1000 Fans begleiten Erfurt am Samstag nach Chemnitz: Wird „Azubi“ Marx für das Offensiv-Feuerwerk sorgen?
Chemnitz – Gibt es am Samstag (Anpfiff 14 Uhr/MDR live) im Stadion an der Gellertstraße erneut ein Offensiv-Spektakel zu sehen?
In der Hinrunde sicherte sich der CFC durch zwei späte Treffer ein 2:2 beim FC Rot-Weiß Erfurt. Nun treffen beide Mannschaften in Chemnitz aufeinander.
Beim Ost-Klassiker in Erfurt kamen 8000 Zuschauer voll auf ihre Kosten. Auch im Rückspiel wird mit einer gut gefüllten Arena gerechnet – der Vorverkauf verlief vielversprechend, über 5000 Tickets wurden bereits verkauft. Rund 1000 Anhänger von RWE reisen mit an.
Die Thüringer verfügen mit 43 erzielten Toren über die zweitbeste Offensive der Liga. Die Himmelblauen zeigten seit Jahresbeginn starke Offensivleistungen und trafen in fünf Partien insgesamt elfmal.
Ihr erfolgreichster Torschütze wird beim Anpfiff vermutlich nur von der Bank aus zuschauen: Dejan Bozic (33) kuriert eine Sprunggelenksverletzung aus.
Schon beim 1:3 in Halle vor einer Woche nahm der 13-fache Saisontorschütze auf der Ersatzbank Platz, um die Mannschaft zu unterstützen. Trainer Benjamin Duda kündigte an: „Wir werden sehen, ob ein Kurzeinsatz möglich ist.“
Für den zweiten torgefährlichen Mittelstürmer, Jonas Marx (21), rückt damit eine größere Rolle in den Fokus. „Wir sind froh, sowohl Dejan als auch Jonas in unseren Reihen zu haben“, unterstreicht Duda. Marx erzielte in der letzten Saison für Eilenburg elf Tore, was das Interesse im vergangenen Sommer stark ansteigen ließ. Letztlich entschied sich der junge Spieler für Chemnitz.
Dass Marx im Schatten von Bozic steht, ist wenig überraschend. Doch immer wenn er zum Einsatz kam, konnte er überzeugen. So erzielte er nach seiner Einwechslung gegen Chemie Leipzig den späten 1:0-Siegtreffer und sorgte beim 2:1 gegen Hertha Zehlendorf früh für die Führung.
„Jonas ist ein klassischer Stoßstürmer, der mit viel Kraft, Dynamik, Schnelligkeit und einem starken linken Fuß überzeugt“, beschreibt Duda seinen Schützling.
„Mit 21 Jahren befindet er sich noch in der Entwicklungsphase, bringt aber schon jetzt große Qualität mit.“ Diese möchte Marx gegen Erfurt erneut unter Beweis stellen.
Regionalliga Nordost Tabelle
Der Meister der Saison 2025/26 spielt am Ende gegen den Champion der Regionalliga Bayern in zwei Aufstiegsspielen. Der Sieger dieser Duelle steigt in die 3. Liga auf. Insgesamt können maximal vier Teams absteigen, abhängig von den Absteigern aus der 3. Liga.