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Vom Erfolg bei der Eintracht besessen: Riera offenbart sein Schlafgeheimnis

Von Ulrike John

Frankfurt am Main – Albert Riera (43) beschäftigt sich beinahe rund um die Uhr damit, wie er die Profis von Eintracht Frankfurt weiterentwickeln kann. Beim FC St. Pauli soll nun unter seiner Leitung der erste Auswärtssieg eingefahren werden.

Auf die Frage, ob er bei dem schönen Wetter schon etwas von der Stadt erkundet habe, reagierte Riera mit einem Lächeln. „Ich habe die letzten zwei Nächte hier geschlafen, ich denke, das beantwortet Ihre Frage“, sagte der Spanier während der Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel von Eintracht Frankfurt beim FC St. Pauli am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN).

„Für mich fühlt sich das nicht wie Arbeit an, wenn ich 15 bis 18 Stunden täglich hier verbringe. Das mache ich, weil ich es will, nicht weil es in meinem Vertrag steht“, fügte Riera hinzu. „Ich werde nicht aufhören, bis ich auf der Bank sitze und keine Anweisungen mehr geben muss.“

Eine ähnliche Mentalität – wenn auch nicht unbedingt den zeitlichen Aufwand betreffend – erwartet der 43-Jährige auch von seinem Team in Hamburg. Mehrfach betonte er, dass seine Mannschaft die gleiche Einstellung zeigen müsse, als würde sie gegen den FC Bayern antreten. Dort hatten die Hessen mit 2:3 verloren.

„Wenn man ein Spiel richtig angeht, ist man bereit – egal, gegen wen man spielt. Meine Teams zeigen das. Sie bringen Energie, Leidenschaft und Willen mit“, erklärte Riera.

Im Anschluss stellte er klar: „Andernfalls bekommen die Spieler Probleme mit mir. Ich bin sehr konsequent. Sie wissen, dass ich ein solches Verhalten niemals tolerieren würde.“

Am Millerntor soll nun der erste Auswärtserfolg unter dem neuen Cheftrainer gelingen. Dass die Hamburger kürzlich mit einem 1:0-Sieg bei der TSG Hoffenheim überraschten, dürfte dabei als Warnsignal gelten.

Zumal die Frankfurter in zwölf Auswärtsspielen in dieser Saison bislang erst drei Siege verzeichnen konnten.

Weiterhin nicht zur Verfügung stehen werden Michy Batshuayi (32), Can Uzun (20) und Younes Ebnoutalib (22). Das Trio hat zwar wieder am Mannschaftstraining teilgenommen, ist aber laut Riera noch kein Thema für den Kader. „Es ist definitiv zu früh. Sie haben lediglich Passübungen absolviert und keinen physischen Kontakt gehabt“, erläuterte der Eintracht-Coach.

Bundesliga-Tabelle

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Ende der Saison auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Teams auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Position 16) darf in die Relegation, um den Klassenerhalt zu sichern. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.