„Ich habe intensiv gearbeitet“: Stalmach und sein erstes Jahr beim FCM
Magdeburg – Obwohl die Magdeburger am vergangenen Wochenende mit 1:2 gegen Hannover 96 verloren, gab es einen Hoffnungsschimmer am Himmel von Magdeburg. Insbesondere der defensive Mittelfeldspieler Dariusz Stalmach (20) überzeugte als Abräumer, Kämpfer und sogar als Vorlagengeber.
„Es war mein erstes Mal, dass ich zu Hause in der Startelf stand – das war etwas ganz Besonderes, worauf ich lange hingearbeitet habe“, erklärte der Pole nach dem öffentlichen Training bei einer Medienrunde. „Ich habe das Spiel sehr genossen“, fügte der 20-Jährige trotz der Niederlage hinzu.
Stalmach kann mit seiner Leistung durchaus zufrieden sein: Mit vier von sechs erfolgreichen Grätschen führte er diese Kategorie an, zudem lag seine Zweikampfquote bei starken 67 Prozent.
Sein Einsatz verlieh der Mannschaft viel Kampfgeist, und seine Fähigkeiten als Abräumer begeisterten die Zuschauer.
„Die Trainer haben mir die Möglichkeit gegeben, alles Weitere lag bei mir. Ich habe intensiv daran gearbeitet“, zeigte sich der 20-Jährige dankbar. Neben seinem kämpferischen Einsatz lieferte er auch die Vorlage zum einzigen Tor der Magdeburger.
„Natürlich wollte ich mehr Spielzeit bekommen, doch das war ein Prozess. Ich habe viel in der U23 an mir gearbeitet“, blickte Stalmach auf sein erstes Jahr beim 1. FC Magdeburg zurück. „Es war nicht leicht, die Spiele nur von der Seitenlinie aus zu verfolgen.“
Hilfreich war für ihn außerdem der Austausch: „Ich habe viel mit den Trainern sowie mit dem Sportdirektor gesprochen.“ Offensichtlich zahlten sich diese Gespräche aus, denn der Pole befindet sich weiterhin auf einem guten Weg: „Ich denke, ich habe mich weiterentwickelt und fühle mich sehr wohl“, sagte der Mittelfeldspieler selbstbewusst.
Für die bevorstehende Partie ist Stalmach voraussichtlich wieder in der Startelf vorgesehen. Die Bedeutung dieses Abstiegsduells gegen Fürth ist ihm und dem Team bewusst:
„Jeder muss hochmotiviert sein und auf dem Platz sein Bestes geben, damit wir selbstbewusst nach Fürth fahren und die drei Punkte mitnehmen.“