DFB-Pokal: Finale soll auch weiterhin in Berlin stattfinden
Von Thomas Flehmer
Berlin – Ein DFB-Pokalfinale außerhalb des Berliner Olympiastadions ist kaum vorstellbar, und dies wird voraussichtlich auch in den kommenden Jahren so bleiben.
Das Finale soll demnach mindestens bis zum Jahr 2030 in der Hauptstadt ausgetragen werden.
Am 5. Februar werden DFB-Präsident Bernd Neuendorf (65), Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (53, CDU), Innensenatorin Iris Spranger (64, SPD) sowie Timo Rohwedder, Geschäftsführer der Olympiastadion GmbH, entsprechende Verträge unterzeichnen, teilte die Senatsverwaltung für Inneres und Sport mit. Zuvor hatte darüber bereits „t-online“ berichtet.
Ursprünglich war geplant, die Verhandlungen über die DFB-Rahmenvereinbarung für die Jahre 2026 bis 2030 bereits Ende letzten Jahres abzuschließen.
Aufgrund der teilweise chaotischen Zustände beim Finale 2025 forderte der DFB jedoch vom Stadtbetreiber des Stadions, die Sicherheitsmaßnahmen beim Einlass zu verbessern. Dies führte zu Verzögerungen bei der Einigung.
Die Verhandlungen zwischen dem DFB und der Stadt Berlin gestalteten sich konstruktiv. Das Endspiel zählt zu den sportlichen Höhepunkten der Hauptstadt und wird seit 1985 jährlich im Olympiastadion ausgetragen.