Er soll die Wölfe zurück in die Bundesliga führen: Hecking stellt seinen Nachfolger vor
Wolfsburg – Der neue Verantwortliche für den Wiederaufstieg beim VfL Wolfsburg steht fest: Tobias Strobl (38) wechselt vom SC Verl nach Niedersachsen und wird dort als Cheftrainer tätig sein.
Die Verpflichtung des 38-jährigen Trainers gab der Bundesliga-Absteiger am Mittwochnachmittag offiziell bekannt. Strobl erhält bei den Wölfen einen Vertrag bis 2028.
Zuvor war der bisherige Trainer Dieter Hecking (61), der in der Relegation gescheitert war, von seinem Posten entbunden und zum neuen Geschäftsführer Sport ernannt worden.
Gemeinsam mit Sportdirektor Pirmin Schwegler (39) hatte Hecking nun die Aufgabe, seinen Nachfolger zu bestimmen: „Wir haben in kurzer Zeit zahlreiche Gespräche geführt. Letztlich sind Pirmin Schwegler und ich überzeugt, mit Tobias Strobl die richtige Wahl getroffen zu haben“, erklärte Hecking.
Strobl konnte sich zuvor drei Jahre als Trainer der zweiten Mannschaft des FC Augsburg beweisen, bevor er im vergangenen Sommer zum SC Verl wechselte. Mit den Ostwestfalen sorgte er in der 3. Liga für Aufsehen und war lange Zeit im Rennen um den Aufstieg. Am Ende erreichte man mit dem sechsten Platz die beste Platzierung der Vereinsgeschichte in der Drittklassigkeit.
Da der Vertrag von Strobl beim SC Verl noch läuft, wird eine Ablösesumme fällig.
„Sofort hatte ich das Gefühl, dass die Aufgabe beim VfL Wolfsburg etwas Besonderes ist und gut zu mir passt. Es reizt mich sehr, Teil dieses Projekts zu sein und etwas Neues aufzubauen. Diese Herausforderung werde ich mit viel Optimismus angehen – das entspricht meiner Art. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und die vor uns liegende Zeit“, sagte der 38-Jährige selbstbewusst.
Für den gebürtigen Ingolstädter steht nun eine große Aufgabe bevor. Nach einer schwachen Saison und einer enttäuschenden Relegation gegen den SC Paderborn ist der VfL zum ersten Mal seit 29 Jahren aus der Bundesliga abgestiegen.
„Wie man eine Mannschaft formt, Spieler weiterentwickelt und sie auf ein höheres Niveau bringt, hat er zuletzt eindrucksvoll in Verl gezeigt“, äußerte sich Hecking zuversichtlich.