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Bleibt Arnaud Kalimuendo in Frankfurt? Verpflichtung könnte an Ablöse scheitern!

Frankfurt am Main – Neben dem wieder genesenen Jonathan Burkardt (25) macht vor allem der Winterzugang Arnaud Kalimuendo (24) bei Eintracht Frankfurt Hoffnung, den angestrebten Einzug in einen europäischen Wettbewerb doch noch zu schaffen.

Der Franzose, der bei seinem früheren Verein Nottingham Forest meist nur auf der Ersatzbank Platz nahm, hat bei den Hessen voll überzeugt: In acht Bundesligaspielen erzielte er bereits drei Treffer und bereitete ein weiteres Tor vor.

Allerdings spielt der 24-Jährige bislang nur auf Leihbasis für die Eintracht und müsste eigentlich im Sommer zurück nach England. Es sei denn, die Verantwortlichen um Sportvorstand Markus Krösche (45) ziehen die vereinbarte Kaufoption.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, besteht am Main großes Interesse daran, den Angreifer langfristig zu verpflichten. Sowohl die Vereinsführung als auch Trainer Albert Riera (43) sind von Kalimuendos Leistungen auf dem Platz ebenso begeistert wie von seinem Verhalten außerhalb des Rasens.

Auch der Spieler selbst fühlt sich laut Angaben sehr wohl in Frankfurt und kann sich einen Verbleib gut vorstellen. Bereits alle Einzelheiten des Vertrages sind ausgearbeitet. Kalimuendo würde einen Vertrag bis Sommer 2031 unterschreiben und ein jährliches Grundgehalt von rund drei Millionen Euro erhalten.

Doch das große „Aber“ hängt an der Ablösesumme, die mit Nottingham ausgehandelt wurde – diese soll etwa 27 Millionen Euro betragen. Für die Eintracht ist das eine enorme Summe, vor allem falls man sich nicht zumindest für die Conference League qualifiziert.

Wie sieht der weitere Verlauf aus? Laut „Bild“ haben sich beide Parteien darauf verständigt, zunächst den sportlichen Verlauf abzuwarten und erst nach Saisonende eine endgültige Entscheidung zu treffen.

Vielleicht sind bis dahin einige Fragen bereits geklärt. Derzeit steht die SGE mit 31 Punkten auf dem achten Tabellenplatz der Bundesliga, zwei Zähler hinter dem SC Freiburg und acht Punkte Rückstand auf Bayer 04 Leverkusen, die den sechsten Rang belegen.

Es ist jedoch möglich, dass der siebte Platz in dieser Saison zur Teilnahme an der Conference League reicht (sofern Freiburg nicht den DFB-Pokal gewinnt). Selbst bei einem achten Platz könnte sich Frankfurt noch qualifizieren, falls eine deutsche Mannschaft die Champions League gewinnt.

Alternativ könnte es Markus Krösche gelingen, die Ablöse für Kalimuendo zu reduzieren. Nottingham Forest kämpft momentan gegen den Abstieg aus der Premier League. Sollte dieser Fall eintreten, stehen die Engländer womöglich unter Druck, Zugeständnisse zu machen.

Wichtig bleibt in jedem Fall ein Sieg der Eintracht am kommenden Sonntag (17:30 Uhr) im Bundesliga-Heimspiel gegen die direkte Konkurrenz aus Freiburg.

Bundesliga-Tabelle – Bedeutung der Platzierungen

Die Tabelle in der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Teams auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Position 16) nimmt an der Relegation teil, um den Verbleib in der Liga zu sichern. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.