Nach dem langweiligen Kick gegen Piräus: Bayer in der Liga auf Sieg angewiesen
Leverkusen – Im Kampf um die direkte Qualifikation für die Champions League steht Bayer 04 in den nächsten beiden Begegnungen unter großem Druck. Kann die Werkself weiterhin um die Spitzenplätze mitspielen?
Fest steht: Das Team von Kasper Hjulmand (53) zeigte im Rückspiel des Play-offs gegen Olympiakos Piräus eine überraschend schwache Leistung und erreichte damit einen Tiefpunkt, der in den letzten Jahren so nicht zu beobachten war.
Von der einst unbesiegbaren Mannschaft oder dem Spitznamen „Laterkusen“ aus dem Jahr 2020 ist kaum noch etwas übrig geblieben.
Schon vor der enttäuschenden Nullnummer gegen Piräus hatte sich Leverkusen mit der Niederlage bei Union Berlin (0:1) keine gute Ausgangslage verschafft und dadurch wichtige Punkte im Kampf um einen Platz in der Königsklasse verloren.
Die bevorstehenden Heimpartie gegen Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr) sowie das Nachholspiel beim HSV (4. März, 20.30 Uhr) werden deshalb als Pflichtsiege eingestuft, um den Verfolgern aus Stuttgart, Leipzig und Hoffenheim weiterhin dicht auf den Fersen zu bleiben.
Ob der Doublesieger der Saison 2023/24 dabei auf das vielversprechende Talent Ibrahim Maza (20) und den erfahrenen Lucas Vazquez (34) bauen kann, ist noch ungewiss. Beide mussten im Duell gegen Piräus verletzungsbedingt vorzeitig ausgewechselt werden – offizielle Updates zum Gesundheitszustand fehlen bisher.
Aktuell bleiben Bayer noch zwölf Partien, um das Saisonziel Champions League zu realisieren.
Verfehlt der Klub die Königsklasse, droht eine finanzielle Lücke in Millionenhöhe – nicht zuletzt wegen der bisher größten Transferinvestitionen in Höhe von 200 Millionen Euro, die im vergangenen Sommer getätigt wurden.