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Nach drei Pleiten soll gegen Jena die Wende gelingen: Kann CFC-Stürmer Bozic die Krise beenden?

Chemnitz – Bekommt der Chemnitzer FC mit seinem Top-Torschützen Dejan Bozic (33) die Kurve? Nach drei teils klaren Niederlagen hintereinander herrscht bei den Himmelblauen eine gedrückte Stimmung.

Neben den sportlichen Rückschlägen belastet das Team auch die angespannte Personalsituation. Im Heimspiel am Sonntag gegen Carl Zeiss Jena (Anpfiff 14 Uhr) muss Trainer Benjamin Duda (37) auf insgesamt sieben Spieler verzichten – vier verletzte und drei gesperrte Akteure stehen nicht zur Verfügung.

Eine positive Nachricht vor der Partie gegen den Tabellendritten: Bozic ist zurück im Mannschaftstraining. Bei den Niederlagen gegen Chemie Leipzig (1:2), Halle (1:3) und Erfurt (0:4) wurde der kopfballstarke Stürmer vorn wie hinten schmerzlich vermisst.

„Dejan ist noch nicht bei hundert Prozent, doch das ist bei seiner Routine nicht zwingend notwendig. Sobald er mir signalisiert, dass er fit ist, wird er von Anfang an spielen. Die letzten Spiele haben gezeigt, wie wichtig er für uns ist“, betonte Duda.

Nach der Pleite in Erfurt kündigte der Coach personelle Veränderungen an. Allerdings verfügt er derzeit lediglich über zwölf einsatzfähige Feldspieler. Duda erklärte: „Spieler aus der A-Jugend werden in den Kader rücken, vielleicht schaffen es sogar einige in die Startelf.“

Die größten Chancen auf einen Platz in der ersten Elf hat Georg Hempel. Der 18-jährige Mittelfeldspieler erhielt im Winter einen Profivertrag bis 2028. Seitdem kam er dreimal zum Einsatz und konnte überzeugen.

„Das Spiel gegen Jena wird eine große Herausforderung. Nach den jüngsten Resultaten und der angespannten Personallage wird uns wenig zugetraut. Das müssen meine Spieler als große Möglichkeit begreifen“, so Duda.

Er selbst fühlt sich durch die Niederlagenserie nicht unter Druck gesetzt: „Diese Situation motiviert mich. Es ist meine Aufgabe, der Mannschaft den Weg vorzugeben.“

Für Duda ist es entscheidend, „dass seine Spieler mental gefestigt bleiben und versuchen, gegen Jena die grundlegenden Dinge richtig umzusetzen. Gerade wenn man am Boden ist, muss man als Team zusammenhalten.“

Regionalliga Nordost – Tabelle

Der Meister der Saison 2026 bestreitet am Ende zwei Aufstiegsspiele gegen den Champion der Regionalliga Bayern. Der Sieger dieses Duells steigt in die 3. Liga auf. Abhängig von den Absteigern aus der 3. Liga können maximal vier Teams in die Regionalliga absteigen.