St.-Pauli-Blog: DFL verkündet neue Spieltermine – Kiezkicker einmal freitags, zweimal sonntags im Einsatz
Hamburg – Obwohl der FC St. Pauli beim FC Augsburg eine ansprechende Leistung zeigte, verlor die Mannschaft. Dadurch beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz nun bereits vier Punkte. Das anstehende Viertelfinale im DFB-Pokal stellt für die Kiezkicker deshalb eine willkommene Abwechslung dar.
Die Schiedsrichterbesetzung lässt allerdings nichts Gutes erahnen. Zudem steht Eric Smith nicht zur Verfügung.
In unserem St.-Pauli-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und alles Weitere aus dem Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.
Am Mittwoch gab die Deutsche Fußball-Liga (DFL) die exakten Ansetzungen der Spieltage 25 bis 27 bekannt. Für den FC St. Pauli ergeben sich daraus folgende Termine:
Und als ob das nicht schon genug wäre: Im Viertelfinale des DFB-Pokals bei Bayer Leverkusen müssen die Hamburger nicht nur auf Hauke Wahl (31), sondern auch auf Eric Smith (29) verzichten. Der Schwede verletzte sich am Samstag im Bundesliga-Spiel in Augsburg und konnte nicht rechtzeitig fitgemeldet werden.
Deshalb nahm Trainer Alexander Blessin (52) erhebliche Umstellungen in der Startelf vor. James Sands (25) rückt ins Zentrum der Abwehr, während der neue Spieler Mathias Rasmussen (28) seine Position im Mittelfeld übernimmt.
Ein schlechtes Omen? Florian Badstübner (35) wurde als Schiedsrichter für das Pokalspiel am Dienstagabend (20:45 Uhr) bei Bayer 04 Leverkusen angesetzt.
Unter seiner Leitung konnten die Kiezkicker bislang nur eines von neun Spielen gewinnen. Zuletzt pfiff er die Hamburger in der Vorsaison bei der 2:3-Niederlage in München.
Die Bilanz der Werkself unter Badstübners Leitung fällt hingegen etwas positiver aus: Zwei von vier Partien wurden gewonnen. Sein letzter Einsatz bei Leverkusen datiert ebenfalls aus der vergangenen Saison, als es ein 2:2 gegen Werder Bremen gab.
Oladapo Afolayan (28) verließ den FC St. Pauli bereits in der Wintertransferperiode. Da er sich nicht persönlich von den Fans verabschieden konnte, veröffentlichte er einen emotionalen Beitrag auf Instagram.
„Drei Jahre lang war Hamburg mein Zuhause, und ich und meine Frau haben uns hier willkommen und geliebt gefühlt. Wir haben gemeinsam unvergessliche Momente erlebt und Großartiges geschafft“, dankte der 28-Jährige den Anhängern. Es falle ihm schwer, diese Worte zu schreiben, gestand er offen.
„Ihr habt mir geholfen, einige meiner Träume zu verwirklichen, darunter einen Meistertitel zu gewinnen und in der Bundesliga zu spielen. Es war eine Ehre, das Trikot zu tragen und für Euch alle aufzulaufen.“
Zum Abschluss bedankte sich der Offensivspieler bei einigen Wegbegleitern während seiner Zeit am Millerntor, darunter auch Ex-Trainer Fabian Hürzeler (32). Auffällig war, dass Alexander Blessin nicht erwähnt wurde.
Für Oladapo Afolayan (28) ist das Kapitel FC St. Pauli beendet – der Offensivspieler wechselte zu den Blackburn Rovers. Obwohl er bei Trainer Alexander Blessin in Ungnade gefallen war, fand dieser zum Abschied keine schlechten Worte über den Engländer.
„Dapo ist ein absolut verdienter Spieler für St. Pauli und wird immer mit der Aufstiegssaison in Verbindung gebracht, in der er sehr viel geleistet hat“, betonte der 52-Jährige.
Dass sich die Wege nun trennen, sei jedoch die beste Lösung für alle Beteiligten. „Wie es gelaufen ist, war nicht optimal, aber das gehört eben zum Fußball dazu“, erläuterte Blessin.
Fin Stevens (23) und Oladapo Afolayan (28) werden wohl nicht länger Teamkollegen bleiben. Wie Football League World berichtet, scheint ein Transfer des Rechtsverteidigers zu den Blackburn Rovers geplatzt zu sein.
Trotzdem steht Stevens vor einer Rückkehr zu seinem früheren Klub Oxford United, der großes Interesse zeigt.
Allerdings drängt die Zeit für den Zweitligisten, der aktuell gegen den Abstieg kämpft.
Wie Afolayan könnte auch Fin Stevens demnächst wechseln. Der Rechtsverteidiger hat bei St. Pauli keine Perspektive mehr und könnte – ähnlich wie sein Teamkollege – zu den abstiegsbedrohten Blackburn Rovers in der englischen Championship wechseln.
Football League World vermeldet, dass Ryan Alebiosu (24) kurz vor einem Wechsel zu Ajax Amsterdam steht. Sollte dieser Transfer zustande kommen, wäre Stevens eine mögliche Alternative für Blackburn.
Bei den Kiezkickern hat der zweifache walisische Nationalspieler keine Zukunft mehr. In eineinhalb Jahren wurde er lediglich zu zwei Pflichtspieleinsätzen herangezogen, in dieser Saison stand er zwar siebenmal im Kader, kam jedoch nicht zum Einsatz.
Keine Überraschung mehr: Oladapo Afolayan (28) verlässt den FC St. Pauli und schließt sich den Blackburn Rovers in der englischen zweiten Liga an.
Der Angreifer war vor fast genau drei Jahren nach Hamburg gekommen und entwickelte sich schnell zum Publikumsliebling. Insgesamt absolvierte er 93 Partien, in denen er 16 Treffer erzielte und sieben weitere vorbereitete.
Seinen größten Anteil leistete er beim Aufstieg. Besonders unvergessen bleibt sein Doppelpack im vorletzten Spiel gegen den VfL Osnabrück. Schon in der vergangenen Spielzeit zeichnete sich ab, dass seine Qualität weniger gefragt war; er wurde vielfach nur als Joker eingesetzt.
Nach dem letzten Spieltag äußerte er öffentlich Kritik an Trainer Alexander Blessin (52) und dessen Spielstil – der Anfang vom Ende seiner Zeit bei St. Pauli. In der laufenden Saison kam er kaum noch zum Einsatz und schaffte es zuletzt nicht einmal in den Kader.
Seit Samstag gehört Taichi Hara (26) zum FC St. Pauli. Dem Japaner wird sicherlich nicht entgangen sein, wo bei den Kiezkickern derzeit der Schuh drückt – vor allem in der mangelhaften Chancenverwertung im Angriff.
Dementsprechend könnte der Neuzugang schnell gebraucht werden. Bereits am Samstag absolvierte er eine Trainingseinheit mit dem Athletiktrainer, am Sonntag folgte das Training mit der zweiten Mannschaft.
„Am Montag starten wir schon die Vorbereitung auf Leverkusen. Ich kann mir gut vorstellen, dass er im Kader steht“, so Trainer Alexander Blessin (52), der Hara zumindest eine Berücksichtigung für das Pokalspiel in Aussicht stellte.
„Mit seiner Körpergröße und seinem Spielstil kann er uns definitiv weiterhelfen“, zeigte sich Blessin überzeugt. Und zwar lieber früher als später.
Die Personalie Oladapo Afolayan (28) steht beim FC St. Pauli vor dem Abschluss. Nach der Verpflichtung von Taichi Hara (26) scheint der Engländer keine Rolle mehr zu spielen, doch nun könnte sich Bewegung ergeben.
Aus England gibt es Berichte, dass die Blackburn Rovers, aktuell in der Championship, starkes Interesse zeigen. St. Pauli dürfte einem Wechsel bei einem passenden Angebot keine Steine in den Weg legen.
Beim Auswärtsspiel in Augsburg stand Afolayan erneut nicht im Kader.
Der FC St. Pauli muss beim Auswärtsspiel in Augsburg auf zwei Verteidiger verzichten: Adam Dzwigala (30) fällt mit einem grippalen Infekt aus, ähnlich ergeht es Hauke Wahl (31).
Wahl verließ angeschlagen die Partie gegen RB Leipzig am Dienstag und konnte nicht rechtzeitig fit werden.
Ein schlechtes Zeichen? Schiedsrichter Sascha Stegemann (41) wird am Samstag (15:30 Uhr) die Begegnung FC Augsburg gegen FC St. Pauli leiten.
Unter seiner Leitung holten die Kiezkicker in 13 Spielen lediglich drei Siege, dazu zwei Unentschieden und acht Niederlagen. In dieser Spielzeit pfiff er St. Pauli bereits einmal – beim 0:2 gegen den VfB Stuttgart am vierten Spieltag.
Mut macht jedoch die schwache Bilanz des FCA unter Stegemann: Der Klub aus der Fuggerstadt gewann lediglich fünf von 26 Partien, zwölfmal ging man als Verlierer vom Platz.
Tomoya Ando (27) startete beim FC St. Pauli vielversprechend. Gegen Borussia Dortmund spielte er 45 Minuten, gegen RB Leipzig sogar durchgehend 90 Minuten. Gegen Ende des Nachholspiels zeigte sich jedoch leichte Erschöpfung.
„Er hat eine herausragende Leistung gezeigt“, lobte Trainer Alexander Blessin (52) den Japaner. „Mit seiner Qualität, Ruhe und Zweikampfstärke hat er die volle Spielzeit bravourös gemeistert.“ Nach dem Spiel habe Ando allerdings leichte Beschwerden gehabt, doch am Donnerstag wirkte es schon besser.
Dass Ando so schnell Fuß fasste, überraschte etwas. „Er hatte drei Wochen Pause und ist seit drei Wochen wieder voll im Training“, erklärte Blessin. Da Adam Dzwigala (30) nach Gelbsperre zurückkehrt, bleibt abzuwarten, ob Ando erneut eine Chance erhält. „Wir müssen abwägen, ob wir ein Verletzungsrisiko eingehen wollen. Aktuell sieht es aber nicht danach aus.“
Es ist überraschend, dass Jackson Irvine (32) derzeit für St. Pauli spielt. Nachdem der Australier nach Problemen mit seinem operierten linken Fuß eigentlich länger ausfallen sollte, stand er in den letzten beiden Spielen auf dem Platz.
„Es ist immer schmerzbedingt, wie er das schafft. Wir kontrollieren das jede Woche neu“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52). Wie lange Irvine noch spielen kann, ist ungewiss.
„Es hängt davon ab, wie gut er den Schmerz unterdrücken kann“, so Blessin weiter. „Ob das 400er oder 800er Ibuprofen sind, wollen wir nicht überstrapazieren.“
Vielmehr setze man auf die Zeit und eine Besserung. „Ich bin froh, dass er so durchhält. Großes Lob an ihn, dass er trotz Schmerzen dabei sein und der Mannschaft helfen möchte. Er ist unser Kapitän und es ist wichtig, ihn in der Kabine und auf der Bank zu haben“, unterstrich der Coach Irvines Bedeutung.
Mit Joel Chima Fujita (23) und Tomoya Ando (27) hat St. Pauli bereits zwei japanische Spieler im Kader, außerdem ist Zeugwart Kenta Kambara aus Japan. Demnächst könnte mit Taichi Hara (26) ein weiterer Spieler aus dem Land der aufgehenden Sonne hinzukommen.
„Das sind einfach tolle Charaktere und hervorragende Jungs mit einer starken Mentalität“, lobte Trainer Alexander Blessin (52). Schon vor seiner Zeit bei St. Pauli habe er mit zwei Japanern zusammengearbeitet. „Was ich an ihnen schätze: Sie setzen sehr schnell um, was von ihnen verlangt wird, weil sie eine hohe Arbeitsmoral besitzen.“
Zur Personalie Hara wollte sich Blessin nicht zu sehr festlegen: „Wer weiß, was da noch passiert.“
Im Nachholspiel gegen RB Leipzig zeigte der FC St. Pauli eine starke Leistung und legte insgesamt rund 128 Kilometer zurück. Einige Spieler klagten anschließend über kleinere Beschwerden, ein Ausfall droht jedoch nicht.
„Ich gehe davon aus, dass niemand ausfällt“, stellte Trainer Alexander Blessin (52) klar. Am Mittwoch hätten sich einige Spieler unwohl gefühlt, am nächsten Tag sei die Lage jedoch wieder besser gewesen.
Somit wird für das Spiel in Augsburg vermutlich derselbe Kader wie gegen Leipzig zur Verfügung stehen, allerdings mit einer Veränderung: Adam Dzwigala kehrt nach seiner Gelbsperre zurück, dafür muss wohl Jannik Robatsch (21) weichen.
Weiterhin fehlen verletzungsbedingt David Nemeth (24), Connor Metcalfe (26) und Andréas Hountondji (23).
Tomoya Ando (27) legte gegen RB Leipzig ein starkes Debüt als Startspieler für den FC St. Pauli hin. Dafür erhielt er Lob von Abwehrchef Hauke Wahl (31).
„Ein super Spiel“, sagte Wahl. Besonders in der ersten Halbzeit habe Ando viele Lösungen mit dem Ball gefunden. „Am Ende war er etwas müde, aber das ist verständlich“, fügte Wahl hinzu. Schließlich hatte Ando zuletzt im Dezember 90 Minuten gespielt.
Generell habe sich der Japaner gut bei den Kiezkickern eingelebt, trotz der sprachlichen Barrieren, was Wahl beeindruckt. „Er spricht kaum Deutsch, kommuniziert nur über Kenta. Das ist nicht einfach in einer fremden Stadt und einem fremden Land. Dafür habe ich großen Respekt.“
Zwischen den beiden Verteidigern habe es bislang wenig Worte gegeben. „Wir lächeln uns aber immer mal an. Er ist ein guter Typ“, so Wahl. „Ich habe mal einen Scherz über Kenta gemacht, da hat er sofort mitgelacht. Dabei hat er mich fast umarmt, ich hab komisch geguckt.“
Künftig könnten die beiden häufiger gemeinsam spielen; Ando ist mehr als nur eine Alternative in der Defensive der Kiezkicker.
Bisher hat St. Pauli mit Joel Chima Fujita (23) und Tomoya Ando (26) zwei Japaner verpflichtet. Nun könnte mit Taichi Hara (26) ein dritter folgen, wie übereinstimmende Medienberichte vermuten.
Kyoto Sanga, der derzeitige Verein des Stürmers, gab bereits bekannt, dass der 26-Jährige den Klub verlassen und zu einem ausländischen Verein wechseln möchte. Eine endgültige Entscheidung stehe aber noch aus.
Mit Hara, der 1,91 Meter groß ist, reagiert der FCSP auf die anhaltende Flaute im Angriff. Vorteil für Hamburg: Haras Vertrag läuft am 31. Januar aus, er wäre also ablösefrei zu haben.
Auch Danel Sinani (28) freute sich über einen Startelf-Einsatz gegen Leipzig. Nach einer Verletzungspause war es sein zweiter Einsatz in diesem Jahr. Im Stadtderby erhielt der Luxemburger ab der 65. Minute eine Chance von Trainer Blessin (52).
Der Coach zeigte sich zufrieden mit Sinanis Leistung, auch wenn der 28-Jährige einige Entscheidungen in Zukunft besser überdenken sollte. Darin waren sich Spieler und Trainer einig.
„Ich ärgere mich selbst über zwei verschenkte Bälle und meine Fehlentscheidungen“, reflektierte Sinani nach dem 1:1-Remis. Blessin bewertete seinen Auftritt aus zwei Perspektiven.
„In dieser Schwächephase hat er weniger Bälle gehalten und die Pässe nicht optimal gespielt. Was uns am Anfang aber sehr geholfen hat, war seine Ballsicherheit, dass er seinen Körper dazwischen gebracht hat, sich geschickt angestellt hat und dann eine Lösung fand – auch im Offensivspiel, wenn er den Pass nach vorne suchte. Das hat er meiner Meinung nach gut gemacht.“
Manolis Saliakas (29) musste lange auf seinen Einsatz warten. Er hatte ihn nicht nur verdient, sondern sich auch hart dafür gearbeitet, bestätigte Alexander Blessin nach dem 1:1 gegen RB Leipzig.
„Er hat nie den Kopf hängen lassen, deshalb hatte er es jetzt verdient“, sagte der Trainer nach Abpfiff. Der Grieche, der seit dem 1. November nicht mehr von Beginn an spielte, nutzte seine Chance gut und sorgte vor allem für wichtige Impulse auf der rechten Seite.
Dass Saliakas so lange pausieren musste, liege zum einen daran, dass Arkadiusz Pyrka (23) dort zuletzt gute Leistungen zeigte, zum anderen hatte Saliakas wegen Verletzungen zweimal die komplette Vorbereitung verpasst, was seine Rückkehr erschwerte.
Der FC St. Pauli sucht dringend Verstärkung für den Angriff. Laut dem argentinischen Sportjournalisten Uriel Lugt haben die Kiezkicker ein Auge auf Rodrigo Castillo (26) vom Club Lanús geworfen.
Der abstiegsgefährdete Klub aus Deutschland soll ein Leihangebot unterbreitet haben, das Lanús jedoch ablehnte. Ob der Argentinier, der erst im Sommer wechselte und in dieser Saison sieben Tore in 16 Spielen erzielte, eine sofortige Verstärkung wäre, bleibt fraglich. Schließlich wäre es seine erste Station außerhalb Argentiniens.
„Das Transferfenster ist ja noch offen“, schmunzelte St.-Pauli-Trainer Alexander Blessin (52) bei der Pressekonferenz vor dem Nachholspiel gegen RB Leipzig. Heißt das, dass Verstärkung für den Angriff geplant ist?
Zuletzt holte man Mathias Rasmussen (28) für das zentrale Mittelfeld und Tomoya Ando (27) für die Abwehr. Man habe viele Ausfälle auf verschiedenen Positionen gehabt und dadurch mehr Flexibilität gewonnen.
Ob Sportchef Andreas Bornemann (54) derzeit auch mit einem neuen Stürmer verhandle, wollte Blessin nicht bestätigen, ließ aber durchblicken, dass dies sehr wahrscheinlich sei.
Für Scott Banks endet die Zeit beim englischen Drittligisten FC Blackpool. Der 24-Jährige wird künftig beim Ligakonkurrenten Barnsley FC spielen, um dort weitere Spielpraxis zu sammeln.
Banks war im Sommer 2025 auf Leihbasis zu Blackpool gewechselt und absolvierte 14 Einsätze, in denen ihm ein Tor gelang.
Der Schotte war im August 2023 zunächst auf Leihbasis zum FC St. Pauli gekommen und im Sommer 2024 fest von Crystal Palace verpflichtet worden. Für die Kiezkicker bestritt Banks bisher 16 Spiele.
Der FC St. Pauli träumte lange von der Rückkehr von Morgan Guilavogui (27), doch der Franzose entschied sich für einen Wechsel in die amerikanische MLS. Wie das Abendblatt berichtet, unterschrieb der 27-Jährige bei Real Salt Lake City einen Vertrag bis 2029.
Der US-Klub soll eine Ablösesumme von sechs Millionen Euro plus Boni geboten haben – eine Summe, die St. Pauli nicht aufbringen konnte.
Sportchef Andreas Bornemann (54) wird sich daher anderweitig nach Verstärkung für den Angriff umsehen müssen.
St. Paulis Sprinter Ricky-Jade Jones (23) erzielte im Derby gegen den HSV mit 36,46 km/h einen neuen Saisonrekord. Kein Spieler war in dieser Spielzeit schneller unterwegs.
Der Rekord wurde nach einer eigenen Ecke aufgestellt, als Jones im folgenden HSV-Konter zurückeilte und eine Flanke im eigenen Strafraum per Kopf klärte.
Für das Nachholspiel gegen RB Leipzig am Dienstag muss St. Pauli auf Adam Dzwigala (30) verzichten. Der Pole erhielt im Derby gegen den HSV seine fünfte Gelbe Karte. Trainer Alexander Blessin (52) hat zwei Alternativen.
Zum einen könnte Winterneuzugang Tomoya Ando (27) sein Startelf-Debüt geben. Gegen den BVB zeigte der Japaner bereits gute Ansätze. Andererseits könnte Eric Smith (29) wieder ins Abwehrzentrum rücken, sodass Hauke Wahl (31) auf seine gewohnte Position rechts in der Dreierkette zurückkehrt. Nach der Verpflichtung von Mathias Rasmussen (28) gilt diese Variante als wahrscheinlichste.
Blessin wollte nach dem Derby jedoch noch keine genauen Angaben machen.
Nach dem Rauswurf von Dino Toppmöller (45) sucht Eintracht Frankfurt nach einem neuen Trainer. Laut Bild stehen neben Favorit Marco Rose (49) auch Sandro Schwarz (47), Tobias Strobl (38) und Alexander Blessin (52) auf der Liste der Hessen.
Der aktuelle St.-Pauli-Coach hatte Eintracht vor zwei Jahren im Achtelfinale der Conference League mit Union Saint-Gilloise vor erhebliche Probleme gestellt und sich durchgesetzt. Das scheint Eindruck hinterlassen zu haben. Ob sich an dem Gerücht tatsächlich etwas bewahrheitet, bleibt abzuwarten.
Gute Nachrichten für St. Pauli: Kapitän Jackson Irvine (32) könnte beim Stadtderby gegen den HSV am Freitag wieder im Kader stehen, verkündete Trainer Alexander Blessin (52) auf der Pressekonferenz am Mittwoch.
Der Australier befinde sich zwar noch in der Testphase, doch die Belastungstests seien gut verlaufen. Man müsse jedoch genau beobachten, wie Irvines Körper in den kommenden Tagen und Wochen reagiere. Gerade bei einem Highlight-Spiel sei der Kapitän in der Kabine und auf der Bank enorm wichtig.
Auch Danel Sinani (28) könnte zurückkehren, während bei Connor Metcalfe (26) noch größere Fragezeichen bestehen, so Blessin.
Schiedsrichterchef Knut Kircher (56) äußerte sich auf einem Pressegespräch zu zwei umstrittenen Entscheidungen vom letzten Spieltag, darunter das harte Foul von Nico Schlotterbeck (26) an Arkadiusz Pyrka (23).
Der BVB-Profi erhielt während der Partie nur Gelb – sehr zum Ärger von Trainer Alexander Blessin (52). „Wie Schlotterbeck da reingeht: Er spielt den Ball nicht, tritt knöchelhoch – normalerweise bricht man sich da den Fuß. Da ist nach einer Viertelstunde eigentlich Rot fällig.“
Kircher erklärte, er sei froh, dass beide Szenen – auch das Foul von Leipzigs Nicolas Seiwald an Bayern-Profi Leon Goretzka – einheitlich beurteilt wurden, hätte sich aber eine härtere Strafe gewünscht.
„Mir wäre es lieber gewesen, wenn wir einheitlich richtig entschieden hätten“, gab er zu und sprach sich für eine Rote Karte und den Eingriff des VAR aus.
Vor dem Derby gegen den HSV wurde Hauke Wahl (31) zu Ricky-Jade Jones (23) befragt und wie die Mannschaft ihn unterstützen musste. Die Antwort fiel klar aus.
„Klar war Ricky enttäuscht, das ist normal, wenn man denkt, man trägt Schuld“, erklärte Wahl. „Aber das ist Quatsch, es ist nicht seine Schuld.“ Fußball sei eben ein Sport mit Fehlern, betonte der Abwehrspieler. „Das haben wir ihm auch mehrfach gesagt.“
Man gewinne und verliere gemeinsam, stellte Wahl klar. „Natürlich tat er einem leid, er war auch geknickt. Aber er hat viel Rückhalt von uns bekommen.“
St. Paulis Kapitän Jackson Irvine nahm am Dienstag überraschend am Training teil. Der Australier machte bei Pass- und Spielübungen mit, verließ den Platz jedoch nach etwa 45 Minuten wieder.
Weiterhin fehlten Ben Voll und Connor Metcalfe, Danel Sinani trainierte nur eingeschränkt mit.
Nach rund einer Stunde wurde Tomoya Ando eingewechselt und feierte somit sein Pflichtspieldebüt. Dennoch ärgerte er sich über die unglückliche 2:3-Niederlage.
„Es war eine besondere Atmosphäre und ich freue mich über meinen ersten Einsatz“, sagte er nach dem Spiel. „Leider haben wir verloren.“
Er richtete den Blick bereits nach vorne: „Nächste Woche steht das Derby an. Wir wollen das Spiel gewinnen, egal wie.“
Vor dem Spiel beim BVB äußerte sich Eric Smith (29) im Sky-Interview zur Lage beim FC St. Pauli: „Wir müssen ehrlich zu uns sein und jeden Tag hart arbeiten, um aus dieser Situation herauszukommen.“
Hoffnung macht ihm, dass sich die Kiezkicker in der vergangenen Saison in einer ähnlichen Lage befanden.
Gutes Zeichen? Harms Osmers (40) wird am Samstag das Spiel FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund leiten. Unter seiner Leitung trafen die Kiezkicker bereits einmal auf den BVB – mit dem besseren Ende für St. Pauli.
Im Jahr 2022 standen sich beide Teams im DFB-Pokal-Achtelfinale im leeren Millerntor-Stadion gegenüber. Der damalige Zweitligist setzte sich durch Tore von Etienne Amenyido und einem Eigentor von Axel Witsel mit 2:1 durch. Der Ehrentreffer von Erling Haaland reichte dem BVB nicht.
Eine Wiederholung dieses Erfolgs wäre für die Kiezkicker sicherlich willkommen.
Der erneute Ausfall von Kapitän Jackson Irvine (32) trifft die Mannschaft schwer. Noch ist unklar, wie es mit dem Australier weitergeht. „Das wird sich in der nächsten Woche oder den kommenden zehn Tagen zeigen“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52) am Donnerstag.
Eine weitere Operation wird in Erwägung gezogen. Zunächst erfolgen nahezu tägliche MRT-Untersuchungen am verletzten Knöchel, zudem gibt es Gespräche mit dem behandelnden Arzt. Blessin wollte keine Prognose abgeben. „Das ist schwierig für mich als Außenstehenden.“
Eine weitere Operation würde vermutlich das Saisonende für Irvine bedeuten – und damit auch das Ende seiner WM-Teilnahme. Nach der ersten OP dauerte es sechs Monate, bis er wieder auf dem Platz stand.
Die späte Niederlage beim VfL Wolfsburg hat Spuren bei den Spielern hinterlassen. „Es tut sehr weh, aber wir kennen diese Situation bereits aus dieser Saison. Ich will nicht sagen, dass wir es gewohnt sind, aber es nervt uns“, sagte Kapitän Eric Smith (29) nach dem Spiel.
„Es ist nicht das erste Mal. Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gesagt habe, aber wir müssen aus unseren Fehlern lernen“, zeigte sich der Schwede frustriert. St. Pauli schien die zweite Hälfte unter Kontrolle zu haben, kassierte jedoch kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer.
„Uns wird gesagt, was wir tun sollen, aber wir setzen es nicht um“, ärgerte sich Smith weiter. „Wir wissen, dass wir nicht die besten Einzelspieler in der Liga sind. Umso wichtiger ist es, dass wir uns gegenseitig helfen – das tun wir aber nicht ausreichend.“
Nach der Niederlage wollte Alexander Blessin (52) nicht über den von Hauke Wahl (31) verursachten Handelfmeter sprechen – erst recht nicht über das Verhalten von Wolfsburg-Trainer Daniel Bauer (43), der vehement den VAR forderte.
Stattdessen ergriff Sky-Experte Didi Hamann (52) das Wort und kritisierte den VfL-Coach scharf. „Die Reaktion von Daniel Bauer ist eine Frechheit, eine Unsportlichkeit, die geahndet werden sollte“, forderte der ehemalige Profi. „Solche Reaktionen kennen wir sonst nur aus fernen Ländern. Er ist noch nicht lange Cheftrainer in der Bundesliga, aber so etwas sollte er unterlassen.“
Schiedsrichter Frank Willenborg (46) hatte erst auf Anweisung des VAR die Bilder überprüft und den Elfmeter gegeben. Zuvor hatte er das Spiel ohne Pfiff weiterlaufen lassen.
Während des Spiels FC St. Pauli gegen VfL Wolfsburg herrschte ab etwa der 60. Minute eine bedrückende Stille in der Volkswagen-Arena.
Offenbar war es zu einem medizinischen Notfall im Stadion gekommen, woraufhin beide Fanlager ihren Support einstellten. In der 72. Minute klatschten die Zuschauer kurz Beifall, anschließend setzten die Gesänge wieder ein.
Der Stadionsprecher informierte wenig später, dass die betroffene Person versorgt und stabil sei.
Endlich startet der FC St. Pauli wieder in den Spielbetrieb. Für Kapitän Eric Smith (28) war die Pause sogar noch etwas länger. „Es fühlt sich sehr lang an, weil ich vor Weihnachten auch noch gesperrt war“, sagte der Schwede kurz vor dem Spiel im Sky-Interview.
Angesichts der schwierigen Ausgangslage begann die Mannschaft früh mit der Vorbereitung. „Wir wollen uns in allen Bereichen verbessern“, erklärte Smith. Auf Jackson Irvine, der verletzt fehlt, muss St. Pauli verzichten. „Das ist ein harter Schlag, aber wir geben unser Bestes. Für jedes Team ist es schwer, wenn der Kapitän fehlt“, betonte Smith, der mit drei Punkten ins neue Fußballjahr 2026 starten will.
Schlechte Nachrichten für Jackson Irvine (32)! Wie der Verein am Dienstagnachmittag mitteilte, fällt der Kapitän erneut aus. Probleme am linken Fuß machen ihm zu schaffen.
Im April letzten Jahres hatte sich der Australier wegen einer knöchernen Stressreaktion am Fuß einer Operation unterzogen. Erst im Oktober hatte er sein Comeback gefeiert und seine Bedeutung für St. Pauli unterstrichen.
Trainer Alexander Blessin (52) muss nun auf den erneuten Ausfall reagieren.
Ein gutes Zeichen? Schiedsrichter Frank Willenborg (46) wird am Mittwochabend (18:30 Uhr) die Partie des FC St. Pauli beim VfL Wolfsburg leiten. Für die Hamburger ist das eine positive Nachricht.
Unter der Leitung des Realschullehrers aus Osnabrück gewann St. Pauli zwölf von 22 Spielen, darunter die letzten drei alle in der Aufstiegssaison 2023/24. Sieben Partien wurden verloren. Willenborg pfiff St. Pauli häufiger als Bayer Leverkusen, für die er ebenfalls oft angesetzt war – die Kiezkicker feierten dabei mehr Siege.
Bei Wolfsburg gewann man fünf der acht Begegnungen unter Willenborg, die anderen drei wurden verloren.
Assistiert wird er von Robert Wessel (40) und Eric Müller (35). Der VAR-Einsatz obliegt Sören Storks (37).
Der FC St. Pauli leiht Erik Ahlstrand bis Saisonende an den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo aus. Im Sommer besitzt der Klub eine Kaufoption.
Ahlstrand kam bei den Kiezkickern kaum zum Zug, obwohl ihm gute Fortschritte bescheinigt wurden, wie Sportchef Andreas Bornemann (56) bestätigte. Hauptgrund sei die starke Konkurrenz.
In zwei Jahren stand der Schwede nur sechsmal für die Profis auf dem Platz (insgesamt 41 Minuten), zeigte dafür aber gute Leistungen in der Regionalliga Nord bei der U23. Nun erhält er die Chance, sich zumindest bis Saisonende auf höherem Niveau zu beweisen.
Die Aussichten sind ungewiss: Wegen des wechselhaften Wetters ist noch offen, ob das Heimspiel des FC St. Pauli gegen RB Leipzig am Samstag (15:30 Uhr) stattfinden kann.
Der Verein teilte am Donnerstag mit, dass die Entwicklung der Wetterlage abgewartet werden müsse, um eine finale Entscheidung zu treffen.
„Alle Verantwortlichen arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien, sind in ständigem Austausch mit Experten, Behörden, der DFL, Dienstleistern und vielen anderen Beteiligten“, erklärte ein Sprecher. Ob das Spiel stattfindet, sei noch unklar.
Keine guten Erinnerungen hat St. Pauli an Schiedsrichter Florian Exner (35), der am Samstag (15:30 Uhr) das Spiel gegen RB Leipzig leiten wird.
Sein Debüt als Referee feierte der gelernte Jurist aus Münster mit einem 3:2-Sieg im damaligen Topspiel gegen Greuther Fürth. Nach seinem zweiten Einsatz gab es jedoch viel Diskussionsbedarf.
Exner leitete in der vergangenen Saison das Gastspiel des VfB Stuttgart am Millerntor, das mit 0:1 verloren ging. Dabei stellte er zunächst Siebe Van der Heyden (27) vom Platz und zeigte kurz vor Schluss Nikola Vasilj (30) binnen weniger Sekunden die Gelb-Rote Karte. Der Torwart musste von seinen Mitspielern zurückgehalten werden, sonst wäre es wohl zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen.
Bei St. Pauli wurde Erik Ahlstrand (24) bislang kaum eingesetzt, auch sein gutes Testspiel gegen Werder Bremen wird daran vermutlich wenig ändern.
Sportchef Andreas Bornemann (54) äußerte sich zufrieden über die Entwicklung des Schweden, gab aber zu, dass man einem Wechsel unter bestimmten Umständen nicht im Weg stehen würde.
Jetzt scheint es so weit: Laut der schwedischen Zeitung Expressen steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zum niederländischen Erstligisten Heracles Almelo.
Bisher kam der 24-Jährige nur auf fünf Kurzeinsätze in der Bundesliga sowie einen im DFB-Pokal.
Der FC St. Pauli reagierte auf die Verletzung von Simon Spari (23) und verpflichtete mit Emil Gazdov (22) einen weiteren Torwart. Der Keeper wurde vom CF Montréal bis zum Saisonende ausgeliehen und St. Pauli sicherte sich eine Kaufoption.
„Emil ist sehr dynamisch und explosiv in seinen Bewegungen, strahlt Ruhe und Souveränität aus. Er antizipiert gut lange Bälle und traut sich, das Tor auch für Defensivaktionen zu verlassen. Im Spielaufbau agiert er ruhig und abgeklärt“, freute sich Trainer Alexander Blessin (52) über den zweiten Winter-Neuzugang.
Gazdov besitzt die kanadische und bulgarische Staatsbürgerschaft, wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet und spielte dann für Pacific FC. Von Oktober 2020 bis Februar 2022 hütete er das Tor der U19 des 1. FC Nürnberg, bevor er nach Kanada zurückkehrte und sich 2025 Montréal anschloss. Zuletzt war er ein halbes Jahr an Valour FC ausgeliehen.
Gazdov sagte zu seinem Wechsel: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim FC St. Pauli. Die Zeit in Hamburg möchte ich nutzen, um mich fußballerisch weiterzuentwickeln und möglichst viele Erfahrungen bei einem Bundesligateam zu sammeln.“
Die Entscheidung ist gefallen: Das Testspiel gegen Werder Bremen (15:30 Uhr) wird vor Zuschauern stattfinden. Der Verein bietet jedoch eine Alternative für Fans, die wegen der Wetterbedingungen oder anderer Gründe nicht kommen können.
Diese können ihre Tickets bis 13:30 Uhr auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal zum Verkauf anbieten – sie werden entweder von anderen Fans übernommen oder erstattet.
Auch ein späteres Einstellen sei möglich. Außerdem denkt der Klub über ein Gratisticket für ein anderes Testspiel nach.
Bitterer Start ins neue Jahr für Andreas Hountondji (23): Der Stürmer fällt wegen eines Haarrisses am linken Sprunggelenk vorerst aus.
Das teilte der FC St. Pauli am Freitagmorgen mit. Die Verletzung hatte sich der 23-Jährige im letzten Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 21. Dezember zugezogen. Die Diagnose wurde vor Weihnachten gestellt und inzwischen durch weitere Untersuchungen bestätigt.
1. Bundesliga Tabelle
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation um den Klassenerhalt gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.