Trotz Ergebniskrise: Bayer Leverkusen sichert Trainer Hjulmand Verbleib zu
Von Jana Glose, Jonas Reihl
Leverkusen – Obwohl Bayer Leverkusen zuletzt dreimal in Folge nur Unentschieden erreichte und momentan hinter den Champions-League-Rängen zurückliegt, hat Sportdirektor Simon Rolfes (44) Trainer Kasper Hjulmand (53) vorerst seine Unterstützung zugesichert.
„Ein Wechsel auf der Trainerbank ist für uns derzeit kein Thema“, erklärte Rolfes gegenüber der „BILD“. „Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Mannschaft erfolgreich sein können. Die Chancen, unser Saisonziel zu erreichen, sind weiterhin vorhanden.“
Die Werkself steht als Sechster der Tabelle aktuell unter Druck, da der Abstand zum vierten Platz, der zur Champions-League-Qualifikation berechtigt, vier Punkte beträgt. Besonders kritisch wird es, nachdem in den letzten drei Begegnungen jeweils eine Führung verspielt wurde.
Besonders das 3:3-Unentschieden gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten 1. FC Heidenheim, nachdem man mit 2:0 geführt hatte, sorgte für erhebliche Besorgnis und Unmut rund um den Verein, insbesondere gegenüber dem Trainerteam.
Rolfes wollte diese Kritik jedoch nicht vertiefen, betonte aber, dass das Unentschieden „für uns ein Weckruf sein muss, damit wir unter Druck wieder in der Lage sind, unser Spiel von Anfang bis Ende konsequent durchzuziehen.“
Nach der Länderspielpause stehen für Leverkusen noch sieben Partien auf dem Programm, darunter wichtige Duelle gegen direkte Konkurrenten wie RB Leipzig und den VfB Stuttgart.
„In Situationen mit höchstem Druck haben wir bereits gezeigt, dass wir unsere Leistung stabil und bis zum Schlusspfiff abrufen können – etwa in Lissabon [1:0 gegen Benfica; Anm. d. Red.] oder in Manchester [2:0 gegen City; Anm. d. Red.] sowie in einigen Bundesligaspielen“, blicke Rolfes optimistisch auf die kommenden Begegnungen.
Bundesliga-Tabelle
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Ende der Saison auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Teams auf den Positionen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) nimmt an der Relegation teil, um den Klassenerhalt zu sichern. Dabei trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.