„Ihr seid spitze!“ Chemie Leipzig bedankt sich bei den Fans – Transferplanungen noch nicht abgeschlossen
Leipzig – Vor einer erneut beeindruckenden Zahl an mitgereisten Anhängern unterlag die BSG Chemie Leipzig am Samstag im letzten Regionalliga-Spiel der Saison mit 0:1 gegen den FSV Zwickau. Das Ergebnis spielte jedoch kaum eine Rolle, denn die Leistungen der Chemiker in den letzten Wochen waren außergewöhnlich stark.
Mit sechs aufeinanderfolgenden Siegen kämpften sich die Grün-Weißen aus der Abstiegszone heraus, in der sie sich die gesamte Spielzeit zuvor aufgehalten hatten. Der verdiente Lohn: Rang 13 und eine weitere Spielzeit in der Regionalliga in Leutzsch.
„Der perfekte Saisonabschluss war für uns der Klassenerhalt. Das hätte nach der Vorrunde wohl kaum jemand für möglich gehalten, das war einfach großartig“, erklärte Trainer Alexander Schmidt (57) nach dem Schlusspfiff gegenüber „OstSportTV“.
So konnte die Mannschaft am Samstag voller Zufriedenheit auf die Zuschauer zugehen und sich nach einer anstrengenden Saison noch ein paar Gesangseinlagen der Fans abholen. „17 Heimspiele ausverkauft, die stärkste Auswärtsfahrer-Gruppe der Liga! VIELEN DANK AN ALLE CHEMIE-ANHÄNGER! Ihr seid der Wahnsinn!“, richteten die Sachsen ihren Dank an die treuen Unterstützer.
Nun steht eine gebührende Feier des Klassenerhalts an. Die Mannschaft wird in den kommenden Tagen auf Mallorca wohl ordentlich in Feierlaune kommen.
Hinter den Kulissen laufen derweil bereits die Planungen für den Kader der kommenden Saison. Mit Rajk Lisinski (23) konnte bereits ein wichtiger Spieler für ein weiteres Jahr verpflichtet werden. Dennoch gibt es noch viele offene Fragen.
In der nächsten Spielzeit soll bei den Chemikern nicht erneut der Abstiegskampf im Fokus stehen. Unter der Leitung von Schmidt, der diesmal von Beginn an die Mannschaft formen kann, ist das Ziel mindestens ein gesicherter Mittelfeldplatz.
Wichtig dafür wäre es, die bisherigen Leistungsträger zu halten. Das größte Fragezeichen steht noch hinter Stürmer Stanley Ratifo (31), der unter anderem beim Halleschen FC und beim FC Erzgebirge Aue im Gespräch ist. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus.
Regionalliga Nordost Tabelle
Der Meister der Saison 2026 tritt am Ende in zwei Aufstiegsspielen gegen den besten der Regionalliga Bayern an. Der Sieger dieser Duelle steigt in die 3. Liga auf. Je nach Absteiger aus der 3. Liga können maximal vier Mannschaften absteigen.