St.-Pauli-Blog: Aufstiegsheld verabschiedet sich – bedankt sich aber ausschließlich beim früheren Kieztrainer
Hamburg – Der FC St. Pauli musste trotz einer starken Vorstellung eine Niederlage beim FC Augsburg hinnehmen. Damit beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz bereits vier Punkte.
Neu im Team ist Taichi Hara. Wir berichten darüber, wie die Kiezkicker ihn ins Mannschaftskonzept integrieren wollen. Außerdem hat ein Spieler, der maßgeblich am Aufstieg beteiligt war, den Verein verlassen. Am Dienstag steht das Viertelfinale im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen (20:30 Uhr) auf dem Programm.
In unserem St.-Pauli-Blog erhaltet Ihr alle aktuellen Informationen rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Neuigkeiten aus dem Millerntor-Stadion.
Oladapo Afolayan (28) verließ den FC St. Pauli noch in der Wintertransferperiode. Da er sich nicht persönlich von den Fans verabschieden konnte, veröffentlichte er einen emotionalen Beitrag auf Instagram.
"Drei Jahre lang war Hamburg unser Zuhause, und ihr habt meiner Frau und mir das Gefühl gegeben, willkommen und geschätzt zu sein. Wir haben gemeinsam viele besondere Momente erlebt und unglaublich viel erreicht", dankte der 28-Jährige den Anhängern. Es fiel ihm schwer, diese Zeilen zu schreiben, gab er ehrlich zu.
"Ihr habt mir geholfen, einige meiner Träume zu verwirklichen – dazu gehört der Gewinn der Meisterschaft und das Spiel in der Bundesliga. Es war mir eine große Ehre, das Trikot zu tragen und für Euch alle aufzulaufen."
Zum Abschluss richtete sich der Offensivspieler an einige Wegbegleiter während seiner Zeit beim Verein, darunter insbesondere den früheren Kieztrainer Fabian Hürzeler (32). Ein Dank an Alexander Blessin fand sich jedoch nicht.
Das Kapitel FC St. Pauli ist für Oladapo Afolayan (28) beendet – der Angreifer wechselte zu den Blackburn Rovers. Trotz Differenzen mit Trainer Alexander Blessin verlor dieser zum Abschied kein kritisches Wort über den Engländer.
"Dapo ist ein verdienter St.-Pauli-Spieler und wird immer mit der Aufstiegssaison verbunden bleiben, in der er eine wichtige Rolle gespielt hat", betonte der 52-Jährige.
Dass sich ihre Wege nun getrennt hätten, sei dennoch die beste Lösung für beide Seiten. "So wie es zuletzt lief, war es nicht ideal, aber das gehört nun mal zum Fußball", machte Blessin deutlich.
Fin Stevens (23) und Oladapo Afolayan (28) werden wohl keine gemeinsamen Mannschaftskameraden bleiben. Wie Football League World berichtet, ist ein Transfer des Rechtsverteidigers zu den Blackburn Rovers offenbar geplatzt.
Dennoch könnte Stevens zurückkehren: Sein ehemaliger Klub Oxford United, bei dem er vor seinem Wechsel nach St. Pauli spielte, zeigt großes Interesse.
Allerdings drängt die Zeit: Der Zweitligist aus England, der gegen den Abstieg kämpft, steht unter erheblichem Druck.
Oladapo Afolayan (28) hat den Weg bereits vorgezeichnet, Fin Stevens (22) könnte ihm folgen. Beim FC St. Pauli hat er kaum Perspektiven und könnte – ähnlich wie Afolayan – zu den abstiegsgefährdeten Blackburn Rovers wechseln.
Laut Football League World steht Ryan Alebiosu (24) kurz vor einem Wechsel nach Genua. Sollte dieser stattfinden, wäre Stevens die Alternative für Blackburn.
Bei den Kiezkickern hat der zweifache walisische Nationalspieler keine Zukunft mehr. In anderthalb Jahren absolvierte er lediglich zwei Pflichtspiele. In der laufenden Saison war er zwar siebenmal im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.
Die Trennung von Oladapo Afolayan (28) vom FC St. Pauli war keine Überraschung mehr, er wechselt zum englischen Zweitligisten Blackburn Rovers.
Der Angreifer kam vor fast genau drei Jahren an die Elbe und avancierte rasch zum Publikumsliebling. Insgesamt bestritt er 93 Spiele, in denen er 16 Tore erzielte und sieben weitere vorbereitete.
Er trug maßgeblich zum Aufstieg bei – unvergessen sein Doppelpack im vorletzten Spiel gegen den VfL Osnabrück. Schon in der letzten Saison zeichnete sich ab, dass seine Qualitäten nicht mehr im Vordergrund standen; er kam häufig nur als Joker zum Einsatz.
Nach dem letzten Spieltag äußerte er öffentlich Kritik an Trainer Alexander Blessin und dessen Spielstil – der Beginn vom Ende. In dieser Saison spielte er kaum noch und schaffte es zuletzt nicht einmal mehr in den Kader.
Seit Samstag gehört Taichi Hara (26) zum FC St. Pauli. Dem Japaner dürfte nicht entgangen sein, woran es aktuell bei den Kiezkickern hapert: mangelnde Chancenverwertung in der Offensive.
Dementsprechend könnte er schnell gebraucht werden. Am Samstag trainierte er bereits mit dem Athletiktrainer, am Sonntag folgte eine Einheit mit der Ersatzbank.
"Am Montag beginnen wir mit der Vorbereitung auf Leverkusen. Ich kann mir gut vorstellen, dass er im Kader steht", erklärte Trainer Alexander Blessin (52) auf die Frage, wie man mit Hara plane. Er deutete an, dass der Neuzugang zumindest im Pokalspiel berücksichtigt wird.
"Mit seiner Größe und Spielweise kann er uns definitiv weiterhelfen", zeigte sich Blessin überzeugt – und zwar lieber früher als später.
Nach der Verpflichtung von Taichi Hara (26) steht Oladapo Afolayan (28) beim FC St. Pauli vor dem Abschied. Der Engländer spielt keine Rolle mehr im Team, nun könnte Bewegung in seine Personalie kommen.
Aus England heißt es, dass die Blackburn Rovers starkes Interesse zeigen. Der FC St. Pauli dürfte bei einem entsprechenden Angebot keine Hindernisse in den Weg legen.
Beim Auswärtsspiel in Augsburg stand Afolayan erneut nicht im Kader.
Beim Auswärtsspiel in Augsburg muss der FC St. Pauli auf zwei Verteidiger verzichten. Adam Dzwigala (30) fällt wegen einer Erkältung aus, ähnlich ergeht es Hauke Wahl (31).
Letzterer musste angeschlagen die Partie gegen RB Leipzig am Dienstag verlassen und konnte nicht rechtzeitig fit werden.
Ein schlechtes Omen? Schiedsrichter Sascha Stegemann (41) wird am Samstag (15:30 Uhr) die Begegnung zwischen FC Augsburg und FC St. Pauli leiten.
Unter seiner Leitung holten die Kiezkicker in 13 Partien nur drei Siege, dem stehen zwei Unentschieden und acht Niederlagen gegenüber. In dieser Saison leitete er bereits ein St.-Pauli-Spiel – beim 0:2 am vierten Spieltag gegen den VfB Stuttgart.
Positiv ist die schlechte Bilanz des FCA unter Stegemann: Die Fuggerstädter gewannen lediglich fünf von 26 Begegnungen, verloren zwölfmal.
Tomoya Ando (27) hat einen beeindruckenden Start beim FC St. Pauli hingelegt. Gegen Borussia Dortmund überzeugte er 45 Minuten, gegen RB Leipzig spielte er sogar 90 Minuten, zeigte gegen Ende jedoch erste Ermüdungserscheinungen.
"Er hat eine hervorragende Leistung gezeigt", lobte Trainer Alexander Blessin (52) den Japaner. "Mit seiner Qualität, Ruhe und Zweikampfstärke hat er die volle Spielzeit gut durchgehalten." Nach dem Spiel habe Ando aber "ein wenig gespürt", wie Blessin berichtete. Am Donnerstag habe sich sein Zustand jedoch verbessert.
Dass Ando so schnell Fuß fasste, überraschte: "Er hatte drei Wochen Pause und ist erst seit drei Wochen wieder im Volltraining", erklärte Blessin. Da Adam Dzwigala nach seiner Gelbsperre zurückkehrt, ist ein erneuter Einsatz offen. "Wir müssen abwägen, ob wir das Verletzungsrisiko eingehen. Momentan sieht es aber nicht danach aus."
Es ist schon überraschend, dass Jackson Irvine (32) aktuell für den FC St. Pauli aufläuft. Nach erneuten Problemen am operierten linken Fuß war kaum mit einer baldigen Rückkehr zu rechnen. Dennoch stand der Kapitän in den letzten beiden Spielen auf dem Platz.
"Sein Einsatz hängt sehr vom Schmerzlevel ab, das müssen wir jede Woche neu bewerten", sagte Trainer Alexander Blessin (52). Deshalb sei auch unklar, wie lange Irvine noch spielen kann.
"Es kommt darauf an, wie gut er die Schmerzen kontrollieren kann", erklärte Blessin. "Ob er dann 400 oder 800 mg Ibuprofen nimmt, wollen wir nicht überstrapazieren."
Vorrangig setzt man auf Zeit und Besserung. "Ich schätze es sehr, dass er trotz der Schmerzen dabei ist und der Mannschaft helfen will. Er ist unser Kapitän und seine Anwesenheit ist wichtig", betonte der Trainer.
Mit Joel Chima Fujita (23) und Tomoya Ando (27) hat St. Pauli bereits zwei japanische Spieler verpflichtet, dazu kommt Zeugwart Kenta Kambara. Mit Taichi Hara (26) könnte die Anzahl bald steigen.
"Das sind einfach großartige Persönlichkeiten und mental starke Jungs", lobte Trainer Alexander Blessin (52). Bereits vor seiner Zeit bei St. Pauli hatte er mit zwei Japanern zusammengearbeitet. Was er an ihnen schätzt? "Sie setzen sehr schnell um, was von ihnen verlangt wird, weil sie eine hohe Arbeitsmoral besitzen."
Zur Personalie Hara blieb er allerdings vage: "Mal sehen, was noch passiert."
Im Nachholspiel gegen RB Leipzig lieferten die Kiezkicker eine starke Leistung ab und legten rund 128 Kilometer zurück. Einige Spieler berichteten anschließend von kleineren Beschwerden, ein Ausfall droht aber nicht.
"Ich gehe davon aus, dass niemand ausfällt", stellte Trainer Alexander Blessin (52) klar. Am Mittwoch gab es noch einige Spieler mit Unwohlsein, doch am nächsten Tag sah es besser aus.
Für das Spiel gegen Augsburg dürfte der gleiche Kader wie beim Leipzig-Spiel zur Verfügung stehen, mit einer möglichen Änderung: Adam Dzwigala kehrt nach Gelbsperre zurück, dafür könnte Jannik Robatsch (21) weichen.
Weiterhin fehlen die langfristig verletzten David Nemeth (24), Connor Metcalfe (26) und Andréas Hountondji (23).
Tomoya Ando (27) überzeugte bei seinem Startelfdebüt gegen RB Leipzig und bekam Lob von Abwehrchef Hauke Wahl (31).
"Tolles Spiel", sagte Wahl. Besonders in der ersten Halbzeit habe Ando viele gute Lösungen mit dem Ball gefunden. "Gegen Ende war er etwas müde, das darf man ihm aber nicht übelnehmen", ergänzte Wahl, da Ando zuletzt im Dezember sein letztes 90-Minuten-Spiel bestritten hatte.
Ando fügte sich gut ins Team ein, obwohl er kaum Deutsch spricht und nur über Kenta kommuniziert, was Wahl beeindruckt: "In einer fremden Stadt und Sprache so zu spielen, finde ich bemerkenswert. Dafür habe ich großen Respekt."
Die beiden haben zwar noch nicht viel miteinander gesprochen, verstehen sich aber gut. "Er ist ein netter Kerl", sagte Wahl mit einem Schmunzeln. "Ich habe mal einen Spaß über Kenta gemacht, da hat er direkt mitgelacht."
Künftig könnten die beiden öfter gemeinsam auflaufen, denn Ando ist mehr als nur eine Alternative in der Defensive.
Nach Joel Chima Fujita (23) und Tomoya Ando (26) könnte nun mit Taichi Hara (26) ein dritter Japaner zum FC St. Pauli stoßen, berichten mehrere Medien übereinstimmend.
Kyoto Sanga, Haras aktueller Klub, kündigte an, dass der 1,91 Meter große Stürmer den Verein verlassen und ins Ausland wechseln möchte. Eine endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus.
Mit Hara reagierte St. Pauli auf die anhaltende Flaute in der Offensive. Sein Vertrag läuft am 31. Januar aus, wodurch er ablösefrei verfügbar wäre – ein Vorteil für die Hamburger.
Danel Sinani (28) freute sich über einen Startelfeinsatz gegen Leipzig. Nach einer Verletzungspause war es sein zweiter Einsatz im Jahr 2026. Im Stadtderby erhielt er ab der 65. Minute Spielzeit.
Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich mit Sinanis Leistung zufrieden, obwohl der Spieler selbst einige Entscheidungen im Spiel künftig besser überdenken möchte. Beide waren sich einig.
"Ich ärgere mich über zwei unglückliche Ballverluste und falsche Entscheidungen", reflektierte Sinani nach dem Spiel.
Blessin bewertete seinen Auftritt differenziert: "In dieser schwächeren Phase hat er weniger Bälle gehalten und Pässe nicht optimal gespielt. Was uns aber besonders geholfen hat, war seine Ballsicherheit, sein Einsatz und sein Bemühen, offensiv den Pass nach vorne zu suchen – das hat er gut gemacht."
Manolis Saliakas (29) hatte lange auf seinen Einsatz gewartet, den er sich wohl auch hart erarbeitet hat, bestätigte Alexander Blessin nach dem 1:1 gegen RB Leipzig.
"Er hat nie den Kopf hängen lassen und deshalb hat er es jetzt verdient", sagte der Trainer. Der Grieche absolvierte seinen ersten Einsatz seit dem 1. November, und das direkt von Anfang an. Insgesamt nutzte er die Chance gut und brachte besonders über die rechte Seite wichtige Impulse.
Die lange Pause hatte zwei Gründe: Zum einen hatte Arkadiusz Pyrka (23) zuletzt auf dieser Position gute Leistungen gezeigt, zum anderen hatte Saliakas zwei Mal aufgrund einer Verletzung die komplette Vorbereitung verpasst, was die Rückkehr erschwerte.
Der FC St. Pauli sucht dringend Verstärkung für den Angriff. Laut argentinischem Sportjournalisten Uriel Lugt haben die Kiezkicker Interesse an Rodrigo Castillo (26) vom Club Atlético Lanús.
Der abstiegsbedrohte Bundesligist soll ein Leihangebot unterbreitet haben, das Lanús jedoch ablehnte. Ob der Argentinier, der erst im Sommer wechselte und in dieser Saison sieben Tore in 16 Partien erzielte, eine sofortige Verstärkung darstellt, ist offen – es wäre seine erste Station außerhalb Argentiniens.
"Das Transferfenster ist noch offen", scherzte FCSP-Trainer Alexander Blessin (52) bei der Pressekonferenz vor dem Nachholspiel gegen RB Leipzig. Heißt das, es könnte eine Verstärkung für den Sturm kommen?
Zuletzt wurden Mathias Rasmussen (28) für das zentrale Mittelfeld und Tomoya Ando (27) für die Abwehr verpflichtet. Viele Verletzungen auf verschiedenen Positionen machen eine gewisse Flexibilität nötig.
Ob Sportchef Andreas Bornemann (54) aktuell mit einem neuen Stürmer verhandelt, bleibt offen. Aus Blessins Reaktionen lässt sich aber vermuten, dass dies wahrscheinlich ist.
Für Scott Banks endet die Zeit beim englischen Drittligisten FC Blackpool. Der 24-Jährige wird künftig für Ligakonkurrent Barnsley FC auflaufen, um dort mehr Spielpraxis zu sammeln.
Banks war im Sommer 2025 auf Leihbasis zu Blackpool gewechselt und bestritt 14 Partien, in denen ihm ein Tor gelang.
Im August 2023 war er zunächst auf Leihbasis zum FC St. Pauli gekommen und wurde im Sommer 2024 fest von Crystal Palace verpflichtet. Für St. Pauli steht er bislang in 16 Spielen auf dem Platz.
Der FC St. Pauli träumte lange von der Rückkehr von Morgan Guilavogui (27), doch der Franzose entschied sich für einen Wechsel in die MLS nach Amerika. Das Abendblatt berichtet, dass er bei Real Salt Lake City einen Vertrag bis 2029 unterschreiben soll.
Der US-Klub soll eine Ablösesumme von sechs Millionen Euro plus Boni geboten haben – ein Betrag, den St. Pauli nicht aufbringen konnte.
Sportchef Andreas Bornemann (54) muss sich daher nach anderer Verstärkung im Angriff umsehen.
St. Paulis Tempowunder Ricky-Jade Jones (23) stellte im Derby gegen den HSV einen neuen Saisonrekord auf. Der Stürmer wurde mit 36,46 km/h gemessen – kein anderer Profi war in dieser Spielzeit schneller.
Jones erreichte diese Geschwindigkeit nach einer eigenen Ecke, als er bei einem Konter des HSV zurückeilte und eine Flanke im eigenen Strafraum per Kopf klärte.
Im Nachholspiel gegen RB Leipzig muss der FC St. Pauli auf Adam Dzwigala (30) verzichten. Der Pole sah im Derby gegen den HSV seine fünfte Gelbe Karte. Trainer Alexander Blessin (52) hat vor allem zwei Alternativen.
Zum einen könnte Winter-Neuzugang Tomoya Ando (27) sein Startelf-Debüt geben. Er zeigte gegen den BVB bereits gute Ansätze. Zum anderen könnte Eric Smith (29) wieder ins Abwehrzentrum rücken und Hauke Wahl (31) auf seine gewohnte Position rechts in der Dreierkette verschieben – nach der Verpflichtung von Mathias Rasmussen (28) sogar die wahrscheinlichere Variante.
Blessin wollte sich unmittelbar nach dem Derby noch nicht zu seiner Aufstellung äußern.
Eintracht Frankfurt sucht nach dem Rauswurf von Dino Toppmöller (45) einen neuen Trainer. Laut Bild werden neben Favorit Marco Rose (49) auch Sandro Schwarz (47), Tobias Strobl (38) und Alexander Blessin (52) als mögliche Nachfolger gehandelt.
Der aktuelle FC-St.-Pauli-Trainer hatte der Eintracht vor zwei Jahren im Conference-League-Achtelfinale mit Union Saint-Gilloise das Fürchten gelehrt. Ob an dem Gerücht etwas dran ist, bleibt abzuwarten.
Positive Nachrichten bei St. Pauli: Kapitän Jackson Irvine (32) könnte beim Stadtderby gegen den HSV am Freitag wieder im Kader stehen, verkündete Coach Alexander Blessin (52) auf der Pressekonferenz am Mittwoch.
Der Australier befinde sich zwar noch in der Testphase, habe die Belastungstests aber gut überstanden. Dennoch müsse man beobachten, wie sein Körper in den kommenden Tagen und Wochen auf Belastungen reagiere. Gerade für ein solches Highlightspiel sei seine Präsenz in der Kabine und auf der Bank sehr wichtig.
Auch Danel Sinani (28) könnte zurückkehren, während hinter einem Einsatz von Connor Metcalfe (26) noch mehr Fragezeichen stehen, so Blessin.
Schiedsrichter-Chef Knut Kircher (56) äußerte sich bei einem Treffen mit Medienvertretern zu zwei umstrittenen Entscheidungen des vergangenen Spieltags, darunter das harte Foul von Nico Schlotterbeck (26) an Arkadiusz Pyrka (23).
Der BVB-Spieler erhielt in der Partie nur Gelb – sehr zum Ärger von Trainer Alexander Blessin (52). "Schlotterbecks Einsatz war unverzeihlich: Er trifft den Spieler nicht am Ball, sondern hoch am Knöchel – das ist üblicherweise Rot. Nach einer Viertelstunde hätte es eine Rote Karte geben müssen."
Kircher zeigte sich zwar froh, dass diese Szene und das Foul von Leipzigs Nicolas Seiwald an Leon Goretzka einheitlich bewertet wurden, wünschte sich aber eine härtere Strafe.
"Ich hätte es lieber gesehen, wenn wir die Entscheidung einheitlich richtig getroffen hätten", sagte er und sprach sich für eine Rote Karte inklusive Eingriff des VAR aus.
Vor dem Derby gegen den HSV wurde Hauke Wahl (31) auf Ricky-Jade Jones (23) angesprochen und wie das Team ihn unterstützte. Die Antwort war deutlich.
"Natürlich war Ricky enttäuscht, das ist normal, wenn man glaubt, schuld zu sein", erklärte Wahl. "Aber das stimmt nicht, es war nicht seine Schuld." Fußball sei nun mal ein Sport, in dem Fehler passieren, so der Abwehrspieler. "Das haben wir ihm mehrfach klargemacht."
Man gewinne und verliere gemeinsam, betonte Wahl. "Er war traurig und geknickt, aber wir haben ihm viel Rückhalt gegeben."
St. Paulis Kapitän Jackson Irvine nahm am Dienstag überraschend am Training teil. Der Australier machte bei Pass- und Spielübungen mit, verließ den Platz jedoch nach rund 45 Minuten wieder.
Ben Voll und Connor Metcalfe fehlten weiterhin, Danel Sinani trainierte nur eingeschränkt mit.
Nach etwas über einer Stunde wurde Tomoya Ando eingewechselt und gab damit sein Pflichtspieldebüt. Dennoch ärgerte er sich über die unglückliche 2:3-Niederlage.
"Es war eine besondere Atmosphäre, und ich freue mich über meinen ersten Einsatz", sagte er nach dem Spiel. "Leider haben wir verloren."
Er richtete den Blick bereits nach vorne: "Nächste Woche steht das Derby an. Wir wollen das Spiel gewinnen, egal wie."
Vor dem Spiel beim BVB sprach Eric Smith (29) am Sky-Mikrofon über die Lage beim FC St. Pauli: "Wir müssen in den Spiegel schauen und jeden Tag hart arbeiten, um da rauszukommen."
Der Schwede schöpft Hoffnung daraus, dass das Team in der vergangenen Saison schon einmal in einer ähnlichen Situation war.
Ein gutes Zeichen? Schiedsrichter Harms Osmers (40) wird am Samstag die Partie Borussia Dortmund gegen den FC St. Pauli leiten. Unter seiner Leitung gewann St. Pauli bereits ein Duell gegen den BVB.
Im DFB-Pokal-Achtelfinale 2022 setzten sich die Kiezkicker im menschenleeren Millerntor-Stadion mit 2:1 durch. Ein Tor von Etienne Amenyido und ein Eigentor von Axel Witsel sorgten für den Sieg, Erling Haalands Treffer war zu wenig.
Eine Wiederholung dieses Erfolgs wäre beim Klub sicher gern gesehen.
Der erneute Ausfall von Kapitän Jackson Irvine (32) ist ein herber Rückschlag. Wie es mit ihm weitergeht, ist momentan noch offen. "Das wird sich in den nächsten zehn Tagen entscheiden", erklärte Trainer Alexander Blessin (52) am Donnerstag.
Eine erneute Operation sei nicht ausgeschlossen. Derzeit finden fast tägliche MRT-Untersuchungen des verletzten Knöchels statt, zudem stehen Gespräche mit dem Operateur an. Was dabei herauskommt, könne er nicht abschätzen, so Blessin: "Das ist schwierig für mich als Außenstehenden."
Kommt es zu einem weiteren Eingriff, wäre dies wohl das Aus für die laufende Saison und damit auch das WM-Aus für Irvine. Nach der ersten Operation dauerte seine Rückkehr ein halbes Jahr.
Die späte Niederlage beim VfL Wolfsburg hinterließ Spuren bei den St.-Pauli-Profis. "Das tut sehr weh, aber wir waren in dieser Saison schon mehrmals in solchen Situationen. Wir sind es leid", sagte Kapitän Eric Smith (29) nach dem Spiel.
"Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gesagt habe, aber wir müssen aus unseren Fehlern lernen", ärgerte sich der Schwede. St. Pauli hatte in der zweiten Halbzeit alles im Griff, kassierte jedoch kurz vor Schluss den Gegentreffer.
"Uns wird gesagt, was wir tun sollen, aber wir setzen es nicht um", kritisierte er. "Wir haben nicht die besten Einzelspieler, deshalb ist es umso wichtiger, dass wir uns gegenseitig helfen – was wir aber nicht ausreichend tun."
Nach der Pleite wollte Alexander Blessin (52) nicht lange über den von Hauke Wahl (31) verursachten Handelfmeter sprechen – und erst recht nicht über das Verhalten von Wolfsburgs Trainer Daniel Bauer (43), der vehement den VAR forderte.
Stattdessen meldete sich Sky-Experte Didi Hamann (52) zu Wort und kritisierte den VfL-Coach scharf: "Seine Reaktion war eine Frechheit und Unsportlichkeit, die bestraft werden sollte. Solche Reaktionen kennt man eher aus fernen Ländern. Er ist noch nicht lange Bundesligatrainer, aber das sollte er unterlassen."
Schiedsrichter Frank Willenborg (46) hatte erst nach Eingreifen des VAR die Bilder geprüft und auf den Elfmeter entschieden. Zuvor hatte er weiterspielen lassen.
Beim Spiel gegen Wolfsburg herrschte ab der 60. Minute eine bedrückende Stille in der Volkswagen-Arena.
Wegen eines medizinischen Notfalls im Stadion stellten beide Fanlager ihren Support ein. In der 72. Minute klatschten die Zuschauer kurz, danach setzten die Gesänge wieder ein.
Der Stadionsprecher informierte bald, dass die betroffene Person versorgt wurde und sich in einem stabilen Zustand befindet.
Endlich geht es für den FC St. Pauli wieder los. Für Kapitän Eric Smith (28) war die Pause sogar noch etwas länger. "Es fühlt sich sehr lange an, weil ich vor Weihnachten auch noch gesperrt war", sagte der Schwede kurz vor dem Spiel bei Sky.
Wegen der schwierigen Ausgangslage begann die Mannschaft früh mit der Vorbereitung. "Wir wollen uns in allen Bereichen verbessern", erklärte Smith. St. Pauli muss weiterhin auf den verletzten Kapitän Jackson Irvine (32) verzichten. "Das ist ein harter Schlag, aber wir geben unser Bestes. Es ist für jedes Team schwierig, wenn der Kapitän fehlt", sagte Smith, der mit drei Punkten ins Jahr 2026 starten möchte.
Schlechte Nachrichten gibt es von Jackson Irvine (32)! Wie der Verein am Dienstagnachmittag mitteilte, fällt der Australier erneut aus. Am linken Fuß traten Probleme auf.
Im April letzten Jahres hatte sich der 32-Jährige wegen einer knöchernen Stressreaktion an diesem Fuß einer Operation unterzogen. Erst im Oktober kehrte er zurück und bewies seine Bedeutung für das Team.
Nun muss Trainer Alexander Blessin (52) erneut auf den Ausfall reagieren.
Ein gutes Zeichen: Schiedsrichter Frank Willenborg (46) wird am Mittwochabend (18:30 Uhr) die Partie des FC St. Pauli beim VfL Wolfsburg leiten. Für die Kiezkicker eine positive Nachricht.
Unter der Leitung des Realschullehrers aus Osnabrück gewann St. Pauli zwölf von 22 Spielen, darunter die letzten drei – allesamt in der Aufstiegssaison 2023/24. Sieben Spiele gingen verloren. Willenborg pfiff Bayer Leverkusen öfter als St. Pauli, doch die Kiezkicker holten mehr Siege gegen ihn.
Wolfsburg gewann fünf von acht Begegnungen unter seiner Leitung, verlor drei.
Willenborg wird an den Seitenlinien von Robert Wessel (40) und Eric Müller (35) unterstützt, der Video-Assistent ist Sören Storks (37).
Der FC St. Pauli verleiht Erik Ahlstrand bis Saisonende an den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo. Der Klub besitzt zudem eine Kaufoption im Sommer.
Ahlstrand kam bei den Kiezkickern bislang kaum zum Einsatz, obwohl ihm gute Fortschritte bescheinigt wurden, wie Sportchef Andreas Bornemann (56) erklärte. Sein Hauptproblem sei die starke Konkurrenz.
In zwei Jahren absolvierte er lediglich sechs Kurzeinsätze (41 Minuten insgesamt) für die Profis, konnte aber in der U23 in der Regionalliga Nord überzeugen. Nun darf er sich auf höherem Niveau beweisen.
Die Wetterlage lässt die Prognose offen, ob das Heimspiel gegen RB Leipzig am Samstag (15:30 Uhr) wie geplant stattfinden kann.
Der Verein teilte am Donnerstagmittag mit, dass man die Entwicklung genau beobachten müsse, ehe eine Entscheidung fällt.
"Alle Verantwortlichen arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien und stehen in ständigem Austausch mit Fachleuten, Behörden, der DFL, Dienstleistern und anderen Beteiligten", erklärte ein Sprecher. Noch sei unklar, ob das Spiel stattfinden könne.
Schiedsrichter Florian Exner (35) leitet am Samstag (15:30 Uhr) die Partie gegen RB Leipzig – an ihn hat St. Pauli keine guten Erinnerungen.
Bei seinem Debüt als Referee endete ein Topspiel gegen Greuther Fürth mit 3:2 für St. Pauli. Beim zweiten Einsatz gab es jedoch viel Diskussionsbedarf.
Exner pfiff in der vergangenen Saison das Auswärtsspiel des VfB Stuttgart am Millerntor, das mit 0:1 verloren ging. Dabei stellte er zuerst Siebe Van der Heyden (27) vom Platz, im Nachspiel zeigte er Innenverteidiger Nikola Vasilj (30) innerhalb weniger Sekunden die Gelb-Rote Karte. Der Torwart musste von seinen Mitspielern zurückgehalten werden, um eine Auseinandersetzung zu vermeiden.
Bei St. Pauli kam Erik Ahlstrand (24) bislang kaum zum Zug, der gute Auftritt im Test gegen Werder Bremen wird daran wohl wenig ändern.
Sportchef Andreas Bornemann (54) zeigte sich zwar zufrieden mit der Entwicklung des Schweden, sagte aber auch, dass man unter Umständen einem Wechsel nicht im Weg stehen würde.
Wie die schwedische Zeitung Expressen berichtet, steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zum niederländischen Erstligisten Heracles Almelo.
Bisher sammelte der 24-Jährige nur fünf Kurzeinsätze in der Liga und einen im DFB-Pokal.
Der FC St. Pauli reagierte auf die Verletzung von Simon Spari (23) und verpflichtete mit Emil Gazdov (22) einen weiteren Torwart. Der Kanadier kommt vom CF Montréal auf Leihbasis bis Saisonende, mit Kaufoption.
"Emil ist dynamisch und explosiv, strahlt Ruhe und Souveränität aus. Er antizipiert lange Bälle gut und hat keine Scheu, das Tor zu verlassen. Auch im Spielaufbau agiert er ruhig und abgeklärt", lobte Trainer Alexander Blessin (52) seinen zweiten Winter-Neuzugang.
Gazdov besitzt neben der kanadischen auch die bulgarische Staatsbürgerschaft. Er wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet, spielte für Pacific FC und stand von Oktober 2020 bis Februar 2022 in der U19 des 1. FC Nürnberg, bevor er zurück nach Kanada ging und sich 2025 Montréal anschloss. Zuletzt war er für ein halbes Jahr an Valour FC ausgeliehen.
Gazdov selbst freute sich auf den Wechsel: "Ich bin gespannt und freue mich auf die neue Herausforderung beim FC St. Pauli. Die Zeit in Hamburg möchte ich nutzen, um mich fußballerisch weiterzuentwickeln und möglichst viele Erfahrungen in der Bundesliga zu sammeln."
Das Testspiel gegen Werder Bremen (15:30 Uhr) wird vor Zuschauern stattfinden. Für Fans, die aufgrund der Wetterlage oder anderer Gründe nicht kommen können, bietet der Verein eine Alternative an.
Bis 13:30 Uhr können Tickets auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal angeboten werden. Diese werden entweder von anderen Fans übernommen oder erstattet. Ein späteres Einstellen der Tickets ist ebenfalls möglich. Außerdem denkt der Verein über ein Gratisticket für ein anderes Testspiel nach.
Andreas Hountondji (23) erleidet einen Rückschlag: Ein Haarriss im linken Sprunggelenk zwingt den Stürmer zu einer längeren Pause.
Der FC St. Pauli gab dies am Freitagmorgen bekannt. Hountondji zog sich die Verletzung im letzten Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 21. Dezember zu. Nach der ersten Diagnose vor Weihnachten wurde der Haarriss nun durch weitere Untersuchungen bestätigt.
Bundesliga-Tabelle
Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle: