Früherer Union-Trainer Svensson beginnt neuen Job und trifft auf ehemaliges Nachwuchstalent
Kopenhagen/Berlin – Statt Bundesliga künftig Dänemark. Der ehemalige Trainer von Union Berlin, Bo Svensson (46), hat eine neue Herausforderung angenommen: Der Däne kehrt in seine Heimat zurück und wird Chefcoach beim FC Kopenhagen.
"Es ist mir eine große Ehre, zu meinem Herzensverein zurückzukehren und die Verantwortung für den FC Kopenhagen zu übernehmen", erklärte Svensson in einer offiziellen Stellungnahme des Klubs. "Ich gehe diese Aufgabe mit viel Respekt, aber auch voller Zuversicht an."
Sieben Jahre lang stand er als Spieler für Kopenhagen auf dem Platz, nun soll Svensson den Traditionsverein wieder in die Erfolgsspur bringen. Der amtierende Meister verpasste überraschend die Qualifikation für die Meisterrunde und trennte sich am Sonntag von Trainer Jacob Neestrup (38).
"Ein Wechsel war unumgänglich. Wir müssen Stabilität zurückgewinnen und die Begeisterung für den Fußball neu entfachen, damit die Fans ihren Club wiedererkennen", so Svensson.
Für den 46-Jährigen bedeutet dies nach seinem Abschied von Union Berlin die Rückkehr auf die Trainerbank. Der frühere Mainzer hatte die Eisernen erst im Sommer 2024 übernommen, startete vielversprechend in die Saison, verlor aber zunehmend an Boden. Während der Winterpause zog dann Sportdirektor Horst Heldt (56) die Konsequenzen.
In letzter Zeit galt Svensson auch als aussichtsreicher Kandidat bei Werder Bremen, lehnte das Angebot jedoch ab. Stattdessen wird es nun der FC Kopenhagen. Dort trifft der neue Cheftrainer auf einen alten Bekannten: das ehemalige Ausnahmetalent Youssoufa Moukoko (21).
Der jüngste Spieler in der Bundesliga wollte in Dänemark seine Karriere wiederbeleben, stand zuletzt allerdings nur noch am Rand. Unter Neestrup verlor das Ex-BVB-Talent seinen Stammplatz. Kann Svensson ihm jetzt zu alter Form verhelfen?