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CFC-Innenverteidiger Bochmann zurück im Team: „Die Hinrunde hat mich wirklich weitergebracht!“

Chemnitz – Gegen Ende des letzten Kalenderjahres verlor Julius Bochmann (20), Innenverteidiger beim CFC, seinen Platz in der Startelf. Eine Zeit lang saß er bei den Spielen durchgehend auf der Ersatzbank. So auch beim 1:0-Erfolg bei Aufsteiger Magdeburg II am 6. Februar, den der 20-Jährige nur von der Seitenlinie aus verfolgte.

Der erfahrene Felix Müller (33) hingegen erhielt in dieser Begegnung seine fünfte Gelbe Karte und fehlte deshalb im Duell mit Tabellenführer Lok Leipzig. Bochmann rückte dafür in die Mannschaft und nutzte die Chance: Mit einer überzeugenden Leistung trug er maßgeblich zum 3:0-Heimsieg bei.

Auch am Freitagabend im Heimspiel gegen den SV Babelsberg – Müller wäre wieder spielberechtigt gewesen – entschied sich Trainer Benjamin Duda (37) für den Nachwuchsspieler. Die Abwehr zeigte erneut eine stabile Leistung. Dennoch war Bochmann nach dem deutlichen 5:1-Sieg nicht völlig zufrieden: „Das späte Gegentor ärgert mich sehr.“

In der Schlussphase erzielte Ardahan Yilmaz (17) den Ehrentreffer für die Gäste. Zu diesem Zeitpunkt hatte Duda bereits fünf Mal gewechselt und unter anderem auch Bochmanns Abwehrpartner Dario Gebuhr ausgewechselt.

„Grundsätzlich bringen die Auswechslungen frischen Wind und Qualität ins Spiel, vielleicht entsteht dadurch aber auch etwas Unordnung. Trotzdem hätten wir das Gegentor besser verhindern können“, kommentierte Bochmann die Situation.

Auch Trainer Duda nahm die kritische Einschätzung seines Verteidigers wahr: „In der Kabine war die Stimmung so, dass die Jungs über das Gegentor verärgert waren. Das finde ich positiv, denn das zeigt, dass uns solche Situationen anspornen.“

Das bedeutet: Auch im Nachholspiel am Mittwoch gegen Chemie Leipzig will die Mannschaft wieder kompakt stehen und ohne Gegentor bleiben. In der Innenverteidigung setzt Duda erneut auf das Duo Bochmann/Gebuhr.

„Ich bin Fußballer und freue mich immer, wenn ich von Anfang an auf dem Platz stehen darf. Mit Dario habe ich einen Partner, der mich gut unterstützt. Wir verstehen uns sehr gut und ergänzen uns optimal“, erklärt Bochmann.

„Als junger Spieler braucht man vielleicht manchmal Zeit, um verschiedene Erfahrungen zu sammeln. Für mich hat die Hinrunde einen großen Schritt nach vorne bedeutet.“

Regionalliga Nordost – Tabelle

Der Meister der Saison 2026 bestreitet am Saisonende zwei Aufstiegsspiele gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger dieser Duelle steigt in die 3. Liga auf. Maximal vier Teams steigen ab, abhängig davon, wie viele Mannschaften aus der 3. Liga absteigen.