Dynamo Dresden in Karlsruhe live: Aufstellungen sind da! So will Stamm den KSC bezwingen
Karlsruhe – Bei Dynamo Dresden geht es wieder bergauf! Seit Jahresbeginn konnte das Team zwölf Punkte sammeln, was einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt bedeutet. Auch beim Karlsruher SC sollen am Sonntag (13.30 Uhr) möglichst keine Schatten aufkommen.
Obwohl die SGD in den letzten sieben Partien nur eine Niederlage kassierte, ist der Abstiegskampf extrem eng. Ein Sieg könnte die Dresdner – abhängig vom Parallelspiel zwischen Münster und Berlin – bis auf den zwölften Tabellenplatz nach oben bringen, so gut stand Dynamo seit dem dritten Spieltag nicht mehr da.
Verliert man hingegen, droht bei einem Erfolg Fürths in Hannover der Absturz auf den Relegationsplatz. Deshalb gilt für die SGD: Beim KSC wird nur auf Sieg gespielt!
In unserem Liveticker informieren wir Euch vor, während und nach der Begegnung über alle wichtigen Ereignisse.
Ähnlich wie sein Gegenüber beim KSC geht auch Christian Eichner vor: Er hat kaum Grund, Veränderungen vorzunehmen.
So ersetzt lediglich Robin Himmelmann den gesperrten Hans Christian Bernat im Tor und gibt damit nach rund eineinhalb Jahren sein Debüt für den KSC.
Die Aufstellungen sind veröffentlicht!
Wie erwartet nimmt Thomas Stamm im Vergleich zum 3:1-Erfolg gegen Darmstadt 98 nur eine Änderung vor, und diese ist zwingend erforderlich: Für den gesperrten Jakob Lemmer rückt Jason Ceka wieder in die Anfangsformation. Der freigewordene Platz auf der Bank wird von Tony Menzel eingenommen.
Nach zuletzt zwei Siegen in Folge gegen Holstein Kiel und den 1. FC Magdeburg geht der KSC selbstbewusst in das Heimspiel.
„Die Jungs haben viel Selbstvertrauen getankt“, sagte Cheftrainer Christian Eichner vor der Partie: „Die beiden Erfolge haben uns geholfen, gut in die Rückrunde zu starten.“
Dennoch begegnet er dem Gegner mit gebührendem Respekt. „Ich erwarte eine der besten Mannschaften der Rückrunde“, so der dienstälteste Coach der 2. Bundesliga. „Sie spielen attraktiven Fußball und haben einen Trainer, der großen Wert darauf legt.“ Am Sonntag müsse man sich wieder neu beweisen.
Nur noch knapp zwei Stunden bis zum Anpfiff! Über dem BBBank Wildpark strahlt der Himmel in tiefem Blau. Aktuell sind es 13 Grad, maximal werden bis zu 16 Grad erwartet. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, der Rasen macht einen sehr guten Eindruck, denn die Sonne hat in den letzten Tagen gute Arbeit geleistet.
Die Zuschauerränge im Badener Stadion sind noch leer, doch heute Nachmittag werden die Teams von über 30.000 Fans unterstützt, von denen etwa 3.500 Anhänger Dynamo die Daumen drücken. Das Stadion ist nicht ausverkauft, Restkarten sind noch an der Tageskasse erhältlich.
Wie üblich in der 2. Bundesliga besitzt Sky die exklusiven Übertragungsrechte für die Begegnung KSC gegen Dynamo Dresden. Um 13 Uhr startet die Live-Übertragung beim Pay-TV-Sender sowie auf dessen Streamingplattform WOW.
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Der KSC konnte zuletzt zwei Partien in Folge gewinnen, was vor allem auf eine taktische Umstellung auf eine Dreier- bzw. Fünferkette zurückzuführen ist.
„Sie haben sich mit einem neuen System zwei Siege erarbeitet, ähnlich wie im Hinspiel. Ob sie die Taktik gegen uns wieder anwenden, ist offen, da sie sehr flexibel sind“, analysierte Dynamo-Trainer Thomas Stamm den Gegner. „Ihre größte Stärke liegt in den Umschaltsituationen, in denen sie schnell die Tiefe suchen. Darauf müssen wir im Ballbesitz besonders achten, vor allem was Präsenz und Absicherung gegen Konter in der letzten Reihe angeht.“
Trotzdem ist der 43-Jährige überzeugt, dass seine Mannschaft in Karlsruhe punkten kann: „Nach den vergangenen Wochen fahren wir mit großem Selbstvertrauen nach Karlsruhe und sind fest entschlossen, etwas mitzunehmen.“
Nach dem Wirbel um Schiedsrichter Lars Erbst beim letzten Spiel gegen Darmstadt 98 setzt der DFB heute auf hohe Qualität: Mit Florian Badstübner pfeift ein FIFA-Referee das Duell.
Der 35-Jährige aus Windsbach leitet sonst vor allem Bundesligaspiele oder kommt bei internationalen Wettbewerben wie der Conference League oder Europa-League-Qualifikation zum Einsatz. Für das Aufeinandertreffen des KSC mit Dynamo Dresden kehrt er zum erst zweiten Mal in dieser Saison in die 2. Bundesliga zurück.
Von einem glücklichen Omen für die SGD kann man allerdings nicht sprechen: Unter Badstübners Leitung gewann Dynamo fünf von acht Spielen, doch auch der KSC weist eine fast ebenso gute Bilanz auf. Vier von sieben Begegnungen wurden gewonnen, nur eine ging verloren.
Unterstützt wird Badstübner von Markus Schüller und Oliver Lossius, als vierter Offizieller ist Michael Bacher im Einsatz. Für den Video-Assistenten ist heute Patrick Hanslbauer verantwortlich.
Christoph Daferner, der beim 2:2 im Hinspiel noch in der Startelf stand, ist inzwischen meist nur noch Joker – eine veränderte Rolle innerhalb des Teams.
Wie er mit dem Konkurrenzkampf umgeht, lest Ihr hier: „Dynamos Daferner jetzt Edeljoker statt Stammspieler! ‚Wichtig, dass wir uns gegenseitig pushen‘“
Das torreichste Spiel mit Dynamo-Beteiligung in dieser Saison fand in der Hinrunde statt: SGD und KSC trennten sich mit 3:3.
Die Partie hatte alles, was ein spannendes Duell ausmacht: Schon vor dem Anpfiff beeindruckten die SGD-Fans mit einer riesigen Choreografie, auf dem Spielfeld fielen dann fast im Minutentakt Tore. Die frühe Dresdner Führung in der 8. Minute beantwortete der KSC umgehend. Danach drehten die Gastgeber zweimal einen Rückstand, ehe Jakob Lemmer in der Nachspielzeit den 3:3-Ausgleich erzielte.
Die Freude über den späten Punkt wurde jedoch durch die schwere Verletzung von Sascha Risch getrübt, der sich eine Schultereckgelenksprengung zuzog und erst vor zwei Wochen in Hannover sein Comeback feierte.
Das Aufeinandertreffen zwischen Dynamo Dresden und dem KSC findet heute zum 25. Mal statt. Dabei haben die Badener leicht die Oberhand: Zehn Spiele gewannen die Karlsruher insgesamt. Sieben Partien entschied die SGD für sich, ebenso viele endeten unentschieden.
Allerdings sieht das Bild bei Heimspielen der Baden weniger ausgeglichen aus: Von elf Auftritten in Karlsruhe gewann Dynamo nur einmal, zwei weitere Male gab es ein Remis. Zeit für die SGD, diese Statistik zu verbessern?
Sowohl Bernat als auch Lemmer könnten am nächsten Spieltag wieder einsatzfähig sein, doch heute droht gleich sechs Spielern eine Gelbsperre für die folgenden Partien gegen Münster (Dynamo) beziehungsweise Kaiserslautern (KSC).
Bei der SGD geht mit Niklas Hauptmann ausgerechnet ein Schlüsselspieler mit vier Verwarnungen belastet in die Partie, ebenso Robert Wagner und Stefan Kutschke, die ebenfalls bei vier Gelben Karten stehen.
Beim KSC haben David Herold und Meiko Wäschenbach bereits vier Verwarnungen erhalten, außerdem könnte Rückkehrer Nikolai Rapp heute seine fünfte Gelbe Karte absitzen.
Neben dem gesperrten Torwart Bernat muss KSC-Trainer Christian Eichner auf zwei weitere Spieler verzichten: Innenverteidiger Marcel Beifus fällt mit einem Knorpelschaden aus, ebenso das Eigengewächs Eymen Laghrissi. Dafür kehren Lilian Egloff (muskuläre Probleme) und Nicolai Rapp (Sprunggelenksverletzung) wieder in den Kader zurück.
Bei Dynamo-Trainer Thomas Stamm sieht die Personalsituation ähnlich aus: Auch die Dresdner müssen ohne den gesperrten Jakob Lemmer auskommen. Der Flügelspieler erhielt gegen Darmstadt Gelb-Rot und fehlt heute. Darüber hinaus fehlt nur der langzeitverletzte Lennart Grill.
Eine unrühmliche Premiere beim KSC! Am vergangenen Sonntag spielte Torwart Hans Christian Bernat gegen den 1. FC Magdeburg auf Zeit und sah dafür die Gelbe Karte. Es war bereits seine fünfte in dieser Saison – somit ist der Däne der erste Torhüter in der 2. Liga, der wegen Gelbsperre ausfällt.
Aufgrund der Sperre von Bernat feiert Robin Himmelmann nach mehr als 20 Monaten auf der Ersatzbank sein Debüt für die Karlsruher. Ein Nachteil für Dynamo, dass der Ersatzkeeper wenig Spielpraxis hat? Nicht unbedingt! Der 37-Jährige bringt mit über 200 Profieinsätzen einen enormen Erfahrungsschatz mit.
Herzlich willkommen zu unserem Liveticker zum Auswärtsspiel von Dynamo Dresden beim Karlsruher SC! Wir versorgen Euch mit allen wichtigen Informationen rund um die Partie.
2. Bundesliga Tabelle
Die Tabelle in der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Am Saisonende ist der Erstplatzierte Zweitliga-Meister und steigt direkt in die 1. Bundesliga auf – ebenso wie der Zweite. Der Drittplatzierte spielt in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga um den Aufstieg beziehungsweise den Klassenerhalt in der höchsten deutschen Spielklasse.