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Greifswald verpflichtet nach dem Sportdirektor nun auch den neuen Cheftrainer – Werden bald Spieler aus Cottbus folgen?

Greifswald – Es war längst kein Geheimnis mehr: Alain Karim (39) übernimmt die Position des Cheftrainers beim Greifswalder FC. Wie auch der kürzlich verpflichtete Sportdirektor Matthias Rahn (36) kommt Karim aus Cottbus. Werden sie womöglich gleich Spieler aus der Lausitz mitbringen?

Am Dienstagvormittag wurde Karim offiziell vorgestellt und unterzeichnete, ebenso wie Rahn, einen Vertrag über drei Jahre am Greifswalder Bodden. Für den Inhaber der A-Lizenz ist es die erste Anstellung als Cheftrainer einer Herrenprofimannschaft.

„Ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit und freue mich darauf, endlich mit dem Team arbeiten zu können“, so der neue Coach.

Zu seiner Spielphilosophie sagt Karim: „Ich möchte mutigen, flexiblen und aggressiven Fußball sehen. Alles soll organisch aus der Mannschaft heraus entstehen, mit einem klaren Fokus auf den Teamgeist. Zugleich soll eine spielerische Qualität mit hoher Intensität und Einsatzbereitschaft kombiniert werden.“

Karim tritt die Nachfolge von Björn Lipfert (44) an, dessen Abschied der Verein vor etwa einer Woche bekannt gab. Lipfert hatte den GFC trotz einer schwierigen Saison durch ein starkes Saisonfinale in der Regionalliga gehalten.

Nach dem erreichten Klassenerhalt steht nun ein Umbruch bevor! Zusammen mit Rahn, der zuvor vier Jahre als Karim’s Vorgesetzter im Nachwuchsbereich in Cottbus tätig war, muss Karim einen nahezu komplett neuen Kader aufbauen. 13 Abgänge sind bereits sicher, während lediglich sieben Spieler laut transfermarkt.de über die laufende Saison hinaus unter Vertrag stehen.

Dem Bericht von TAG24 zufolge arbeiten Trainer und Sportdirektor seit Wochen intensiv hinter den Kulissen an Neuverpflichtungen. Besonders interessant: Offenbar wurden auch Jugendliche aus dem Cottbuser Nachwuchs bereits während der laufenden Saison für einen Wechsel nach Greifswald gewonnen.

Dies geschah, bevor Karim Anfang Mai in der Lausitz als U19-Trainer freigestellt wurde. Mit den A-Junioren hatte er es bis ins Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft geschafft, konnte das letzte Spiel jedoch nicht mehr von der Trainerbank aus begleiten.

Rahn zeigt sich beeindruckt von seinem neuen Partner: „Mit Alain Karim verbindet mich eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit über vier Jahre. Ich weiß genau, wie viel Leidenschaft, Engagement und Klarheit er in eine Mannschaft einbringt.“