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Bundesliga-Profi unverzichtbar! Solange er 90 Minuten spielt, bleibt sein Team ungeschlagen

Hamburg – Eine beeindruckende Statistik! Immer wenn Jackson Irvine (33) für den FC St. Pauli die kompletten 90 Minuten auf dem Platz stand, blieb sein Team unbesiegt – so auch am vergangenen Sonntag.

Das torlose Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt war bereits das sechste Spiel in dieser Saison, bei dem der Australier durchspielte und die Kiezkicker nicht verloren. Neben Erfolgen gegen Heidenheim, Stuttgart und Hoffenheim gab es auch Unentschieden gegen Köln, Mainz und eben Frankfurt.

„Ist das wirklich so?“, reagierte Irvine fast ungläubig, als er auf diese Statistik angesprochen wurde. „Okay, das klingt nach einer starken Bilanz. Ich hoffe immer, den Jungs eine Art Herzstück auf dem Feld zu sein.“

Dass der 33-Jährige aktuell auf dem Rasen steht, ist dennoch keine Selbstverständlichkeit. Seit seiner Fußoperation im April letzten Jahres plagen ihn weiterhin Schmerzen, doch er kämpft sich durch. „Im Moment geht es, wir haben mit dem medizinischen Team eine gute Balance gefunden.“

Seine Ziele sind klar definiert: Mit St. Pauli will er den Klassenerhalt sichern und im Sommer mit Australien an der WM teilnehmen. „Natürlich möchte ich unbedingt dabei sein.“ Schonung ist für ihn dabei kein Thema.

Auch gegen Frankfurt zeigte sich davon nichts. Irvine führte sein Team mit vollem Einsatz an, ging in jeden Zweikampf – egal ob am Boden oder in der Luft. Leider wurde die engagierte Leistung der Kiezkicker nicht mit drei Punkten belohnt.

„Insgesamt war das eine sehr starke Leistung von uns, den Punkt haben wir uns definitiv verdient“, zeigte sich der Kapitän des FC St. Pauli zufrieden.

„Es sieht so aus, als würden wir genau so Fußball spielen wollen. Jede Woche müssen wir hundert Prozent geben. Momentan gelingt es uns, dieses Level konstant abzurufen, und auch die Resultate stimmen.“

Die eigene Performance bewertete der 33-jährige Australier dagegen kritisch: „Irgendwie war das ein schlechter Tag, viel Ungenauigkeit. Solche Spiele gibt es halt. Man rennt und rennt, aber sobald der Ball kommt, ist er schnell wieder weg. Dennoch hatte ich hinten einige gute Momente bei Kopfballduellen.“

Jetzt bleibt zu hoffen, dass sein angeschlagener Fuß möglichst lange mitspielt, damit Irvine weiterhin die vollen 90 Minuten auf dem Platz stehen kann.