HSV-Blog: Daniel Elfadli durchlebt eine Halbzeit zum Vergessen
Hamburg – Endlich ein Befreiungsschlag! Nach zwei Heimniederlagen hat sich der HSV mit einem 2:1-Auswärtserfolg beim VfL Wolfsburg zurückgemeldet.
Durch diesen wichtigen Sieg machten die Rothosen einen bedeutenden Schritt in Richtung Klassenerhalt. Am kommenden Samstag um 18.30 Uhr gilt es, im Heimspiel gegen den ebenfalls aufgestiegenen 1. FC Köln weitere wertvolle Punkte einzufahren.
In unserem HSV-Blog findet Ihr alle aktuellen Meldungen rund um den Klub, Transfergerüchte und Neuigkeiten direkt aus dem Volksparkstadion.
Besonders erleichtert dürfte nach dem Erfolg in Wolfsburg HSV-Verteidiger Daniel Elfadli (28) gewesen sein, der in der Volkswagen Arena eine regelrechte Horrorunde hinter sich brachte.
Der Abwehrspieler, der diesmal den Vorzug vor Warmed Omari (25) erhielt, unterlief bereits in der 18. Minute ein folgenschwerer Fehlpass, bei dem er großes Glück hatte, dass die Gastgeber nicht zum Torabschluss kamen.
Nur zwei Minuten später wurde er endgültig zum Pechvogel, als er im Versuch zu klären den Wolfsburger Yannick Gerhardt (31) am Kopf traf. Dies führte zum fälligen Elfmeter, den Christian Eriksen (34) zur Führung der Hausherren sicher verwandelte.
Für dieses Foul sah Elfadli eine Gelbe Karte und stand kurz vor der Pause erneut kurz vor einer weiteren Verwarnung, die einen Platzverweis nach sich gezogen hätte. Nach einer deutlichen Ermahnung des Schiedsrichters Florian Exner (35) blieb Trainer Merlin Polzin (35) in der Halbzeit keine andere Wahl, als den Deutsch-Libyer vom Feld zu nehmen.
Die Verantwortung trägt Schiedsrichter Florian Exner (35), der die Bundesliga-Partie zwischen Wolfsburg und dem HSV leitete.
Bisher haben die Rothosen unter Exners Leitung fünf Spiele bestritten, mit einer erfreulichen Bilanz von drei Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage.
Bei den Wölfen sieht die Bilanz hingegen weniger gut aus: In drei Begegnungen mit Exner als Unparteiischem konnte nur ein Sieg eingefahren werden, die anderen beiden gingen verloren.
Ungewiss ist derzeit noch die Zukunft von Luka Vuskovic (19). Wird er beim HSV bleiben, um gemeinsam mit seinem Bruder Mario aufzulaufen? Ruft Tottenham ihn zurück? Oder wechselt er sogar zu einem ganz anderen Klub?
Nach Informationen von Sky ist Letzteres nicht ausgeschlossen. Demnach soll der FC Barcelona den kroatischen Innenverteidiger genau beobachten, da bei den Katalanen im Sommer eine Lücke in der Abwehr entstehen könnte.
Besonders interessant: Vuskovic wird vom gleichen Berater vertreten wie Barca-Coach Hansi Flick (61), nämlich Pini Zahavi (83).
Ein herber Rückschlag für den HSV: Bakery Jatta (27) wird in den kommenden Wochen fehlen.
Wie der Verein mitteilte, zog sich der gambische Flügelspieler am Mittwoch im Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen eine Verletzung am linken hinteren Oberschenkel zu. Bereits in der 29. Minute musste er ausgewechselt werden.
Jatta spielte unter Trainer Merlin Polzin (35) lange keine Rolle, kämpfte sich jedoch Ende 2025 zurück und stand seitdem in zehn von zwölf Partien auf dem Platz.
HSV-Anhänger sollten aufhorchen: Die DFL hat am Donnerstag die exakten Anstoßzeiten für die Spieltage 28 bis 30 bekanntgegeben. Der HSV wird dabei unter anderem im Nordderby gegen Werder Bremen zweimal samstags um 15.30 Uhr und einmal sonntags um 17.30 Uhr antreten müssen.
Hier die Übersicht der Partien:
Samstag, 4. April (15.30 Uhr): HSV gegen FC Augsburg
Sonntag, 12. April (17.30 Uhr): VfB Stuttgart gegen HSV
Samstag, 18. April (15.30 Uhr): Werder Bremen gegen HSV
Sören Storks (37) war der Schiedsrichter beim Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen am Mittwochabend.
Der aus Nordrhein-Westfalen stammende Unparteiische pfiff bereits vor einigen Monaten ein HSV-Spiel, das die Hamburger trotz Unterzahl in einer hitzigen Schlussphase spät für sich entscheiden konnten.
In der 81. Minute zeigte er Alexander Rössing-Lelesiit (19) die Gelb-Rote Karte, nachdem der Norweger im Zweikampf mit Stuttgart-Spieler Josha Vagnoman (25) zu hart eingestiegen war.
Bisher leitete Storks erst fünf Erst- und Zweitligaspiele mit Hamburger Beteiligung, wobei die Statistik klar zugunsten des HSV spricht: Nur einmal verlor der Klub unter seiner Leitung.
Besteht Grund zur Sorge für die HSV-Fans? Torhüter Daniel Heuer Fernandes (33) hat sich seit dem Aufstieg in die Bundesliga als einer der besten Keeper der Liga etabliert. Einzig die auslaufende Vertragslaufzeit im Sommer bereitet Unklarheit.
Der Schlussmann berichtete vor Kurzem, dass er sich in Gesprächen mit dem Verein über seine Zukunft befinde. Wie das „Hamburger Abendblatt“ nun meldet, hat der 33-Jährige im Zuge dessen seinen Berater gewechselt und sich im Guten von seiner bisherigen Agentur getrennt.
Der HSV zeigte sich über diese Entscheidung überrascht, was jedoch genau das für Heuer Fernandes' Zukunft bedeutet, bleibt offen. Möglicherweise möchte der Torwart dadurch seine Verhandlungsposition stärken oder auch Wechseloptionen ausloten.
Ein wichtiger Faktor für die solide HSV-Saison ist Fábio Vieira (25). Der Portugiese entwickelte sich nach seiner Leihe vom FC Arsenal zu einem Leistungsträger. Doch wie sieht es mit seiner Zukunft aus?
Laut SPORT BILD hat er sich zumindest bereits entschieden, im Sommer nicht nach London zurückzukehren. Bei den „Gunners“ konnte er sich nach seinem Wechsel 2023 nicht durchsetzen.
Vieira fühlt sich beim HSV und in Hamburg sehr wohl und kann sich grundsätzlich vorstellen, zu bleiben. Problematisch ist jedoch die finanzielle Seite: Die Kaufoption liegt bei über 20 Millionen Euro, was für die Rothosen zu hoch ist.
Die Verantwortlichen hoffen, die Ablösesumme senken zu können – vor allem, falls sich Vieira selbst für einen festen Wechsel ausspricht. Wie es ausgeht, bleibt offen.
Diagnose steht fest: HSV-Profi Nicolas Capaldo hat sich im Spiel gegen Leipzig eine Bauchmuskelverletzung zugezogen, wie eine MRT-Untersuchung am Montag im Athletikum am Volkspark ergab.
Der Argentinier wird den Rothosen laut Vereinsangaben „mehrere Wochen“ fehlen. Er musste gegen RB bereits nach etwa 20 Minuten ausgewechselt werden. Anfangs wurde noch von einer Adduktorenverletzung ausgegangen.
Erstmals seit langem waren nur wenige Gästefans im Volksparkstadion zu sehen. Zwar war das Stadion beim Spiel HSV gegen RB Leipzig mit 57.000 Zuschauern ausverkauft und rappelvoll, die mitgereisten Leipziger Anhänger hielten sich jedoch mit etwa 1.500 extrem in Grenzen.
Das sorgte für eine ungewöhnlich geringe Gästekulisse – sogar der Tabellenletzte 1. FC Heidenheim brachte mit knapp 2.100 Fans mehr mit.
Zum Vergleich: Beim torlosen Remis gegen SV Elversberg im März hatten nur rund 1.000 Gästefans den Weg ins Stadion gefunden.
Ein herber Rückschlag: Neben der Niederlage gegen Leipzig verlor der HSV am Sonntag auch noch zwei Verteidiger.
Miro Muheim (27) erhielt vom Schiedsrichter Bastian Dankert (45) seine fünfte Gelbe Karte und wird deshalb das Nachholspiel gegen Leverkusen verpassen. „Wir haben drei, vier Spieler, die als Ersatz infrage kommen“, sagte Trainer Merlin Polzin (35).
Außerdem gibt es Sorgen um Nicolas Capaldo (27): Er musste nach wenigen Minuten mit Schmerzen im Oberschenkel- und Adduktorenbereich ausgewechselt werden und wirkte sichtlich mitgenommen.
Polzin erklärte, dass sich der 27-Jährige bei einem Sprint eine Verletzung zugezogen habe und kündigte für Montag weitere Untersuchungen an. Ein Einsatz gegen Leverkusen erscheint fraglich, möglicherweise droht sogar eine längere Pause.
Im Volksparkstadion muss Schiedsrichter Bastian Dankert (45) einen kühlen Kopf bewahren – er leitet das Duell zwischen HSV und RB Leipzig.
Die Hamburger bestritten bisher 18 Partien unter Dankerts Leitung. Die Bilanz ist eher schlecht: sieben Siege, ein Unentschieden, aber zehn Niederlagen.
Leipzig hingegen absolvierte bislang 17 Spiele mit Dankert als Schiedsrichter und weist eine positive Bilanz auf: neun Siege, fünf Unentschieden und drei Niederlagen.
Gute Voraussetzungen für einen besonderen Abend im Volkspark: Beim Heimspiel gegen RB Leipzig am Sonntag kann der HSV nahezu in Bestbesetzung antreten.
Einzig die verletzten Albert Grönbaek (24) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) stehen laut Trainer Merlin Polzin (35) nicht zur Verfügung. Alle anderen Spieler seien „heiß und einsatzbereit“, so der Coach.
Auch Leistungsträger Albert Sambi Lokonga (26) kehrt nach seinem Außenbandriss im Sprunggelenk in den Kader zurück. Ob er tatsächlich spielen kann, wird sich spätestens rund eine Stunde vor Anpfiff entscheiden.
Positive Worte vom SC Freiburg-Profi Matthias Ginter (32) im Podcast „Copa TS“ über den HSV.
Ginter lobte zunächst die Entwicklung des VfB Stuttgart, der vor wenigen Jahren noch zweitklassig war und inzwischen DFB-Pokalsieger und Teilnehmer an der Champions League ist. Eine ähnliche Entwicklung traut er auch dem HSV zu.
„Klar, sie haben jetzt viel mit Leihspielern gearbeitet“, sagte er mit Blick auf Transfers von Luka Vuskovic (19), Fábio Vieira (25) und anderen. Auch wenn der HSV sie wahrscheinlich nicht alle halten kann, sieht Ginter gute Voraussetzungen.
„Sie sind nicht nur als Verein, sondern auch als Stadt und mit ihrem Stadion beeindruckend“, lobte der Nationalspieler und zeigte sich überzeugt, dass der HSV bald wieder in höheren Tabellenregionen anzutreffen sein werde.
Erfreuliche Nachrichten vom Training: Albert Sambi Lokonga (26) kehrt am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurück. Am Dienstag hatte er nach seinem Außenbandriss individuell mit Reha-Coach Sebastian Capel gearbeitet.
Trainer Merlin Polzin (35) erklärte: „Das Ziel ist, dass Sambi im Laufe der Woche wieder mittrainiert und eventuell am Wochenende schon im Kader steht. Bei Yussi achten wir angesichts der langen Trainingswoche und seiner Vorgeschichte genau auf die Belastung. Er wird ab morgen wieder mit der Mannschaft trainieren und am Wochenende zur Verfügung stehen.“
Yussuf Poulsen (31) reduzierte sein Training aus Belastungsgründen etwas, während Albert Grönbaek (24) weiter individuell an seinem Comeback arbeitet.
Daniel Heuer Fernandes (33) ist seit sechseinhalb Jahren beim HSV und hat sich trotz mancher Kritik immer wieder durchgesetzt. Dank seiner starken Leistungen steht der Aufsteiger nach 23 Spieltagen deutlich über dem Strich.
Experte Stefan Effenberg (57) brachte ihn sogar für die Nationalmannschaft ins Gespräch: „Er hat es sich verdient, dass er vielleicht als Ersatztorwart bei einer WM berücksichtigt wird“, sagte Effenberg im „Doppelpass“. „Ferro ist hundertprozentig loyal, auch in schwierigen Situationen, und würde sich perfekt einfügen.“
Effenberg sieht Heuer Fernandes als wichtigen Faktor für den HSV-Erfolg: „Er entscheidet Spiele, holt Punkte. Es spricht nichts dagegen, ihn als dritten Torwart mitzunehmen. Wer ist denn bei der Nationalmannschaft auf Position zwei und drei? Ich glaube, Ferro ist gar nicht so weit weg.“
Beim HSV werden diese Worte gerne gehört, doch seine starke Form weckt auch Begehrlichkeiten – vor allem, da sein Vertrag im Sommer endet. „Wir führen gute Gespräche. Ferro weiß, was er am HSV hat, und wir wissen, was wir an ihm haben. Er ist ein enormer Rückhalt“, sagte Sportdirektor Claus Costa (41).
Silvan Hefti (28) kam beim HSV nicht zum Zug, sucht sein Glück nun in der nordamerikanischen MLS bei D.C. United – und startete erfolgreich.
Zum Saisonauftakt stand Hefti in der Startelf und spielte durch. Sein Team gewann 1:0 gegen Philadelphia Union.
Auch Ex-Kapitän Sebastian Schonlau war beim 1:0-Erfolg der Vancouver Whitecaps erstmals seit August wieder im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.
Fábio Vieira (25) sorgt beim HSV immer wieder für den Unterschied. Ob er über den Sommer hinaus bleibt, ist dennoch offen.
Sportdirektor Claus Costa (41) äußerte im „Doppelpass“: „Fabio ist ein außergewöhnlicher Spieler und kommt jeden Tag besser in Hamburg an. Wir sind froh, dass wir ihn für ein Jahr verpflichten konnten.“
Vieira spielt auf Leihbasis von Arsenal und der HSV besitzt eine Kaufoption über 20 Millionen Euro, die man jedoch als unrealistisch hoch ansieht.
„20 Millionen für einen Spieler auszugeben ist sehr unwahrscheinlich“, so Costa, der dennoch Chancen auf einen Verbleib sieht: „Letztlich brauchen wir ein klares Commitment vom Spieler. Im Sommer bewerten wir die Lage neu.“
Robert Braun (30) wird am Freitagabend das Gastspiel des HSV bei FSV Mainz 05 leiten. Beide Klubs pfiff er in dieser Saison bereits einmal.
Dabei dürfte der HSV keine guten Erinnerungen an ihn haben: Das Spiel beim FC Augsburg (11. Spieltag) ging mit 0:1 verloren. Unter Braun gewann Hamburg eine Zweitligapartie und holte ein Unentschieden.
Mainz holte unter Braun im Dezember überraschend einen Punkt bei Bayern München (2:2) und gewann vor drei Jahren unter ihm eine DFB-Pokal-Partie.
In Mainz wird der HSV am Freitag auf die verletzten Alexander Rössing-Lelesiit (19), Albert Sambi Lokonga (26), Albert Grönbaek (24) sowie den gesperrten Luka Vuskovic (18) verzichten müssen. Bei Kapitän Nicolás Capaldo (27) steht noch ein Fragezeichen.
Trainer Merlin Polzin (35) erklärte: „Capaldo war unter der Woche angeschlagen und konnte nicht vollständig trainieren. Er möchte aber unbedingt spielen und ist fit.“ Man wolle den heutigen Donnerstag abwarten.
Capaldo kehrte auf den Trainingsplatz zurück und gilt somit für Mainz als einsatzbereit.
Der Fall Jean-Luc Dompé (30) und seine Trunkenheitsfahrt sorgten für Aufsehen. Mittlerweile versucht der HSV-Profi, auf dem Platz wieder zu überzeugen und gab beim letzten Spiel gegen Union Berlin (3:2) ein 18-minütiges Comeback.
Die Verantwortlichen scheinen dem Franzosen vergeben zu haben. Trainer Polzin (35) betonte: „Wir haben das Thema intensiv behandelt. Es war wichtig, Haltung zu zeigen, aber auch nicht zu verurteilen, sondern als Team zusammenzuhalten.“
Dompé soll sich geläutert zeigen. „Mir ist wichtig, dass wir einen Cut setzen, damit er sich wie alle anderen sportlich für die Startelf qualifizieren kann“, so Polzin. Ob er am Freitag in Mainz spielt, ist unklar. Wahrscheinlich wird erneut Winter-Neuzugang Philip Otele (26) in der Startelf stehen.
Gegen Mainz 05 fehlt Luka Vuskovic (18) aufgrund einer Gelbsperre. Damit stehen ihm nach aktuellem Stand noch elf Spiele im HSV-Trikot bevor – oder vielleicht mehr?
Trainer Polzin (35) antwortete auf die Frage, ob er an einen Verbleib Vuskovics über den Sommer hinaus glaube: „Ich bin Optimist und glaube an fußballromantische Geschichten. Wir hätten großes Interesse, dass er weiter für den HSV spielt, vor allem gemeinsam mit seinem Bruder Mario, der Mitte November seine Dopingsperre beendet.“
Entscheidend sei jedoch auch die Haltung von Tottenham Hotspur, die klare vertragliche Absprachen mit dem HSV hätten. „Wir sind dankbar für die Lösung, die wir im letzten Sommer gefunden haben, insbesondere mit Tottenham. Eine ähnliche Lösung muss für diesen Sommer gefunden werden.“
Nach seiner fünften Gelben Karte beim Sieg über Union Berlin fehlt Vuskovic am Freitag gegen Mainz. Die Sperre bringt ihm aber auch ein paar trainingsfreie Tage.
Polzin erklärte: „Luka hat nicht nur bei uns alle Spiele absolviert, sondern war auch während der Länderspielpausen oft für die Nationalmannschaft unterwegs, teilweise für mehrere Altersklassen. Deshalb ist es wichtig, dass er sich jetzt die Pause verdient hat und zwei Tage den Kopf frei bekommt.“
Vuskovic soll am Dienstagabend zurück nach Hamburg kommen und mit nach Mainz reisen. „Er will unbedingt dabei sein, was ein gutes Zeichen ist.“
Wer Vuskovic in Mainz ersetzt, ist noch offen. „Daniel Elfadli kennt die Position, hat sie zu Saisonbeginn gespielt. Auch Warmed Omari konnte heute mehr trainieren und sieht für Freitag gut aus“, so Polzin.
Drei Wochen nach seiner Alkoholfahrt darf Jean-Luc Dompé (30) gegen den 1. FC Union Berlin zumindest wieder auf der Bank sitzen.
Der Franzose wurde nach einer Verkehrskontrolle Ende Januar mit 1,4 Promille vorläufig suspendiert. Nach seiner Freilassung beging er zudem noch eine Straftat mit einem E-Scooter.
Neben der Suspendierung verhängte der HSV eine hohe Geldstrafe gegen den Spieler.
HSV-Neuzugang Albert Grönbaek hat sich im Training eine Faszienverletzung zugezogen und muss vorerst kürzertreten.
Eine MRT-Untersuchung am Mittwoch im Athleticum am Volkspark bestätigte die Diagnose. Der 24-jährige Offensivspieler, der Ende Januar auf Leihbasis von Stade Rennes zum HSV wechselte, wird voraussichtlich einige Wochen pausieren.
Albert Sambi Lokonga fällt mit einem Außenbandriss im Sprunggelenk aus und wird dem HSV mehrere Wochen fehlen, teilte der Klub mit.
Die MRT-Untersuchung am Montagnachmittag im Athleticum bestätigte die Verletzung.
Luka Vuskovic (18) hat beim HSV bereits Wurzeln geschlagen und fühlt sich in Hamburg immer wohler.
Im Gespräch mit dem kroatischen Portal „tportal“ sagte der junge Verteidiger: „Es gefällt mir richtig gut. Ich spreche zwar noch kein Deutsch, aber lerne es gerade. Hamburg ist wunderschön und nach Split meine absolute Lieblingsstadt.“ Er wohnt zentral in Stadionnähe und bekommt oft Besuch von Familie, Freunden und seiner Freundin.
Was ihm weniger gefällt, sind die Pflichten im Haushalt. „Wenn ich alleine bin, muss ich den Haushalt machen, da gibt es keine Wahl.“ Zum Glück unterstützen ihn seine Familie und Partnerin, wenn sie zu Besuch sind.
Im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim (0:2) musste Albert Sambi Lokonga in der Pause ausgewechselt werden.
Der 26-Jährige zog sich eine Bänderverletzung am Sprunggelenk zu. Am Montag soll die Schwere der Verletzung durch ein MRT geklärt werden.
Beim Spiel gegen den 1. FC Heidenheim muss der HSV neben Alexander Rössing-Lelesiit (19) und Fabio Baldé (20) auch ohne Nicolas Capaldo (27) auskommen.
Capaldo sah in der Partie gegen Bayern München seine fünfte Gelbe Karte und fehlt dem Team somit als wichtiger Mittelfeldspieler. Er absolvierte 17 von möglichen 19 Partien und stand nur einmal nicht in der Startelf.
Auch Jean-Luc Dompé (30) ist weiterhin wegen seiner Trunkenheitsfahrt vom Spielbetrieb ausgeschlossen.
Schiedsrichter Daniel Siebert (41) aus Berlin wird die Partie 1. FC Heidenheim gegen Hamburger SV leiten.
In dieser Saison hat der erfahrene Unparteiische bisher weder für Heidenheim noch für den HSV gepfiffen. Am 21. Spieltag trifft er nun erstmals auf beide Mannschaften.
Das letzte Spiel mit Siebert als Schiedsrichter für den HSV war am 11. November bei der 1:3-Niederlage in Braunschweig.
Insgesamt hat Siebert bereits 19 HSV-Spiele geleitet, mit einer positiven Bilanz von zwölf Siegen, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen.
Luka Vuskovic (18) sorgt weiter für Schlagzeilen. Nun wurde bekannt, dass er vor etwa zwei Jahren beinahe zum FC Bayern München gewechselt wäre.
Im Bayern-Podcast „Bayern-Insider“ berichteten Christian Falk und Heiko Niedderer, dass der damals 16-Jährige dem Rekordmeister angeboten wurde. „Er wäre für drei Millionen Euro plus zwei Millionen Euro Boni zu haben gewesen. Doch Real Madrid war damals schon interessiert.“ Die Spanier sollen sogar zwölf Millionen Euro geboten haben.
Am Ende sicherte sich Tottenham Hotspur den Spieler für 15 Millionen Euro. Der Grund für den Bayern-Verzicht: Vuskovic galt als „zu arrogant am Ball“ und gefiel den Verantwortlichen nicht. Mittlerweile ist er deutlich teurer.
Erfreulich zudem: Vuskovic wurde zum dritten Mal in dieser Saison zum „Rookie of the Month“ gewählt – nach September und Oktober nun auch im Januar.
Vor knapp zwei Wochen wurde HSV-Profi Jean-Luc Dompé (30) mit Alkohol am Steuer erwischt. Der Verein reagierte umgehend mit einer Rekordstrafe und vorübergehender Suspendierung vom Mannschaftstraining.
Laut Medienberichten liegt nun das offizielle Ergebnis der Blutprobe vor: Demnach wurde ein Wert von 1,34 Promille festgestellt, was als absolute Fahruntüchtigkeit gilt.
1. Bundesliga Tabelle
Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist wie folgt: Der Tabellenführer am Ende der Saison wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte auf Platz 16 muss in der Relegation um den Klassenerhalt spielen. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.