Heutiger Gegner des CFC: Babelsberg punktet vor allem auswärts – 17 von 20 Zählern auf fremdem Platz
Chemnitz – Der SV Babelsberg 03, der am Freitagabend um 19 Uhr beim CFC zu Gast ist, befindet sich aktuell im hinteren Tabellenbereich – eine Entwicklung, die vor Saisonbeginn nicht unbedingt erwartet wurde.
Trainer Ronny Ermel (41) wurde zwei Tage vor Jahreswechsel von seinem Amt entbunden. Seine beiden Co-Trainer übernahmen die Führung und bilden bis zum Saisonende das neue Trainerduo.
Einer der beiden ist in Chemnitz kein Unbekannter und stand erst kürzlich hier an der Seitenlinie: Daniel Frahn (38).
Der ehemalige Top-Torjäger der Himmelblauen wurde von den CFC-Anhängern gemeinsam mit dem Drittliga-Rekordtorschützen Anton Fink (38) in die Legendenelf als Teil des Sturmduos gewählt.
„Es ist eine große Ehre, zu dieser Mannschaft zu gehören. Ich bin sehr stolz und schätze es sehr, da die Wahl durch die Fans erfolgte“, erklärte Frahn vor knapp zwei Wochen am Rande des Jubiläumsspiels gegen Spitzenreiter Lok Leipzig (3:0).
„Der Vorteil für den CFC lag darin, dass er zu diesem Zeitpunkt bereits auf Rasen gespielt hatte, Lok hingegen nicht“, fügte Frahn hinzu. Diesen Vorzug nimmt das Team von Trainer Benjamin Duda (37) mit in die heutige Begegnung, denn die Potsdamer haben im Jahr 2026 bislang noch keine Pflichtpartie absolviert.
„Wir sind voller Erwartung und Tatendrang, dass es nach der wetterbedingten längeren Winterpause endlich wieder losgeht und wir um Punkte kämpfen können“, unterstrich der Gästetrainer Johannes Lau. Der 29-jährige Berliner rechnet mit einer anspruchsvollen Herausforderung: „Chemnitz ist ein abgezockter und kompromissloser Gegner, der seine defensive Stärke wieder gefunden hat.“
Duda schätzt Babelsberg ebenfalls deutlich stärker ein, als es die aktuelle Platzierung vermuten lässt: „17 von 20 Punkten haben sie auswärts eingefahren. Das ist eine Mannschaft, die mutig agiert und sehr spielstark sowie dynamisch auftreten kann. Wir müssen unangenehm sein und ihnen den Spaß am Spiel nehmen.“
Aus der siegreichen Startelf des Spiels gegen Lok Leipzig wird Angreifer Tobias Stockinger (25) fehlen, der mit einer starken Grippe ausfällt.
Tabelle Regionalliga Nordost
Der Meister der Saison 2026 qualifiziert sich für zwei Aufstiegsspiele gegen den Gewinner der Regionalliga Bayern. Der Sieger dieser Duelle steigt in die 3. Liga auf. Die Anzahl der Absteiger aus der Regionalliga hängt von der Zahl der Absteiger aus der 3. Liga ab und kann bis zu vier betragen.