Mit Überraschung aus dem Hinspiel im Rücken: Bayer 04 setzt auf Champions-League-Sensation
Leverkusen – Nach zwei überzeugenden Vorstellungen gegen europäische Spitzenklubs reist Bayer 04 selbstbewusst zum FC Arsenal. Das klare Ziel lautet: der Einzug ins Viertelfinale der Champions League!
Unter dem Bayer-Kreuz ist offenbar jedem bewusst, wie wichtig dieses Spiel ist – auch Kapitän Robert Andrich (31) macht keinen Hehl daraus.
„Wir fahren dort hin, um eine Runde weiterzukommen. Andernfalls müssten wir gar nicht erst antreten.“
Seine Aussage trifft den Nagel auf den Kopf! Nach den jüngsten Leistungen gegen die Londoner im Hinspiel sowie dem 1:1 gegen München dürfen die Leverkusener berechtigte Hoffnungen auf einen Platz unter den letzten Acht hegen.
Nicht zu vergessen: Das Team von Kasper Hjulmand (53) war in dieser Champions-League-Saison das erste europäische Team, das den Gunners in der K.-o.-Runde einen Punkt abtrotzen konnte.
Im Gegensatz zum Jahresende zuvor, als Bayer gegen Paris St. Germain mit 2:7 oder gegen die Bayern mit 0:3 unter die Räder gekommen war, präsentiert sich der Doublesieger 2023/24 inzwischen deutlich gefestigter.
Ein entscheidender Fortschritt im Spiel sieht Trainer Hjulmand in der verbesserten Defensive und Offensive. „In diesen Bereichen haben wir deutliche Fortschritte gemacht“, zeigte sich der Däne nach dem Unentschieden gegen die Bayern zufrieden.
Für Bayer-Geschäftsführer Simon Rolfes (44) – der sich am Sonntag zu einer möglichen Rückholaktion von Julian Brandt (29) äußerte – lastet der Druck ohnehin auf Seiten der Gunners um Kai Havertz (26).
„Ich bin überzeugt, dass Arsenal ein enormer Druck belastet – nicht nur das Weiterkommen, sondern womöglich auch der Anspruch, die Champions League gewinnen zu müssen.“
In der Gruppenphase hatte sich das Londoner Team mit voller Punktausbeute souverän durchgesetzt.
Beim Außenseiter Leverkusen hingegen wächst nach dem Unentschieden im Hinspiel die Hoffnung auf das erste CL-Viertelfinale seit unglaublichen 24 Jahren. Damals führte das Team von Klaus Toppmöller (74) den Weg sogar bis ins Finale, musste sich dort jedoch den Star-Ensembles von Real Madrid um Weltstar Zinedine Zidane (53) mit 1:2 geschlagen geben.