HSV-Blog: Belgischer Spitzenverein zeigt Interesse an Robert Glatzel
Hamburg – Mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Partien hat der HSV einen durchwachsenen Start ins neue Kalenderjahr hingelegt, wobei die Leistung beim 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach durchaus zufriedenstellend war.
Für die Rothosen steht nun ein echter Höhepunkt bevor: Am kommenden Freitag um 20.30 Uhr steht das Stadtderby beim ungeliebten FC St. Pauli auf dem Programm. Gleichzeitig mehren sich die Spekulationen um einen möglichen Abgang von Robert Glatzel.
In unserem HSV-Blog versorgen wir Euch mit allen aktuellen Informationen zu Mannschaft, Transfers und weiteren Neuigkeiten aus dem Volksparkstadion.
Trainer Merlin Polzin (35) unterstrich die Bedeutung von Robert Glatzel (32) für den HSV, besonders im Hinblick auf das bevorstehende Derby. "Bobby kann Derbys", so seine Aussage, mit Verweis auf dessen Tore gegen den FC St. Pauli. Die Frage bleibt, wie lange Glatzel dem HSV noch erhalten bleibt.
Nach Berichten des Hamburger Abendblatts bekundet der belgische Topklub RSC Anderlecht offenbar Interesse an dem Stürmer. Obwohl Glatzel ursprünglich geplant hatte zu bleiben, könnten sich die Umstände nun verändern.
Aufgrund von Verletzungen kam der 32-Jährige bislang lediglich auf zehn Einsätze, davon nur einmal in der Startformation, mit insgesamt mageren 126 Spielminuten. Die Verpflichtung von Damian Downs (21) hat die Konkurrenzsituation verschärft, sodass ein möglicher Wechsel wieder wahrscheinlicher wird.
Auch bei Guilherme Ramos (28) steht wohl kurzzeitig ein Abschied bevor. Laut BILD ist ein Transfer des Innenverteidigers zum chinesischen Klub Beijing Guoan nahezu fix.
Einzig der Medizincheck steht noch aus, der jedoch ungewöhnlicherweise nicht beim neuen Verein durchgeführt wird. Aufgrund der weiten Anreise beauftragte Beijing Guoan das Hamburger Medizin-Team mit der Untersuchung.
Nach Informationen der BILD erhält der HSV für den portugiesischen Verteidiger, der in 36 Pflichtspielen für die Rothosen auflief, etwa 100.000 Euro Ablöse.
Ein starkes Zeichen setzt der HSV mit seiner Beteiligung an der Aktion „Ich kann es mir nicht leisten“ des Miniatur Wunderlands und stellt für die Februar-Heimspiele der Frauenmannschaft ein Kontingent an kostenlosen Tickets bereit.
Personen, die sich einen Stadionbesuch finanziell nicht leisten können, erhalten so die Möglichkeit, die Begegnungen gegen den SC Freiburg (1. Februar, 14 Uhr), RB Leipzig (8. Februar, 14 Uhr) sowie das Nordderby gegen Werder Bremen (21. Februar, 14 Uhr) live zu verfolgen.
Die kostenlosen Eintrittskarten können am jeweiligen Spieltag an der Ticketkasse des Volksparkstadions abgeholt werden.
Wer wird der Torhüter der Zukunft beim HSV? Laut der norwegischen Tageszeitung „Adresseavisen“ haben die Rothosen offenbar Interesse an einer Verpflichtung von Sander Tangvik (23).
Der junge Keeper, der bereits zweimal für die norwegische A-Nationalmannschaft nominiert wurde, ist Stammtorhüter bei Rosenborg Trondheim. In der vergangenen Spielzeit wurde er zum Spieler der Liga gewählt.
Tangviks Vertrag bei Rosenborg läuft noch bis Dezember 2027, doch der Klub plant bereits, einen Nachfolger für den 23-Jährigen zu finden.
Beim HSV könnte sich der Norweger spätestens zur kommenden Saison einen Konkurrenzkampf mit Stammtorwart Daniel Heuer Fernandes (33) liefern – vorausgesetzt, dieser verlängert seinen im Sommer auslaufenden Vertrag.
Nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen Gladbach äußerte sich HSV-Profi Nicolai Remberg (25) in der Mixed Zone auch zur Entlassung des ehemaligen Sportvorstands Stefan Kuntz (63) und den damit verbundenen Vorwürfen sexueller Belästigung.
„Wir haben natürlich darüber gesprochen, aber entscheidend ist, was auf dem Platz passiert. Das Drumherum können wir nicht beeinflussen, das ist so. Unsere Aufgabe ist es, hier Leistung zu bringen“, machte „Rambo“ deutlich.
Er wisse nicht genau, was geschehen sei, daher könne er nicht viel dazu sagen. Klar sei jedoch, dass das Thema die Mannschaft nicht belastet habe. „Es hat uns auf dem Spielfeld nicht beeinflusst“, betonte der Mittelfeldspieler.
Teamkollege Miro Muheim (27) zog es vor, keine Stellung zu beziehen: „Ehrlich gesagt möchte ich jetzt nicht viel darüber reden, sondern mich lieber aufs Spiel und den Fußball konzentrieren.“
Eine klare Botschaft sendeten die HSV-Fans vor der Partie gegen Gladbach mit einem großen Banner: „Ob Block oder Vorstandsflur: Kein Platz für Übergriffe in unserem Verein. Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen!“
Diese Aussage bezieht sich auf die aktuellen Anschuldigungen gegen Ex-Vorstand Stefan Kuntz (63), dem sexuelle Belästigung vorgeworfen wird.
Nach Bekanntwerden der Vorwürfe trennte sich der Verein von Kuntz, da die Beschuldigungen als glaubwürdig eingestuft wurden.
Der HSV verbindet mit dem Schiedsrichter Robert Schröder (40) keine guten Erinnerungen. Er wird die heutige Begegnung gegen Gladbach im Volkspark leiten. Unter seiner Leitung erzielten die Rothosen in sechs Spielen zwei Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen.
So leitete der 40-Jährige unter anderem die 1:2-Niederlage gegen den SV Darmstadt 98 am 19. August 2022, bei der er vier (!) Rote Karten verteilte – ein Spiel, das die Hamburger als „unter der Gürtellinie“ in Sachen Kommunikation bewerteten.
Die Gladbacher bestritten bisher elf Partien unter Schröders Leitung mit einer Bilanz von vier Siegen, drei Unentschieden und vier Niederlagen.
Das ausgefallene Heimspiel des HSV gegen Bayer Leverkusen wird am 4. März nachgeholt, wie die DFL am Freitag mitteilte. Der Anpfiff im Volksparkstadion erfolgt um 20.30 Uhr.
Die Tickets behalten ihre Gültigkeit, wie der Verein mitteilte. Für weitere Unannehmlichkeiten wird jedoch keine Haftung übernommen. Die Eintrittskarten können auf Wunsch storniert werden, wobei Fans ihr Geld zurückerhalten.
Nach achteinhalb Jahren beim HSV endet für Anssi Suhonen (24) die Zeit in Hamburg. Der finnische Mittelfeldspieler steht laut Bild kurz vor einem Wechsel zum dänischen Erstligisten Odense BK. Der Medizincheck soll am Freitag erfolgen.
Sein Vertrag wäre im Sommer ausgelaufen, so dass der HSV immerhin eine geringe Ablösesumme im fünfstelligen Bereich erhält.
Suhonen, der immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen wurde, spielte in den letzten Jahren kaum noch eine Rolle beim HSV, war zunächst an Jahn Regensburg ausgeliehen und anschließend bei Östers IF in Schweden aktiv. In Dänemark möchte er unter Trainer Alexander Zorniger (52) seine Karriere neu ankurbeln.
Dort trifft der Finne mit Fiete Arp (26) auf einen alten Weggefährten, mit dem er bereits in der U17 des HSV zusammenspielte (fünf gemeinsame Spiele). Arp zeigt in der aktuellen Saison starke Leistungen und erzielte in 17 Spielen acht Tore.
Kommt der HSV mit einem Torhüter aus der Bundesliga? „Sky“-Reporter Florian Plettenberg berichtet, dass die Rothosen eine Verpflichtung von Heidenheims Keeper Kevin Müller (34) erwägen.
Der erfahrene Torwart gilt als erste Option, falls der HSV einen routinierten Ersatz für den abgewanderten Daniel Peretz (25) sucht.
Müller hat laut Informationen bereits für einen Wechsel im Januar grünes Licht erhalten und ist bereit für eine neue Herausforderung. Gespräche zwischen den Klubs fanden bislang jedoch noch nicht statt.
Steht die nächste Absage bevor? Wie der HSV am Mittwochabend mitteilte, ist noch unklar, ob das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag stattfinden kann.
Nach der wetterbedingten Absage der Leverkusener Partie wurde das Stadiondach am Mittwoch von einem Statiker überprüft, bevor Höhenarbeiter mit ihrer Arbeit begannen.
Am Donnerstag sollen zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort sein, um die notwendigen Maßnahmen für die Austragung der Begegnung durchzuführen – das Ergebnis bleibt jedoch offen.
Nach der Absage des Heimspiels gegen Bayer Leverkusen spendete der HSV einen Teil der vorbereiteten Spieltagsverpflegung an Hamburger Hilfseinrichtungen.
Viele Speisen waren bereits fertig zubereitet, blieben wegen der Absage jedoch ungenutzt. Daraufhin organisierte der Verein die Weitergabe der Lebensmittel.
Leberkäs-Semmeln, Fischbrötchen und eine große Menge Backwaren wurden in einem Transporter an verschiedene Hilfsorganisationen ausgeliefert. Insgesamt konnten so etwa 750 Menschen versorgt werden.
„Als Verein tragen wir Verantwortung, die über den Fußball hinausgeht. Gerade in solchen besonderen Situationen ist es für uns selbstverständlich, schnell zu handeln und Lösungen zu finden“, betonte HSV-Vorstand Eric Huwer (42). „Nach der kurzfristigen Spielabsage war für uns klar, verantwortungsbewusst zu reagieren und die vorbereiteten Speisen weiterzugeben, um anderen zu helfen.“
Im Nordderby gegen Werder Bremen am 7. Dezember 2025 erzielte Luka Vuskovic (18) per Hackentor die 2:1-Führung für den HSV. Dieses Tor wurde nun offiziell für die Wahl zum „Tor des Jahres“ bei der ARD-Sportschau nominiert.
Der Verein teilte dies am Mittwoch mit: „Die Abstimmung hat begonnen, und für jeden der zwölf Monate kann eine Stimme für eines der zwölf besten Tore abgegeben werden. Noch nie zuvor konnte sich ein HSV-Spieler mit dieser Auszeichnung schmücken“, heißt es vom Klub.
Ab sofort ist eine Abstimmung auf der Website der Sportschau möglich.
Der Sonderzug mit Leverkusen-Fans war bereits auf dem Weg nach Hamburg, als die Partie HSV gegen Bayer 04 abgesagt wurde. Kurzfristig wurde der Zug im Hamburger Stadtteil Harburg gestoppt.
Die Polizei berichtete am Dienstagabend, dass der Zug gegen 18 Uhr für kurze Zeit am Bahnhof Harburg stand, um bundespolizeiliche Maßnahmen durchzuführen. Gegen 18:49 Uhr kehrte der Zug um und fuhr zurück nach Leverkusen.
Rund 700 Anhänger waren vor Ort, die Polizei überwachte die Lage mit 150 Einsatzkräften. Der Aufenthalt verlief ruhig und ohne Zwischenfälle.
Eine Sensation? BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl (45) gilt laut „Sky“-Reporter Florian Plettenberg als möglicher Kandidat für die Nachfolge von Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63) beim HSV.
Demnach steht der ehemalige Spieler und heutige Funktionär hoch im Kurs beim Aufsichtsrat der Rothosen für die vakante Position.
Kehls Vertrag bei Borussia Dortmund läuft jedoch noch bis Sommer 2027.
Der Schiedsrichter der Partie am 17. Spieltag heißt Robin Braun.
Das Duell gegen Leverkusen ist erst das neunte Bundesliga-Spiel, das der 29-Jährige pfeift.
Der HSV hatte bereits unter Brauns Leitung das Vergnügen – sogar in der laufenden Saison. Im November leitete er das Auswärtsspiel gegen Augsburg, das die Rothosen trotz einer gelb-roten Karte gegen Augsburgs Keven Schlotterbeck (28) mit 0:1 verloren.
Wichtig für Fans: Der HSV warnt vor möglichen Einschränkungen bei der Anfahrt zum Stadion am Spieltag gegen Leverkusen.
Obwohl das Stadion von Schnee und Eis befreit wurde, sind aufgrund des Wetterumschwungs der letzten Tage und Tauwetters kaum Parkplätze verfügbar.
Dies betrifft alle Parkzonen (Rot, Grau, Grün etc.), die aufgrund der Schneeschmelze nicht befahrbar sind.
Nur Fahrzeuge mit VIP-Parkschein erhalten Zufahrtsberechtigung. Der HSV empfiehlt daher eine frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und weist auf wasserfestes Schuhwerk hin.
Neuzugang Damion Downs (21) darf direkt von Beginn an ran: Beim Auswärtsspiel in Freiburg steht er in der Startelf. Ebenfalls von Anfang an dabei: Bakery Jatta (27).
Die Aufstellung des HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Jatta, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Downs, Dompé
Gut gelaunt reisten die Fans mit dem ICE nach Freiburg, doch das plötzliche Schneetreiben sorgte für Probleme. Der Zug strandete bereits in Hannover.
Doch selbst das Sturmtief „Elli“ konnte die Stimmung des Fan-Clubs nicht trüben, schließlich hatten sie sich gut vorbereitet. „Wir sind gut versorgt im Zug, mit unseren Kisten Bier, die wir dabei haben“, scherzte ein HSV-Anhänger im Gespräch mit dem Spiegel.
Da das Spiel erst am Samstag (15.30 Uhr/Sky) stattfindet, steht die Hoffnung zuletzt, rechtzeitig zum Anpfiff im Europa-Park-Stadion im Fanblock zu sein.
Nach dem vorzeitigen Abgang von Torhüter Daniel Peretz (25) sucht der HSV nach einer Nummer zwei, die Stammtorwart Daniel Heuer Fernandes (33) Konkurrenz macht und ihn gegebenenfalls vertreten kann.
Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, hat Nicolas Kristof (26) von der SV Elversberg das Interesse der Hamburger geweckt – der gebürtige Heidelberger zählt zu den besten Torhütern der 2. Bundesliga.
Für die Verantwortlichen käme sowohl eine Leihe bis Saisonende als auch eine feste Verpflichtung infrage. Ziel ist es, langfristig einen Nachfolger für den älter werdenden Heuer Fernandes aufzubauen.
Hendrik Bonmann (31) vom bulgarischen Erstligisten Ludogorets Razgrad soll dagegen kein Thema beim HSV sein.
Es ist offiziell: Der HSV hat die Leihe von Daniel Peretz (25) vorzeitig beendet. Der Torhüter kehrt zum FC Bayern München zurück und wird von dort direkt an den englischen Zweitligisten FC Southampton weiterverliehen.
Peretz konnte sich beim HSV nicht als Nummer eins durchsetzen und äußerte öffentlich seinen Unmut. Insgesamt kam er nur zu zwei Einsätzen im DFB-Pokal.
Das Karriereende ist beschlossen! Der ehemalige HSV- und Bayern-Profi Paolo Guerrero (42) hat angekündigt, 2026 seine aktive Laufbahn zu beenden. „2026 wird definitiv mein letztes Jahr als Fußballprofi“, sagte er peruanischen Medien. „Die Entscheidung habe ich schon mit meiner Familie getroffen. Ich hoffe, mein letztes Jahr spielen zu können und meine Karriere erfolgreich abzuschließen.“
Bis dahin wird der inzwischen 42-Jährige noch für seinen Heimatverein Alianza Lima auf Torejagd gehen.
Guerrero wechselte 2002 aus Peru zum FC Bayern München, wo er den Sprung aus der zweiten Mannschaft zu den Profis schaffte. Er gewann zweimal die deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal. 2006 wechselte er zum HSV, wo ihm der Durchbruch gelang. In 183 Spielen erzielte er 59 Tore.
Der Star sorgte neben dem Platz aber auch für einige Skandale, etwa den Flaschenwurf in Richtung eines Fans 2010 oder die Blutgrätsche gegen VfB-Keeper Sven Ulreich zwei Jahre später.
Wer folgt auf Stefan Kuntz (63)? Nach dessen überraschendem Weggang sucht der HSV nun einen geeigneten Nachfolger. Einer der möglichen Kandidaten ist Oliver Bierhoff (57)!
SPORT BILD berichtet, dass der Europameister von 1996 und ehemalige Manager der Nationalmannschaft bei den Verantwortlichen in Hamburg hoch im Kurs steht. Bierhoff hat zudem eine HSV-Vergangenheit, spielte Ende der 80er Jahre für die Rothosen.
Neben Bierhoff steht auch Fabian Wohlgemuth (46) vom VfB Stuttgart auf der Liste der Kandidaten. Zudem soll Ex-HSV-Vorstand Jonas Boldt (43, aktuell vereinslos) eine Rückkehr zum Verein in Erwägung ziehen.
Im Rennen um US-Nationalspieler Damion Downs (21) hat sich der HSV offenbar gegen den Rivalen Werder Bremen durchgesetzt.
Wie zuerst die „Bild“ berichtete, ist der 21-jährige Stürmer vom FC Southampton bereits in Hamburg, um den Medizincheck zu absolvieren. Es handelt sich um eine Leihe bis zum Saisonende.
Downs war erst vor dieser Saison für etwa zehn Millionen Euro vom 1. FC Köln zum FC Southampton gewechselt. Um seine Chancen auf eine WM-Teilnahme mit den USA zu verbessern, zieht es den in Unterfranken geborenen Angreifer nun im Winter zurück nach Deutschland.
In der zweiten englischen Liga blieb Downs bisher ohne Treffer in elf Spielen. Neben dem HSV soll auch Werder Bremen Interesse an dem 1,92 Meter großen Stürmer gezeigt haben. Für den 1. FC Köln erzielte er in 42 Pflichtspielen 13 Tore.
Der Wechsel ist perfekt! U21-Talent Raif Adam (20) verlässt den HSV und wechselt zum Zweitligisten SV Elversberg. Das gab der Verein am Montagvormittag bekannt.
„Raif hat sich innerhalb weniger Monate sehr gut entwickelt und sich für höhere Aufgaben empfohlen. In den Einsätzen für unsere U21 hat er seine Qualitäten gezeigt. Er hat seine Chance genutzt und wird nun mit dem Schritt in die 2. Bundesliga belohnt. Wir wünschen ihm viel Erfolg und werden seine Entwicklung weiter verfolgen“, sagte Sportdirektor Claus Costa (41).
Adam war erst im Sommer vom ETV aus der Oberliga zum HSV gewechselt und konnte sofort überzeugen. In Elversberg trifft er auf zwei bekannte Gesichter: Otto Stange (18) und Lukasz Poreba (25).
Dem HSV droht der Verlust von zwei eigenen Nachwuchsspielern. Wie Sky und transfermarkt.de berichten, zeigt die SV Elversberg Interesse an Raif Adam (20) und Maurice Boakye (21) aus der U21.
Bei Adam gibt es offenbar bereits eine Einigung über den Wechsel, die Ablöse soll rund 400.000 Euro betragen. Im Falle eines Aufstiegs des Zweitligisten sind weitere Bonuszahlungen vorgesehen. Adam absolvierte in dieser Saison 21 Regionalliga-Partien, erzielte sieben Tore und bereitete sechs weitere vor.
Boakye brachte es in dieser Saison bereits auf zwölf Tore und drei Assists. Sein Wechsel im Winter ist jedoch noch offen. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, dann wäre er ablösefrei.
Nach viereinhalb Jahren beim HSV verlässt Jonas Meffert (31) die Rothosen und wechselt mit sofortiger Wirkung zum Zweitligisten Holstein Kiel.
Der Mittelfeldspieler war bereits von 2018 bis 2021 bei Kiel unter Vertrag, bevor er zur Saison 2021/22 zum HSV kam.
„Meffo stand für Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Teamgeist. Deshalb war es für uns klar, im Sinne seiner sportlichen Entwicklung, die ihm mehr Spielzeit verspricht, eine gemeinsame Lösung zu finden“, erklärte Sportdirektor Claus Costa.
Meffert selbst verabschiedete sich mit wehmütigen Worten: „Es fällt mir schwer, denn das HSV-Trikot zu tragen und im Volkspark zu spielen, war immer etwas Besonderes für mich. Ich danke allen Weggefährten und vor allem den Fans. Ihr habt die Zeit unvergesslich gemacht. Ich wünsche dem Verein weiterhin viel Erfolg.“
Daniel Peretz (25) hatte sich beim HSV als Nummer eins durchsetzen wollen, doch die Realität sah anders aus. Der Leihkeeper vom FC Bayern kam nur zu zwei Einsätzen im DFB-Pokal und unterlag im Konkurrenzkampf mit Daniel Heuer Fernandes.
Laut Bild soll die Leihe von Peretz vorzeitig beendet werden, er wird direkt nach England zum FC Southampton wechseln. Der Rekordmeister hofft, dass der neue Leihdeal erfolgreicher verläuft.
HSV-Leistungsträger Luka Vuskovic (18) weckt Begehrlichkeiten: Das Portal „CaughtOffside“ meldete Interesse von FC Bayern München und RB Leipzig an dem Kroaten.
Beide Vereine hätten sich bei Tottenham Hotspur, dem Stammverein des ausgeliehenen Abwehrspielers, nach Vuskovic erkundigt.
Tottenham hat laut Bericht jedoch klargestellt, dass ein Abgang des 18-Jährigen nicht geplant ist. Vuskovic, der bis Sommer beim HSV ausgeliehen ist, gilt als wichtiger Eckpfeiler der Zukunftsplanung.
Das vergangene Jahr war für den HSV voller Ereignisse – neben dem Aufstieg und der Rückkehr in die Bundesliga bleibt vor allem der beeindruckende Rückhalt durch die Fans in Erinnerung.
Dies ist auch den Spielern bewusst, die sich nun in einem offenen Brief bei den Anhängern für die „einzigartige Unterstützung und Leidenschaft“ bedankten.
„Lasst uns an diese ,Never-give-up‘-Mentalität auch im kommenden Jahr anknüpfen und in den verbleibenden 19 Spielen alles füreinander geben. Zeigen wir gemeinsam, was den HSV ausmacht: Siegeswille, Leidenschaft und Respekt“, hieß es seitens der Mannschaft.
Miro Muheim (27) war in der ersten Saisonhälfte der HSV-Profi mit den meisten Einsatzminuten. Der Schweizer ist im System der Rothosen unverzichtbar und wird voraussichtlich mit der Schweizer Nationalmannschaft zur WM fahren.
Seine starken Leistungen bleiben anderen Klubs nicht verborgen, weshalb der HSV offenbar bereits Vorkehrungen für einen möglichen Abgang trifft.
Wie die BILD berichtet, haben die Hamburger ernsthaftes Interesse an Almugera Kabar (19) von Borussia Dortmund gezeigt. Es soll bereits Kontakt zwischen den Vereinen gegeben haben, und der HSV hat eine realistische Chance auf eine Verpflichtung. Beim BVB kommt der junge Verteidiger derzeit kaum zum Einsatz.
Luka Vuskovic (18) hat sich beim HSV schnell einen Namen gemacht. Doch wie es nach Ende seiner Leihe weitergeht, ist unklar. Er steht noch bis 2031 bei Tottenham Hotspur unter Vertrag.
Sein Vater Danijel (44) sagte der kroatischen Zeitung „Sportske novosti“: „Bislang lief alles so fair wie möglich, die Spurs respektieren Lukas Meinung. Das Wichtigste für ihn 2026 ist, dass er weiter so hart trainiert und arbeitet wie bisher. Dann wird sich alles Weitere ergeben. Er hat einen guten Weg vor sich.“
Danijel Vuskovic geht davon aus, dass sein Sohn sich weiterhin beim HSV gut entwickelt. „Danach werden wir in Ruhe überlegen, wie es weitergeht, denn wenn er sich so weiterentwickelt, wird alles gut laufen.“ Er bestätigte, dass Luka bis Saisonende im Volkspark bleiben wird, bevor Gespräche mit Tottenham stattfinden.
Das Ziel der Gespräche sei klar: „Ich möchte nicht, dass er einen Schritt überspringt und direkt in die Premier League wechselt, welche ich für die stärkste Liga der Welt halte. Er hat noch viel Entwicklungspotenzial und ist keine Eintagsfliege. Es wäre gut, wenn er in Deutschland bleibt. Es ist eine große Sache, dass er sowohl für die Jugend als auch für die A-Nationalmannschaft seines Landes spielt.“
Vater Vuskovic bestätigte, dass es zahlreiche Anfragen von Top-Vereinen gibt: „Sie rufen oft an, aber ich schenke dem keine Beachtung, denn alles wird sich von selbst regeln. Wir lassen es laufen, es gibt Leute, die sich kümmern und uns informieren.“
Bei Tottenham ist man offenbar zufrieden mit seiner Entwicklung. Ob Vuskovic über den Sommer hinaus bei den Spurs bleibt, ist offen. Danijel dazu: „Ich weiß nicht, ob Tottenham ihn als ihren zukünftigen Spieler sieht oder bei einem passenden Angebot einen Transfer in Betracht zieht. Lukas Ziel ist es, mit dem HSV Erfolge zu feiern und mit Kroatien zur WM zu fahren.“
Jonas Meffert (31) steht offenbar vor einer Rückkehr zum Zweitligisten Holstein Kiel. Nach Informationen des Hamburger Abendblatts entschied sich der Mittelfeldspieler über die Weihnachtszeit für diesen Schritt.
Meffert wechselte 2021 von Kiel zum HSV. In drei von vier Zweitliga-Jahren war er ein wichtiger Führungsspieler. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga verlor er jedoch seinen Platz. In dieser Saison stand er bislang nur einmal in der Startelf.
Sein Vertrag läuft im Sommer aus. Beide Vereine müssen noch eine Einigung über den Transfer erzielen.
Die zweite Saisonhälfte wirft ihre Schatten voraus: Nach einigen freien Tagen beginnt für die HSV-Profis am 2. Januar wieder das Training.
Das Team trifft sich vormittags zu einem gemeinsamen Brunch, bevor Coach Merlin Polzin (35) um 15 Uhr zur ersten Einheit im neuen Jahr bittet.
Nur acht Tage später steht das Bundesliga-Auswärtsspiel beim SC Freiburg auf dem Programm (10. Januar, 15:30 Uhr).
Nach seinem Traumtor im Nordderby gegen Werder Bremen gehört HSV-Spieler Luka Vuskovic (18) im Dezember zu den Kandidaten für das „Tor des Monats“.
Der Kroate hat allerdings starke Konkurrenz: Neun weitere Treffer sind ebenfalls nominiert. Das Voting läuft auf der offiziellen Bundesliga-Website.
Der HSV verlängerte den Vertrag mit Offensivtalent Alexander Rössing-Lelesiit (18) vorzeitig und würdigt damit die Entwicklung des jungen Norwegers. „Alex hat sich trotz seines jungen Alters sehr gut eingelebt und entwickelt. Er identifiziert sich voll mit unserem Verein. Wir geben ihm die Zeit, um die nächsten Schritte gemeinsam zu gehen“, sagte Sportvorstand Stefan Kuntz (63).
Rössing-Lelesiit kam in dieser Saison auf acht Bundesliga-Einsätze, steht derzeit jedoch wegen eines Muskelfaserrisses nicht zur Verfügung.
„Ich fühle mich beim HSV sehr wohl und spüre das Vertrauen des Trainerstabs. Hier habe ich optimale Bedingungen, um mich stetig weiterzuentwickeln und Bundesliga-Niveau zu erreichen. Deshalb freue ich mich, auch in den kommenden Jahren für diesen tollen Verein spielen zu dürfen“, so der 18-Jährige.
Neben Stürmer Damion Downs (23) vom FC Southampton soll der HSV laut Sky auch an Linksverteidiger Raoul Petretta (28) vom MLS-Klub Toronto FC interessiert sein. Zwar gab es bereits lockere Gespräche, jedoch ist noch nichts Konkretes beschlossen.
Petretta wäre ablösefrei, da sein Vertrag zum Jahresende ausläuft. Er spielt seit drei Jahren in der MLS und möchte gerne zurück nach Europa, wo er zuvor für den FC Basel und Kasimpasa aktiv war.
Auch der FC Augsburg und zwei portugiesische Vereine sollen Interesse zeigen. Petretta könnte eine Alternative zu Miro Muheim darstellen.
Der HSV wurde laut Kicker bei der Suche nach Verstärkungen auf Damion Downs (21) aufmerksam. Der Ex-1. FC Köln-Stürmer wechselte im Sommer für acht Millionen Euro zum FC Southampton in die englische zweite Liga.
Bisher lief die Investition nicht wie erhofft. Downs kam nur in elf Spielen zum Einsatz und erzielte kein Tor. Aufgrund seines Marktwerts von sieben Millionen Euro käme wohl nur eine Leihe infrage.
Seit dem Aufstieg spielt Jonas Meffert (31) beim HSV nur noch eine Nebenrolle. Dreimal stand er im DFB-Pokal auf dem Platz und viermal in der Bundesliga, davon nur einmal von Beginn an.
Nun berichtet fussballeuropa.com, dass Mefferts Berater den HSV um einen Winterwechsel gebeten hat. Hintergrund ist das Interesse seines früheren Vereins Holstein Kiel, bei dem Meffert einen Wechsel nicht ausschließt.
Meffert war im Sommer 2021 von Kiel nach Hamburg gewechselt und hatte großen Anteil am Aufstieg. Nun scheint seine Zeit beim HSV abzulaufen, spätestens im Sommer, wenn sein Vertrag endet.
Die folgende Elf soll das Ruder herumreißen: Der HSV gab wie gewohnt etwa eine Stunde vor Anpfiff seine Startaufstellung für das Spiel gegen Frankfurt bekannt.
Im Vergleich zur Partie in Hoffenheim nimmt Trainer Merlin Polzin vier Veränderungen vor: William Mikelbrencis, Nicolai Remberg und Rayan Philippe starten für Giorgi Gocholeishvili, Jonas Meffert und Fábio Vieira (alle auf der Bank).
Außerdem ersetzt Daniel Elfadli den verletzten Jordan Torunarigha, der sich beim Aufwärmen verletzt hatte.
Die Anfangsformation: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Mikelbrencis, Lokonga, Remberg, Muheim – Philippe, Königsdörffer, Baldé
Die Polizei griff durch: In der Nacht zum Samstag wurden mehrere Dutzend HSV- und Frankfurt-Fans in der Nähe des Volksparkstadions vorübergehend festgenommen.
Wie der Lagedienst auf Nachfrage mitteilte, hatte ein Sicherheitsdienst gegen 1.30 Uhr eine größere Ansammlung von Fans entdeckt, woraufhin die Polizei einschritt.
Um Ausschreitungen vorzubeugen, wurden 55 Personen in Gewahrsam genommen – 39 Eintracht- und 16 HSV-Anhänger. Diese verblieben bis zum Spielende in der Obhut der Polizei.
Die Verantwortung an der Pfeife trägt Tobias Stieler (44), der die Partie HSV gegen Frankfurt im Volksparkstadion leitet.
Bisher leitete er drei Spiele mit dem HSV – mit einer Bilanz von einem Sieg und zwei Niederlagen.
Die Eintracht spielte bisher viermal unter Stielers Leitung mit einer Bilanz von einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Niederlagen.
Unglück für HSV-Stürmer Yussuf Poulsen (31): Trainer Merlin Polzin (35) berichtete auf der Pressekonferenz, dass sich der Däne ohne Fremdeinwirkung im Training schwer verletzte.
Eine genaue Diagnose liegt noch nicht vor, aber Poulsen wird längere Zeit ausfallen und auch nach der Winterpause im Januar „einige Wochen“ fehlen.
Bereits in der Hinrunde war der Angreifer häufig wegen muskulärer Probleme ausgefallen. Sein Pech setzt sich somit fort.
Ein wichtiger Termin für HSV-Fans: Der DFB hat das Viertelfinale im DFB-Pokal der Frauen gegen den FC Bayern München für den 11. März um 18:30 Uhr terminiert.
Schaffen es die Hamburgerinnen, die Bayern zu besiegen, würde das Halbfinale zwischen dem 4. und 6. April stattfinden. Das Finale ist für den 14. Mai im Kölner RheinEnergieSTADION angesetzt.
Einen Vorgeschmack auf das Pokalduell gab es am vergangenen Sonntag in der Bundesliga, als die HSV-Frauen mit 0:6 gegen den FCB verloren.
Jean-Luc Dompé (30) fehlte bereits gegen die TSG Hoffenheim und droht auch für das Spiel gegen Eintracht Frankfurt auszufallen. Der Franzose trainiert bisher nur individuell mit Reha-Trainer Sebastian Capel und Robert Glatzel (31).
„Es ist noch früh in der Woche, bis zum Spiel bleibt noch Zeit“, gab Trainer Merlin Polzin zurückhaltend zu Protokoll. „Jean-Luc kämpft schon länger mit Beschwerden. Es ist nicht zufriedenstellend, dass er immer noch Schmerzen hat. Wir nehmen es, wie es ist, und geben unser Bestes.“
Ob Dompé am Samstag in Frankfurt eine Option sein wird, bleibt abzuwarten.
Glückwunsch! Während die Profis bei der TSG Hoffenheim enttäuschten, sicherte sich die HSV-U21 im Heimspiel gegen St. Pauli den Derbysieg mit 4:1.
Bestens aufgelegt war Maurice Boakye (21), der mit drei Treffern herausragte.
Trainer Merlin Polzin nahm gegen Hoffenheim im Vergleich zum Nordderby gegen Werder gleich fünf Änderungen vor.
Giorgi Gocholeishvili, Jonas Meffert, Miro Muheim, Ransford Königsdörffer und Fabio Baldé begannen für Bakery Jatta, Aboubakar Soumahoro, Rayan Philippe (alle auf der Bank), Nicolai Remberg (gelbgesperrt) und Jean-Luc Dompé (Achillessehnenprobleme, nicht im Kader).
Die Aufstellung: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Gocholeishvili, Lokonga, Meffert, Muheim – Fabio Vieira, Königsdörffer, Baldé
Privat läuft es gut, sportlich hingegen steckt Immanuel Pherai (24) seit längerem in einer Krise. In dieser Bundesliga-Saison stand der technisch versierte Offensivspieler bislang nur 22 Minuten für den HSV auf dem Platz.
Nun hat sich der 24-Jährige entschieden, seine Berateragentur zu wechseln und wird künftig vom Branchenführer CAA Stellar vertreten, wie die Agentur auf Instagram mitteilte.
Ob Pherai sich damit besser für einen möglichen Wechsel, möglicherweise schon im Winter, positionieren will, ist unklar. Klar ist jedoch, dass er mit seiner aktuellen Situation unzufrieden ist. Trotz geringer Spielzeit dürften sich Interessenten im In- und Ausland finden.
Die Partie TSG Hoffenheim gegen HSV wird von Schiedsrichter Martin Petersen (40) geleitet.
Bisher hat Petersen sechs Spiele mit dem HSV als Schiedsrichter geleitet, zuletzt das Spiel gegen Wolfsburg Ende Oktober. Die Bilanz ist ausgeglichen: zwei Siege, zwei Remis, zwei Niederlagen.
Die TSG absolvierte zehn Spiele mit Petersen, mit einer ebenfalls fast ausgeglichenen Bilanz: drei Siege, drei Unentschieden, vier Niederlagen.
Herzlichen Glückwunsch! HSV-Spieler Immanuel Pherai (24) ist Vater geworden. Wie Verein und Spieler auf Social Media mitteilten, wurde seine Tochter am Dienstag geboren.
Die kleine Amori Rose war bei der Geburt 52 Zentimeter groß und wog 3060 Gramm.
Wegen des freudigen Ereignisses fehlte Pherai mehreren Trainingseinheiten, weshalb sein Einsatz am Wochenende fraglich ist.
Nach dem Derbysieg gegen Werder Bremen gab es für Nicolai Remberg (25) noch Nachspielzeit. Nach Abpfiff kam es zu einer kleinen Auseinandersetzung zwischen den Teams, die der Mittelfeldspieler angestoßen hatte.
Remberg hatte provokant vor der Bremer Bank gejubelt und dabei mehrere Gesten gezeigt.
Schiedsrichter Sascha Stegemann (41) zeigte ihm daraufhin die Gelbe Karte – seine fünfte in dieser Saison. Somit fehlt „Rambo“ im nächsten Auswärtsspiel in Hoffenheim.
Merlin Polzin (35) konnte als HSV-Cheftrainer bislang keinen Sieg gegen einen norddeutschen Gegner verbuchen. Ist das ein Fluch?
Partien gegen Braunschweig, Kiel und St. Pauli gingen bisher immer zugunsten der Gegner aus. Gegen Hannover gelang immerhin ein Unentschieden im Februar.
Am 7. Dezember 2025 schien dieser „Fluch“ jedoch gebrochen zu sein: Im Nordderby gegen Werder Bremen gelang der lang ersehnte Sieg. Trotzdem betonte Polzin nach dem Spiel, dass dies nicht der „besondersste“ Moment seit dem Aufstieg sei – auch wenn die Freude groß sei.
„Für uns war auch das allererste Spiel und der erste Punkt etwas Besonderes. Es ist der gesamte Prozess, der dieses Gefühl ausmacht, nicht nur der einzelne Spieltag heute.“
Im DFB-Pokal-Viertelfinale wartet auf die HSV-Frauen eine schwere Aufgabe: Bei der Auslosung am Sonntagabend wurde der FC Bayern München als Gegner gezogen.
Fans dürfen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ein Spiel im Volksparkstadion freuen.
Schade! HSV-Offensivtalent Alexander Rössing-Lelesiit (18) wird nicht nur das Nordderby gegen Werder Bremen verpassen, sondern auch alle weiteren Spiele bis Jahresende. Grund ist seine Rotsperre aus dem Stuttgart-Spiel.
Trainer Merlin Polzin (35) erklärte auf der Pressekonferenz, dass sich der junge Norweger einen Muskelfaserriss zugezogen hat und erst im Januar wieder einsatzbereit sein wird.
Im DFB-Pokal kam Daniel Peretz (25) endlich wieder zum Einsatz und überzeugte. Trotzdem denkt der Keeper über einen vorzeitigen Abschied nach.
Er stand in dieser Saison erst zweimal für den HSV im Tor – beide Male im Pokal. Ihm genügt das nicht: Er wollte eigentliche die Nummer eins sein, wie er kürzlich im Interview bei der Nationalmannschaft betonte.
Auf die Frage, ob er über den Winter hinaus beim HSV bleibt, antwortete er ausweichend: „Ich weiß, dass ich spielen will. Das liegt in meinem Blut. Ich habe heute gespürt, wie sehr ich Fußball liebe. Ich will wirklich spielen. Wir werden in den nächsten Wochen sehen, wie wir damit umgehen.“
Wegen eines Muskelfaserrisses muss Robert Glatzel (31) eine unfreiwillige Pause einlegen und wird dem HSV bis Jahresende fehlen.
„Mental tut es mehr weh als körperlich“, sagte der Stürmer während der Halbzeitpause im DFB-Pokal-Achtelfinale am Mittwochabend. „Jetzt wieder von draußen zuschauen zu müssen, tut schon weh.“
Glatzel, der seit seinem Wechsel im Sommer 2021 bei den Hamburgern einer der Publikumslieblinge ist, hat bereits 82 Tore für den Bundesligisten erzielt. Zuletzt kam er aber meist nur als Joker zum Einsatz. Ein Winterwechsel, trotz Vertrag bis 2027, scheint für ihn derzeit ausgeschlossen.
Auf die Frage, ob er auch im Januar noch beim HSV bleiben wird, antwortete er: „Ja, das ist der Plan.“
Der Schiedsrichter des DFB-Pokal-Achtelfinals HSV gegen Holstein Kiel heißt Tobias Welz (48).
Der Polizist aus Wiesbaden pfiff im Oktober die zweite Runde des DFB-Pokals zwischen Köln und Bayern München, wobei er für seine Leistung viel Kritik und die Note 6,0 erhielt.
So stand Luis Diaz beim Münchner 1:0-Tor deutlich im Abseits. Der Treffer hätte nicht zählen dürfen, was Welz’ einzige DFB-Pokal-Partie fast zum Totalausfall machte.
Auch eine Bundesliga-Partie des HSV leitete der Hessische Schiedsrichter bereits: das Auswärtsspiel in Leipzig, das mit 1:2 verloren ging.
Eine große Ehre für Luka Vuskovic (18)! Der HSV-Star wurde schon zweimal zum „Rookie des Monats“ gekürt und hat nun den nächsten Schritt geschafft.
Im März 2026 bringt Playmobil in Zusammenarbeit mit der DFL sechs Figuren von Bundesliga-Profis auf den Markt. Neben Harry Kane, Mario Götze, Angelo Stiller, Julian Brandt und Saïd El Mala gehört auch Vuskovic dazu.
Zur Saison 2026/27 sollen pro Verein jeweils elf Spielerfiguren erhältlich sein – insgesamt werden 198 Charaktere veröffentlicht.
Mit Blick auf die Winterpause und die Suche nach Verstärkungen hat der HSV laut Transferexperte Ekrem Konur ein Auge auf Sidiki Chérif (18) vom französischen Erstligisten Angers SCO geworfen.
Der Angreifer stand in allen 14 Ligaspielen bislang auf dem Platz, davon zehn von Beginn an, und erzielte drei Tore.
Die Konkurrenz ist jedoch groß: Neben dem VfB Stuttgart sollen auch Udinese Calcio, AC Mailand und AS Rom Interesse zeigen. Chérifs Marktwert liegt bei circa zwei Millionen Euro, sein Vertrag läuft bis Sommer 2028.
Neben Robert Glatzel muss der HSV im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Holstein Kiel auf drei weitere Spieler verzichten.
Dies sind Warmed Omari (25, Sprunggelenksverletzung), Daniel Elfadli (28, Aufbautraining) und Yussuf Poulsen (31).
Es ist bitter: Robert Glatzel wird dem HSV bis Jahresende fehlen. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, zog sich der Angreifer beim Sieg gegen den VfB Stuttgart einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu.
Dies wurde durch Untersuchungen bestätigt. Damit wird Glatzel sowohl im Pokalspiel gegen Holstein Kiel als auch in den Ligaspielen gegen Werder Bremen, TSG Hoffenheim und Eintracht Frankfurt fehlen.
Zum ersten Mal in dieser Saison stand Robert Glatzel (31) in der Startelf – und erzielte direkt ein Tor. Doch seine Freude wurde durch eine Verletzung getrübt.
„Wegen der Verletzung ist meine Gemütslage etwas zwiegespalten“, gestand er nach dem Spiel. „Beim Tor habe ich etwas im Oberschenkel gespürt, habe es nochmal versucht, aber bemerkt, dass es nicht besser wird.“
Der Stürmer hofft, dass er den Platz rechtzeitig verlassen hat, sodass die Pause nicht zu lang ausfällt. Gegen Holstein Kiel am Mittwoch sowie gegen Werder Bremen am Wochenende wird er auf jeden Fall fehlen.
Die Proteste gegen die geplanten Sicherheitsverschärfungen der bevorstehenden Innenministerkonferenz (IMK) gehen weiter.
Auch die HSV-Fans beteiligten sich rund um das Heimspiel gegen Stuttgart – unter anderem in Form einer Demonstration mit etwa 1.500 Teilnehmern vor dem Spiel.
Dabei bekam Hamburgs Innensenator, ein entschiedener Befürworter der Maßnahmen, eine klare Botschaft zu hören: Auf einem großen Plakat stand, dass er ein „Feind des Fußballs“ sei.
Auch im Stadion richteten sich die Fans gegen den Politiker und zeigten ein riesiges Banner mit der Aufschrift: „Grote: Wer Stadionverbote auf Verdacht will, bekommt Olympiaverbot per Referendum.“
Der HSV gab rund eine Stunde vor Anpfiff seine Startelf bekannt – mit dem Ziel, nach fünf sieglosen Spielen endlich wieder drei Punkte einzufahren.
Im Vergleich zum Spiel beim FC Augsburg tauschte Coach Merlin Polzin (35) viermal: William Mikelbrencis, Rayan Philippe, Robert Glatzel und Alexander Rössing-Lelesiit ersetztem Giorgi Gocholeishvili, Fábio Vieira, Ransford Königsdörffer und Jean-Luc Dompé (alle auf der Bank).
Die Anfangsformation des HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Mikelbrencis, Lokonga, Remberg, Muheim – Philippe, Glatzel, Rössing-Lelesiit
Referee Sören Storks (37) leitet das Traditionsduell zwischen dem HSV und dem VfB Stuttgart im Volksparkstadion.
Unter seiner Leitung bestritten die Hamburger bisher fünf Partien: drei Siege, eine Niederlage und ein Unentschieden.
Die Schwaben haben vier Spiele mit ihm als Schiedsrichter absolviert, mit drei Siegen und einer Niederlage.
HSV-Fans kennen es kaum noch anders: Auch am Sonntag droht rund um das Volksparkstadion erneut ein Verkehrschaos.
Der Förderkreis Nordtribüne hat angesichts der geplanten Sicherheitsmaßnahmen der Innenministerkonferenz (IMK) am 3. Dezember zu einer Demonstration aufgerufen.
Der Protestzug startet um 12 Uhr am S-Bahnhof Holstenstraße und führt auch über die Schnackenburgallee, eine der Hauptverkehrsadern.
Außerdem findet in der gegenüberliegenden Barclays Arena ein Konzert von Rapper Luciano statt (Einlass ab 18 Uhr). Nach dem HSV-Spiel gegen Stuttgart, das gegen 17:30 Uhr endet, ist mit einer angespannten Verkehrssituation rund ums Stadion zu rechnen.
Auf der Pressekonferenz am Freitag sprach HSV-Coach Merlin Polzin (35) über eine mögliche Rückkehr von Daniel Elfadli (28) in den Kader – musste die Fans jedoch enttäuschen.
Obwohl der Defensiv-Allrounder die Belastung nach seiner Adduktorenverletzung steigern konnte, zeigte eine Untersuchung, dass er noch nicht vollständig fit ist – auch wenn er sich grundsätzlich gut fühlt.
Neben Elfadli fehlen auch die langzeitverletzten Warmed Omari (25, Außenbandriss) und Kapitän Yussuf Poulsen (31, Muskelfaserriss) gegen den VfB.
Seit November letzten Jahres ist der gebürtige Hamburger offiziell Cheftrainer des Traditionsklubs – zunächst interimistisch, ab Weihnachten 2024 fest.
Obwohl der HSV aktuell eher gegen den Abstieg kämpft, schaffte Polzin den Aufstieg nach sieben Jahren zurück in die Bundesliga.
Sportvorstand Stefan Kuntz lobte jedoch auch die „kleinen Erfolge“, die unter Polzins Führung erzielt wurden: „Die tägliche Arbeit, der Umgang mit den Spielern, die Energie, die sie zeigen, die Klarheit und die Bereitschaft, zuzuhören und sich dynamisch weiterzuentwickeln.“
Auch der HSV muss zahlen: Nachdem FC St. Pauli wegen Pyro-Vergehen seiner Fans im Stadtderby Ende August mit 125.600 Euro bestraft wurde, erhielt nun auch der HSV eine hohe Geldstrafe.
Das DFB-Sportgericht verurteilte die Hanseaten wegen unsportlichen Verhaltens der Anhänger zu einer Zahlung von 118.000 Euro, wovon der HSV 39.000 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden darf.
Drei Punkte sollen her: Der HSV veröffentlichte rund eine Stunde vor Anpfiff seine Startelf für das Auswärtsspiel in Augsburg.
Im Vergleich zur Partie gegen Borussia Dortmund gibt es zwei Veränderungen: Fábio Vieira und Ransford Königsdörffer ersetzen Rayan Philippe und Yussuf Poulsen.
Die Aufstellung: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Gocholeishvili, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Königsdörffer, Dompé
Der HSV muss beim Spiel in Augsburg auf drei Spieler verzichten. Trainer Merlin Polzin (35) erklärte, dass neben den Langzeitverletzten Warmed Omari (25) und Daniel Elfadli (28) überraschend auch Yussuf Poulsen (31) ausfällt.
„Warmed fällt weiterhin aus, obwohl es Fortschritte gibt. Er konnte den Spezialschuh abnehmen und macht weitere Schritte“, sagte Polzin. „Daniel Elfadli arbeitet schon auf dem Platz, das geht ebenfalls voran.“
In der vergangenen Woche kam überraschend Poulsen hinzu, der sich bei der dänischen Nationalmannschaft eine kleine Muskelverletzung zugezogen hatte. Polzin sprach zwar von einer kurzen Ausfallzeit, wollte aber wegen Poulsens Verletzungsgeschichte vorsichtig sein.
Für die entscheidenden WM-Qualifikationsspiele gegen El Salvador (4:0) und Guatemala (1:3) hatte HSV-Profi Immanuel Pherai (24) noch abgesagt, in den Play-offs wird er für Suriname voraussichtlich wieder zur Verfügung stehen.
Im März muss Suriname zunächst gegen Bolivien antreten, der Sieger trifft in einem „Finale“ auf den Irak, wie die Auslosung ergab.
Auch Yussuf Poulsen (31) könnte in den Play-offs zum Einsatz kommen. Der Däne wurde nominiert, musste jedoch verletzungsbedingt vorzeitig abreisen. Er trifft zunächst auf Nordmazedonien, der Sieger spielt gegen den Gewinner der Partie Tschechien gegen Irland um eines der letzten WM-Tickets.
Verliert der HSV erneut ein großes Talent? Wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, steht U21-Torjäger Maurice Boakye (21) bei zahlreichen deutschen und internationalen Vereinen auf dem Zettel.
Neben Klubs aus der 2. Bundesliga, den Niederlanden, Dänemark und der Schweiz soll vor allem aus Frankreich ein großes Interesse bestehen. Kein Wunder: Boakye erzielte in 18 Regionalliga-Spielen bereits neun Tore und bereitete drei weitere vor.
Problematisch aus Sicht des HSV: Der Vertrag des 21-Jährigen endet im Sommer. Die Verantwortlichen müssen ihm Perspektiven bei den Profis bieten, sonst könnte er schnell zu einem anderen Klub wechseln.