läuft.

Vor etwas mehr als einem Jahr trafen die Teams bereits in Auerbach aufeinander, damals allerdings unter anderen Vorzeichen: Im Sommer 2024 war Dynamo Drittligist, Jahn gerade in die 2. Liga aufgestiegen. Das Spiel endete 1:1.

Die Aufstellungen stehen fest! Während Regensburg in Bestbesetzung anreiste, schenkt Thomas Stamm einigen Stammspielern frei, darunter Niklas Hauptmann und Christoph Daferner.

Wegen der fünf fehlenden Spieler, darunter Verletzte und Länderspielreisende, sitzen bei Dynamo nur vier Spieler auf der Bank. Vincent Vermeij debütiert, Alexander Rossipal feiert nach langer Verletzungspause sein Comeback.

Hallo aus Auerbach! In knapp einer Stunde beginnt das Testspiel gegen Jahn Regensburg.

Ursprünglich waren 2x60 Minuten geplant, doch auf Wunsch der Oberpfälzer wurde auf reguläre 2x45 Minuten verkürzt.

Personalnews: Julian Pauli folgt Kofi Amoako zur U21-Nationalmannschaft nach. Auch Pauli wurde von U21-Trainer Antonio Di Salvo nominiert.

Nationalspieler in den eigenen Reihen zu haben ist eine Auszeichnung für den Klub, aber in einer Länderspielpause auch eine Herausforderung, da Kofi Amoako, Julian Pauli und Claudio Kammerknecht fehlen.

Auch die verletzten Sascha Risch und Jakob Zickler fehlen. Daher war das Training am Montag nach dem 3:3 gegen Karlsruhe bei Nieselregen von Spielformen geprägt.

Eigentlich sollte Kofi Amoako mit Julian Pauli zur U20-Nationalmannschaft reisen, doch wegen mehrerer Ausfälle wurde er von U21-Trainer Antonio Di Salvo „befördert“.

Statt zwei U20-Spielen gegen Portugal bestreitet der 20-Jährige nun die EM-Qualifikation am 10. Oktober in Jena gegen Griechenland und am 14. Oktober in Belfast gegen Nordirland.

Der Ärger bei Dynamo war groß: Einen Tag vor dem Vorverkaufsstart wurde die SGD über eine Reduzierung des Auswärtskontingents für das Spiel in Münster informiert – Sitzplätze wurden aus dem Verkauf genommen. Nun gibt es gute Nachrichten.

Da die Bauarbeiten weit genug fortgeschritten sind, erlaubt Preußen Münster nun doch den Verkauf von Sitzplätzen an Dynamo-Fans, teilte die SGD mit.

Am 8. Oktober gehen die Sitzplätze zunächst in den Mitgliederverkauf, danach startet der freie Verkauf, sofern noch Tickets verfügbar sind.

Nicht nur Bundestrainer Julian Nagelsmann stellte heute seinen Kader vor, auch U20-Coach Hannes Wolf nominierte zwei SGD-Profis: Kofi Amoako und Julian Pauli reisen mit der U20 auf Länderspielreise.

Die U20-Spieler treffen sich zunächst am Campus in Frankfurt, bevor sie nach Portugal reisen. Dort treffen sie am 10. und 13. Oktober in Viseu auf die portugiesische U20-Auswahl.

„Morgenstund hat Gold im Mund“, oder „Der frühe Vogel fängt den Wurm“? Vielleicht hilft es ja, dass Dynamo Dresden wieder auf frühe Pressekonferenzen setzt.

Am heutigen Donnerstag saß Coach Thomas Stamm ab 8:30 Uhr auf dem Podium und sprach über das wichtige 2. Bundesliga-Spiel am Samstag gegen den Karlsruher SC. Tabellarisch ist das Duell nicht der Höhepunkt, da Dynamo mit nur fünf Punkten tief im Tabellenkeller steht, während KSC mit neun Punkten mehr auf einem Aufstiegsplatz steht.

Stamm sieht die Badener jedoch als Vorbild: „Was die Defensive gegen den Ball angeht, sind sie in der Liga ganz vorne dabei und für uns ein Stück weit ein Vorbild.“

Immerhin hat Stamm für die Jagd auf den ersten Heimdreier bis auf den gesperrten Vinko Sapina fast alle Spieler zur Verfügung. Alexander Rossipal, Jakob Zickler und Vincent Vermeij haben noch Rückstände.

Der SV Darmstadt veröffentlichte die Schadenssumme für zerstörte Sanitäranlagen im Gästebereich nach dem Spiel gegen Dynamo Dresden.

Die Kosten belaufen sich auf maximal 10.000 Euro. Beide Vereine stehen im Austausch, Dynamo beteiligt sich an den Kosten, teilte der Klub mit.