Chemie Leipzig: Darum könnte dieses Mal ein ganz anderes Spiel entstehen!
Leipzig – Der für Freitag geplante Pflichtspielauftakt 2026 gegen den Chemnitzer FC musste aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen abgesagt werden. Da bereits Anfang der Woche feststand, dass die Begegnung nicht stattfinden kann, organisierte die BSG Chemie Leipzig kurzfristig einen Ersatzgegner. Dabei handelt es sich um den gleichen Kontrahenten wie vor wenigen Wochen.
Am Freitagmittag sind die Sachsen beim Ligakonkurrenten 1. FC Magdeburg II zu Gast.
„Wegen der äußeren Umstände, insbesondere der Glättegefahr rund ums Spielfeld, wird das Spiel ohne Zuschauer ausgetragen“, so die Mitteilung der Grün-Weißen.
Es handelt sich quasi um eine Neuauflage des Duells, das bereits am 17. Januar stattfand – damals noch auf dem Kunstrasenplatz neben dem Alfred-Kunze-Sportpark.
Chemie unterlag damals mit 3:5, da die offensivstarken Magdeburger ihre Stärken ausspielen konnten. Die Leipziger hingegen zeigten in der Defensive Schwächen und agierten im Angriff zu unentschlossen.
Ein möglicher Grund, warum der FCM erneut gegen die Chemiker antritt, könnte darin liegen, dass sich bei den Leipzigern seit dem letzten Aufeinandertreffen einiges getan hat. Zahlreiche Neuzugänge verstärken das Team, darunter auch Kay Seidemann (25), der als neuer Torjäger verpflichtet wurde.
Im Abwehrzentrum soll zudem Innenverteidiger Tim Hoops (20) dafür sorgen, dass die Defensive stabiler wird. Außerdem wurden Julian Bell (23), Rodriguez Fantozzi (18), Anton Bulland (20) sowie Cyrill Akono (25) neu ins Team geholt. Chemie hat sich somit deutlich gewandelt.
Es bleibt spannend, ob Magdeburg erneut als Sieger vom Platz geht oder ob die Chemiker unter ihrem neuen Trainer Alexander Schmidt (57) den ersten Sieg erringen können.
Gegen Schöningen zeigte das Team beim 1:1 zumindest eine deutlich verbesserte Leistung im Vergleich zu den ersten Wochen des Jahres.
Regionalliga Nordost Tabelle
Der Meister der Saison 2026 spielt am Ende in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Gewinner dieser Duelle steigt in die 3. Liga auf. Je nach Anzahl der Absteiger aus der 3. Liga können maximal vier Mannschaften absteigen.