1860 München kämpft mit finanziellen Problemen: Droht der Abstieg in die Regionalliga?
München – Der Traditionsverein TSV 1860 München sieht sich erneut mit ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert. Laut eines Berichts könnten diese Probleme für die Löwen schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.
Auch in dieser Saison verpassten die Münchner den Aufstieg in die 2. Bundesliga und belegen in der 3. Liga nur den achten Rang. Doch die Probleme des Klubs sind weitaus gravierender: Nach Angaben der „Bild“-Zeitung klaffen im Vereinshaushalt 2,7 Millionen Euro.
Das Kernproblem besteht darin, dass die Giesinger dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) bis zum 3. Juni ihre Zahlungsfähigkeit nachweisen müssen – andernfalls droht der Abstieg in die Regionalliga Bayern.
Diese finanzielle Schieflage ist keine neue Erscheinung. Immer wieder befindet sich der Verein knapp über der Pleitegrenze. Besonders kritisch wurde es zuletzt im Jahr 2017, als die Löwen nach dem Abstieg aus der 2. Liga keine Lizenz erhielten und den Weg über die Regionalliga gehen mussten.
Investoren Hasan Ismaik (57) sorgt erneut für Unsicherheit bei den Sechzigern. Er könnte die Lücke in der Bilanz schließen und den Klub somit vor einer Insolvenz bewahren. Doch laut der „Bild“ hat der Investor offenbar sein Interesse an den Löwen verloren.
Solange keine Klarheit über die Zukunft herrscht, stehen auch mehrere Vertragsverlängerungen auf der Kippe. Obwohl mündliche Vereinbarungen existieren, können keine festen Verträge unterschrieben werden, berichtet der Medienkanal „Absolut Sechzig“.
3. Liga Tabelle
Die Bedeutung der 3. Liga Tabelle ist wie folgt: Der Erstplatzierte am Saisonende wird Meister und steigt direkt in die 2. Bundesliga auf. Auch der Zweitplatzierte sichert sich den direkten Aufstieg. Der Drittplatzierte hingegen spielt in der Relegation gegen den Drittletzten der 2. Liga um den Verbleib oder den Aufstieg in die höhere Spielklasse.