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Schwere Rückschlag: So lange fällt Herthas Leistungsträger im Kampf um den Aufstieg aus

Berlin – Die Sorge war groß, als Deyovaisio Zeefuik (27) beim 3:0-Erfolg in Elversberg bereits nach 16 Minuten das Spielfeld verlassen musste. Mittlerweile scheinen sich die schlimmsten Befürchtungen zu bestätigen.

Hertha-Trainer Stefan Leitl (48) gab vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den SC Freiburg bekannt, dass Zeefuik aufgrund einer Knieverletzung mehrere Wochen nicht einsatzfähig sein werde, ohne jedoch einen genauen Zeitraum zu nennen.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hat eine MRT-Untersuchung nun eine Bänderverletzung ergeben, die den Verteidiger bei idealem Heilungsverlauf etwa sechs Wochen außer Gefecht setzen könnte.

Mit der anschließenden Rehabilitationsphase kann „Deyo“ somit voraussichtlich rund zwei Monate fehlen und steht den Blau-Weißen erst im Saisonfinale wieder zur Verfügung. Aus Hertha-Sicht bleibt zu hoffen, dass zu diesem Zeitpunkt der Aufstieg noch möglich ist.

Im Pokalspiel sprang Julian Eitschberger (21) für seinen verletzten Kollegen ein, musste jedoch in der Verlängerung wegen starker Krämpfe selbst ausgewechselt werden – eine schlechte Ausgangslage für den Einsatz im Heimspiel am Samstag (13 Uhr/Sky) gegen Hannover 96.

Die Verletzung zog sich Zeefuik bei einem Zweikampf nahe der gegnerischen Eckfahne zu und musste früh vom Feld genommen werden.

Ohne ihren kämpferischen Vorreiter schieden die Berliner unter der Woche zudem äußerst unglücklich mit 4:5 nach Elfmeterschießen gegen den SC Freiburg aus und verpassten den Halbfinaleinzug – wobei das Fehlen des 27-Jährigen nicht als alleiniger Grund hierfür gelten kann.

Fest steht allerdings, dass der „Alten Dame“ ohne ihn ein Stück von ihrer Aggressivität fehlt: Der Verteidiger zeigt regelmäßig viel Einsatz und setzt dadurch wichtige Impulse, auch wenn er dabei manchmal zu hart in den Zweikämpfen agiert und dafür gelbe Karten kassiert.

Genau diese Zweikampfstärke wird dem Hauptstadtklub nun im Aufstiegsrennen für längere Zeit fehlen – ausgerechnet in den richtungsweisenden Spielen gegen die direkten Konkurrenten aus Hannover sowie gegen den SC Paderborn.

Tabelle der 2. Bundesliga

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende ist Meister der zweiten Liga und steigt direkt in die 1. Bundesliga auf. Dasselbe gilt für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte hingegen muss in einer Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga antreten, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu klären.