Welche Gemeinsamkeiten bestehen zwischen diesem CFC-Spieler, Rapper Luciano und DFB-Star Rüdiger?
Chemnitz – Was verbindet den CFC-Profi Johannes Pistol (24, „Ich war schon immer ein großer Fan von Kleinfeld-Zocken“) mit dem Nationalspieler Antonio Rüdiger (32) und dem Rapper Luciano (31)? Eine ganze Menge!
Vor etwa zwei Jahren zählte Pistol zu den 10.000 Spielern, die sich für die Icon League beworben hatten – einem Wettbewerb, der von Weltmeister Toni Kroos (36) und Influencer Elias Nerlich (28) ins Leben gerufen wurde.
Aus diesen Bewerbern wurden 200 Spieler zu Vorspielen in Berlin und Frankfurt/Main eingeladen. Die Auswahl wurde weiter reduziert, bis schließlich 42 Talente ausgewählt wurden – darunter auch der Verteidiger aus Chemnitz. Pistol berichtet: „Ich hatte einen richtig guten Tag erwischt und erhielt von allen 100 Spielern in Berlin die beste Bewertung.“
Bald darauf erreichten ihn erste Angebote. Er entschied sich für F.C. Berlin City, dessen Kapitäne Rüdiger und Luciano sind.
„Das war einfach das coolste Team“, erklärt der gebürtige Hallenser, der zu jener Zeit noch beim ZFC Meuselwitz unter Vertrag stand. Cheftrainer Georg-Martin Leopold (48) erlaubte ihm den regelmäßigen Einsatz in der Halle. Zudem war mit Nils Schätzle (26, mittlerweile bei SV Babelsberg 03) ein weiterer Spieler vom ZFC dabei.
Im Mai letzten Jahres wurde es für Pistol besonders emotional: Nach 14 Jahren konnte er mit dem Team von Leopold wieder den Landespokal nach Meuselwitz holen.
Nur einen Tag später feierte er vor 10.000 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle mit F.C. Berlin City den Triumph in der Icon League.
„Ein riesiges Spektakel, das unglaublich viel Spaß gemacht hat“, erinnert sich Pistol gern an seine zwei Spielzeiten in der Zocker-Liga zurück. Nach seinem Wechsel zum CFC beendete er sein Engagement, eine Rückkehr schließt er jedoch nicht aus.
„Für einen Fußballspieler, der Kleinfeld liebt, ist das einfach das ideale Format. Ich habe viele interessante und neue Leute kennengelernt. Wir sind in verschiedenen Städten angetreten, und die Hallen waren fast immer restlos gefüllt. Ich habe ausschließlich positive Erfahrungen gemacht“, verrät Pistol. „Dass wir Spieler am Ende auch etwas Geld verdienen konnten, ist kein Geheimnis.“