St.-Pauli-Blog: Afolayan wechselt zu Blackburn – folgt Stevens ihm bald?
Hamburg – Obwohl der FC St. Pauli beim FC Augsburg eine ordentliche Leistung zeigte, setzte es eine Niederlage. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt nun bereits vier Punkte.
Neu im Team ist Taichi Hara. Wie die Kiezkicker mit ihm planen und welche Veränderungen sich außerdem ergeben haben, erfahrt Ihr hier.
In unserem St.-Pauli-Blog halten wir Euch stets über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und alle weiteren Entwicklungen am Millerntor auf dem Laufenden.
Oladapo Afolayan (28) ist den Schritt schon gegangen, Fin Stevens (22) könnte bald folgen. Der Rechtsverteidiger hat derzeit beim FC St. Pauli kaum Perspektiven und könnte wie der Angreifer zu den abstiegsbedrohten Blackburn Rovers in der englischen Championship wechseln.
Nach Angaben von Football League World steht Ryan Alebiosu (24) vor einem Wechsel zu Blackburn. Sollte dieser Transfer zustande kommen, wäre Stevens die nächstbeste Option für die Engländer.
Beim FC St. Pauli hat der zweimalige walisische Nationalspieler keine Zukunft mehr. In eineinhalb Jahren bestritt er lediglich zwei Pflichtspiele. In der aktuellen Saison stand er zwar sieben Mal im Kader, kam jedoch nicht zum Einsatz.
Das war zu erwarten: Oladapo Afolayan (28) verlässt den FC St. Pauli und schließt sich den Blackburn Rovers in der englischen zweiten Liga an.
Der Offensivspieler war vor fast genau drei Jahren an die Elbe gekommen und entwickelte sich schnell zum Fanliebling. Insgesamt absolvierte er 93 Einsätze, in denen er 16 Tore erzielte und sieben weitere vorbereitete.
Mit seinem Einsatz trug er maßgeblich zum Aufstieg bei. Besonders in Erinnerung bleibt sein Doppelpack im vorletzten Spiel gegen den VfL Osnabrück. Bereits in der letzten Saison zeichnete sich ab, dass seine Rolle geringer wurde, häufig wurde er nur noch als Joker eingewechselt.
Nach dem letzten Spieltag übte er öffentlich Kritik an Trainer Alexander Blessin (52) und dessen Spielstil – der Anfang vom Ende. In der aktuellen Spielzeit stand er kaum noch auf dem Platz und schaffte es zuletzt nicht einmal mehr in den Kader.
Seit Samstag gehört Taichi Hara (26) zum Kader des FC St. Pauli. Dem Japaner dürfte nicht entgangen sein, woran es den Kiezkickern momentan mangelt – nämlich an der Verwertung von Chancen in der Offensive.
Deshalb wird der Neuzugang sicherlich zeitnah benötigt. Am Samstag absolvierte er bereits eine Einheit mit dem Athletiktrainer, am Sonntag trainierte er mit der zweiten Mannschaft.
„Am Montag beginnen wir schon mit der Vorbereitung auf Leverkusen. Ich kann mir gut vorstellen, dass Hara dabei sein wird“, so Trainer Alexander Blessin (52) auf die Frage, wie man den Neuzugang einsetzen will. Er strebt zumindest einen Platz im Kader für das Pokalspiel an.
„Mit seiner Größe und Spielweise kann er uns definitiv weiterhelfen“, zeigte sich Blessin überzeugt – und zwar lieber sofort als später.
Nach der Verpflichtung von Taichi Hara (26) steht Oladapo Afolayan (28) beim FC St. Pauli wohl vor dem Abschied. Der Engländer spielt längst keine Rolle mehr bei den Kiezkickern, aber nun könnte Bewegung in seine Zukunft kommen.
Aus England hört man, dass die Blackburn Rovers, die aktuell in der zweiten Liga spielen, großes Interesse zeigen. Sollte ein Angebot eingehen, dürfte St. Pauli keine Hindernisse in den Weg legen.
Beim Auswärtsspiel in Augsburg fehlte der 28-Jährige erneut im Kader.
Der FC St. Pauli muss in Augsburg auf zwei Verteidiger verzichten: Adam Dzwigala (30) fällt mit einer Grippe aus, ähnlich sieht es bei Hauke Wahl (31) aus.
Wahl musste angeschlagen aus dem Spiel gegen RB Leipzig am Dienstag herausgenommen werden und konnte nicht rechtzeitig fit werden.
Ein böses Omen? Sascha Stegemann (41) wird am Samstag (15.30 Uhr) die Begegnung des FC St. Pauli beim FC Augsburg leiten.
Unter der Leitung des Diplom-Verwaltungswirts holten die Kiezkicker in 13 Spielen nur drei Siege, dazu kommen zwei Unentschieden und acht Niederlagen. In dieser Saison pfiff er St. Pauli bereits bei der 0:2-Niederlage am vierten Spieltag in Stuttgart.
Mut machen könnte jedoch die schwache Bilanz des FCA unter Stegemann: Die Fuggerstädter gewannen lediglich fünf von 26 Partien, verloren zwölf Mal.
Tomoya Ando (27) legte beim FC St. Pauli einen starken Start hin. Gegen Borussia Dortmund überzeugte er 45 Minuten, im Spiel gegen RB Leipzig sogar über die volle Spielzeit. Gegen Ende der Nachholpartie zeigte sich jedoch eine gewisse Ermüdung.
„Er hat großartig gespielt“, lobte Trainer Alexander Blessin (52) den Japaner. „Mit seiner Qualität, Ruhe und Zweikampfstärke hat er die 90 Minuten hervorragend gemeistert.“ Nach dem Spiel habe Ando jedoch „ein bisschen gespürt“, wie der Coach berichtete. Am Donnerstag habe sich das aber bereits verbessert.
Dass Ando so schnell Fuß gefasst hat, überraschte etwas. „Er hatte drei Wochen Pause und ist erst seit drei Wochen wieder voll im Training“, erklärte Blessin. Da Adam Dzwigala nach seiner Gelbsperre zurückkehrt, ist ein weiterer Einsatz offen. „Wir müssen abwägen, ob wir ein Verletzungsrisiko eingehen. Im Moment sieht es aber gut aus.“
Es ist schon überraschend, dass Jackson Irvine (32) derzeit für den FC St. Pauli aufläuft. Nachdem der Verein mitgeteilt hatte, dass der Australier erneut Probleme mit seinem operierten linken Fuß hat, war nicht mit einer schnellen Rückkehr zu rechnen. Doch der Kapitän stand in den letzten beiden Spielen auf dem Platz.
„Es ist immer schmerzbedingt, wie er das schafft. Wir haben vereinbart, das jede Woche neu zu überprüfen und zu besprechen“, so Alexander Blessin (52). Wie lange Irvine spielen kann, ist daher unklar.
„Es hängt davon ab, wie gut er den Schmerz kontrollieren kann“, erklärte der Trainer weiter. „Ob er dann 400 oder 800 mg Ibuprofen nimmt, wissen wir nicht. Wir wollen nichts überstrapazieren.“
Vielmehr setzt man auf Zeit und Besserung. „Ich bin froh, dass er so durchhält. Großes Lob an ihn, dass er trotz der Schmerzen dabei ist und der Mannschaft helfen will. Er ist unser Kapitän und seine Präsenz ist wichtig“, betonte Blessin.
Mit Joel Chima Fujita (23) und Tomoya Ando (27) hat St. Pauli bereits zwei japanische Spieler im Kader, hinzu kommt Zeugwart Kenta Kambara. Bald könnte mit Taichi Hara (26) ein weiterer Japaner dazukommen.
„Das sind einfach herausragende Charaktere und mental starke Jungs“, sagte Trainer Alexander Blessin (52). Schon vor seiner Zeit bei St. Pauli hatte er mit zwei Japanern zusammengearbeitet. Was er an ihnen schätzt? „Sie setzen sehr schnell um, was man von ihnen verlangt, weil sie eine enorme Arbeitsmoral besitzen.“
Zum Thema Hara ließ sich Blessin nicht zu viel entlocken: „Wer weiß, was noch passiert.“
Gegen RB Leipzig zeigte St. Pauli im Nachholspiel am Dienstag eine starke Leistung und legte insgesamt rund 128 Kilometer zurück. Einige Spieler klagten nach dem Spiel über kleinere Beschwerden, ein Ausfall droht aber nicht.
„Ich gehe davon aus, dass niemand ausfällt“, erklärte Alexander Blessin (52). Am Mittwoch hätten sich einige Spieler unwohl gefühlt, doch am nächsten Tag sah das schon wieder anders aus.
Daher wird der FC St. Pauli gegen Augsburg vermutlich mit dem gleichen Kader wie gegen Leipzig antreten. Eine Änderung ist jedoch wahrscheinlich: Nach seiner Gelbsperre könnte Adam Dzwigala zurückkehren, dafür dürfte Jannik Robatsch (21) wieder aus dem Team rutschen.
Weiterhin fehlen die langfristig verletzten David Nemeth (24), Connor Metcalfe (26) und Andréas Hountondji (23).
Tomoya Ando (27) zeigte gegen RB Leipzig ein starkes Debüt in der Startelf für den FC St. Pauli. Dafür bekam er Lob von Mitspieler und Abwehrchef Hauke Wahl (31).
„Tolles Spiel“, sagte Wahl. Besonders in der ersten Halbzeit habe Ando viele Lösungen im Spiel mit dem Ball gefunden. „Zum Ende hin wurde er müde, was man ihm aber nicht vorwerfen kann“, ergänzte Wahl. Schließlich stand er Anfang Dezember zuletzt 90 Minuten auf dem Platz.
Generell habe sich der japanische Außenverteidiger gut ins Team eingefügt, was Wahl überrascht. „Er spricht kaum Deutsch und kommuniziert fast nur über Kenta. Das ist nicht einfach, in einer fremden Stadt und einem fremden Land zu spielen, ohne die Sprache zu beherrschen. Dafür habe ich großen Respekt.“
Die beiden Abwehrspieler haben bislang noch nicht viele Worte gewechselt. „Manchmal lächeln wir uns an. Er ist ein guter Kerl“, ist Wahl überzeugt. „Ich habe mal einen Scherz über Kenta gemacht, da hat er direkt mitgelacht – da hat er mich fast in den Schwitzkasten genommen, ich war etwas überrascht.“
Künftig werden die beiden wohl öfter gemeinsam auf dem Platz stehen, denn Ando ist mehr als nur eine Option in der Abwehrreihe der Kiezkicker.
Mit Joel Chima Fujita (23) und Tomoya Ando (26) hat St. Pauli in dieser Saison bereits zwei Japaner verpflichtet, nun könnte der dritte folgen: Laut übereinstimmenden Medienberichten steht Taichi Hara (26) kurz vor einem Wechsel.
Sein aktueller Klub Kyoto Sanga hat bereits bestätigt, dass der 1,91 Meter große Mittelstürmer den Verein verlassen möchte, um zu einem ausländischen Club zu wechseln. Eine endgültige Entscheidung steht aber noch aus.
Mit Hara reagiert der FC St. Pauli auf die anhaltende Offensivflaute. Vorteil für die Hamburger: Haras Vertrag läuft zum 31. Januar aus, er wäre also ablösefrei zu bekommen.
Auch Danel Sinani (28) durfte gegen Leipzig von Beginn an ran. Nach seiner Verletzungspause war es sein zweiter Einsatz in diesem Jahr. Im Stadtderby spielte er ab der 65. Minute.
Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich mit der Leistung des Luxemburgers zufrieden, obwohl dieser bei der ein oder anderen Aktion noch etwas überlegter hätte agieren können. Darin waren sich Spieler und Coach einig.
„Ich ärgere mich selbst [...] über diese zwei Bälle, die ich einfach so hergeschenkt habe. Solche Entscheidungen muss ich besser treffen“, erklärte Sinani nach dem 1:1 im Interview. Blessin bewertete seinen Auftritt ebenfalls differenziert.
„In dieser Schwächephase hat er weniger Bälle festgemacht und die Pässe nicht optimal gespielt – das, was uns anfangs sehr geholfen hat, war seine Ballsicherheit, seine Fähigkeit, den Körper einzusetzen und Lösungen zu finden sowie im Angriff den Pass nach vorne zu suchen. Das hat er gut gemacht.“
Manolis Saliakas (29) hatte lange auf seinen Einsatz gewartet. Er hat ihn sich nicht nur verdient, sondern offenbar auch hart erarbeitet, bestätigte Alexander Blessin nach dem 1:1 gegen RB Leipzig.
„Er hat nie den Kopf hängen lassen und deshalb hatte er es nun verdient“, so der Coach nach dem Spiel. Der Grieche spielte erstmals seit dem 1. November wieder von Beginn an und zeigte sich insgesamt solide, vor allem auf der rechten Seite brachte er wichtige Impulse.
Dass Saliakas so lange ausfiel, lag laut Blessin an zwei Faktoren: Zum einen hatte Arkadiusz Pyrka (23) auf dieser Position zuletzt gute Leistungen gezeigt, zum anderen hatte Saliakas wegen Verletzungen schon zwei komplette Vorbereitungen verpasst, was die Rückkehr erschwerte.
Der FC St. Pauli sucht dringend Verstärkung für den Angriff. Laut dem argentinischen Sportjournalisten Uriel Lugt haben die Kiezkicker Interesse an Rodrigo Castillo (26) vom argentinischen Klub Lanús.
Der abstiegsgefährdete Erstligist soll ein Leihangebot abgegeben haben, das Lanús jedoch ablehnte. Ob der Argentinier, der erst im Sommer wechselte und in dieser Saison bei 16 Einsätzen sieben Tore erzielte, tatsächlich eine sofortige Hilfe wäre, bleibt fraglich – immerhin wäre es seine erste Station außerhalb Argentiniens.
„Das Transferfenster ist ja noch geöffnet“, scherzte St. Paulis Trainer Alexander Blessin (52) bei der Pressekonferenz vor dem Nachholspiel gegen RB Leipzig. Steht etwa Verstärkung für den Sturm bevor?
Zuletzt hatten die Kiezkicker mit Mathias Rasmussen (28) für das zentrale Mittelfeld und mit Tomoya Ando (27) für die Abwehr bereits Neuzugänge präsentiert. Viele Ausfälle auf verschiedenen Positionen erforderten mehr Flexibilität.
Ob Sportchef Andreas Bornemann (54) derzeit auch mit einem neuen Stürmer verhandelt, ist nicht bekannt. Blessins Antwort lässt jedoch vermuten, dass hier Bewegung im Spiel ist.
Scott Banks‘ Zeit beim englischen Drittligisten FC Blackpool endet. Der 24-Jährige wechselt zum Ligakonkurrenten Barnsley FC, wo er weitere Spielpraxis sammeln soll.
Banks war im Sommer 2025 auf Leihbasis zu Blackpool gekommen und bestritt 14 Spiele, in denen ihm ein Treffer gelang. Im August 2023 war er zunächst auf Leihbasis zum FC St. Pauli gewechselt und wurde im Sommer 2024 fest von Crystal Palace verpflichtet. Für St. Pauli kam er bisher auf 16 Einsätze.
Der FC St. Pauli hatte auf die Rückkehr von Morgan Guilavogui (27) gehofft, doch der Franzose entschied sich für einen Wechsel in die MLS nach Amerika. Das berichtet das Abendblatt. Dort soll er bei Real Salt Lake City bis 2029 unterschreiben.
Der US-Klub soll eine Ablösesumme von sechs Millionen Euro plus Boni geboten haben – eine Summe, die St. Pauli nicht aufbringen konnte.
Sportchef Andreas Bornemann (54) wird sich nun nach anderen Offensivkräften umsehen müssen.
St. Paulis Sprinter Ricky-Jade Jones (23) stellte im Derby gegen den HSV einen neuen Saisonrekord auf. Der Stürmer wurde mit 36,46 km/h gemessen – schneller als jeder andere Profi in dieser Saison.
Jones erreichte diese Geschwindigkeit nach einer eigenen Ecke, als er bei einem Konter des HSV zurückeilte und eine Flanke im eigenen Strafraum per Kopf klärte.
Im Nachholspiel gegen RB Leipzig am Dienstag fehlt der FC St. Pauli Adam Dzwigala (30). Der Pole sah im Derby gegen den HSV seine fünfte Gelbe Karte. Trainer Alexander Blessin (52) hat vor allem zwei Alternativen.
Zum einen könnte Winter-Neuzugang Tomoya Ando (27) sein Startelfdebüt geben. Gegen den BVB zeigte der Japaner bereits vielversprechende Ansätze. Alternativ könnte Eric Smith (29) wieder ins Abwehrzentrum rücken, sodass Hauke Wahl (31) seine angestammte Position auf rechts in der Dreierkette einnimmt. Nach der Verpflichtung von Mathias Rasmussen (28) erscheint diese Variante am wahrscheinlichsten.
Blessin wollte sich unmittelbar nach dem Derby noch nicht festlegen.
Eintracht Frankfurt sucht nach dem Rauswurf von Dino Toppmöller (45) einen neuen Trainer. Laut der Bild stehen neben dem Favoriten Marco Rose (49) auch Sandro Schwarz (47), Tobias Strobl (38) und Alexander Blessin (52) auf der Liste.
Der aktuelle St.-Pauli-Trainer hatte der Eintracht vor zwei Jahren im Conference-League-Achtelfinale mit Union Saint-Gilloise das Fürchten gelehrt. Das hat offenbar Eindruck hinterlassen. Ob an dem Gerücht etwas dran ist, bleibt abzuwarten.
Gute Neuigkeiten bei St. Pauli: Kapitän Jackson Irvine (32) könnte im Stadtderby gegen den HSV am Freitag wieder im Kader stehen, verkündete Trainer Alexander Blessin (52) auf der Pressekonferenz am Mittwoch.
Der Australier befinde sich zwar noch in der „Testphase“, aber die Belastungstests liefen gut. Dennoch müsse man beobachten, wie Irvines Körper in den nächsten Tagen und Wochen reagiert. Gerade bei solch einem wichtigen Spiel sei seine Anwesenheit in der Kabine und auf der Bank enorm wichtig.
Auch Danel Sinani (28) könnte zurückkehren. Bei Connor Metcalfe (26) gebe es hingegen noch größere Fragezeichen, so Blessin.
Schiedsrichter-Chef Knut Kircher (56) äußerte sich bei einem Treffen mit Journalisten zu zwei umstrittenen Entscheidungen vom vergangenen Spieltag, darunter das harte Foul von Nico Schlotterbeck (26) an Arkadiusz Pyrka (23).
Der BVB-Profi erhielt nur Gelb, sehr zum Ärger von Trainer Alexander Blessin (52). „Wie Schlotterbeck da reingeht – er spielt nicht den Ball, sondern hoch am Knöchel – normalerweise ist das Rot und der Fuß wäre ab“, kritisierte Blessin.
Kircher erklärte, dass er froh sei, dass die Szene und das Foul von Leipzigs Nicolas Seiwald an Leon Goretzka einheitlich bewertet wurden. Allerdings hätte er sich eine härtere Bestrafung gewünscht.
„Am liebsten wäre mir gewesen, wir hätten es einheitlich und richtig gemacht“, gestand Kircher und sprach sich für eine Rote Karte und den Eingriff des VAR aus.
Vor dem Derby gegen den HSV wurde Hauke Wahl (31) auf Ricky-Jade Jones (23) angesprochen und ob das Team ihn aufbauen musste. Die Antwort fiel klar aus.
„Klar war Ricky enttäuscht, das ist normal, wenn man denkt, man trägt Schuld“, sagte Wahl. „Aber das ist Quatsch, es ist nicht seine Schuld.“ Fußball sei eben ein Fehlersport, erläuterte der Verteidiger. „Das haben wir ihm auch mehrfach gesagt.“
Man gewinne und verliere gemeinsam, machte Wahl deutlich. „Natürlich tut es einem leid, wenn er geknickt ist. Aber er bekommt genug Rückhalt von uns.“
St. Paulis Kapitän Jackson Irvine nahm am Dienstag überraschend wieder am Training teil. Der Australier beteiligte sich an Pass- und Spielübungen, verließ den Platz aber nach etwa 45 Minuten.
Weiterhin fehlten Ben Voll und Connor Metcalfe, Danel Sinani trainierte nur eingeschränkt mit.
Nach etwas mehr als einer Stunde wurde Tomoya Ando eingewechselt und gab damit sein Pflichtspieldebüt. Am Ende ärgerte auch er sich über die knappe 2:3-Niederlage.
„Es war eine besondere Atmosphäre und ich freue mich über meinen ersten Einsatz“, sagte er nach dem Spiel. „Leider haben wir verloren.“
Schon jetzt richtete er den Blick nach vorne: „Nächste Woche steht das Derby an. Wir wollen das Spiel gewinnen, egal wie.“
Vor dem Spiel beim BVB äußerte sich Eric Smith (29) im Sky-Interview zur Lage beim FC St. Pauli: „Wir müssen ehrlich sein und jeden Tag hart arbeiten, um da herauszukommen.“
Hoffnung macht den Schweden, dass die Kiezkicker in der Vorsaison in einer ähnlichen Situation steckten.
Ein gutes Omen? Harms Osmers (40) wird am Samstag das Spiel von St. Pauli bei Borussia Dortmund leiten. Unter seiner Führung gab es das Duell bereits einmal, mit positivem Ausgang für die Kiezkicker.
2022 trafen beide Klubs im DFB-Pokal-Achtelfinale im leeren Millerntor-Stadion aufeinander. Der damalige Zweitligist gewann dank eines Tores von Etienne Amenyido und eines Eigentors von Axel Witsel mit 2:1. Der Anschlusstreffer von Erling Haaland reichte nicht.
Eine Wiederholung dieses Erfolgs wäre beim FC St. Pauli sicher gern gesehen.
Der erneute Ausfall von Kapitän Jackson Irvine (32) ist ein großer Rückschlag. Wie es mit dem Australier weitergeht, ist noch offen. „Das wird sich in der nächsten Woche oder den kommenden zehn Tagen zeigen“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52) am Donnerstag.
Er bestätigte, dass eine weitere Operation möglich sei. Zunächst werden jedoch „fast tägliche“ MRT-Untersuchungen des verletzten Knöchels durchgeführt, und es finden Gespräche mit dem Operateur statt. Was dabei herauskommt, wollte Blessin nicht spekulieren. „Als Außenstehender ist das schwer einzuschätzen.“
Kommt es zu einem weiteren Eingriff, wäre die Saison für Irvine wohl beendet – und damit auch die Teilnahme an der WM. Nach der ersten Operation dauerte es sechs Monate bis zu seiner Rückkehr.
Die späte Pleite beim VfL Wolfsburg hat beim FC St. Pauli Spuren hinterlassen. „Es tut sehr weh, aber wir waren schon mal in dieser Situation. Ich will nicht sagen, dass wir es gewohnt sind, aber wir wissen, wie es sich anfühlt. Und wir haben die Nase voll“, sagte Kapitän Eric Smith (29) nach dem Spiel.
„Es ist nicht das erste Mal. Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gesagt habe, aber wir müssen aus unseren Fehlern lernen“, ärgerte sich der Schwede. St. Pauli hatte die Kontrolle im zweiten Durchgang, kassierte aber kurz vor Schluss den K.o.
„Uns wird gesagt, was wir tun sollen, aber wir setzen es nicht um“, so Smith weiter. „Wir wissen, dass wir nicht die besten Einzelspieler der Liga sind. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir uns gegenseitig helfen – was wir aber nicht ausreichend tun.“
Alexander Blessin (52) wollte nach der Niederlage nicht über den von Hauke Wahl (31) verursachten Handelfmeter sprechen – und schon gar nicht über das Verhalten von Wolfsburg-Trainer Daniel Bauer (43), der vehement den VAR gefordert hatte.
Stattdessen ergriff Sky-Experte Didi Hamann (52) das Wort und übte scharfe Kritik am VfL-Coach. „Die Reaktion von Daniel Bauer ist eine Frechheit, eine Unsportlichkeit, die bestraft werden sollte“, forderte der Ex-Profi. „Solche Reaktionen kennt man sonst nur aus fernen Ländern. Er ist noch nicht lange Bundesliga-Trainer, aber das sollte er unterlassen.“
Schiedsrichter Frank Willenborg (46) hatte die Szene zunächst ohne Videobeweis auf Weiterspielen entschieden, wurde aber nach VAR-Einschreiten zur Elfmeterscheidung gezwungen.
Im Spiel des FC St. Pauli gegen den VfL Wolfsburg herrschte ab etwa der 60. Minute bedrückende Stille in der Volkswagen-Arena.
Offenbar gab es im Stadion einen medizinischen Notfall, weshalb beide Fangruppen ihre Unterstützung einstellten. In der 72. Minute gab es kurz Applaus, danach wurden die Gesänge fortgesetzt.
Der Stadionsprecher informierte kurz darauf, dass die betroffene Person versorgt und stabil sei.
Endlich geht es für den FC St. Pauli wieder los. Für Kapitän Eric Smith (28) war die Pause noch etwas länger. „Es fühlt sich sehr lang an, weil ich vor Weihnachten gesperrt war“, sagte der Schwede vor dem Spiel im Sky-Interview.
Wegen der schwierigen Ausgangslage haben die Kiezkicker früh mit der Vorbereitung begonnen. „Wir wollen uns in allen Bereichen verbessern“, erklärte Smith. Verzichten muss das Team weiter auf den verletzten Jackson Irvine (32). „Das ist ein harter Schlag, aber wir machen das Beste daraus. Für jedes Team ist es schwer, wenn der Kapitän ausfällt“, so Smith, der mit drei Punkten ins Fußballjahr 2026 starten will.
Schlechte Nachrichten für Jackson Irvine (32)! Wie der Verein am Dienstagnachmittag mitteilte, wird der Australier erneut ausfallen. Beim Kapitän sind wieder Probleme am linken Fuß aufgetreten.
Im April letzten Jahres hatte sich der 32-Jährige nach einer knöchernen Stressreaktion operieren lassen. Erst im Oktober feierte er sein Comeback und zeigte seine Bedeutung für St. Pauli.
Nun muss Trainer Alexander Blessin (52) erneut auf den Ausfall reagieren.
Ein gutes Zeichen? Schiedsrichter Frank Willenborg (46) wird am Mittwochabend (18.30 Uhr) das Spiel des FC St. Pauli beim VfL Wolfsburg leiten. Für die Kiezkicker eine positive Nachricht.
Unter der Leitung des Realschullehrers aus Osnabrück hat St. Pauli zwölf von 22 Spielen gewonnen, darunter die letzten drei Siege in der Aufstiegssaison 2023/24. Sieben Partien gingen verloren. Willenborg hat mit Bayer Leverkusen mehr Spiele gepfiffen als mit St. Pauli, obwohl St. Pauli mehr Siege erzielte.
Mit Willenborg an der Pfeife hat Wolfsburg fünf von acht Spielen gewonnen, die übrigen drei verloren.
Assistiert wird er von Robert Wessel (40) und Eric Müller (35), VAR ist Sören Storks (37).
Der FC St. Pauli leiht Erik Ahlstrand bis zum Saisonende an den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo aus. Der Klub besitzt zudem im Sommer eine Kaufoption.
Ahlstrand kam bei den Kiezkickern kaum zum Zug, obwohl ihm Fortschritte attestiert wurden, wie Sportchef Andreas Bornemann (56) bestätigt. Sein Hauptproblem sei die starke Konkurrenz.
In zwei Jahren absolvierte er nur sechs Kurzeinsätze für die Profis (insgesamt 41 Minuten), konnte jedoch in der U23 in der Regionalliga Nord überzeugen. Nun darf er sich zumindest bis Saisonende auf höherem Niveau beweisen.
Die Aussichten sind unsicher: Wegen des unbeständigen Wetters ist noch offen, ob das Heimspiel gegen RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr) wie geplant stattfinden kann.
Der Verein erklärte am Donnerstagmittag, man müsse die weitere Wetterentwicklung abwarten, um eine Entscheidung treffen zu können.
„Alle Verantwortlichen arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien und stehen im engen Austausch mit Experten, Behörden, DFL, Dienstleistern und anderen Beteiligten“, so ein Sprecher. Noch ist unklar, ob das Spiel stattfinden wird.
Keine guten Erinnerungen an ihn: Schiedsrichter Florian Exner (35) wird am Samstag (15.30 Uhr) die Partie gegen RB Leipzig leiten.
Sein Debüt als Unparteiischer endete mit einem 3:2-Sieg im damaligen Topspiel gegen Greuther Fürth, doch nach seinem zweiten Einsatz gab es einiges an Diskussionsbedarf.
Exner pfiff in der letzten Saison das Gastspiel des VfB Stuttgart am Millerntor, das mit 0:1 verloren ging. Dabei schickte er zunächst Siebe Van der Heyden (27) vom Platz und zeigte in der Nachspielzeit Nikola Vasilj (30) binnen weniger Sekunden die Ampelkarte. Der Torwart musste von seinen Mitspielern zurückgehalten werden, sonst wäre es zum Zwischenfall gekommen.
Erik Ahlstrand (24) kam beim FC St. Pauli bisher kaum zum Einsatz, auch ein starker Auftritt im Testspiel gegen Werder Bremen wird daran wahrscheinlich nichts ändern.
Sportchef Andreas Bornemann (54) zeigte sich auf Nachfrage zufrieden mit der Entwicklung des Schweden, räumte aber ein, dass man einem Wechsel unter bestimmten Umständen offen gegenüberstehe.
Und genau das könnte nun passieren: Wie die schwedische Zeitung Expressen berichtet, steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zum niederländischen Erstligisten Heracles Almelo.
Bislang absolvierte der 24-Jährige für St. Pauli lediglich fünf Kurzeinsätze in der Liga und einen im DFB-Pokal.
Als Reaktion auf die Verletzung von Simon Spari (23) hat der FC St. Pauli mit Emil Gazdov (22) das Torwartteam verstärkt. Der Keeper wurde vom CF Montréal bis Saisonende ausgeliehen, mit einer Kaufoption für die Kiezkicker.
„Emil ist sehr dynamisch und explosiv, strahlt dabei Ruhe und Souveränität aus. Er antizipiert gut bei langen Bällen und traut sich auch, das Tor für Defensivaktionen zu verlassen. Im Spielaufbau agiert er ruhig und abgeklärt“, freute sich Trainer Alexander Blessin (52) über den zweiten Winter-Neuzugang.
Gazdov besitzt neben der kanadischen auch die bulgarische Staatsbürgerschaft. Er wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet und wechselte von dort zu Pacific FC. Von Oktober 2020 bis Februar 2022 stand er im Tor der U19 des 1. FC Nürnberg, ehe er zurück nach Kanada ging und sich 2025 Montréal anschloss. Zuletzt war er für ein halbes Jahr an Valour FC ausgeliehen.
Gazdov sagte zu seinem Wechsel: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung bei FC St. Pauli. Die Zeit in Hamburg möchte ich optimal nutzen, um mich fußballerisch weiterzuentwickeln und wertvolle Erfahrungen bei einem Bundesligateam zu sammeln.“
Die Entscheidung steht: Das Testspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) wird vor Zuschauern ausgetragen. Für Fans, die wegen der Wetterbedingungen oder anderer Gründe nicht kommen können, gibt es eine Alternative.
Bis 13.30 Uhr können Tickets auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal angeboten werden; sie werden entweder von anderen Fans übernommen oder erstattet.
Ein späteres Einstellen ist ebenfalls möglich. Zudem denkt der Verein über ein Gratisticket für ein anderes Testspiel nach.
Bitterer Jahresbeginn für Andreas Hountondji (23): Wegen eines Haarrisses im linken Sprunggelenk fällt der Stürmer vorerst aus.
Der FC St. Pauli teilte dies am Freitagmorgen mit. Der 23-Jährige hatte sich die Verletzung im letzten Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 21. Dezember zugezogen. Nach der ersten Diagnose vor Weihnachten wurde der Haarriss inzwischen durch weitere Untersuchungen bestätigt.
Bundesliga-Tabelle
Die Bedeutung der Tabelle der Bundesliga ist folgende: Wer am Saisonende auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt. Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.