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Er hat bereits gegen Grün-Weiß getroffen: BSG Chemie Leipzig verpflichtet neuen Angreifer!

Leipzig – Die BSG Chemie Leipzig rüstet sich weiterhin für den Abstiegskampf in der Regionalliga Nordost und sichert sich innerhalb von 24 Stunden die Verpflichtung eines zweiten Spielers. Am Donnerstagnachmittag gab der Verein bekannt, dass neben Anton Bulland (20) nun auch Cyrill Akono (25) künftig für die Sachsen auflaufen wird.

Der Mittelstürmer war zuletzt beim Ligakonkurrenten Hallescher FC unter Vertrag. Seine bisherige Karriere kann sich sehen lassen: Der 1,91 Meter große Angreifer bringt Erfahrung aus 118 Drittligapartien mit 23 Treffern und sieben Assists sowie 57 Regionalligaspielen (Südwest und Nordost) mit sieben Toren und vier Vorlagen mit.

Interessanter Fakt: Eines seiner Tore für den HFC erzielte er im November 2024 im Aufeinandertreffen mit den Chemikern.

„Ich freue mich sehr darauf, in diesem besonderen Stadion vor dieser tollen Kulisse zu spielen. Mit meinen Fähigkeiten möchte ich dazu beitragen, dass die Mannschaft möglichst bald wieder in ruhige Gewässer kommt. Ich bin überzeugt, wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen, schaffen wir das“, wird der Torjäger von seinem neuen Klub zitiert.

Auch Cheftrainer und Sportlicher Leiter der BSG, Alexander Schmidt (57), zeigte sich begeistert und meinte zur Verpflichtung: „Mit Cyrill Akono ist uns ein großgewachsener und körperlich robuster Stürmer im besten Alter gelungen, der seine Qualitäten bereits in der dritten Liga unter Beweis gestellt hat. Zudem bringt er eine vorbildliche Persönlichkeit mit. Er wird unserer Mannschaft sehr helfen.“

Nach den beiden Transfers ist allerdings davon auszugehen, dass die Chemiker ihre Aktivitäten auf dem Transfermarkt in diesem Winter noch nicht abgeschlossen haben. Gerade die jüngsten Testspiele haben offenbart, dass in der Defensive der Grün-Weißen noch Schwächen bestehen.

Daher wird Schmidt mit großer Wahrscheinlichkeit noch einen Verteidiger nach Leutzsch holen wollen.

Regionalliga Nordost Tabelle

Der Meister der Saison 2026 bestreitet am Ende der Spielzeit zwei Aufstiegsspiele gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger dieser Duelle steigt in die 3. Liga auf. Insgesamt können bis zu vier Teams absteigen, abhängig von den Absteigern aus der 3. Liga.