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FCM-Trainer Petrik Sander hebt die „individuelle Klasse“ des KSC hervor

Magdeburg – Während einer Pressekonferenz richtete FCM-Coach Petrik Sander (65) seinen Blick auf den bevorstehenden Gegner aus Karlsruhe und betonte dabei insbesondere die Qualität eines bestimmten Spielers. Gleichzeitig fordert er von seinem Team höchste Aufmerksamkeit.

„Wer am Sonntag nicht voll da ist, sollte sich wirklich nach einer anderen Beschäftigung umsehen. Diese Einstellung ist die Grundlage für das Spiel“, beschreibt der Trainer die nötige Haltung vor dem wichtigen Heimspiel gegen den KSC.

Mit einem Sieg könnten die Magdeburger auf den zwölften Tabellenplatz springen, wohingegen eine Niederlage den Absturz auf den letzten Rang bedeuten würde. Beide Möglichkeiten hängen jedoch von den Ergebnissen der übrigen Spiele ab. „Wir wollen dieses Heimspiel auf jeden Fall für uns entscheiden“, so Sander.

Der 65-Jährige rechnet mit einer anspruchsvollen Partie, zumal Karlsruhe nach dem Sieg gegen Kiel am vergangenen Wochenende wieder Auftrieb erhalten hat: „Der KSC wird selbstbewusst zu uns kommen. Wir müssen uns darauf einstellen, dass eine individuelle Qualität auf dem Platz vertreten ist, und ich denke, es ist jedem klar, welchen Spieler ich meine.“

Gemeint ist offensichtlich Spielmacher Marvin Wanitzek (32).

Der Kapitän der Karlsruher ist bislang in dieser Saison ohne Ausnahme in jedem Spiel aufgelaufen und damit der einzige Feldspieler in der 2. Liga, der auf eine solche Einsatzzeit zurückblicken kann.

Mit zehn Treffern und fünf Assists führt er die Scorerliste der Baden-Württemberger an und ist an rund 44 Prozent aller Tore seines Teams beteiligt. Diese Zahlen verdeutlichen seine große Bedeutung und Gefährlichkeit, die auch Sander besonders hervorhebt.

Für die Anhänger des FCM gibt es durchaus Anlass zur Zuversicht: Zum einen präsentierten sich die Elbestädter gegen Schalke 04 grundsätzlich ordentlich, zum anderen konnte der KSC in Magdeburg bislang noch nie einen Sieg verbuchen.