Änderungen im Trainerstab vor dem wichtigen Sechs-Punkte-Duell gegen Dynamo
Leipzig – Mit vier Punkten aus den letzten beiden Begegnungen gegen die starken Gegner Chemnitzer FC und Rot-Weiß Erfurt zeigt die BSG Chemie Leipzig eine klare Aufwärtstendenz. Am Freitagabend (19 Uhr) wollen die Sachsen nun mit einem Sieg beim BFC Dynamo den Sprung aus dem Tabellenkeller der Regionalliga Nordost schaffen.
„Jeder ist sich der Bedeutung des morgigen Spiels in Berlin bewusst“, betonte Trainer Alexander Schmidt (57) während der Pressekonferenz am Donnerstag.
„Wir wissen, dass der Druck steigt, wenn wir die bisherigen Ergebnisse der letzten Partien betrachten.“
So konnte beispielsweise Greifswald gewinnen. Auch der BFC hatte vor der Niederlage gegen Magdeburg zwei Erfolge eingefahren.
Die Chemiker liegen aktuell fünf Punkte hinter dem GFC und sechs Zähler hinter dem kommenden Gegner zurück. Diese beiden Vereine gelten als direkte Konkurrenten im Abstiegskampf, wenn man den FC Eilenburg und Hertha Zehlendorf, die bereits hinter Grün-Weiß rangieren, außen vor lässt.
Daher handelt es sich definitiv um ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel.
Schmidt erklärte: „Wir werden mit allen Mitteln versuchen, diese Partie für uns zu entscheiden. Man sollte nicht glauben, dass die Herausforderung leichter wird. Nach meinen Erfahrungen in dieser Liga kann jeder jeden schlagen.“
Für Schmidt gibt es ab sofort zudem personelle Verstärkung an der Seitenlinie. Wie die Sachsen ebenfalls am Donnerstag bekanntgaben, stoßen Jan Effner (36) und Leo Villa zum Trainerteam hinzu.
„Wir haben uns dazu entschlossen, die beiden ins Team zu integrieren. Jan hat bereits im professionellen Bereich bei einem Bundesligisten Erfahrung gesammelt. Beide haben mich schon bisher unterstützt, und unser Ziel ist es nun, sie stärker in das Training einzubinden. Das wird die Qualität und die Arbeit auf dem Platz weiter verbessern“, zeigte sich der Coach begeistert.
Regionalliga Nordost – Tabellenübersicht
Der Meister der Saison 2026 wird am Ende in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern antreten. Der Gewinner dieser Duelle steigt in die 3. Liga auf. Je nach Anzahl der Absteiger aus der 3. Liga können maximal vier Mannschaften absteigen.