Alarmstufe Rot bei RB Leipzig: Der Druck wird immer größer!
Leipzig – Die Bundesliga-Saison hat noch viele Spiele vor sich, sodass noch zahlreiche Punkte gesammelt werden können. Während der FC Bayern München zwischenzeitlich die Tabellenführung deutlich ausgebaut hatte, ist Borussia Dortmund inzwischen wieder dicht dran – so schnell ändern sich die Verhältnisse. Im Gegensatz dazu steht RB Leipzig mittlerweile unter erheblichem Druck.
Noch zur Winterpause sah die Lage für die Sachsen recht vielversprechend aus, doch inzwischen sind sie auf den fünften Platz zurückgefallen. Verfolger Bayer Leverkusen, der nur einen Zähler weniger auf dem Konto hat, besitzt noch ein Nachholspiel gegen den Hamburger SV. Selbst bei einem Unentschieden könnte Leverkusen somit an den Leipzigern vorbeiziehen.
Für die Roten Bullen ist das eine bittere Entwicklung, zumal Oliver Mintzlaff (50) kürzlich erstmals ein klares Ziel ausgegeben hat – etwas, das der Klub bisher eher vermieden hatte, offen auszusprechen.
„Mein Ziel ist es, mit dieser Mannschaft in die Champions League einzuziehen“, erklärte der Geschäftsführer von RB nach der 0:2-Niederlage im DFB-Pokal gegen die Bayern.
Dieser Anspruch erzeugt natürlich zusätzlichen Druck, was besonders im Spiel gegen den VfL Wolfsburg deutlich wurde. Die Leipziger präsentierten sich vor allem in der ersten Halbzeit stark, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor.
Am Ende stand nur ein 2:2-Unentschieden zu Buche – ein Ergebnis, das den hohen Erwartungen des Vereins nicht gerecht wird, zumal die direkten Konkurrenten allesamt gewinnen konnten.
„Wir wissen, dass wir uns aktuell in einer schwierigen Phase befinden und nicht die Punkte sammeln, die wir benötigen. Dennoch haben wir aus meiner Sicht noch alles in der eigenen Hand und können genug Zähler holen, um unsere Ziele zu erreichen“, betonte Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (41) nach dem Spiel am Sonntag.
Genauer gesagt bedeutet das: Für RB Leipzig ist ein Erfolg nun unabdingbar. Beim kommenden Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund am Samstagabend (18:30 Uhr, Sky) ist ein klarer Sieg Pflicht. Dabei könnte es helfen, dass Dortmund unter der Woche schon in der Champions League gefordert ist.
Leverkusen muss bei Union Berlin antreten, Hoffenheim spielt in Köln und Stuttgart reist nach Heidenheim – die direkten Konkurrenten haben auf dem Papier vermeintlich leichtere Aufgaben vor sich und könnten mit Siegen weiter davonziehen.
In diesem Fall würde es für RB Leipzig sehr schwierig werden, die mittlerweile ausgegebenen Ziele am Ende tatsächlich zu verwirklichen.
Bundesliga-Tabelle im Überblick
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Klub, der am Saisonende auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Position 16) muss in der Relegation um den Verbleib in der Liga kämpfen. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.