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Torereiches Pokal-Vorbereitungsspiel: Aue verabschiedet sich mit Auswärtssieg aus der 3. Liga

Schweinfurt/Aue – Die letzte Probe vor dem Pokalfinale am 23. Mai in Zwickau ist gelungen! Erzgebirge Aue gewann am letzten Spieltag der Drittligasaison 2025/26 beim Mitabsteiger 1. FC Schweinfurt 05 mit 4:2 (2:1) und nimmt mit viel Beifall Abschied von der 3. Liga.

Abgesehen von den verletzten Pascal Fallmann (Syndesmosebandriss) und Mika Clausen (Leistenprobleme) konnte der kürzlich vom Interims- zum Cheftrainer ernannte Khvicha Shubitidze auf fast alle Spieler zurückgreifen. Im Tor bekam erneut Louis Lord den Vorzug gegenüber Martin Männel.

Zum Gedenken an den kürzlich verstorbenen Harald Mothes (†69) liefen die Veilchen mit Trauerbinde auf, und auch die mitgereisten Fans ehrten die Vereinslegende mit einer Zaunfahne im Gästeblock.

Wie schon im Hinspiel geriet Aue in der ersten Halbzeit zunächst unter Druck, doch diesmal nutzten die Gastgeber ihre Chancen. Sebastian Müller (27.) brachte die Schnüdel in Führung.

Nach einem Handspiel von Ekin Celebi im eigenen Strafraum glich Marcel Bär (35.) per Elfmeter aus. Kurz vor der Pause drehte Erik Weinhauer (45.+2) das Spiel zugunsten der Veilchen.

Auch nach dem Seitenwechsel startete Schweinfurt stark und glich durch Johannes Geis (63.) per Strafstoß nach einem Foul von Tristan Zobel an Nico Grimbs aus.

Doch anders als in vielen anderen Spielen dieser schwierigen Saison fanden die Veilchen diesmal schnell die passende Antwort: Marcel Bär (67.) und der eingewechselte Jannic Ehlers (70.) sorgten für die Entscheidung zugunsten von Aue, die damit den zweiten Sieg der Rückrunde feiern konnten. Nun freuen sich die Schwäne auf den Sachsenpokal.

Eine erfreuliche Randnotiz: Maxim Burghardt kehrte in der Schlussphase nach über einem Jahr Verletzungspause infolge eines Kreuzbandrisses aus der Vorsaison zurück auf den Platz.

3. Liga – Tabelle und Bedeutung

Die Platzierungen in der 3. Liga haben folgende Konsequenzen: Der Tabellenführer am Saisonende wird Meister und steigt direkt in die 2. Bundesliga auf. Auch der Zweitplatzierte sichert sich den Aufstieg ohne Umwege. Der Drittplatzierte tritt in einer Relegation gegen den Drittletzten der 2. Liga an, um den Verbleib oder Aufstieg zu klären.